• Kucki 232

09.06.21(1)


Die beiden Püppis warten schon auf ihr Frühstück. Hopp hopp, Papi. Das muss schneller gehen.

Ach kommt schon. Marcel hat das doch gut im Griff heute. Er flitzt hier durch die Wohnung wie ein Blitz. Passt doch alles.

Klar, dass vor der Abreise auch noch das Klo kaputtgeht. Kann denn nicht einmal was glattlaufen?

Während die anderen noch den Rest zusammenpacken, bauen Marcel und Kim noch den Spieltisch fertig. Viel ist da ja nicht mehr zu tun.

Eines muss man Jeremy aber lassen: So rotzfrech er doch manchmal ist - für seine Geschwister ist er da.

Elias freut sich schon tierisch darauf, mit seiner Familie wegfahren zu können. Er hat bis heute immer gehofft, dass es möglich sein wird, mit dem bisschen Geld was sie haben. So ackerte er sehr viel, damit es alles passte. Ein Anruf noch und auf geht´s.

Mitten im Winter campen gehen, tut auch nicht jeder. Anfangs denken sich die Duvans nur, was Elias geritten hat, dass er das mitten im Winter plant. Doch ihm ist das egal - er wollte einfach nur weg.

Jeremy ist das eh alles egal. Wo man mit dem Fußball spielen kann, ist er dabei.

Und dasselbe denkt sich Alex wohl auch beim Angeln. Er hofft, einen großen Fisch zu angeln, damit die Familie ihn am Abend schön grillen kann. Sie haben nämlich nichts mitgenommen.

Klar, ein bisschen kühl ist es ja schon und Tammy fragt sich auch gerade, wo denn hier ein Töpfchen ist? Ach herrje. Auf dem Campingplatz gibt es sowas ja gar nicht. In der einen Bude nebenan kaufen sie sich aber Windeln. Ist jetzt besser als nichts. Oder sie machen halt in den Wald oder so.

Alex hat sogar einen Fisch geangelt, worauf er sehr stolz ist. Und schon findet er die nächste Beschäftigung.

An ein Töpfchen denken die Duvans zwar nicht, doch wenigstens haben sie Bücher zum Vorlesen mitgenommen. Die beiden Kleinkinder finden es so am Feuer mit den Büchern doch richtig gemütlich. Ungewohnt, aber gemütlich.

Und mit dem Hufeisenwerfen kann man sich auch super beschäftigen.

Romantische Stimmung kommt schließlich auch auf. "Könnte man doch eigentlich öfter machen." findet Kimberly und kuschelt sich an Marcel.

Wie süß, dass Jeremy sich beim Parkwächter eine Angel ausleiht und sich zu Alex an den Fluss gesellt. Zwischendurch macht er sowas bestimmt gerne mal, meint er.

Kimberly grillt in der Zwischenzeit Maiskolben. Ist mal was anderes. Auch der Fisch wird danach gegrillt.

"Hmmmm, lecker. Möchte mehr davon!" Fenya hat wohl ihr neues Lieblingsgericht gefunden.

Auch bei den anderen kommen die Maiskolben gut an. Ist zwar irgendwo für den hohlen Zahn, doch sie schmecken total lecker.

Lisa muss gestehen, dass sie den Ausflug total unterschätzt hat. Sowas gemütliches möchte sie gerne öfters haben. Anfangs war sie noch sehr skeptisch und hat eher gedacht, dass sie sich eine Erkältung einfangen wird, doch ihre Meinung hat sich geändert.

Die Duvans genießen die Zeit am Lagerfeuer. Diese Ruhe ist einfach himmlisch. Keiner muss gerade irgendwelchen Verpflichtungen nachgehen. Alle sitzen ganz entspannt zusammen.

Opa Elias mit seinen zwei Enkeln.

Doch schließlich nimmt das gemütliche Beisammensein ein Ende. Jeremy hat sich gerade etwas von dem Lachs geholt, als plötzlich der Stuhl Feuer fängt. Er wollte sich gerade darauf setzen und gerät selbst in Brand.

Man kümmert sich jedoch irgendwie nur um den Stuhl, als nun um den brennenden Jungen. Die Panik ist groß und die Duvans sehen nur das Feuer, doch nicht, wo es überall ist. Es wird einfach nur drauf losgelöscht. Dieses bemerkt Lisa doch schließlich und versucht mit allen Mitteln den Kleinen zu löschen. Dieser schreit wie verrückt. Das Schlimmste kann, dank ihrer Hilfe, abgewendet werden. Schnell werden die Wunden gekühlt.

Nur Jeremy nimmt es seiner Familie sehr übel. "Der Stuhl ist euch wohl wichtiger!" flucht er. Er kann von Glück reden, dass nichts weiter passiert ist, außer ein paar Brandwunden. Doch der Junge kann das nicht so schnell verzeihen. Nur Lisa ist ab sofort seine größte Heldin.

Bei dem Unglück lagen Tammy und Fenya bereits schon im Zelt und waren friedlich am schlafen. Jedoch wurde dieser gemütliche Schlaf dort geraubt. Fenya bekommt richtig Panik und möchte einfach nur noch nach Hause.

Auch der junge Jeremy hat nicht wirklich mehr Lust auf diesen Mist und flucht rum. Er sollte auch lieber einmal zum Arzt. Schmerzen hat er trotzdem.

Schweigend baut Elias alles ab und er denkt sich, dass nun alles umsonst war. Er ist sehr bedrückt und würde alles am liebsten rückgängig machen. Lieber nun mit der Familie schön gemütlich am Feuer sitzen und den Tag ausklingen lassen. Doch nicht so! Nicht so!

Jeremys Familie entschuldigt sich bei dem Grundschüler, doch dieser schubst sie nur weg. Bevor es nach Hause geht, fahren sie noch zu einem Notarzt, der sich um die Wunden kümmert. Er hat eine spezielle Salbe, die die Brandwunden erträglicher machen.


Zuhause begibt er sich stinksauer unter die Dusche. "Autsch! Es tut alles so weh."

Kim bringt die verstörten Püppis ins Bett. Sie ist froh, dass sie sie zum Einschlafen bekommt.

Am Esstisch herrscht Funkstille. Keiner kann so richtig registrieren, was passiert ist. Vor allen Dingen Elias ist fix und alle. Ihm ist die Lust total vergangen, überhaupt mal wieder irgendwas zu planen.

Jeremy verpieselt sich ins Hobbyzimmer und ruft Luna an. Sie ist aktuell neben Lisa die einzige, die er sprechen möchte.

Und sei dies nicht genug, schaut Elias zur Ablenkung noch am Rechner nach E-Mails. Könnten ja Aufträge für ihn reingeflattert sein, mit denen er sich nun beschäftigen kann. Er findet jedoch nur eine Nachricht von Fynn und erfährt, dass Nova verstorben ist. Elias starrt nur auf den Monitor, wo folgendes Bild geöffnet ist:

Das reicht ihm nun ganz. Seine Nova ist weg. Einfach so weg. Das Bild tut er sich auf den Desktop und vergisst den Rechner runterzufahren. Schweigend und mit Tränen setzt er sich zu den anderen an den Tisch. Sie haben Jeremy mit dazu geholt, um die Sache zu klären. Anfangs ist er noch sehr aufgewühlt, doch die Sorgen richten sich nun eher Richtung Elias. Seine Familie schaut ihn sprachlos an. Er heult einfach nur los.

Elias steht nun einfach auf und läuft los. Egal wie kalt es gerade ist - er rennt einfach los.

Lisa findet schließlich auch den Grund am PC und ist schockiert. Sie ruft die anderen dazu und meint: "Egal, was ihr nun sagt. Ich denke, dass Anliegen von Elias ist nun wichtiger. Du weißt, dass es ihm leid tut, Jeremy. Das weißt du." Selbst der Grundschüler muss nun schlucken. Zwei Sachen an einem Tag, die ziemlich traurig sind, sind selbst für den witzigen Elias zu viel.

Ohne irgendwas zu sagen, setzen sich die 4 vor den Fernseher und warten auf ihn.








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