• Kucki 232

11.06.21


Einige sind schon recht früh wach und beschäftigen sich leise vor sich hin.


Als Jeremy sich nachher mit an den Tisch setzt, muss Kim direkt fragen, wie es ihm geht und ob noch was wehtut. "Jaja, alles gut." Auch ohne Magie verheilt mal was. Die Salbe ist sehr gut und soll auch die Brandnarben nicht mehr so auffällig machen.

Also noch früher kann Elenor nicht zu Besuch kommen. Zuhause lief es bei ihr in etwa so: "So, ja. Ich ess was. Zieh mich an und Tschüß. Hab euch lieb.!" Es ist in etwa so wie mit Lisa und Elias. Nur, dass es von den Geschlechtern her umgedreht ist. Elenor ist durch die Duvan-Kinder sehr aus sich herausgekommen und ist kaum noch zu bremsen. Alex wiederum ist eher ruhig. Für die Schule möchte sie sich aber eine Brille zulegen. Sie hat eh kleine Probleme mit den Augen - also nicht nur wegen dem roten, sondern auch wegen der Sehstärke.

Auf geht es nach Willow Creek. Die Sorgen von dem miserablen Campingausflug verblassen langsam. Man muss nun mal nach vorne schauen. Das denkt sich auch Lisa bei Elias und versucht ihn, während der Abwesenheit der anderen, ein bisschen umzustimmen.


Fenya ist auch eher von der ruhigeren Sorte, lernt aber gerne neue Leute kennen. In der Schule wird sie wohl bestimmt auch jeden mindestens einmal anquatschen. Der erste Schultag ist ja morgen. Sie freut sich sehr.

Und diese kleine Püppi hier - huch, welche Püppi? - hat auch ihren Spaß.

Elenor möchte auch wieder mit. Vermeidet es aber, mit Fremden zu reden.

Ach, diese Püppi da, ist eben gemeint gewesen. Tammy ist auch recht pflegeleicht. Auch das morgentliche Wecken der Anderen hat sich gelegt.

Jeremy versucht sich beim Rollschuhfahren. Es ist schon mal leichter, als Schlittschuhfahren, findet er.

Fenya und Elenor freunden sich langsam an. Solange sie noch Zeit für Alex hat, haha.

Marcel kommt von der Arbeit direkt am Park vorbei. Seine kleine Tochter überfällt ihn sofort. "Papa, ich möchte auch wieder so ein Bällebad haben. Das macht Spaß!" Wenn der Platz da wäre, dann hätte er ihr wohl direkt schon einen ganzen Spielplatz gebaut.

Jeremy versucht aktuell Anschluss in der Schule zu finden, doch hat er große Probleme damit. Ihm fehlt so richtig ein bester Freund, mit dem man Bäume ausreißen kann.

Nur Elenor hört ihm richtig zu. Die junge Magierin scheint ein "kleiner Micha" in der Familie zu werden.

Geht gar nicht, dass Opa Elias hier ganz alleine arbeiten muss. Als die Kinder nach Hause kommen, muss sich Tammy direkt neben ihren Opa setzen und "mitarbeiten".

Kims kleine Schwester Melina kommt zu Besuch. Diese versucht ihr irgendwie gerade zu helfen, da sie anscheinend irgendwas auf dem Herzen hat, doch so richtig schlau wird sie von ihrem Geblubber da nun auch nicht. Kim versteht nur blabla. Aber egal. Solange ihr das Gespräch nun hilft, ist die große Schwester da.

Marcel nimmt sich ein paar Minuten für Elenor. Die beiden hatten so auch noch nie richtig das Vergnügen. Die Kleine mag ihn.

Fenya hat Probleme damit, ihre Aufgaben für die Schule zu erledigen. Sie soll für ihren ersten Schultag schon mal ein Steckbrief über sich schreiben oder malen, doch so wirklich weiß sie gar nicht, was sie schreiben soll. Sie kann es ja kaum. Fies. Lisa hilft ihr.

Ein Teil der Familie rückt am Tisch zusammen. Auch wenn sie Elias verstehen können, ist er seit zwei Tagen ununterbrochen an seinem blöden Tablet. Er redet kaum mit den anderen und langsam reicht es doch. Selbst die Witze von den Kindern bekommt er nicht richtig mit.

Jeremy ruft Luna an, ob sie nicht vorbeikommen möchte. Er freut sich schon über die lustigen Stunden, die er mit ihr immer hat. Das lenkt ihn ab. Der Junge versucht mit ihr eine Freundschaft aufzubauen. Vielleicht ist sie ja die beste Freundin, die er sucht?

Melina ist währenddessen bei einem überaus spannenden Film eingeschlafen.

Lisa ist im Schaukelstuhl am stricken und bittet ihren Sohn, sie einmal zu wecken, da sie gerade ein bisschen "eingewollt" ist. Macht Sohnemann doch glatt.

Ein kleines Erfolgserlebnis hat klein Jeremy, wo er an dem Pfadfinder-Aufsteller sieht, dass er sich noch ein Abzeichen abholen kann. Er fühlt sich sehr wohl bei den Pfadfindern und kommt auch sehr gut mit dem Kodex klar. Hier ist eine andere Welt für ihn und er ist freundlich und hilfsbereit, wenn jemand ein Problem hat. Nur zum Fußballspielen findet er niemanden für die Freizeit. Er ist trotzdem nun mal ein bisschen anders gestrickt. Wenn ihm die Mädchen eher hinterherzwinkern, sitzen die anderen mit ihren Brillen auf der Nase in der Bücherecke und lesen. Das wäre ihm zu langweilig.

Nur Luna ist heute irgendwie anders. Sie redet kaum mit ihm und möchte auch alleine am Puppenhaus spielen.

Jeremy lässt jedoch nicht locker und versucht ein Gespräch mit ihr aufzubauen.

Währenddessen ist Lisa in der Küche kurz davor zu platzen.

"Elias, es reicht uns jetzt. Wo ist mein Elias hin, der mich immer zum lachen bringt? Willst du das nun wirklich bis zu deiner Rente durchziehen? Ja, Nova ist tot und das ist übelst traurig. Wir wissen das und wir trauern mit. Und ja, wir haben einen Fehler auf dem Campingplatz gemacht und Jeremy musste drunter leiden. Aber der Junge ist quietschlebendig dort oben. Also genieß die Zeit mit ihm! Mit uns!"


Nur, der quietschlebendige Jeremy ist langsam doch ein wenig genervt von Luna und Adrenalin braut sich zusammen. "Was hast du für ein Problem nun? Ich dachte, wir wären Freunde?" Luna schaut ihn an: "Tja, dachte ich ja auch, aber ich habe in der Schule gehört, dass du ziemlich aggressiv sein kannst. Und meinst du, mit sowas will ich abhängen?" "Was bitte? Wer erzählt das bitte? Warum bist du dann hier, wenn ich doch so böse bin, hmm?" "Weil deine Familie cool ist. Aber du bist halt nicht cool." "Okay." Mehr kommt gerade nicht raus. "Dann geh doch, wenn ich so böse bin."

Tränen schießen in seine Augen. Luna steht auf und verlässt das Haus. Er weiß gerade nicht, wie er sich gegen die Vorwürfe wehren soll, weil es ja irgendwo stimmt. Nur er möchte sich ja endlich unter Kontrolle haben.


Bevor er aber irgendwas kaputtmacht, schreit er einfach nur los.

Kimberly stürmt nach oben um nachzuschauen. Der Junge steht einfach nur da und versucht, die Kontrolle zu behalten. Die Wut braut sich immer mehr zusammen.

"Mam, die Leute hassen mich alle. Ich möchte das nicht. Beim Pfadfinderverein sind alle so nett und in der Schule mag mich niemand. Luna auch nicht mehr." "Hey, die wissen nicht, was sie an dir haben. Du bist so ein süßer Junge, der auch anderen helfen möchte. Aber dieser kleine Junge ist noch was besonderes, was den anderen Angst macht. Sie wissen nicht, mit dem besonderen umzugehen. Du machst das gut und lass dich nun nicht aus der Bahn werfen. Irgendwann wird jemand kommen, der dich so mag, wie du bist."

"Danke Mama. Ich hab dich lieb!"

"Ich dich doch auch."

Und die Diskussion die unten begonnen hat, nimmt auch ihren Lauf. Denn Elias hat durch Lisas Ansprache endlich mal das Tablet weggelegt und hört seiner Frau zu.

"Okay, alles klar. Ihr habt recht. Es tut mir leid. Ich hätte ja auch den ganzen Tag mit Musik in den Ohren rumjoggen können, aber da bin ich mittlerweile zu alt für. Da ist man ja schneller aus der Puste, als alles andere." Da ist er wieder - unser Elias :)

Bevor Lisa irgendwas sagen kann, schnappt er sich sein Telefon und kündigt seinen Job. Da er aber nicht ganz auf der faulen Haut liegen möchte, hat er sich vorgenommen zwischendurch immer mal ein paar Bilder zu malen und am Wochenende als Handwerker - mit Marcel zusammen- zu arbeiten. Mehr lohnt einfach nicht mehr und er kann in vollen Zügen sein Leben mit seiner Familie verbringen.

"Die Kunden gehen mir sowieso auf den Keks. Die sehen halt nicht, wie gut ich bin. Arrogantes Pack. Nie waren die zufrieden."

Lisa muss nur schmunzeln.

So ist es richtig Jeremy. Schnapp dir den Ball, wenn du sauer bist und dann spielst du mit ihm :)

Kimberly und Alex freuen sich sehr darüber, dass sie mit Elias wieder lachen können. Ab und zu fließen noch ein paar Tränen und er schaut sich dann das Bild von Nova an, doch im Großen und Ganzen ist er wieder da.

Lisa zeigt ihm auch, wie sie sich freut.

Marcel macht sich bettfertig und Kim möchte es noch einmal wissen. Sie kann einfach nicht damit leben, dass sie Elias vergammeltes Essen gezaubert hat. Heimlich versucht sie es nochmal. Am nächsten Tag werden sich die Duvans zwar fragen, wo die Spaghetti herkommen, da sie gar keine Nudeln haben, aber sie ist stolz auf sich, als sie schon mal "normale" Nudeln zaubert. Unauffällig mit stolzem Gang bringt sie das Essen zum Kühlschrank.

Lisa und Elias klingen ihren Tag dann so aus und das da geht dann die ganze Nacht so.





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