• Kucki 232

13.08.21


Der Chef des Haues hat Feierabend. Noch ein bisschen die Füße hochlegen und dann ab ins Bett.

Als er jedoch sieht, dass oben der Wäschekorb proppevoll ist, macht er noch eine Waschmaschine fertig. Kann nicht schaden.

Nun aber ab ins Bett. Gute Nacht Marcel. Du hast heute auch absolut nichts verpasst. Ach und bevor ich es vergesse: Er wurde befördert und hat nun annehmbarere Arbeitszeiten. Von 12-17 Uhr ist doch schon mal ein Anfang. Aber nur zweimal in der Woche frei. Vollkommen okay.


Der morgentliche Weckdienst lässt auch nicht lange auf sich warten. Es ist 4:30 Uhr.

Die Teenager treten zum Frühstück an, haha.

Fenya panscht einen Salat zusammen.

Da Dienstag ist, steht schon die Öko-Inspektorin bereit und prüft, ob auch ja alles den Richtlinien entspricht. Tammy geht ganz "unauffällig" an ihr vorbei und hat keinen Bedarf mit ihr zu reden. Sie möchte nur kurz zu den Hühnern.

Bei den Hühnern ist ihr Blick schon wieder ganz anders. Oft unterhält sie sich auch noch eine Weile mit ihnen. Viel Zeit bleibt nur leider nie durch die Schule.

Ungewohnt, dass Fenya mal die Wäsche aufhängt. Was ist denn mit ihr los?

Nachdem die Kids ein wenig Vorarbeit geleistet haben, geht´s auf in die Schule (wie schön, dass ich Elenor, trotz Towniestatus, super mit einreihen konnte :) )

Kim macht sich fertig und beginnt sofort, auf dem Hof ihren Rundgang zu machen. Heute hat sie frei und kann es ruhiger angehen lassen. Die ganzen Hoppels bekommen ihre Streicheleinheiten.

Anschließend verteilt sie spezielle Leckerchen an die Tiere. Diese kommen immer sehr gut an.

"Mensch, Frieda. Wo hast du denn heute geschlafen? Du siehst ja aus, wie frisch aus einer Mülltonne gekrochen!"

Marcel überlegt noch, ob er gerade schon einigermaßen wach ist, oder immer noch am schlafen ist. Irgendwie hat er gerade null Bock. Immerhin hat er heute auch frei.

Nach einer kalten Dusche geht es dann wieder. Auch heute gibt es wieder viel zu tun auf dem Hof.

Mittlerweile sind Kim und Marcel schon kleine Profis in Sachen Kühe melken. Wenn irgendwas ist, fragen sie dann die Nachbarschaft oder schauen auf SimTube. Da gibt es ja auch genug Tutorials.

Das Gemüse wächst und gedeiht.

Vanessa schaut bei den Duvans vorbei. Die beiden haben ja nun absolut viel Zeit für irgendwelchen Besuch. Sie lassen sie trotzdem schon mal rein. Vielleicht ist ihr ja dann langweilig und sie putzt das Haus, haha.

Die Duvans haben vor ein paar Tagen Sojabohnen angepflanzt die man nun auch gut mit ihrem Wachs für neue Kerzen nehmen kann. Wird direkt mal gemacht.

Hallo Melina. Sie möchte nun auch zum Putzen kommen. Ganz bestimmt.

Oder sie unterhält sich eben mit Vanessa. Auch gut.

Oh, noch einer, der zum Putzen kommt. Aber nein. Micha hat Glück. Kim ist nun eh fertig mit ihrer Arbeit und kann sich nun auch um den Besuch kümmern. Die Duvans brauchen außerdem ein größeres Wohnzimmer. Die ganzen Leute passen nie rein. Man muss sogar schon im Stehen Fernsehen gucken. Dramatisch.

Kim muss die Drei trotzdem nochmal kurz alleine lassen. Sie möchte noch schnell auf den Markt flitzen, weil sie einen Teil der Lieferung für ihre Aufgaben abgeben möchte. Auch bei Agatha schaut sie kurz vorbei. Sie hat wieder schöne nützliche Dinge für sie.

Doch ihr Hauptziel ist ihre Namensvetterin. "Hier, bitteschön. Ich habe eine Liste an Bestellungen für dich. Sie wollen alle deine Eier haben. Und auch das Gericht habe ich für dich."

"Vielen Dank, liebe Kim. Wo du schon hier bist, habe ich sogar richtig tolle Neuigkeiten für dich."

"Aber erstmal muss ich meinen Laden wieder aufmachen."


"Ich wusste gar nicht, dass ihr mal Magier gewesen seid."

Kimberly wird etwas verlegen und fragt sich, wie das raussickern konnte? Hat das etwa doch jemand mitbekommen, als Fabian letztens diesen Aufstand gemacht hat? Das wäre mal so richtig übel.

"Ähm, woher weißt du das? Normalerweise kommt das nicht so einfach raus. Wer hat denn geredet?"

"Alles gut, liebe Kimberly. Ich habe vor einiger Zeit den Mandor kennengelernt. Wir sind nun verheiratet. Ich wusste ja nicht, dass ihr euch kennt. Er hat mir viel erzählt."

"Äh, Mandor ist unser Nachbar?"

"Japp. Das Lustige ist ja, dass Morgyn wollte, dass er ein Auge auf euch wirft. Er wollte sichergehen, dass es euch gut geht. Ich habe mich immer gewundert, was da für ein Typ in unserer Nachbarschaft rumlungert. Das ich mich dann noch in ihn verlieben würde, hätte ich nicht gedacht. Er sieht aus wie ein Engel."

Lustige Sache das.

"Kim, du kannst uns gerne jederzeit besuchen. Wir würden uns sogar sehr freuen. Und Mandor kann natürlich auch gerne vorbeikommen. Auch wenn wir nicht mehr in Glimmerbrook wohnen ist es nun trotzdem witzig zu wissen, dass einer der Weisen unser Nachbar ist. Sag bloß nicht, er melkt noch die Kühe? Hihi."

"Äh nein. Sowas macht er nicht."

"Hätte mich auch gewundert. So, ich muss nun aber auch weiter. Michael bekommt auch noch etwas von mir. Ich helfe gerne wieder."

"Schönen Tag noch."


Kurz also noch bei Michael vorbei und ihm weitere Dinge bringen. Kim macht es sogar mittlerweile recht gerne, da sie so auch ein wenig von dem Ort erfährt. Die Leute sind sehr nett hier. Ausgenommen Agnes. Da macht Kim immer einen großen Bogen drum.


"Hallo, Michael. Ich habe wieder was für dich. Bitteschön. Hoffe dein Tag ist soweit gut."

"Jaja, passt."

Er und Smalltalk. Nö, keine Chance.

Aber ihre Ware liebt er trotzdem. Ohne Kims Lieferungen würde er gar nichts mehr schaffen.

So, nun aber wieder schnell nach Hause. Kim flitzt nur rum. Dort warten ja auch noch ein paar Leute. Trotzdem werden erstmal neue Leckerlis für die Tiere fertiggemacht, bevor sie Zeit für Micha hat.

"Sorry Micha, das wir nicht so viel Zeit haben. Es wird bessere Tage geben und dann können wir auch mal gemütlich draußen sitzen und reden."

"Alles gut Kim. Mich stört das nicht."

So, nun aber mal eine Pause machen und schauen, wie es den Anderen so geht. Melina scheint ja sehr gut drauf zu sein. Sie möchte gerne hierherziehen, da ihr in Newcrest mittlerweile zu viele Bonzen wohnen. Alle so eingebildet geworden dort. Und Vanessa lernt Micha kennen. Elias seine Lieblingsnichte labert mit dem Lieblingsschwager. Schade, dass er das nicht mehr erleben darf.

Die beiden haben ziemlich Spaß. Ein Witz nach dem anderen wird geschmissen:

"Warum wechselt eine Blondine von ihrem Baby nur einmal im Monat die Windeln?, fängt Micha an.

"Keine Ahnung."

"Weil auf der Packung steht: Bis zu 5 Kilo."

Beide lachen laut los.

"Micha, der Witz ist ja ekelig. Das muss ja richtig stinken.", bemerkt Kim.

"Mensch Kim. Der Witz ist trotzdem lustig. Haha."

Marcel nutzt seinen freien Tag und tut etwas für die nächste Beförderung. Er darf nun bei seinem Chef neue Feinschmecker-Gerichte kreieren und dieser möchte nun mal schauen, wie gut er Gourmetessen zaubern kann. Die Familie freut sich, wenn Marcel solche Gerichte auf den Tisch zaubert. Es braucht nur etwas mehr Fingerspitzengefühl.

Anschließend gesellt er sich zu der Klönecke im Wohnzimmer. Auch ernste Themen werden mit angesprochen.

Bis die Erwachsenen dann schließlich von den ganzen eintrudelnden Teenies unterbrochen werden. Einer nach dem anderen stolziert durch die Tür und begrüßt der Reihe nach, die dort Sitzenden. Zum Schluss kommt eine Rebecca durch die Tür.

Eigentlich sollte sie nicht mit, aber sie ging Fenya solange auf den Geist, bis sie sich einfach hinten dran gehängt hat. Sie will ja nur reden.

Nur Nadja passt das absolut nicht. Sie ist kurz davor, dass Mädchen wieder rauszuschmeißen. Jeremy findet die Reaktion immer wieder süß.

"Machst du aber nur einen falschen Wink, fliegst du raus, okay? Lass meinen Bruder in Ruhe und Fabian."

"Du bist doch eh nicht mehr mit Fabian zusammen, also kann ich machen was ich will."

"Die Beziehung ist auf Eis, also bilde dir nichts ein."

"Meine Güte, Fenya. Ich mach schon nichts. Ich wollte mich entschuldigen. Habe eh nun einen viel süßeren Freund. Der toppt eh alle."

"Ach, ja. Und wer soll das sein?"

Doch dieses Mädchen wiederum ist immer wieder gerne gesehen. Elenor wird deutlich nervöser, da der Umzug immer näher rückt. Alex möchte seinen Geburtstag noch mit der Familie feiern, doch dann geht der Ernst des Lebens so richtig los. Der Junge ist auch heute wieder sehr ruhig. Kann ihm aber keiner übel nehmen.

Marcel wird es zu voll und er freut sich, dass seine Werkbank nun in der alten Scheune steht. So kann er sich immer verpieseln, wenn er Ruhe möchte.

Autsch. Nun kommt auch noch Fabian vorbei. Er ist recht gut gelaunt, da er sich auf ein Gespräch mit Fenya vorbereitet hat. Viele Notizen hat er sich vorher zurecht gemacht, die er einstudierte. Heute möchte er sie zurückgewinnen.

"Hallo, Fabian. Wie geht´s?"

"Blendend, danke. Ich hoffe, ich kann heute mal mit Fenya reden."

"Lass sie erstmal Hausaufgaben machen."

"Klar."

Da Kim in den letzten Tagen nicht viel Zeit mit ihrem Mann verbringen konnte, nimmt sie sich diese nun einfach und kommt zu ihm in die Scheune. Das ist schon lange wieder überfällig.

Hallo Sara :) Warum hat sie Marcel den einen Tag angerufen, wenn sie dann doch nicht schwanger wird? Die Frau scheint durch den Wind zu sein, haha.

"Und? Was ist nun mit dem Babywunsch? Du hast dich doch so gefreut."

"Ne, Sam will nicht. Schade. Dachte ich immer."

Eine lustige Truppe mit einer angespannten Elenor dazwischen. Selbst Vanessa merkt aber, dass Rebecca etwas komisch tickt: "Fabian ist auch hier, weil er mich liebt. Aber tut mir ja leid, aber ich hab ja schon einen Freund. Tja, zu spät."

Ja, ihr 5 Süßen. Bleibt lieber hier. Ich sehe mindestens schon zwei Probleme im Wohnzimmer.

Micha und Vanessa verlassen die Duvans für heute. Für den nächsten Besuch wird sich Micha bestimmt noch mehr Witze überlegen. Er mag Vanessa. Sie ist ein freundlicher Geselle.

Heute oder nie. Immerhin kommt Lukas langsam schon einen Schritt weiter und nun fehlt nur noch Marcel. Na klar, würde er Fenya nicht mehr anrühren wollen. wenn sein Cousin was dagegen hätte, doch ein bisschen schwer würde das ja schon fallen. Also lässt er nicht lange auf sich warten. Heute gut vorbereitet. Oder auch nicht. Wir werden sehen.

"Jeremy? Wenn diese Kuh da nicht gleich aus dem Wohnzimmer verschwindet, dann zieh ich aus. Mit der 5 Minuten unter einem Dach ist absolut nicht drin.", beschwert sich Nadja. "Und hör auf mich so anzugrinsen. Ich bin sauer. Das siehst du doch!"

"Süße? Lass die doch da draußen labern. Meinste die kriegt mich? Nicht wirklich. Die Frau hat nen Knall und wenn die so weitermacht, dann werd ich ihr das auch bald zu spüren geben. Also komm, lach mal wieder. Auch wenn du eifersüchtig genauso süß bist, siehst du lächelnd noch viel süßer aus. Also komm. Nur ein bisschen!"

(Bei dem nächsten Bild muss ich immer lachen, weil Fridolin sich dahinten so in Szene setzt^^. Das Lama bringt immer gute Laune, haha.)

"Marcel? Kann ich dich kurz draußen sprechen?", fragt Lukas heute etwas zielsicherer.

"Nur, wenn du nicht wieder über´s Wetter reden möchtest. Ansonsten klar."

"Ne, heut mal nicht."

Die beiden setzen sich draußen auf die Bank.

"Ich fass mich heute auch kurz."

"Als wenn du das schaffen würdest."

"Nein, heute fass ich mich wirklich kurz und bevor wir jetzt weiter darüber diskutieren: Ich möchte mit deiner Tochter zusammen sein und mir ist es scheißegal, ob du mein Cousin bist, oder nicht. Ich muss alleine die Erfahrung machen und es heißt ja nicht, dass es so endet wie bei meinem Paps. Also? Was sagst du?", Ganz verlegen schaut er Marcel an und hofft auf eine positive Antwort.

"Ich habe mittlerweile mit deinem Vater darüber gesprochen und mich mit ihm beraten. Sobald irgendwas geredet wird und es die Familie besudelt, wirst du Fenya in Ruhe lassen. Ansonsten denke ich, kann ich eh nichts dagegen machen und bevor ich als der Böse ende, okay. Aber ich behalt dich im Auge."

"Ich kann dich verstehen, Lukas, aber du musst auch mich verstehen. Du bist nun mal mein Cousin."

"Klar."

Lukas fällt gerade ein Stein vom Herzen. Am liebsten würde er Marcel umarmen und durchknuddeln und 50 mal Danke sagen, doch das erspart er sich nun.

"Du hättest dir den ganzen Mist ersparen können, wenn du eher damit angekommen wärst. Nur beim ersten Mal hätte ich dir noch den Kopf abgerissen."

"Hi, Luna. Schön, dass du auch vorbeischaust. Du weißt ja. Bei uns gibt es die beste Klönrunde im Dorf, hihi. Wie man es nimmt."

Doch als Luna Rebecca sieht, will sich gleich wieder gehen. Auf diese Lügnerin kann sie nicht wirklich. Nur ein falscher Wink und sie fliegt eh raus. Noch ist sie lieb und möchte ja nur bei ihren Freunden sein. Und entschuldigt hat sie sich ja auch mal wieder.

Lukas geht nach drinnen und versucht cool zu bleiben. Ob Fenya schon von ihrem Glück weiß? Vielleicht war ja auch alles umsonst und sie will gar nicht? Ja, die Rose war uncool, aber sie hat ihm trotzdem gestanden, dass sie lange Zeit in ihn verknallt war. Und als er ihre Hände nahm, hat sie ihn auch so angeschaut. Hach, dieser Blick.

Lukas holt sich nun auch das Ok von Kim, doch ihre Antwort kennt er ja eigentlich schon.

Mit einmal wird Rebecca wütend und faucht Lukas an: "Wieso Fenya? Du bist doch mein Freund. Ich dachte, wir sind zusammen?" Lukas schaut sie nur ziemlich doof an und kontert: "Äh, in welchem Traum soll das gewesen sein?"

Lukas geht zu Jeremy und berichtet von seinem Erlebnis da gerade mit Rebecca. Fenya ist gerade noch im Gespräch mit Fabian: "Es tut mir leid Fabian, aber es war nicht das erste Mal, dass ich unter deiner Mutter leiden musste und das wird sich wohl auch nicht ändern. Wir können gerne Freunde bleiben, aber mehr möchte ich nicht.", gesteht Fenya.

Auch wenn Fenya gerade noch zu Rebecca meinte, dass die Beziehung nur auf Eis liegt, hat sie das nur gesagt, damit sie nicht auf falsche Gedanken kommt. Die Teenagerin mag Fabian trotzdem sehr und möchte ihn schützen.

So ganz einverstanden ist der Teenager nun nicht mit der Antwort und schaut nur traurig zu Lukas rüber.

Kim und Marcel zwischen diesen ganzen Teenie-Liebesproblemen. Hut ab, dass sie das so meistern. Hier kommt nun aber der problemlose Fall Patrick. Er ist die Ruhe selbst und wer sich mit ihm anlegt oder irgendwas Schlechtes sagt, der kommt selber nicht mit sich klar.

Wie happy sie sich in die Arme fallen.

Fabian nimmt Fenyas Entscheidung schließlich dann doch hin und möchte die Freundschaft nicht auf´s Spiel setzen. Lieber nun so, als wenn es total kracht und dann gar nichts mehr geht. Lukas hört natürlich brav mit.

Nachdem Jeremy gehört hat, was Rebecca da für einen Mist erzählt hat, wird er sauer und schmeißt sie kurzerhand raus.

"Rebecca, tu uns bitte nun wirklich mal einen Gefallen und verpiss dich. Sonst hetz ich meine Kleine wirklich mal auf dich. Nur dann kratzt sie dir die Augen raus und glaub mir - das willst du nicht. Also verpiss dich und such dir nen Macker, der das lustig findet. Tschüss!"

"Irgendwann krieg ich einen von euch. Gott, die sind so süß die Jungs. Vielleicht kann ich ihnen ja mal ein schönes Geschenk machen. Oder noch besser. Ich brauch bessere Klamotten. Vielleicht sehen sie mich dann ja."

Es geht ja eigentlich nicht darum, wie man aussieht, sondern darum, wie man sich gibt. Und das hat sie total versemmelt.

Fenya hat nun mit Fabian abgeschlossen, doch ist sie weiterhin für ihn da. Nur eben auf eine andere Art und Weise. Auch mit Lukas möchte sie nun reden, damit sie nicht mehr zwischen den beiden stehen muss.

Dieser zeigt sich gerade von seiner besten Seite und will es sich natürlich nicht mit den Eltern verscherzen. Chaos kann er gut anrichten - nur da alleine wieder rauskommen, schafft er nicht. Doch hat er eine Hürde überwunden, kann er reden wie ein Wasserfall.

Fenya zieht den Jungen dann schließlich nach draußen. Es muss wieder Ruhe einkehren.

"Ich hab schon mitbekommen, dass du mit Mam und Paps gesprochen hast. Das ist schön." Sie macht eine Pause.

"Pausen zwischen den Sätzen zu machen ist nicht gut. Du kannst mir gerne Schimpfwörter verpassen oder sowas, aber keine Pausen zwischen den Sätzen machen. Immerhin sagtest du selbst zu mir, dass ich nun alles raushauen soll, was ich zu sagen habe. Also keine Pause. Komm schon. " Lukas schaut sie unsicher an.

Bis sie ihm dann einen Kuss auf die Wange gibt.

"Okay, okay. Du sagst zwar nichts, aber das kann man auch als Antwort sehen. Klar, das geht natürlich auch."

Fenya lächelt ihn an und muss dann aber doch noch etwas hinzufügen: "Ich mache das, damit du schon mal weißt, wie ich mich entschieden habe und du dir nicht unnötig den Kopf zerbrechen brauchst. Doch ich muss nun auch erstmal zur Ruhe kommen."

"Klar, versteh ich voll und ganz. Alles cool. Ich bin da, wenn was ist."


Drinnen im Esszimmer:

"Du bist echt das liebste Mädchen, was ich kenne. Ich bin wahnsinnig froh, dass wir uns kennengelernt haben und wir werden noch so viel Eis zusammen essen gehen. Hoffe, ich doch mal.", gesteht Patrick.

Tammy schaut ihn die ganze Zeit nur an und schmunzelt einmal kurz. Sie genießt die Worte richtig. Patrick ist so liebevoll und den gibt sich nicht mehr her.

Und diese beiden ziehen sich kurz im Bad zurück. Wo soll man denn sonst rumknutschen? Nadja ist ihrem Freund sehr dankbar, dass er Rebecca rausgeschmissen hat. Doch ob das nun ausreicht?

Man sieht hier ganz genau, wer der Gewinner und wer der Verlierer ist.

Leider geht meine Geschichte mit Elenor und Alex im Moment etwas unter. Das liegt daran, dass Alex eh schon kaum redet und je näher der Tag des Umzuges rückt, desto mehr kehrt er in sich.

Trotzdem genießt er jeden Moment bei seiner Familie, Freundin und Freunden.

Der Auszug ist übrigens am Samstag. Einen Tag nach seinem Geburtstag :)


Elenor versucht ihn schon immer irgendwie abzulenken und manchmal denkt sie, dass er doch daran zweifelt, mit ihr zusammenzuziehen. Doch er gibt ihr immer wieder zu verstehen, dass er sogar liebend gerne mit ihr zusammenziehen würde. Es ist nur alles so ungewohnt.

Die Magierin verlässt auch wieder total verliebt das Haus. Also, alles gut :)

Nach dem Knutschgelage muss sich Jeremy erstmal beim Zocken abreagieren. Immerhin dürfen sie nicht techteln und manchmal fällt es dann doch etwas schwer.

Marcel setzt sich ins Esszimmer zu Lukas und möchte noch einiges klarstellen: "Ich habe mit deinem Vater gesprochen und wir sind in einer Hinsicht einer Meinung: Dir muss man mal ein bisschen den Kopf waschen. Nicht, dass wir das nun mit Fenya ablehnen würden, sondern eher das was du in der letzten Zeit alles so abgeliefert hast. Dein Vater war krank vor Sorge und schon richtig verzweifelt, weil er Angst hat, die Kontrolle über dich zu verlieren. Daher haben wir beschlossen, dass du bei uns auf dem Hof bleibst, um darüber mal ein wenig nachzudenken. Und du darfst dich morgens darüber freuen, auf dem Hof zu helfen und auch dann, wenn die Zeit es erlaubt. Soweit klar? Das heißt Ställe mit saubermachen, Tiere füttern und Pflanzen ernten und pflegen."

Lukas schaut ihn nur an: "Äh, okay. Wenn ich bei meiner Traumfrau sein darf, dann nehme ich auch die schlimmsten Aufgaben auf mich."

"Und ihr werdet nicht techteln."

Währenddessen so im Wohnzimmer^^

Lukas macht sogar seine Hausaufgaben, was er sonst nie gemacht hat, oder eben selten. Vielleicht hilft ihm der Hof ja mal wirklich, um mal ein wenig an die wichtigen Dinge des Lebens zu denken. Nadja ist noch etwas skeptisch wegen der ganzen Sache, da sie nur das Beste für Fenya möchte und sie sich sowieso nicht sicher ist, ob er seine Aufgaben auf dem Hof überhaupt erledigt. Doch da werden Kim und Marcel schon für sorgen.

Während ich so dieses Bild im Esszimmer gemacht hatte, passierte im Wohnzimmer folgendes:

Da lässt man die beiden kurz alleine und Patrick geht bei Tammy einen Schritt weiter. Wollte das erst nicht in die Geschichte mit einbauen, aber hey - das ist doch nun mal süß. Also kommt es mit rein. Patrick passt schon auf :)


Und Alex wieder so in seinem Zimmer:

Für Tammy kam das Rumgeschmuse zwar nun recht überraschend, weil ihr Herz in dem Moment Purzelbäume schlug, doch ein schöner Moment war es trotzdem. Irgendwann hat sie dann verlegen von ihm abgelassen und das ist doch okay. Man muss es ja nicht gleich übertreiben. Das verliebte Etwas verabschiedet sich von ihrem Freund und bedankt sich für den tollen Abend.

Bevor sie sich die Zähne putzt, schaut sie noch einmal beim Hühnerstall vorbei und sieht, dass eines der Küken schlüpfen möchte. Welch Erlebnis das wieder für das Mädchen ist.

Marcel ist wegen Lukas trotzdem noch skeptisch, weil er halt so ein ... hmm, wie soll man ihn beschreiben? .... Er tut oft unüberlegt Dinge, wie man ja mit der Rose gesehen hat. Wenn ihm irgendwas nicht in den Kragen passt, dann handelt er nach seinem Ermessen, ohne darüber nachzudenken, dass er anderen wehtun könnte. Wie nun das Verschwinden. Dann war er halt nicht in der Schule. Ist dann halt so. Doch Kim wiederum findet den Vorschlag mit dem Hof ganz gut und man sollte ihm die Chance geben. Vielleicht tut ihm Fenya ja nun auch richtig gut, so dass er seine Denkweise noch einmal genauer unter die Lupe nimmt.

Dann schauen wir mal, wie Lukas sich so auf dem Hof macht. Zwar darf er bei Fenya und Tammy mit im Zimmer schlafen, doch sollte er Fenya einmal anfassen, dann soll die kleine Schwester oben im Bett, direkt petzen^^ Anders kann man es leider nicht umbauen und die Couch ist zum Übernachten nicht die bequemste. Die Notlösung passt Marcel nun zwar nicht, doch möchte er ihn nun nicht behandeln, als wäre er im Knast. Obwohl das auch mal eine Lektion wäre. Nur mit Wasser und Brot und schuften, was das Zeug hält.




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