• Kucki 232

03.08.21


Um Punkt 6 macht die Mutter von Fabian Randale, was ihm denn einfällt, über Nacht einfach wegzubleiben?! Tomax hat absolut keine Probleme, dass sein Sohn bei den Duvans ist, doch Alessia macht immer gleich einen Aufstand. Trotzdem geht der Junge total happy nach Hause. Mal gut, dass Fenya von dem Stress nichts mitbekommen hat.

Einige Stunden später werden auch die anderen nach und nach wach. Wie praktisch doch die Ferien sind.

Die Duvans wollen heute Lisa und Elias beerdigen. Vorher gibt es aber noch eine kleine Schwimmtour in Sulani. Der ganze Schnee nervt dann doch mal auf Dauer.

Alex sieht, dass seine Freundin niedergeschlagen ist und fragt nach:

"Alles gut bei dir? Kommt mir das so vor, oder sprichst du wirklich kaum in letzter Zeit? Ich bin aber nicht schuld oder?"

"Nein. Aber mir passt es nicht, dass Nadja schon mit Jeremy techtelmechtelt. Nicht, dass noch was passiert oder so."

Ihr Freund muss daraufhin grinsen und meint: "Du willst mich nun veräppeln, oder? Lass die beiden doch. Uns verbietet das doch auch keiner. Und was soll da passieren? Mein Bruder passt schon auf."

"Meine Eltern würden ausrasten, wenn sie das erfahren würden."

"Dann dürften wir das aber nun auch nicht machen."

Trotzdem muss man sich ja auch langsam mal damit abfinden, dass die Kinder erwachsen werden. Es ist nun mal so, dass man in dem Alter langsam auf Entdeckungsreise geht^^ Und die Vier sind doch echt mal ein süßes Dreamteam :)

Marcel und Kim werden auch allmählig wach. Seit Marcels Eltern tot sind, ist er sehr in sich gekehrt und redet kaum. Wenn er mal lachen würde, das wäre ein Wunder. Die Duvans planen den heutigen Tagesablauf. Die Erwachsenen müssen nachher ja auch noch zur Arbeit.

Nun aber erstmal auf zum Strand. Zwar kann Kim nun nicht wirklich mit rumschwimmen, aber kommt trotzdem mit. Um 10 geht´s nämlich schon zur Arbeit. Elenor möchte nicht mit.

"Paps, was machst du denn hier?", fragt Kim ihren Vater ganz erstaunt.

"Ich gehe gerne morgens hier spazieren. Irgendwie muss man den Kopf ja mal freibekommen!"

"Finde ich gut. Willst du denn nachher auch mit zum Friedhof? Die Beerdigung ist heute!"

"Nein, ich kann das noch nicht. Ich werde aber mal vorbeischauen, wenn der Blödsack mir nicht mehr so fehlt. Ist ja gleich nebenan."

Nachdem Jeremy und Nadja ihre Runden im Wasser gedreht haben, erobern sie die Liegen, bevor es voller wird und wer anderes auf die Idee kommt.

Fenya und Tammy möchten noch eine Runde schnorcheln. Die Kleine freut sich immer, wenn sie was mit ihrer Schwester zusammen machen kann. Das fehlt ihr, seitdem sie nun anderen Interessen nachgeht.

Alex sieht, wie sein Vater nur dasitzt und nichts sagt. Irgendwie muss man ihn doch mal zum Lachen bringen. Aber gut. Vielleicht klappt es ja nach der Beerdigung. Die anderen kommen zwar nun mehr oder weniger mit klar und ihnen fällt der letzte Weg zum Friedhof nun auch nicht leicht, doch ist es okay.

Kim ist bereits zur Arbeit und wäre eigentlich gerne mitgekommen. Die Duvans ziehen sich Zuhause fix um und gehen nach Newcrest, um Elias und Lisa auf ihren letzten Weg zu begleiten. Vor einigen Wochen standen sie hier noch an der Seite der Lebenden und nun sind sie auch zu den Geistern der Generationen geworden. Schweigend steht die Familie da.

In den Grabstein von Elias werden folgende Worte eingraviert: "Und wehe, ich werde nun Opa"

Und in den Grabstein von Lisa steht nun folgendes: "Hier ruht meine Heldin. In Liebe, Jeremy"

Passender geht es nicht.

Wie es die Tradition so will, werden vor dem Abschied noch einmal die Geister gerufen. Die Stimmung ist nun bei allen im Keller. Selbst Lisa ist mies drauf, als sie als Erste erscheint. Keiner mag so richtig was sagen. Es ist ungewohnt, sie so zu sehen. Auf der anderen Seite.

Jeremy versucht seine Heldin Lisa ein wenig aufzumuntern, auch wenn es ihm gerade selbst nicht so gut geht. "Oma, ich werde dich vermissen. Du bist die Beste."

Schließlich kommt auch Elias mit dazu. Das Erste, was er fragt ist, ob die Weihnachtsparty ein Brüller war. Immerhin haben alle brav eine Einladung bekommen. Gut, dann ist ganz bei den Duvans vorbei. Die Party war echt der Brüller - total!

Elias sieht Fenya und fragt, wer das ist. "Tja, Paps. Fenyas Geburtstag hast du ja leider verpasst, sonst wüsstest du das nun!", meint Marcel traurig.

"Das soll Fenya sein? Sie sieht ja aus wie ihre Mutter. Wow! Da fallen die Kerle bestimmt Reihenweise um. Oder nudelt sie da mit dem Fabian da rum, oder wie der heißt. War doch Fabian. Haha, ich werd bald Uropa. Dass ich das noch erleben darf." Selbst als Geist hat Elias seinen Humor nicht verloren. Der Rest kann darüber nun nur gerade nicht so lachen.


Bevor es zurück nach Hause geht, möchte Elias seine Enkelin in den Arm nehmen und ihr zum Geburtstag gratulieren. "Ich möchte nichts verpassen. Sagt mir immer, was ihr so treibt, okay?", ist seine Bitte.

Mit gemischten Gefühlen geht es zurück nach Glimmerbrook. Macht es gut ihr beiden.


Da sein Vater noch wollte, dass Marcel sich bei Pascal meldet, weil er es nie geschafft hatte, bei ihm anzurufen, macht Marcel das sofort. Er hat von dem Tod noch gar nichts mitbekommen.

"Hat Elias dich nicht eingeladen gehabt für Weihnachten?"

"Doch, aber ich musste doch leider absagen.", meint Pascal nur. Der Lieblingscousin ist fertig mit der Welt und legt sofort auf.

Elenor kommt nach der Beerdigung zu den Duvans und möchte mit ihrer Schwester nochmal Klartext reden. Jedoch hat Nadja da absolut gerade keinen Nerv drauf. Schön, dass sie sich Sorgen macht, aber das ist doch unbegründet.

Damit sie vielleicht mal ein bisschen runterkommt, gehen die Teenager spontan ins Café von Windenburg. Kann ja nicht schaden, nach einer Beerdigung und Elenors Gemecker.

Ganz gelassen wird sich unterhalten.

Selbst Alex versucht seine Freundin etwas zu beruhigen. Gut, dass ist nicht das erste Mal, dass er es versucht, aber irgendwann muss sie es doch auch mal verstehen.

"Alex, ich möchte doch nur sichergehen, dass alles gut ist. Ich möchte halt keinen Ärger mit meinen Eltern."

Wo ihre Gedanken wohl gerade wieder sind? Früher hat sie gerne schon mit Fabian gespielt und sie weiß auch, dass er schon lange in sie verliebt ist, doch dass sie sich selbst mal in ihn verliebt, hätte sie nun nicht gedacht. Ab und an fing es bei ihr zwar immer schon ein bisschen an zu funken, doch dieser verging immer wieder schnell. Er ist nun mal sehr ruhig und schüchtern und sie eine Partymaus, die immer Jemanden um sich haben muss.

Die Runde erzählt sich Geschichten aus alten Tagen. Selbst Erinnerungen mit Lisa und Elias blühen auf.

Bis Nadja den Vorschlag macht, nebenan in die kleine Disco zu gehen. Eigentlich ist sie die Einzige, die da nun unbedingt hinmöchte, doch die anderen nervt sie solange, bis sie nachgeben. Vielleicht möchte Fabian ja auch mit, doch dieser sagt: "Nö, absolut nicht meins."

"Schade.", meint Fenya nur darauf. "Aber wenn du doch noch Lust hast, dann komm ruhig. Du kannst auch gerne bei uns übernachten."

"Meine Mutter wird Stress machen. Das kann ich nicht machen."

"Schade, wäre bestimmt lustig geworden."

"Sorry."

Das seine Mutter nicht gerade die Netteste ist, hat man ja schon mitbekommen.

Tomax meinte mal, dass seine Frau früher ganz anders war.


Ca. 20 Minuten später gehen sie dann rüber und Fabian ist ja doch da. Fenya freut sich.

"Was brauchst du solange? Ich bin schon gefühlt eine Ewigkeit hier.", scherzt er.

"Aber du sagtest doch, dass ..."

"Alles gut. Meiner Mutter habe ich ein paar Takte erzählt und dann ist gut. Sie kann mich nicht ewig festhalten."

"Sicher?"

Elenor ist endlich mal nicht mehr so angespannt, wegen der Techtelmechtel-Sache mit ihrer Schwester. Heute wird getanzt, was das Zeug hält.

Selbst der DJ zwischen Fenya und Fabian kann die Sicht nicht versperren. Der Teenager traut sich nur gerade nicht wirklich an seine Verflossene ran. Süß. Ab und an ist er zwar schon stark genug, ihr direkt rauszusagen, was er empfindet, doch im nächsten Moment hätte er das am liebsten nicht gesagt.

Auch die beiden bleiben ein wenig auf Abstand, damit sich Elenor endlich mal beruhigt, doch die Blicke können sie nicht voneinander lassen.

Alex holt sich Fish & Chips, die hier besonders gut schmecken. Seine Schwester gesellt sich dazu, weil sie vom Tanzen ein bisschen Pause braucht. Und da fasst Fabian wieder all seinen Mut zusammen. Dieser Moment: Jetzt oder nie. Bevor dieser ihn wieder verlässt.

"Hey, Süße. Bist du öfters hier?", grinst er und haut danach aber schon wieder ab.

Fenya schmunzelt ihm nur hinterher. Schnell wieder auf die Tanzfläche. Nicht das die Teenagerin noch mitbekommt, dass er eigentlich total die Null im Flirten ist.


Nadja versucht noch einmal, mit ihrer Schwester zu reden, doch diesmal kommt von Elenor nur: "Jaja, ist ja schon gut. Ich hab´s ja verstanden. Nur seid halt vorsichtig."

"Haha, liebe Schwester. Du aber auch." Nadja hat nun mal recht. Auch sie ist noch recht jung, aber eben auch ihre große Schwester. Da passt man nun mal besonders auf.

Und dann Jeremy im Hintergrund. Find das immer süß bei ihm, da er er das wirklich schon sehr oft macht und bei ihm fällt mir das besonders auf :)

So, nun aber genug unterwegs gewesen. Elenor und Fabian noch mit eingepackt und dann zurück nach Glimmerbrook. Die Kids sollen trotzdem nicht übertreiben. Jeremy und Nadja wollen auch noch fix ihre Hausaufgaben machen. Sonst kommen sie nie dazu, weil er ihr ja auch helfen möchte, mit dem ganzen Stoff klarzukommen.

In der Küche versucht Fenya Fabian schöne Augen zu machen. Der arme Junge ist doch eh schon fertig wegen ihr, haha. Mit seinem Vater hat er abgeklärt, dass er wieder über Nacht bleiben kann. Das gibt zwar wieder Zoff mit Alessia, aber das ist nun mal so. Er ist halt gut mit der Familie befreundet. Würde sie sich vielleicht auch mal auf die Familie einlassen, würde die Situation ganz anders aussehen.

Alex nutzt einen Moment, um mit seiner Mutter zu reden. Selbst sie kommen nicht mehr so dazu, mal zwischen Mutti und Sohn zu reden. Das fehlt dem Jungen sehr. Der Junge macht sich nämlich schon Gedanken um seine Zukunft, da es nicht mehr solange ist bis zu seinem 18. Geburtstag. Ob er vielleicht studiert? Oder mit Elenor irgendwo hinzieht? Ob er Zuhause bleiben möchte?

Nachdem sich Jeremy bettfertig gemacht hat, leistet er seiner Süßen noch ein wenig Gesellschaft, bevor er ins Bett geht.

"Hey, ich glaub Elenor hat sich endlich mal eingekriegt mit uns. Stell dir das mal vor!", sagt sie.

Eine Weile unterhalten sie sich noch, bevor auch Nadja im Bad verschwindet. Jeremy ist nur schon zu müde und will ihr schon mal eine gute Nacht wünschen. Das Bad mit der Dusche ist gefährlich - mal gut, dass er zu müde ist^^

"Nacht, Süße. Ich lieb dich. Bis morgen!"

Und bevor Fenya ins Bett geht, möchte sie Fabian noch abfangen, der wieder versucht zu flüchten.

"Stop, stop mein Lieber. Du brauchst doch keine Angst haben, oder sowas. Ich beiß schon nicht."

"Nein, das ist es nicht. Ich und Fenya Duvan?"

"Warum nicht? Gut, ich hab es eigentlich auch nicht geglaubt. Mit Fabian Collette? Hihi. Aber wenn ich etwas darüber nachdenke, dann kann man es doch mal versuchen. Was meinst du?"

"Äh. Okay. Kannst du mich mal kurz zwicken oder so? Will sichergehen, dass ich wach bin."

"Hihi, nö. Aber ich kann dich küssen. Würde das auch reichen?", was sie dann auch gleich in die Tat umsetzt.

"Mir ist egal, was die Anderen sagen, okay? Die interessieren mich nicht.", stellt sie außerdem klar. "Was bringt mir so ein Kerl mit Knackarsch, wenn er Grips hat wie nen feuchter Furz?"

"So, nun geh ich aber ins Bett. Bis morgen."

Fabian schaut ihr die ganze Zeit total in Trance hinterher. Er himmelt ihr richtig hinterher.


Die Anderen sind bereits im Bett, als Marcel von der Arbeit kommt. Elenor und Fabian sind noch wach. Die Magierin unterhält sich ganz ausgelassen mit dem Erwachsenen und schafft es sogar ihn manchmal zum Lachen zu bringen. Beide haben so ihre Sorgen und versuchen positiv in die Zukunft zu blicken.

Und dieser junge Mann hier, schnappt sich noch ein Eis, bevor er dann auch in seinem Gästebett verschwindet. Wenn das Eis denn nicht eher schmilzt^^







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