• Kucki 232

17.06.21


Einmal ratzfatz die Bude "geputzt" und Klos "repariert" und der Tag kann beginnen.

Punkt 7 Uhr gehen Vater und Sohn zur Arbeit. Marcel findet es sehr schön, dass Elias noch weiter arbeitet. Warum auch nicht? In der Arbeitskleidung weiß man schon fast gar nicht, wer wer ist. Aber nur fast.

Kimberly liebt, wie gehabt, die Gartenarbeit.

Heute ist Sonntag und die Duvans machen endlich mal wieder einen Fast-Familientag zusammen. Schade nur, dass Elias und Marcel nicht mit dabei sein können. Kim kann ja schön von Zuhause aus arbeiten und selbst bei den Aufgaben wird sie nicht wirklich gefordert.

Hier sind bestimmt ganz viele Fröschilis.

Fenya hat auch ihren Spaß und Oma Lisa packt gleich ihr Strickzeug aus und dann gib ihm. Im Moment ist noch nicht viel los. Liegt vielleicht an der Uhrzeit. Ist ja erst 9 Uhr.

Und er spielt wieder Tarzan. Fehlt nur noch der legendäre Schrei.

Junior genießt den Ausflug richtig.

Aber Mist. Die Hausaufgaben müssen ja noch gemacht werden. In einem Rucksack hatten sie diese verstaut, weil sie sie gerne im Park machen möchten. Ist mal was anderes.

Langsam füllt sich der Park. Emilia hatte den selben Gedanken, wie die Duvans und mit ihren Töchtern im Gepäck, ging es dann auch ab an die frische Luft. Nun können sich die beiden Mütter mal in Ruhe kennenlernen.

Na klar spielt Fenya nur an der Spielburg. Oma Lisa legt kurzerhand ihr Strickzeug zur Seite und spielt mit der Kleinen.

Während Kim telefoniert, kommt noch eine kleine junge Dame mit dazu. Es ist Noelle. Alle freuen sich, dass es immer wärmer wird.

Elenor hat sich in der hintersten Ecke versteckt. Aber schön, dass sie auch hier ist.

Ach und Luna kommt auch noch mit dazu, aber wurde von Grace abgefangen. Der Mädelsclan ist ja fast wieder vollständig. Die Mädchen scheinen sich auch langsam anzufreunden und wenn nun natürlich eine im Park ist, werden die anderen auch noch angerufen.

Jeremy denkt sich nun nur: "Oh, nicht schon wieder!" Er versteht sich zwar gut mit ihnen, aber Rebecca geht ihm ein bisschen auf den Keks. Ständig hängt sie bei ihm rum und starrt ihn an, als würde er Honigkuchen im Gesicht haben.

Kimberly stellt sich nun auch einmal in Ruhe bei Noelle vor.

Und Nadja baumelt am Raumschiff rum.

Der Rotschopf schweigt nur und schaut sich das Szenario an. So nach dem Motto: "Also ich bin nicht hier. Keiner sieht mich!"

Mit Fußball kann man sich immer ablenken.

Aber gut. Nadja möchte er dann doch mal Hallo sagen. Sie ist ja auch total in Ordnung und lernt im Moment auch, sich unter Kontrolle zu halten. Eine schwarze Magierin zu werden, möchte sie nicht durch ihre Wut. Diese können später viel Schaden verursachen, wenn sie ihre Gefühle nicht unter Kontrolle hat.

Und da klebt auch schon Rebecca an seinen Fersen. Sie unterhält sich zwar mit dem Jungen da, doch ihre Blicke sind ganz woanders. Tja, zu spät. Es gibt kein Entkommen vor Rebecca. Sie hat ihn gesehen.

Aber trotzdem macht es immer Spaß mit den Mädels zu spielen. Die Truppe wächst zusammen.

Luna wird ebenfalls begrüßt. Ihr tut es immer noch so leid, dass sie so mies zu ihm war und freut sich, dass er sie trotzdem anspricht. Er ist halt nicht nachtragend.

Noelle möchte dem Jungen auch mal Hallo sagen und nunja. Er möchte ausweichen.

Die beiden bekommen von dem Trubel gar nichts mit und genießen ihre Zweisamkeit zwischen den ganzen Kids.

Fenya und Elenor werden beste Freundinnen. Die Truppe wächst zu einer richtigen Clique zusammen und dazwischen nur zwei Jungs und gefühlt 25 Mädels. Lustig.

Kimberly möchte mit Marcel sprechen, da sie etwas auf dem Herzen hat. Elias ist auch neugierig.

"Marcel? Ich glaub, unser kleiner Giftzwerg ist wirklich verliebt."

"Ja, sag ich doch. Nur ich weiß nicht, in wen von den Mädels. So wie er immer rumgrinst, muss da was im Busch sein."

"Da weiß ich, glaube ich, ein bisschen mehr. Ich habe ihn heute ein bisschen im Park beobachtet."

.......

Nach dem Gespräch gönnen sich die beiden schließlich eine kleine Auszeit auf dem Balkon und reden über Jeremy. "Willst du mit ihm reden, oder soll ich?", fragt Marcel. "Ich rede heute Abend mit ihm!", meint Kim. Nun wird erstmal gekuschelt.

Ach, herrje. Und wer ist das nun wieder? Mit Fenya muss man wohl auch mal ein Wörtchen reden.

Und Jeremy fühlt sich in dem Moment oben ein bisschen eingeengt. Nur ein bisschen.

Ach, der junge Mann ist übrigens Florian. Na klar, ist er auch ein Klassenkamerad von Fenya. Wie soll es auch anders sein? Jeremy und Alex finden ihn total schnulzig.

Kim beobachtet ihren zweitältesten Sohn und Jeremy deutet mit einem Blick an, dass ihn das stört und was das nun soll?

Die Küche ist mittlerweile rappelvoll und Rebecca, Elenor und Nadja wissen gar nicht so richtig, wo sie nun sitzen sollen.

"Hallo, Noelle. Ich bin Marcel. Schön, dich kennenzulernen." Bislang kam es noch nicht so richtig zu einer Vorstellung. Bei dem ganzen Gewusel am Wochenende auch kein Wunder.

Schwägerin Sara scheint nicht gerade gut drauf zu sein und möchte sich bei den Duvans ablenken.

Und Kims Vermutung bestätigt sich immer mehr. Mit den anderen Mädels redet er nicht so schüchtern und blödelt viel mit ihnen rum. Aber bei Noelle ist er zurückhaltender, versucht ihr aus dem Weg zu gehen oder beobachtet sie aus sicherer Entfernung. Ich bin volles Programm durchgegangen und fand das so süß^^ Aber nun ist es Noelle, die ihn anspricht und sich eigentlich gar nichts dabei denkt. Sie lebt in dem Glauben, dass so ein cooler Typ wie Jeremy eh nichts mit ihr zu tun haben will. Aber ein Hallo ist ja doch mal drin :) Und ja, der Junge ist sehr nervös.

Sara sagt ihrer Schwägerin, dass sie im Moment ein wenig sauer auf Sam ist. Sie kümmert sich den ganzen Tag um die Kleine und Sam kommt abends nach Hause und es ist für ihn ja nun eine Selbstverständlichkeit, dass Sara sich um alles kümmern muss, da er ja arbeitet und sie nicht. "Pff, ich arbeite schon genug zu Hause. Ich habe ihm die Kleine nun einfach in den Arm gedrückt und bin zu euch. Ich will auch mal raus.", beschwert sie sich. Kim schmunzelt nur, da sie weiß, dass auch Sam sich zusammenreißen muss und beide mit anpacken sollten. Darauf kommt von ihr nur: "Gut gemacht!"

Noelle freut sich sehr darüber, dass sie mal ein bisschen mit Jeremy sprechen konnte. Aber nun muss sie erstmal nach Hause.

Bevor Jeremy ins Bett geht, kommt seine Mutter nun auch zu dem geplanten Gespräch dazu. Marcel weiß auch, dass er eher mit Kimberly reden würde.

"Mam, was sollte der Blödsinn da in der Küche? Spionierst du mir hinterher oder so?"

"Nö, ich find das süß, was du im Moment machst und wollte nur sichergehen, dass ich mit der Vermutung richtig liege."

"Ach. Und die da wäre?"

"Komm schon, Jeremy. Du bist total in Noelle verknallt."

"Laber nicht. Das stimmt doch gar nicht."

"Doch bist du."

"Nein, Mam. Hör auf!"

Jeremy hält sich die Ohren zu und würde am liebsten schreien. Seine Mutter nimmt vorsichtig die Hände weg und schaut ihn an.

"Hey, hey. Da ist doch nichts dabei. Dein Vater und ich waren auch so alt wie du, als wir uns kennenlernten."

"Wirklich? Wie habt ihr euch kennengelernt?"

"Ich habe deinem Vater geholfen, da er sich mit einem anderen Schüler geprügelt hatte. Und so möchte ich auch für dich da sein. Egal was ist: Ich bin da, okay? Niemand will dir was böses oder sollte es erst gar nicht wagen."

"Paps hat sich mit jemandem geprügelt? Krass."

Kim möchte aber lieber von dem Thema ablenken und sagt nur, dass es nun aber egal ist. Nach einer kurzen Pause kommt von dem Jungen nur: "Man, ja. Du hast ja recht. Was soll ich machen, Mam? Vielleicht mag sie mich ja gar nicht."

"Dann finde es doch raus. Vielleicht setzt du mal tagsüber deine Sonnenbrille und dein Cappy ab. Wäre schon ein Anfang. Sie weiß ja nicht mal, wie du aussiehst. So, nun aber Nacht, Großer. Morgen ist Schule."

"Danke, Mam. Ich hab dich lieb!"






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