• Kucki 232

09.06.21


Jeremy hatte in der Nacht wieder einen schlimmen Traum. Ständig verfolgt ihn irgendwas oder irgendjemand.

Am Tisch ist er auch sehr ruhig. Er weiß auch, dass es heute zu Morgyn geht und der Grundschüler möchte sich nicht blamieren.

Hat Opa doch glatt vergessen, die Musik auszumachen.

Bevor es auf ins Reich der Magie geht, wird noch das alltägliche Gedöns erledigt.

Elias hat auch schon am frühen Morgen gute Aussichten, seinen Job zu erledigen.

Da ist er nun. Das lang geplante Treffen mit Morgyn und Jeremy. Irgendwie versucht sich der Kleine ja immer zusammenzureißen und momentan geht es sogar auch noch gut. "Hi, Herr Ember. Ich bin Jeremy und hoffe, ein Magier zu sein!" Klingt doch für den Anfang schon mal ganz gut.

Alex beschäftigt sich währenddessen mit den Büchern.

Natürlich ist Marcel auch wieder mit dabei. Er findet den Ort sehr faszinierend und hat sich auch mit Tomax angefreundet. Schön, dass er auch hier ist.

Und Morgyn macht immer größere Augen, weil Jeremy erzählt und erzählt und erzählt. "Macht der Junge auch mal einen Punkt?" denkt er sich nur.

Okay, dass geht dann aber doch zu weit, als Jeremy ihm dann sagt, dass Magier aber total bekloppt aussehen und Morgyn irgendwie schnulzig. Wenn er mal Magier ist, läuft er nicht so rum, meint er. So cool wie seine Mutter möchte er dann aussehen.

"Pah, von diesem Jungen höre ich mir nicht noch länger irgendwas an. Das ist ja unverschämt. Wenn der Magier ist, dann hilf mir!" denkt Morgyn und verschwindet beleidigt. Marcel dreht sich nur zu seinem Sohn um und schüttelt mit dem Kopf.

Kimberly bekommt aktuell noch nichts von der Situation mit und fühlt sich langsam immer mehr gestört von dem Typen mit den langen Haaren. Bis sie dann platzt: "Ich weiß zwar nicht, was du für ein Problem mit mir hast und egal was es ist: Wir können es gerne in einem Duell ausdiskutieren! Herrje!"

"Ach ja? Können wir gerne machen, wenn du magst. So wie du dich hier immer aufführst, pfff!"

Aha, eifersüchtig ist er also. (er hat das Merkmal "Einzelgänger" doch die aktuelle Situation finde ich als Eifersucht passender^^)

Tomax und Grace üben auch schon wieder fleißig. Jeremy darf natürlich nichts verpassen.

Und Darwin meint es wirklich ernst mit dem Duell. Nur Kim merkt auch, wie sehr er sich anstrengen muss, um gegen ihre Zauber anzukommen. Aber gut, er wollte es so.

Auch ihre 3 Jungs schauen gespannt zu. Das dürfen sie sich nicht entgehen lassen.

Und da liegt Darwin. Kimberly hofft nun aber, dass er endlich mal Ruhe gibt. Er schaut sie immer an, als ob er sie gleich töten möchte. Auch doof unter Magiern so ein Verhalten an den Tag zu legen.

Nach Mamas Sieg macht sich klein Alex auf, um Frösche zu suchen. Heute sind aber keine da. Vielleicht gibt es ja hier dann aber Magierspielzeug oder sowas. Er schaut mal nach.

Morgyn hat sich nach dem tollen Gespräch mit Jeremy zurückgezogen und möchte seine Ruhe vor ihm haben. Er weiß aber auch, dass der Kleine genau aus diesem Grund ja hier ist. Doch dass der Magiermeister es gleich mit so einer Granate zu tun bekommt, hätte er nicht gedacht. Jeremy versucht nun auch die Wogen zu glätten.

Die beiden sitzen hier, wie die Hühner auf der Stange. Keiner weiß so richtig, was er sagen soll, obwohl Alex viele Fragen hat und er einen Magiermeister neben sich sitzen hat.

Morgyn erwischt nun auch endlich mal eine ruhigere Ader von dem kleinen Giftzwerg und versucht nun erneut mit ihm zu reden: "Eines muss dir aber klar sein, solltest du Magier sein, dann musst du noch arg viel lernen und dich unter Kontrolle haben. Du kannst damit sehr viel Schaden anrichten und ungewollt Menschen mit reinziehen, die du liebst. Willst du das wirklich? Sag mir. Warum bist du oft so wütend? Es muss doch einen Grund geben."

Jeremy denkt nach und versucht sich nun wirklich auf das Gespräch einzulassen: "Ich habe keine Lust auf den Kinderkram in der Schule. Der ist langweilig. Ich will was anderes machen. Man geht in die Schule und man kann das alles schon. Wozu geht man dann in die Schule? Ich muss Fußball spielen oder sowas. Das macht mehr Spaß!" Hoppla, denkt sich Morgyn und denkt weiter nach. "Hm, ich habe eine Idee. Ich habe im Keller einen magischen Würfel. Vielleicht magst du dich ja damit ein bisschen beschäftigen. Wenn du merkst, dass du wütend wirst, nimmst du dir den Würfel und sagst mir beim nächsten Treffen, was damit passiert ist. Und spiel weiter schön Fußball. Mach irgendwas, was dir Spaß macht. Auch wenn dich die Schule langweilt: Geh hin. Lerne andere Kinder kennen. Das hilft."

Jeremy nickt.

Kimberly muss das Gespräch leider aber schon abbrechen, da sie langsam los müssen. Morgyn gibt Jeremy noch den Würfel und dieser verabschiedet sich mit einem "Danke."


Zuhause nimmt sich Jeremy Morgyns Worte auch zu Herzen und versucht wirklich alles, um nicht wütend zu werden. Selbst wenn er nun kein Magier ist, ist es wichtig, sich unter Kontrolle zu haben.

Alex fragt Elenor, ob sie nicht vorbeikommen möchte. Klar, sagt sie Ja. Sie fällt ihm sofort um den Hals. Die junge Magierin ist ein ganz anderes Kaliber als Celina. Er bekommt nie die Worte "Streber" oder "Langweiler" um die Ohren. Der Junge ist aber auch sehr froh, dass in der Schule nichts mehr verbreitet wird. So einen Kindergarten tut er sich bestimmt von einer Teenagerin nicht an. Auch Micha weiß nicht, was mit seiner Schwester ist. Celina meint wohl, was besseres zu sein.

Eine Schweigeminute wird eingelegt und man guckt sich einfach nur an.

Und Herr von und zu tippt wieder fleißig auf den Tasten rum. Auf den Würfel ist er auch schon sehr gespannt, doch mit seiner Schreibaufgabe ist er nun auch noch nicht fertig geworden und macht das nun lieber erstmal.

Jaja, 4 Kinder und kaputte Waschbecken sind schon manchmal sehr anstrengend.

Als die beiden Jungs eine kurze Essenspause einlegen, erzählt Jeremy seinem Bruder auch, dass er große Pläne als Magier hat. Alex freut sich zwar auch, sollte er die Gene haben. Aber so weit denkt er nun auch wieder nicht. Er hört Jeremy aber trotzdem aufmerksam zu. Hauptsache er blüht dabei auf.

Nur bei Elenor sagt er dann: "Mein Bruder spinnt. Wenn er Magier sein sollte, dann möchte er den armen Menschen Essen zaubern, damit sie immer genug haben. Wie edel." "Haha, ja. Das kenne ich aber auch von mir. Ich wollte damit auch die Welt verändern. Aber heute will ich keine Magierin mehr sein. Das ist doof und macht keinen Spaß!" sagt Elenor.

Nur Luna sollte lieber davon nichts erfahren. Jeremy hat sich zwar mit ihr mittlerweile angefreundet, doch wissen darf sie von dem Ganzen nicht so wirklich. Er erzählt ihr nun einfach nur, dass er heute schwimmen war und bowlen. Und morgen liegt ja noch die Fahrt nach Granite Falls an, wo er bestimmt Bären sieht und Wölfe und sowas. Der Junge ist total aus dem Häuschen.

Miko muss sich auch die verrückten Pläne für das Wochenende von seinem besten Freund anhören. "Ähm, ja. Macht ihr mal," kommt nur.

Die Brüder freuen sich auch schon riesig auf Morgen. Alles ist schon gepackt. Sie schmieden Pläne. Elenor findet es ein bisschen schade, dass sie nicht mitkommen kann, aber freut sich, dass sie sich noch einmal von ihm verabschieden konnte und wünschte ihm viel Spaß. Das Mädchen ist nämlich schon wieder weg.

Oh, aber hey. Miko kann auch mal wieder lachen. Das freut vor allen Dingen Kimberly sehr.

Doch nun wird es Zeit zum Schlafengehen. Die Duvans wollen morgen sehr früh los. Es ist zwar noch recht kühl auf dem Campingplatz, aber was soll´s? Es gibt dort ein gemütliches Lagerfeuer und kuschlige große Zelte. Das wird schon.

Die Familie verabschiedet sich von Miko. Dieser wünscht ihnen ein tolles Wochenende.

(Die nächste Geschichte wird sehr emotional. Ich habe den nächsten Tag zwar schon fast komplett gespielt, doch musste ich nochmal eine Nacht drüber schlafen. Vielleicht bekomme ich sie heute Abend schon fertig.)

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