• Kucki 232

03.08.21(1)


Es ist wieder gut 10 Uhr durch und die ersten trudeln am Frühstückstisch ein. Wie schön sich doch langsam alle von den Strapazen der letzten Woche erholen.

Und Jeremy hat wieder nur Augen für Nadja.

Alex muss Elenor wieder wecken. "Huch, schon 10 Uhr? Solange wollte ich doch gar nicht schlafen!" Jaja, eben Elias sein Spezialbett und so, haha. Die Wogen glätten sich auch langsam wieder zwischen den beiden. Also nicht, dass sie sich gestritten haben oder so, aber die Trauer von Alex hat ihn eben sehr zurückziehen lassen und dann ja nun bei Elenor, dass sie auf ihre kleine Schwester aufpassen möchte. Beide können aber langsam wieder lachen.

Selbst Fabian ist länger geblieben, als er eigentlich wollte und auch durfte. "Ups, Mist. Ich muss los. Meine Mutter erschlägt mich. Verdammt. Tschüß!" Aber zum Zulächeln bleibt immer noch Zeit :)

Die Teenies wollen heute dem Reich der Magie einen Besuch abstatten. Vorher geht es noch ins Café.

Cappuccino wird bestellt. Auch der ist hier sehr gut.

Und Fenya schreibt Fabian an und fragt, ob er Ärger bekommen hat. Ja, hat er. Bald traut er sich gar nichts mehr zu machen. Das Mädchen ist entsetzt darüber und muss wohl mal ein paar Takte mit ihr reden. Geht gar nicht.

Von seinem Bruder für gut empfunden, muss sich Jeremy nun auch mal eine Tasse bestellen.

Und dann ab ins Reich. Alex sieht, dass die Gräber von Margit, Simeon und L. hergerichtet worden sind. Nur dürfen die Geister nun, nach Margits Vorfall, nicht tun und lassen was sie wollen. Aber schön, dass sie dem Reich trotzdem noch erhalten bleiben.

Darrel freut sich sehr darüber, dass Nadja auch da ist. Er fragt auch, ob sie langsam wieder nach Hause kommen kann, da sie ja nur für Jeremy da sein sollte, als er es nicht unbedingt leicht hatte. Aber so langsam und sicher, scheint es ja zu klappen nun.

"Paps, ich." So richtig weiß sie nicht, wie sie reagieren soll, da sie nämlich gar nicht mehr weg möchte.

"Lass mich raten - du willst da bleiben?"

"Ich."

"Okay, alles klar. Ich sehe schon was kommt. Mir ist nur wichtig, dass du klarkommst und dich um die Schule kümmerst. Das hast du ganz schön vernachlässigt, seit du drüben bist."

"Ich weiß. Es tut mir leid und ich werde mich bemühen, dass wieder in den Griff zu bekommen."

"Du kannst von Glück reden, dass ich die Duvans mag und ich weiß, dass sie dich gut behandeln würden. Und wenn was ist: Ich bekomme es mit. Denk dran - Ich wohne nebenan."

"Das heißt, ich darf bleiben?!"

"Für´s Erste. Werden deine Noten aber nicht besser, dann kommst du sofort nach Hause. Und ihr dürft nicht techtelmechteln. Soweit klar?"

"Äh, ich denke, dass krieg ich hin, hihi. Danke, Paps. Ich werde dich nicht enttäuschen und wenn was ist, sag mir bitte Bescheid. Auch wenn Mam Hilfe braucht. Das ist mir genauso wichtig."

Überglücklich geht Nadja nach oben und kann es kaum fassen. Hat ihr Vater ihr gerade wirklich erlaubt, bei den Duvans bleiben zu dürfen? Sie möchte nun viel büffeln und ihn nicht enttäuschen. Nur das mit dem techtelmechteln, haha. Mal schauen, ob sie das einhalten kann. Das letztens in der Dusche - ohje. Wow.


Alex hat sich zum Angeln zurückgezogen. Er möchte mal schauen, ob er noch ein paar schöne Exemplare für sein Aquarium rausfischen kann.

Fenya geht derweil shoppen. Gibt bestimmt coole Begleiter hier und sowas. Die Kristalle findet sie viel zu schade, für die Alchemie. Da kann man doch bestimmt einen schönen Ring draus machen. Was sie nicht bemerkt: Fabian beobachtet sie die ganze Zeit.

"Hi!"

"Hi!", du auch hier. Ich wollte nur mal gucken, was es hier so Schönes gibt."

"Sehe ich wohl."

Was ich ganz süß finde, ist aktuell dieses Gefühl hier, was Fabian für Fenya empfindet - hatte ich so noch gar nicht:

"Wie geht es dir?", fragt Fabian. Heute hat er sich schwer vorgenommen, sich zusammenzureißen und nicht abzuhauen.

"Äh, ja. Ganz gut. Und dir? Heute morgen hörte es sich auf jeden Fall nicht gut an."

"Mittlerweile hat sie den Standpunkt, dass ich dich nicht mehr sehen darf. Nett, oder? Mein Vorteil ist aber, dass sie Hausverbot im Reich hat, nachdem sie hier mal Randale gemacht hatte."

Elenor geht ebenfalls wieder auf Shoppingtour und sagt den beiden "Hallo".

Alex hat ihr vorhin sogar wieder richtig zugelächelt und da fing ihr Herz an zu stolpern.

Jeremy wiederum trainiert drinnen mit Morgyn. Der Weise ist sehr entzückt darüber, wie sich der Junge entwickelt hat. Er achtet sogar auch ein wenig auf ihn und wenn er Hilfe braucht, ist er da. Seit Nadja jedoch bei den Duvans lebt, hat er nicht mehr wirklich Anfälle gehabt. Also nicht grundlos. Schlecht ging es ihm allemal, doch dass er irgendwas kaputtmachen wollte, kam nicht vor.

"Wenn du aber das nächste mal im Reich bist, mein Lieber, dann zieh dir aber bitte nicht wieder deine Freizeitklamotten an.", merkt Morgyn an.

"Geht klar."

Fenya sichtet Mandor und stattet ihm einen Besuch ab. Neben ihm der Lehrling, der zur Blutlinie Anansi gehört. Es ist der Sohn von Grace, die ja einen Traumtänzer geheiratet hat. Witzig ist, dass Grace einst die Mitbewohnerin von Tomax war und diese beiden Blutlinien immer noch zusammen wohnen. Grace bekommt immer super mit, wie Alessia abgehen kann und auch sie ist langsam richtig sauer.

Und schließlich übt auch sie ein wenig. Fenya überlegt sich gerade, wie wohl Fabian mit diesen weißen Tattoos aussehen würde Und auch diese weißen sexy Klamotten anhätte. Ob er dann auch wie ein Engel aussieht?

Nadja blubbert am Kessel vor sich hin, haha. Bei Jeremy bleiben zu dürfen ist die größte Freude. Nur, weiß er noch gar nichts davon. Was er wohl sagen wird? Und das Techtelmechtel letztens war ja nur eine Ausnahme. Hat sich halt so ergeben. Also wird es keine Probleme mit Daddys Verbot geben. Ganz bestimmt.

"Schön, dass du auch mal wieder lachen kannst. Ich wäre auch gerne zu eurer Party gekommen, doch wollte meine Frau woanders hin."

"Wenn man das denn Party nennen kann.", meint Jeremy nur.

Auf dem magischen Markt ergibt sich langsam eine größere Runde Smalltalk. Emilia und Gemma kommen auch noch mit dazu und Fenya konnte ihrem neuen Freund auch nicht lange fernbleiben. Elenor grinst sich immer noch eine Naht zurecht. Alex hier, Alex dort :)

Die Tochter von Simeon stellt sich mit dazu und selbst Alex hat nun genug vom Angeln und geht auf den Markt. Er weiß doch, wo seine Elenor immer rumwuselt. Nur, sie muss ja auch mal trainieren. Kein Wunder, dass Alex sie immer besiegt, wenn sie nur am shoppen ist.


Das Bild ist auch recht süß, da ich Alex Elenor von mir aus umarmen ließ und Fabian knuddelt aber Fenya von sich aus. Beide gleichzeig haben sich dann umarmt :)

Mandor schaut, ob er Nadja noch ein wenig helfen kann bei ihrem Geblubber. Doch sie kommt schon klar, irgendwie. Noch ist nichts explodiert. Sie schaut ja immer brav ins Rezeptbuch, damit sie nicht aus Versehen etwas Falsches reintut. Doch auch die Kräuterkunde will gelernt sein, da man schnell was vertauschen kann.

Üben die Fünf nun eigentlich auch mal? Okay, Alex ist so schon recht gut, doch ihm fehlen noch viele Zauber. Aber nö, nicht heute.

Jeremy kommt hoch zu Nadja, um zu schauen, was sie da so Schönes macht. Eigentlich möchte sie ihm ja nun um den Hals fallen und ihm sagen, dass sie bleiben darf, doch Mandor würde bestimmt nur blöd gucken.

Nur, nächstes Mal dann keine Freizeitklamotten an sondern schön aussehen wie ein Magier. Das kriegen sie bestimmt hin. Haben sie heute gar nicht dran gedacht und sind einfach los.


Zuhause machen es sich die Kids erstmal vor dem Fernseher gemütlich.

"Hey, ich bin froh, dass du langsam wieder der Alte bist. Ich hab dich richtig vermisst.", sagt Elenor und verpasst ihrem Freund lächelnd einen Schmatzer auf die Wange.

Ach, ganz vergessen: Marcel wurde doch gestern befördert und darf nun immer von 18 Uhr bis 1 Uhr nachts arbeiten. Die Zeiten kennen wir ja noch von damals, nur dass es ihn damals noch das Genick gebrochen hat. Die ganzen Kinder und dann diese Arbeitszeit. Jetzt müsste es aber gut hinhauen. Die Kids kommen schon klar.

Kim möchte auch etwas für ihre Beförderung tun. Wahnsinn, was man nicht alles für die Malerei können muss. Ihr Sohn setzt sich ganz locker mit dazu und zeigt seiner Mutter mal, wie man Schach spielt. Er macht sie am laufenden Band fertig. Ob das nun nützlich ist? Aber nein, er gibt ihr natürlich noch einiges an Tipps.

Ach herrje. Nun kommt Alessia auch noch bei den Duvans vorbei. Sie hatte eben wieder einen Streit mit Fabian und er meinte dann schließlich nur: "Boah, dann geh doch selber mal rüber und mach dir ein Bild. Ich liebe dieses Mädchen und da kannst du nichts machen!"

Und da sitzt sie nun. Die Furie zwischen den Duvans. Alex versucht freundlich zu bleiben. Fabian ist auch mit hinterher gekommen, doch seine Mutter weiß nichts davon. Er setzt sich in Fenyas Zimmer und wartet die Situation ab.

"Na, wo ist denn nun diese Möchtegern-Freundin von meinem Sohn?"

Immer cool bleiben. Nadja kann gar nicht glauben, was sie da so alles von sich gibt.

"Hier bin ich. Falls du mich meinst."

Als Fenya in die Küche kommt, atmet sie einmal tief durch und hofft darauf, dass es gut ausgehen wird.

"Ach du Schande. Du und Fabian? Du hast doch bestimmt schon mit der halben Schule techtelmechtelt."

Nadja und Alex schauen sich nur an. Alter Verwalter. Die Frau hat doch echt nicht alle Tassen im Schrank.

"Hör mal zu. Egal, wie du meinem Sohn den Kopf verdreht hast - lass es. Der arme Junge wird mich eines Tages verstehen. Solche Mädchen wie du haben es nicht verdient, so einen lieben Jungen zu haben."

"Alles klar. Du scheinst mich ja besser zu kennen, als ich mich."

Und so geht es eine ganze Weile weiter.


Kurze Zeit später steht sogar Fabians Schwester Saskia vor der Tür. Auch sie wurde neugierig und wollte die Duvans mal kennenlernen. Drüben scheint es ja richtig Zoff gegeben zu haben.

Alex muss seine kleine Schwester dann doch ein wenig beschützen und greift mit ein: "Meine Schwester ist alles andere als so Etwas, was du gerade beschreibst. Lerne sie kennen und dann urteile, okay?"

Fenya ist ihm gerade sehr dankbar. Tammy ist neugierig auf Saskia geworden und unterhält sich mit ihr: "Warum hast du so helle Haut? Kommst du nicht von hier?"

"Hihi, meine Großeltern kommen aus Mt. Komorebi. Deswegen vielleicht.", antwortet Saskia ganz nett.

"Oh, wusste ich gar nicht. Da war ich noch nie so. Ist bestimmt schön dort." Fabian hat auch nie ein Wort darüber verloren, dass er aus diesem Ort stammt.

Melina kommt ebenfalls zu Besuch. Alessia hat man mittlerweile soweit bekommen, dass sie ihre Klappe hält, doch sie schaut Fenya weiterhin an und würde sich wohl wünschen, dass Blicke töten könnten. Saskia wiederum mag die Duvans jetzt schon. Vielleicht kommt sie ja nun öfter rüber, um mit Tammy zu spielen. Nicht dass ihre Mutter das nun aber auch verbietet.

Marina kommt auch noch kurz vorbei.

Alessia und Saskia haben sich ins Wohnzimmer begeben. Fabians Mutter schaut sich skeptisch um. Ein Fehler von den Duvans und sie fängt wieder an zu meckern. Meine Güte, was ist nur falsch bei der Frau? Unvorstellbar, dass sie früher ganz anders gewesen sein soll. Sie hat viel gelacht und war sehr hilfsbereit. Oft zankt sie sich nun auch mit Tomax, der sich das auch nicht mehr lange anschauen möchte.

Die Geschwister in der Küche. Alex sagt seiner Schwester, dass er hofft, dass es sich nun auch mal beruhigt mit der Mutter. Er mag Fabian und es wäre schade, wenn sie alles kaputtmachen würde.

Schließlich bekommt die überaus liebe Mutter noch mit, dass Fabian die ganze Zeit hier war. Sowas geht natürlich gar nicht.

Fenya möchte sich nicht anmerken lassen, dass ihr die Situation sehr nahe geht. Sie sagt nun einfach nichts mehr und schaut, wo Fabian geblieben ist. Er bekam alles ganz gut aus ihrem Zimmer mit. Die Küche ist ja gleich nebenan. Als sie ins Zimmer kommt, ist Fabian doch glatt eingeschlafen. Das Mädchen beobachtet ihn eine Weile und fängt an zu weinen. Wie hält er das nur mit dieser Kuh aus, denkt sie sich nur.

Irgendwann weckt sie ihn, da Alessia draußen einen Aufstand macht, dass Fabian nun gefälligst mitkommen soll und ja gar nicht hier sein darf. So schnell hat sich der Junge noch nie angezogen und ist verschwunden.

Fenya bleibt sprachlos auf dem Bett sitzen.

"Die kann mich mal. Blöde Kuh. Die lernt mich noch kennen."

Jeremy und Nadja verziehen sich ins Zimmer, wo sie nun auch die freudige Botschaft in Ruhe übermittelt: "Hey, ich darf hier bleiben. Ist das nicht toll?"

"Moment. Das hat Darrel wirklich erlaubt? Was ist denn mit ihm los?"

"Naja, er meint aber auch, dass meine Noten besser werden müssen und, hihi. Ähm, wir dürfen nicht techtelmechteln.", sagt sie und wird rot.

"Also, das Erste kriegen wir hin, aber das Zweite? Hm, das kann ich nicht versprechen.", sagt er grinsend.

Alessia schleift ihre Kinder hinter sich her und stampft förmlich nach Hause. Sie flucht vor sich hin und kann es immer noch nicht fassen, dass sich Fabian da so eine anlachen musste.

Selbst Kim ist richtig genervt von dieser Frau. Die Duvans müssen sich wohl mal zusammensetzen und darüber reden. Alessia bringt total die miese Stimmung in die Familie. Das geht so nicht. Nun verstehen sie auch, warum Fabian so zurückhaltend ist. Der arme Junge. Man versucht ihm wirklich, seine Fenya wegzunehmen.

Kim verabschiedet sich von ihren Schwestern und geht ins Schlafzimmer. Schade, dass Marcel den Spaß nicht mitbekommen hat. Oder vielleicht ist es nun auch besser so. Er hat noch sehr an dem Tod seiner Eltern zu knabbern.

Die Magierin denkt noch eine Weile nach, bevor auch sie ins Bett geht.






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