• Kucki 232

19.06.21


Marcel hatte wohl eine wundervolle Nacht, weil er so am grinsen ist. Erstmal einen klaren Kopf bekommen, haha.

Okay, ihm ist nicht so zu grinsen zumute. Ach Mensch, Jeremy. Nur, bevor er wieder rumschreit oder irgendwas kaputtmacht ...

... verschwindet er im Bad, um sich abzureagieren.

Als Marcel zurückkommt, hört er natürlich seinen Sohn, wie er dort am fluchen ist und versucht ihn zu beruhigen.

"Was ist denn los?"

"Noelle ist so eine Süße. Vielleicht findet sie mich ja total hässlich, wenn sie mich ohne Cappy und Brille sieht!"

"Äh!"

"Ja, was?"

"Wenn sie dich hässlich finden würde, dann hat sie einen Knick in der Pupille!"

"Und ich hab Angst sie anzuschreien. Ich will das nicht!"

Okay, da möchte Marcel dann doch mal einlenken und nimmt Jeremy einfach nur in den Arm.

"Das bekommst du auch noch hin und wir helfen dir auch. Wenn was ist, wir sind da, okay?"

"Danke, Paps. Ich hab dich lieb."

Marcel berät sich später auch noch mit seiner Frau, wie sie ihm ein bisschen mit Noelle helfen können.

Doch nun wird erstmal gefrühstückt und dann ab in die Schule. Der junge Vater schraubt weiter am Radio rum.

Und so ein Mist, dass Mutti gerade das Waschbecken heile zaubern wollte und die kleine Püppi auf´s Töpfchen muss.

Aber zum Saubermachen ist sie dann schließlich doch zu faul.

Mit Marcel möchte sie heute ins Reich der Magie, da sie schauen möchte, ob sie sich mit Morgyn schon messen kann.

Das darf sich ihr Mann doch nicht entgehen lassen.

Er schaut lieber weg, als der letzte Schlag getan ist. Sie ist dann wohl doch noch nicht soweit. Marcel tröstet sie mit den Worten: "Du bist zwar noch keine Göttin in der Zauberei, aber meine Göttin bist du allemal!"

Aber klar - alles gut. Morgyn und Kimberly haben sich trotzdem noch gern. "Meinst du, meine Liebe, dass ich dich einfach so gewinnen lasse? Haha, nein. Selbst dein Mann könnte mich nicht bestechen!", meint der Weise nur.

Marcel möchte auch gerne einmal Zauberer spielen und fängt an, am Kessel rumzublödeln. "Eigentlich könnte ich doch mal Makkaroni mit Käse machen. Hey, L.! Habt ihr Nudeln da?" L. schaut nur doof drein und deutet auf die Küche. "Äh, ja. Danke."

Die anderen schauen nur recht irritiert und müssen grinsen, wo sie Marcel da so sehen.

Währenddessen macht sich Kimberly auf, um noch ein paar Partikel zu suchen.

"Hey, Leute. Mag wer Makkaroni? Keiner? Cool, dann bleibt mehr für uns!" Mal gut, dass die im Reich der Magie auch sowas wie Flupperdosen haben. Die sind schön stabil und er kann sie nun für seine Tonnen an Makkaroni nehmen. Stellt man sich lustig vor, wenn die Magier zu einem Flupperabend mit Tee und Plätzchen gehen.

Und Zuhause wird mit Tammy weitergeblödelt.

Kimberly startet einen weiteren Gartenverkauf, wo sogar Darrel einmal vorbeischaut. "Hallo, Liebes. Schönes Heim habt ihr da!"

Lisa macht einen Rundgang durch die Natur. Wie schön das Haus doch mittlerweile aus der Ferne wirkt.

Wäsche wird zum Trocknen rausgehängt.

Welchen Kamin Lisa nun besser findet, sei mal dahingestellt.

Tamara findet das Knistern sehr beruhigend und legt sich zu Omi auf die Couch.

Nach der Schule haben zwei der Kids zwei Freunde aus der Clique mit im Schlepptau. Jeremy hat die Nummer von Noelle nicht, doch sie hat auf ihn vor seiner Schule gewartet, um ihn zu sehen. Der Junge ist ganz baff und sie ebenfalls, wo sie ihn nun ohne Sonnenbrille und Cappy sieht. (ich habe den Text von Jeremy ein wenig anpassen müssen^^)


Doch so wirklich gut drauf ist Noelle dann nicht.

Mutti Kim fängt die beiden Besucher draußen ab, da sie sieht, was für eine Laune sie nun haben. Zwar war Noelle bei der Schule noch recht gut drauf, doch das änderte sich schlagartig. Fabian trauert noch und sucht Ablenkung.

"Noelle, was ist los mit dir?", fragt Kim vorsichtig nach.

"Nix. Nur. Ach egal. Ich geh rein zum Puppenhaus. Oder, ach ne. Keine Lust!"

Wäre das ja schon mal geklärt, haha.

Kim tröstet Fabian noch ein bisschen und vielleicht hat er ja Lust auf Makkaroni mit Käse. Da haben sie nun ja genug von.

Die Geschwister kriegen nicht wirklich was mit, was ihre Mutter da gerade für miese Launen abfängt und machen gut gelaunt ihre Hausaufgaben.

"Ach, Mensch ihr beiden. Ihr zieht ja Gesichter, als würde die Welt untergehen."

"Kommt erstmal mit rein." In der Küche möchte sich Noelle nicht hinsetzen und bleibt in sicherer Entfernung stehen. Fabian jedoch kann schon wieder ein bisschen lachen.

"Ach und Fabian. Wir wurden heute im Reich der Magie angesprochen. Uns hat jemand gefragt, ob sein Sohn sich denn auch benimmt bei uns. Ich wusste erst nicht, was er meint. Warum hast du uns nicht gesagt, dass du der Sohn von Tomax bist? Du wohnst dann ja nebenan."

Fenya lauscht den beiden.

"Weil es doch egal ist, oder nicht?" meint Fabian nur. Tja, der Ruf der Magier ist in der Menschenwelt immer noch sehr gestört, so dass keiner so recht zugeben möchte, dass er selbst einer ist.

Hey, was ist das denn nun? Jeremy geht ins Wohnzimmer, um Hausaufgaben zu machen? Was ist da passiert?

Den Blick von Fabian musste ich einfach festhalten. Fenya bekommt gar nicht mit, wie er sie anlächelt. In ihrer Nähe fühlt er sich wohl sehr wohl. Wie süß.

Marcel redet mit Noelle, warum sein Sohn und sie sich nun so aus dem Weg gehen.

"Er will doch eh nichts mit mir zu tun haben. Seit ich weiß, wo er zur Schule geht und wie er ohne das ganze Zeugs im Gesicht aussieht, bin ich doch gar nichts."

Kimberly lenkt ein: "Mmmmmmmm, da täusch dich nun mal nicht. Moment, ich rede mal mit ihm." Sie verschwindet dann im Wohnzimmer, wo Jeremy gerade mit den Hausaufgaben fertig geworden ist.

"So. Und warum bist du nun abgehauen?"

"Man, ist doch egal. Lass mich doch. Mir ist kalt und so!"

"Nenene, komm schon, Jeremy."

"Sie findet mich doch nun eh doof, weil ich halt auf diese blöde Schule da gehe und sie findet mich nun bestimmt voll hässlich, weil ich dieses ganze Zeugs nun nicht mehr im Gesicht habe."

"Ähm, echt jetzt? Ihr beiden macht mich langsam fertig. Ich mach dir einen Vorschlag: Geh nun bitte in die Küche und setz dich zu Noelle. Dann fragst du, wie es ihr so geht und dann einfach mal weiterschauen."

"Das ist keine gute Idee. Ich habe Angst, sie anzuschreien und ihr wehzutun. Man, ich will so nicht sein!"

Kurzerhand schiebt Kim ihren Sohn in die Küche.

"Mam, lass den Blödsinn."

"Kusch kusch, junger Mann!"


Lange Zeit sitzen die beiden einfach nur da und schweigen sich an. Er könnte sie doof finden und sie ihn und nunja. Marcel passt auch ein bisschen auf und will seinem Sohn zur Seite stehen, falls er nicht klarkommt.

Und schließlich bricht das Eis.

"Wie war dein Tag so?" fragt Jeremy ganz schüchtern.

Fenya findet es sogar auch sehr schön, dass ihr Bruder sie endlich mal vernünftig anspricht.

Er fühlt sich noch recht unwohl und denkt, dass sie gleich abhaut. Doch Noelle bleibt sitzen und hört ihm zu. Fenya unterhält sich mit dem jungen Magier Fabian. Da sie bald ins Reich der Magie gehen wird, ist sie sehr gespannt auf seinen Vater. (Ich hätte nieeeeeee gedacht, dass er der Sohn von Tomax ist, nie nie nie^^)

Die Makkaroni sind wohl verzaubert, denn Jeremy traut sich endlich mal, die junge Noelle anzuschauen und nicht abzuhauen. Auch sie lässt nicht ab.

"Auftrag ausgeführt.", denkt sich Kimberly.

Ja, bei den beiden fing es auch sehr holprig an, doch sind sie immer noch unzertrennlich. Lisa und ihr Elias.

Da sich Noelle ein bisschen ablenken möchte, geht sie auf´s Klettergerüst. Nur Jeremy möchte nicht mehr flüchten und geht prompt hinterher.

Aus sicherer Entfernung kommt er schließlich mit ihr ins Gespräch.

"Warum gehst du mir so aus dem Weg, Jeremy?"

"Warum gehst du mir aus dem Weg?"

"Nein, erst du. Ich habe zuerst gefragt."

Jeremy zögert eine Weile und taut dann schließlich doch auf. Die Worte zu finden, wie man seine Situation am besten beschreiben kann, ist gar nicht so leicht.

"Weil ich fies sein kann und das will ich nicht!"

"Wieso fies?"

"Ich bin oft wütend und wenn mir langweilig ist, dann bau ich gerne Mist."

Direkter geht es wirklich nicht, doch die Katze ist aus dem Sack.

"Und du?"

"Weil du cool bist und so coole Jungs wie du bestimmt nichts mit mir zu tun haben wollen. Als ich gesehen habe, wo du nun zur Schule gehst und wie du ohne Sonnenbrille und Cappy aussiehst, da wollte ich lieber wieder umdrehen."

Jeremy muss schmunzeln: "Wie sehe ich denn ohne Sonnenbrille und Cappy aus?"

Noelle wird knallrot und weiß gerade nicht, was sie sagen soll.

In der Zwischenzeit wird Fenya schon einmal bettfertig gemacht. Mal gut, dass sie an solche Probleme noch nicht denken muss.

Draußen geht es zwischen den beiden weiter. Jeremy traut sich nun auch mal etwas näher an Noelle ran.

"Darf ich denn deine Handynummer haben?", fragt er.

"Echt jetzt?"

"Ja, warum nicht? Ich versuche mich zu ändern und versuche nicht wütend zu sein. Man, der ganze Mist ist schon doof genug. Am liebsten würde ich auf die alte Schule zurück und wieder Spaß haben. Und stattdesssen ..... blablabla."

Während er die ganze Zeit geredet hat, hat sie sein Handy genommen und ihre Nummer eingetippt.

"Da.", kommt nur von Noelle und sie gibt ihm sein Handy zurück.

"Cool, danke."

Oh, man. Und wenn man ihr Gesicht schon wieder sieht, kommt bestimmt nichts Gutes, wenn Kim nun die Tür aufmacht. Sie ist auch mittlerweile sehr genervt von ihrer kleinen Schwester. Oft ist sie so giftig und rechthaberisch, dass Kim sie gleich wieder rauswerfen könnte. Aber gut, Kim ist eine nette Schwester.

Wusste es Kim doch. Ihr Schwester ist immer noch eifersüchtig auf sie, weil Melina keine Magierin ist, aber eben Kim. "Pah, du hast es gar nicht verdient.", giftet Melina sie nur an.

"Ach, ja? Komm dann geh. So mies, wie du immer gelaunt bist, ist es wohl auch besser, dass du keine Magierin geworden bist. Geh einfach." Nun hat Kim doch genug. Sie schmeißt Melina raus und will sie nicht wiedersehen.

Alex redet währenddessen mit seinem Vater über seinen Schultag. Immer mehr Einsen bringt er nach Hause und ist sehr stolz darauf. Zwar fehlt ihm ein bisschen der Pfadfinderverein, doch ist er auch froh, dass er nun am Wochenende mehr Zeit mit seinen Freunden hat.

Jeremy und Noelle sprechen sich drinnen noch weiter aus. Aber immer mehr vergeht die Angst, dass einer den anderen nicht mögen könnte. Nun will Jeremy sich erst recht unter Kontrolle haben. Er möchte Noelle nicht verletzen. Sie ist was besonderes, denkt er sich.

(Ich weiß, Jeremy ist sehr dünn^^-ich arbeite aber schon dran. Hab ja nun genug Makkaroni im Kühlschrank, haha). Noelle bleibt noch eine ganze Weile. Fabian ist bereits nach Hause gegangen. Die Familie möchte noch auf den Friedhof wegen der Beerdigung.

Und schließlich:

Noelle geht nun auch nach Hause und fragt, ob sie morgen wieder vorbeikommen darf.

Als Jeremy reingeht, bedankt er sich einmal ordentlich bei seiner Mam. Sie freut sich mit ihm, denn so hat er noch nie gestrahlt.

"Danke, Mam. Ich hab dich lieb!"

Bevor der Junge ins Bett geht, redet sie noch mit ihm.

"Ich bin ganz sicher, dass dir Noelle guttun wird. Wenn du merkst, du wirst sauer, dann hast du ja viele Mittel, um dem zu entgehen. Und denk an den Würfel, den Morgyn dir gegeben hat. Auch der wird dir bestimmt helfen!"

Schließlich bringt sie ihren Sohn ins Bett mit einem dicken Schmatzer auf die Stirn. Sie flüstert: "Das wird schon!", und geht raus.

Normal wollten sie nur ein bisschen kuscheln, bevor es ins Bett geht, doch das Ganze bleibt bei den beiden jungen Eltern nicht ganz unberührt. Sie sind so fertig, dass sie währenddessen Arm in Arm einschlafen, ohne sich die Zähne geputzt zu haben. Wie schlimm, haha.
















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