• Kucki 232

09.08.21


Einigermaßen munter und happy, nach den gestrigen Ereignissen, geht es schon fast wieder in die Schule. Valentinstag steht eh vor der Tür und da ist Liebe angesagt und kein Ehekrieg.

Kim ist gerade mal aus dem Haus, um nach den Tieren zu schauen und schon gibt es eine Hoppelinvasion, als sie gesichtet wird. Es hat sich wohl rumgesprochen, dass sie tolle Geschenke verteilt. Hoppel bringt seine Kollegen Stupsi und Schnuffel mit.

I´m singing in the Rain, haha.

Egal ob nun Fridolin noch pennt oder nicht: Es wird nun der Stall saubergemacht. Hier ist es immerhin trocken und nunja...stinkt.

Ganz cool kommt der kleine Checker schließlich raus. Seine Brille rockt einfach alles. Geputzt werden muss der Gute trotzdem.

Da Kim gleich zur Arbeit muss, möchte ihr Mann ihr nun auch im Garten helfen. Unkraut zupfen kann ja jeder.

Marcel hat einen guten Eindruck bei den Vögelchen nebenan hinterlassen und diese haben sich bereit erklärt, bei den Duvans zu helfen. Sie sind über jede Hilfe dankbar, da sie absolut nichts machen können. Wie gerne würden Marcel und Kim mal eine Runde durch die Bars ziehen? Es macht zwar richtig Spaß hier, aber Familienunternehmungen sind aktuell nicht drin. Hoffen wir mal, dass es sich irgendwann ändern wird.

Nachdem Marcel draußen schon geduscht hat, doch sein Duschgel vergessen hat, stinkt er nun wie nen Eimer voll Gülle. Schnell duschen und in andere Klamotten schmeißen. Er muss heute auch noch arbeiten und als Koch kommt der Geruch nicht so gut. Biofleisch mal anders, haha.

Jeremy nimmt nach der Schule Lukas mit. Die beiden machen nur Mist zusammen. Hoffen wir mal, dass der Rotschopf seinen neuen Kumpel nicht auf üble Gedanken bringt und er wieder anfängt ein bisschen zu viel Blödsinn zu machen. In der Klasse ist es auf jeden Fall nicht langweilig mit den beiden. Fenya findet ihn auch recht lustig, doch kann sie bei deren Blödsinn garantiert nicht mithalten.

"Fangt aber nicht an, die Klobrillen mit Klopapier einzuwickeln. Die Lehrer sind eigentlich froh, dass sie meinen Bruder von diesen Gedanken runtergebracht haben, hihi."

"Hey, das wäre ne coole Idee.", meint Lukas.

Auf dem Grundstück ist ein alter Schuppen, den sich Kim nach der Arbeit etwas zurechtgemacht und diesen aufgeräumt hat. Die Jungs helfen ihr, die Werktische dort reinzustellen. Nun kann sie in Ruhe ihre Bilder malen und neue Kerzen herstellen. Für Marcel wurde eine kleine Theke bestellt, damit er seine Mixfähigkeit erhöhen kann.

Ach, ich habe ganz vergessen zu erwähnen, dass sich Fridolin von Marcel nicht scheren lassen wollte. Er hat ihn ziemlich gezwickt. Das ging so schnell, dass ich keine Bilder machen konnte. Aber Marcel nimmt es wie ein Mann. Morgen bleibt er nämlich cool und zeigt dem Lama, wo der Hammer hängt. Für heute muss jedoch Kim diese Aufgabe übernehmen. Fridolin hat sie nämlich schon lieb.

Jeremy geht was essen und Alex gesellt sich dazu.

"Ziehst du denn nun mit Elenor nach Glimmerbrook?, fragt Fenya ihren Bruder.

"Fenya? Frag du mich nun nicht auch ständig, bitte. Ihr werdet alle noch eine Antwort bekommen, aber woher soll ich das denn jetzt schon wissen?"

Wenn man vom Teufel spricht: Da steht Elenor auch schon vor der Tür.

Der Empfang ist so rührend, dass Tammy langsam echt nicht mehr auf dieses Geschnulze kann. "Öööööööh, ich lieb dich. Schlabber, schlabber. Ööööööh, ich lieb dich so, dass ich dich abschlabbern will. Kotz.", meckert sie.

Mam Kim checkt die Lage bei ihrem Sohn und hofft, dass es ihm heute gut geht.

"Klar, Mam. Alles bestens."

"Und du bist echt mein Großcousin oder sowas? Der Gedanke ist echt übel. Du bist doch so alt wie ich. Wie kann das sein?", fragt Fenya ganz neugierig.

"Mein Vater, der alte Knacker, meinte mal eine Jüngere an Land zu ziehen. Sie ist nicht viel älter als deine Eltern. Und hey. Mein Vater hat´s wohl noch ordentlich drauf gehabt, haha."; antwortet Lukas grinsend.

"Irgendwie ja schon krass."

"Jo."

Was bei Amethysia immer sehr hervorragend ist, ist dass sie eine der Wenigen ist, die den gegebenen Haustürschlüssel benutzt. Andere scheinen diesen wohl immer Zuhause zu vergessen.

"Hey, Tante Amethysia. Alles klar?", fragt Alex.

"Ich liebe euer Haus, ich liebe dieses Grundstück. Also mir geht es gut, ja."

"Du schaust heute so glücklich aus Nadja. Freut mich. Scheint es ja aufwärts zu gehen mit der Schule.". Auch hier versucht Kim ein wenig Smalltalk aufzubauen. Doch die Teenagerin hört gar nicht so wirklich zu und ist mit den Gedanken ganz woanders. Morgen ist immerhin Valentinstag und da freut sie sich schon drauf. Zwar mag Jeremy nicht sowas Schnulziges, doch da muss er morgen nun durch.

"Du hast mir nie erzählt, dass du früher so einen Blödsinn gemacht hast. Erzähl mehr davon. Hört sich doch lustig an, bei den Mädchen auf dem Klo ein bisschen für Unruhe zu sorgen. Hey, da kommen mir soviele Ideen."

"Klar. Aber dürfen uns halt nicht erwischen lassen."

Oh oh. Das die beiden Pläne schmieden ist gar nicht gut.

Da ist zum Beispiel so ein Kandidat, der einen Schlüssel hat, aber ihn selten bis gar nicht nutzt. Der neue Schlüssel für das neue Haus ist genauso toll.

Darauf macht ihn auch sein bester Freund aufmerksam.

"Haha, ja. Der Schlüssel. Den nimmt Amethysia ja immer mit und dann kann ich schlecht durch die Tür spazieren. Oder seh ich da was falsch?"

"Äh, klar. Soweit hab ich nun nicht gedacht."

"Wie geht´s dir denn so kleiner Neffe. Alles gut?"

Micha ist heute richtig gut drauf. Er hat wohl Frühlingsgefühle. Die Sonne kommt raus, es wird warm - also muss man einfach gute Laune haben. Selbst Micha.

Dieses Bild möchte ich nun einfach unkommentiert lassen, da alleine Michas Blick schön Bände sprechen, naja schreiben, haha.

Die Kids haben heute wirklich richtig gute Laune. Zwar hat Tammy eben ein wenig rumgenörgelt, aber sie hat nun mal Teenie-Geschwister. Da macht man sowas halt. Ihren Bruder kann sie trotzdem schon wieder angrinsen.

"Wie wäre es, wenn wir bald mal wieder in den Park gehen oder in die Disco? Haben wir uns doch nun auch mal verdient.", schlägt Alex vor.

"Disco? Schön, dass du auch an mich denkst, großer Bruder. Die schmeißen mich doch eher raus.", meckert Tammy.

"Ja, dann halt Park."

Fenya freut sich morgen auch schon auf Valentinstag, da sie ein richtig süßes Geschenk für Fabian gekauft hat. Wie schön, dass es bei den beiden nun aufwärts geht.


Selbst bei dem Regenwetter macht er sich auf den Weg zu ihr. Da schlägt das Herz gleich Purzelbäume, als sie die Tür öffnet.

Doch er stapft durch die Tür und fährt sie sofort an.

"Bist du irgendwie doof oder sowas, Fenya?"

"Was bitte? Was hab ich denn nun wieder gemacht?"

"Du hast es nicht mal nötig deinem Freund zu sagen, dass du keine Magierin mehr bist?"

"Psst, sei ruhig. Das wissen noch nicht alle mit der Magierwelt. Was soll das außerdem jetzt? Können wir nicht woanders reden?"

"Nö, warum? Soll doch jeder wissen. Bist doch eh keine mehr. Und ich dachte, wir wollen zusammen trainieren und ich erfahre es noch nicht mal. Pah."

"Verdammt nochmal, was ist mit dir los? Was machst du nun für einen Aufriss? So kenne ich dich gar nicht."

"Ach und sie an. Der Blondie auch wieder hier. Lächelst dem bestimmt schon zu, weil ich wohl unwichtig bin. War ja klar."

"Könntet ihr euch bitte woanders streiten? Wir unterhalten uns hier!", meckert Jeremy.

"Nö, warum? Hätte ich doch nur auf meine Mutter gehört. Sie lag doch gar nicht so falsch. Flirtet mit Jedem rum, aber ignoriert den eigenen Freund."

Fenya weiß gerade nicht, wie sie auf die Situation reagieren soll. So war Fabian noch nie drauf. Was ist da passiert? Er macht sie gerade nieder, wo er nur kann.

"Fabian, du machst mir gerade richtig Angst. Lass das bitte. Können wir nicht reden, wenn du dich beruhigt hast? Ja, ich hätte es dir sagen sollen, aber dass du mich gleich so niedermachst ist auch nicht schön."

"Du hast mehr unschöne Dinge getan, also rede nicht. Das ist langweilig."

Fenya fängt an zu weinen und kann nicht glauben, was gerade passiert. Kann denn nicht einfach mal was gutlaufen? Muss immer alles in so einem Drama enden? Jetzt baut man sich was Neues auf und ist glücklich auf dem Land und die Teenies haben Tag ein, Tag aus nur Probleme und bringen miese Stimmung rein.

"Fabian, ich...!"

"Ach, halt die Klappe."

Die Teenagerin hofft gerade auf Unterstützung ihrer Geschwister, doch die unterhalten sich ganz gelassen. So hilflos hat sich Fenya noch nie gefühlt. Aber was sollen sie da nun gerade machen? Selbst sie würden auf Ignoranz stoßen. Alex würde nun eh sagen, dass sie es sacken lassen sollen, aber man sieht, ja dass Fenya es so schon versucht hat. Nichts kommt bei Fabian an.

"Schau mal wie dein Blondie da schon guckt. Manchmal guckt er mir ein bisschen zu viel. Ist dir echt noch nicht aufgefallen, dass er dich ständig anglotzt?"

Da muss Lukas nun doch mal eingreifen, da es immerhin um ihn geht: "Geht´s noch ganz klar in deiner Birne? Was hab ich jetzt mit dem Scheiß zu tun? Überleg, was du sagst."

Selbst als Fenya ihm die Hand geben möchte, zieht er sie abwertend zurück. Erst haben sie sich doch noch "Ich liebe dich" gesagt.

"Okay, es reicht, Fabian. Geh bitte. Das ist peinlich und ich weiß nicht, was du für Drogen genommen hast, um diesen Schwachsinn von dir zu geben. Ich habe es mit dir versucht und fand die Zeit sehr schön. Ich habe immer zu dir gestanden und dich wegen deiner Mutter unterstützt. Ich habe nicht mal mehr auf andere Ärsche geschaut und mit Lukas hab ich ganz bestimmt auch nichts. Doch nun hast du das Fass endgültig zum Überlaufen gebracht. Geht bitte. Hau einfach ab und lass mich in Ruhe. Geh!" Fenya geht noch kurz an ihre Jacke und holt das Geschenk für Fabian raus. Weinend gibt sie es ihm und sagt: "Schönen Valentinstag für dich morgen! Und nun hau ab. Verpiss dich."

Ob der junge Magier überhaupt registriert, was er da anrichtet? Nachdem Fenya ihn rausgeschubst hat und die Tür zuknallt, rennt sie heulend aus dem Wohnzimmer raus. Fabian öffnet schweigend das kleine Geschenk und findet eine Kette mit einem halben Herz vor.

Diese miese Stimmung ist selbst für Alex gerade zu viel. Einen Tag lief es mal gut und dann kommt wieder nur Mist auf. Immer mehr findet er die Idee von Nadja mit Glimmerbrook gut. Alleine mit Elenor, weg von dem ganzen Stress und Angezicke.

"Mam, ich hab keine Lust mehr. Ich werde mit Elenor reden und vielleicht ziehen wir ja wirklich nach Glimemrbrook. Hauptsache weg von diesem Kindergarten!"

"Hey, hey. Lass es bitte erstmal ruhen, Junge. Lass uns morgen reden. Natürlich gönne ich es dir, mit Elenor zusammenzuziehen, aber nicht wenn du so aufgewühlt bist."

Zur Aufheiterung habe ich noch dieses Bild dazwischen gemacht^^. Nicht dass man denkt, dass es nun in jeder Ecke kriselt, haha.

Alex schnappt sich seine Sportklamotten und läuft los. Er möchte allein sein und joggt hinten zum großen Teich. Elenor bleibt über Nacht. Es tut dem Jungen weh, dass sie diesen ganzen Familienkram immer mitbekommt.

"Mam, ich!"

"Hey, Süße. Komm her. Rede mit Fabian morgen in Ruhe. Ruf ihn an und klär das. Das wird schon wieder. Vielleicht ist Zuhause etwas passiert und er kam mit dem falschen Fuß hierher. Du kennst Fabian. Er ist doch ein Netter." Kim nimmt ihre Tochter tröstend in den Arm.

Jaja, die erste Liebe. Eine Katastrophe. Glaubt mir. 4 Teenies zu spielen, ist echt eine Herausforderung^^


"Meine Geschwister sind blöd, Micha. Kann ich nicht mal bei euch schlafen?"

Nachdem sich Fenya ausgeheult hat, versucht sie Fabian eine Nachricht zu schreiben. Wird schon wieder. Fabian ist nicht der Typ, der Streit sucht.

Alex reagiert sich noch eine Weile am Spiegel ab. Draußen mag es ja immer sehr ruhig sein, doch im Haus kann man es schnell überstrapazieren.

Jeremy und Nadja hatten zum Glück nie wirklich einen Streit und verlieben sich immer mehr ineinander. Die unauffällige Nadja, die dem Jungen stets auf den Fersen war. Schweigend war sie in seiner Nähe und nun sitzen sie gegenüber und tauschen sich die liebevollsten Wörter aus.

Doch auch Alex ist glücklich mit Elenor. Sie bringt ihn immer zum Lachen und ist da, wenn etwas ist. Das sie oft nicht hier schlafen kann fühlt sich für ihn sehr leer an. Aber wenn sie dann da ist, schaut er Elenor gerne stundenlang einfach nur beim Schlafen zu. Mit seiner großen Liebe zusammenziehen rückt für ihn immer mehr in die Realität. Morgen möchte er mit ihr reden.

Tammy kommt ins Zimmer und sieht ihre Schwester niedergeschlagen auf dem Bett sitzen.

"Sag mal, sind Jungs immer so blöd?", fragt Tammy toternst.

Sie entlockt Fenya kurzzeitig ein Lächeln.

"Ne, ich denke nicht, dass alle so sind. Man muss wohl nur den Richtigen finden."

"Patrick ist süß. Er ist der Richtige und ich werd ihn bestimmt mal heiraten, hihi."

"Tja, dann wünsche ich dir viel Glück, liebe Tammy. Ihr beiden seid echt süß zusammen."

"Aber Fabian war wohl bei dir nicht der Richtige. Findest bald bestimmt einen."

Kim wartet auf ihreN Mann, um ihm von dem Stress zu erzählen:" Also ganz ehrlich, Schatz. Fabian bringt hier einfach nur schlechte Stimmung rein. Wenn er nochmal unsere Tochter so anfährt, dann kann er mich auch mal erleben."

"Moment Mal. Fabian und Fenya sind auseinander?"

"Ja, denke ich zumindest mal. Da flogen heute ja richtig die Fetzen."

Die beiden unterhalten sich noch sehr lange über ihre Kinder. Es ist nicht leicht, doch da muss man nun durch.


Fenya nimmt ihre kleine Schwester in den Arm und sagt: "Ich hab dich lieb, Süße."

Gute Nacht, liebe Duvans und hoffen wir mal auf einen besseren Feiertag :)





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