• Kucki 232

13.06.21


Marcel möchte heute wie ein Meister kochen und macht den Herd zumindest schon mal kaputt wie ein Meister.

Tammy möchte immer selbstständiger werden und sich alleine Essen holen. Klappt ganz gut. Manchmal muss ihr aber jemand noch helfen. Mit so einem Teller auf das Kissen setzen, tut sich dann doch ein bisschen schwierig.

Draußen lernt der Öko-Inspektor Patchy kennen. Ob es nun Bonuspunkte geben wird, weil man nun so eine Scheuche hat? Die Familie hat ihn oben auf dem Dachboden gefunden und gedacht, dass er sich ganz gut im Garten machen würde.

Heute sind Marcel und Kim im Reich der Magie. Marcel fragt neugierig L. aus, die mittlerweile eine Seniorin ist. Der junge Erwachsene findet die Magie sehr interessant, doch würde er nie selbst ein Magier sein wollen. Es reicht, wenn einer das Haus ständig abfackelt, so seine Worte. Doch Kim hat soviel geübt, dass es selten noch solche Vorfälle gibt. Da ist es eher wahrscheinlicher, dass Marcel den Herd kaputtmacht.

Kimberly möchte aber noch viel mehr lernen und übt fleißig mit Morgyn. Dieser unterhält sich mit ihr auch noch über Jeremy - wie sich der kleine Giftzwerg macht. Kim erzählt ihm, dass sie heute noch in die Schule müssen, da der Rektor mit ihnen reden möchte. Morgyn ist sehr interessiert daran, wie das Gespräch nachher ausgeht.

"Ach ja. Und ich soll euch von Fynn Cooper grüßen."

"Fynn Cooper? Ist er mit Elias seiner Tante verwandt? Kenne ihn nicht."

"Oh, ich dachte. Das ist auch ein Schüler von mir. Er kommt aber meist nur abends hierher. Da seid ihr ja nicht mehr da. Er meinte, er hätte den Hund von deinem Schwiegervater gehabt."

"Ach, du meinst Fynn. Ja, klar. Den kenne ich vom Namen her. Und ein paar Fotos."

Morgyn schaut Kim nur mit einer hochgezogenen Augenbraue an und meint:

"Ähm, dann kennst du ihn ja doch. So viele Fynns gibt es doch gar nicht."

"Wusste gar nicht, dass er auch ein Magier ist."

"Dann übt doch mal zusammen. Wie gesagt: Abends ist er immer hier! Aber nun üben wir erstmal. Deine Bewegungen sehen noch aus, als würdest du gleich wen mit Wattebäuschchen bewerfen wollen. Man, du bist eine Magierin und nicht in einem Plüschkurs."

Klar, dass Marcel nun erstmal wieder das halbe Reich vollquatscht. Er lernt Elenors Vater kennen und findet es lustig, dass er letztens seine Frau so zu Boden geschmissen hat. Schleimer der. Darrel freut sich aber auch, sich mal näher mit Marcel unterhalten zu können. Er würde auch gerne mal Alex kennenlernen, so oft wie seine Tochter von ihm redet. "Elenor wird immer selbstbewusster. Das ist schön!" meint er.

"Ähm, Kim Schatz? Es ist zwar toll, dass dein Mann so ein gesprächiger Mensch ist, aber meinst du nicht, dass er gerade ein wenig im Weg steht?" Kim muss grinsen und zaubert ihrem Mann sprichwörtlich einen Funkenschweif an den Hintern. "Aua," kommt nur und quasselt munter weiter.

Darrel zeigt Marcel auch ein bisschen, wie man zaubert und kurze Zeit sieht es so aus, als ob er doch ein Magier werden möchte. Da er mit einer Magierin verheiratet ist, könnte er sogar auch danach fragen.

Aber nein, er möchte nicht. Lieber klönt er mit den anderen über Magie und baut diese wieder auf, weil mal etwas schiefgeht.

So, genug geübt für heute. Morgyn möchte eh noch einmal die ganzen Bücherregale sortieren. Die ganzen Lehrlinge bringen immer alles durcheinander, doch er braucht seine Ordnung.

Und Marcel scheint ja auch noch nicht gehen zu wollen.

Oh, Griesgram Darwin ist ja auch da. Und ja, heute ist er wieder so eine Knartschbeule. Doch Kim möchte mal schauen, ob sie ihm auch ein Lächeln ins Gesicht zaubern kann. Langsam muss sie sich doch mal normal mit ihm unterhalten können.

Bevor Marcel und Kim in die Schule der Kids müssen, wollen sie mit Lisa aber noch auf ihren Geburtstag anstoßen. Sie möchte heute nicht so einen Wirbel drum machen, weil ihr das Älterwerden auch ein wenig Angst macht. Die Familie möchte ihr die Angst ein bisschen nehmen und so haben sie auch beschlossen, in einem ganz kleinen Rahmen ihren Geburtstag zu feiern.

Aber leider kommst du nicht drum herum, liebe Lisa. Auch du musst nun die Kerzen auspusten.

Happy Birthday.



Elias zeigt ihr auch gleich, wie egal ihm das ist, dass sie graue Haare hat, nachdem sie sich im Schlafzimmer umgezogen hat. Die alten Klamotten sind zwar schön aber tja - man muss eben mit der Zeit, ähm mit dem Alter leben. Marcel findet den Anblick genial, als er seine Eltern da so sieht.

Sohnemann und Schwiegertochter gratulieren ebenfalls.

Lisa möchte ihren Beruf auch nicht aufgeben und nun permanent von Zuhause aus arbeiten. So kann sie ihre Leidenschaft weiterhin mit dem Nützlichen verbinden.

Nun geht es aber auf in die Schule. Der Rektor wartet auch schon und Jeremy wird dazu gerufen. Er hat ein bisschen Angst und seine Eltern möchten ihn trösten. Schließlich fängt Herr Heiserich an zu reden:" Schön, dass Sie heute vorbeigekommen sind, denn mir liegt etwas auf dem Herzen. Jeremy baut sehr viel Mist ja und wir haben Sie schon oft anrufen müssen. Letztens hat er mal wieder das Klo verstopft und wir mussten das arme Kind, was sich darauf gesetzt hat, nach Hause schicken und ach nein, dass wissen Sie ja schon längst und ich weiß, dass sie das schon geklärt haben. Worauf ich eigentlich hinaus will - Ach, wussten Sie schon, dass Jeremy mir letztens ein Pupskissen auf den Stuhl gelegt hat?"

Okay, da müssen nun Kim, Marcel und Jeremy zeitgleich lachen. Doch Herr Heiserich findet das gar nicht so lustig, denn dort war eine kleine Stinkbombe mit eingebaut.

"Entschuldigung. Fahren Sie fort." meint Kim schließlich.

Herr Heiserich zupft sich seine Brille zurecht und sagt: "Nunja. Das Problem sind nicht Jeremys Dummheiten in der Schule sondern eher das Warum. Warum macht er das? "Weil mir langweilig ist!" kommt sofort aus Jeremy raus. Herr Heiserich nickt: "Genau das ist der Punkt. Wir haben letztens unbemerkt einen kleinen Test mit Ihrem Sohn gemacht. Die anderen Kinder schrieben ganz normal ihren Test und Jeremy haben wir einen Test aus der vierten Klasse gegeben. Also den Stoff, den eigentlich sein älterer Bruder gerade unternimmt und er hat diesen mit einer 2+ gemeistert. Daher haben wir das Gefühl, dass Ihr Sohn einfach nur unterfordert ist. Nun ist die Frage, Jeremy. Du könntest locker schon die vierte Klasse besuchen, da du ein Wissen an den Tag legst, was selbst für uns unglaublich ist. Nur haben wir dort aktuell keine Plätze frei. Was machen wir also? Bevor du weiter Klos verstopfst und Pupskissen verteilst, muss uns ganz dringend was einfallen."

Die junge Familie schaut sich nur an, als ob sie gar nicht verstehen würden, worum es gerade geht.

"Wir können dir anbieten, auf eine andere Schule zu gehen, die für Kinder wie dich gut geeignet ist und die auf eurem Standard unterrichtet. Also nur, wenn du das möchtest."

"Dann kann ich meine Pause aber nicht mit Elenor, Fenya und Alex verbringen. Das ist doch doof."

"Aber sieh es auch mal so, Jeremy. Du findest vielleicht eher Freunde. Die Kinder sind dort genau wie du. Viele sogar mit dem selben Verhalten, wie du ihn hast. Sie spielen bestimmt gerne mit dir Fußball." merkt Herr Heiserich an.

Jeremy denkt nach und bringt schließlich ein leises "Okay" raus. Nachdem er daran dachte, dass er die drei ja weiterhin um sich hat, wenn er Zuhause ist.


Auf dem Nachhauseweg sind alle so baff, dass sie kein Wort rausbekommen. Doch mit der Lösung sind sie sehr zufrieden. Er möchte keine Klassen überspringen. Also dann eben so.


Tammy hält ihrem Vater nur ein Buch unter die Nase und so wie gerade, hat er noch nie ein Buch gelesen gehabt. Egal, wie dumm dieses Buch gerade ist: Er blüht auf und liest es so, als würde es leben. So freut er sich über Jeremy.

Und Kim lenkt sich bei der Froschsuche ab. Dieses möchte heute aber absolut nicht klappen. Kein Wunder, dass die Frösche bei ihren Jubelschreien sofort abhauen.

Daher öffnet sie den Verkaufsstand für eine Weile und ist so nett zu den Kunden, dass diese schon denken, dass sie irgendwas genommen hat.

Und die kleine Püppi freut sich auch endlich mal, ein bisschen draußen sitzen zu können. Endlich wird es wärmer.

Ja, Elias zeigt seiner Frau nun so richtig, wie egal ihm ihre grauen Haare sind.

Und, ups?! Nach der Schule kommt Elenor mit zu den Duvans und stört sich nicht mal daran, als sie sich die Hände waschen möchte. Ein bisschen peinlich ist das den beiden ja schon, aber Elenor scheint dass gewohnt zu sein, oder nicht schlimm zu finden. Warum auch? Ist halt menschlich. Sie geht aber trotzdem grinsend raus.

Selbst bei Alex und Fenya macht sie nun keine Anstalten bei dem, was sie gerade gesehen hat. Oder sie ist das von ihren Eltern schon gewohnt, haha.

Tja, nur Jeremy hat nun doch ein bisschen Angst bekommen, zur neuen Schule zu gehen. "Ich will aber nicht mit solchen Langweilern spielen, die den ganzen Tag nur lernen und eben langweilig sind!" Kim versucht ihn zu trösten: "Denk dran. Herr Heiserich meinte, dass dort viele Kinder sind, die dasselbe Problem haben wie du. Du wirst dort bestimmt Anschluss finden."

"Und ja, ich hab dann ja auch noch das Pfadfindertreffen. Auja, das wird total cool. Ich möchte halt nur Freunde haben, die mich so mögen, wie ich bin." "Das werden sie. Ganz bestimmt!"

Der Junge macht sich auch direkt an seine neuen Hausaufgaben und findet die sogar jetzt schon cooler, als den anderen Pipikram da immer. Damit wird er sich anfreunden können. Nun kommt es nur noch darauf an, wie die anderen Kinder in der neuen Schule auf ihn reagieren.

Morgyn möchte, dass Kimberly einen neuen Folianten einstudiert, welches sie nun auch in aller Ruhe macht. Die Magie ist nun halt ihr zweites Leben, was sie nicht vernachlässigen sollte.

Elias ist auch sehr stolz auf seinen kleinen Enkel. Ach nein. Er ist stolz auf alle seine Enkel.

"Und wenn die anderen Kinder dich ärgern, dann weißt du ja unsere Adresse." meint er.

Alex und Elenor genießen die ersten warmen Tage in Glimmerbrook. Sie sagt ihm auch, dass sie oft gerne nachts in die Sterne schaut, wenn sie nicht schlafen kann. Alex nimmt daraufhin ihre Hand und lächelt ihr zu: "Wenn du möchtest, können wir ja mal zusammen nachts die Sterne bewundern."

Jeremy möchte sich auch noch einmal mit seinen Eltern zusammensetzen. Er ist sehr nervös und würde nun am liebsten irgendwas anschreien, doch die beiden beruhigen ihn. "Du packst das schon. Mach dir nun keine miesen Gedanken. Der Rektor würde ja nun nicht so einen Vorschlag machen, wenn er nicht wüsste, dass es dir nicht helfen würde." meint Kim.

Elias erzählt nun auch erstmal der halben Welt, wie stolz er auf Jeremy ist. Auch bei Amethysia ruft er an, um zu schauen, ob es ihr gutgeht. "Wir kommen bald mal vorbei. Mal schauen, was ihr mir da dann für einen Enkel gebaut habt."

Und der kleine Mann bereitet sich auf seinen ersten Schultag in seiner neuen Schule vor. Alles muss passen und er möchte direkt einen guten Start hinlegen.





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