• Kucki 232

21.07.21


"Och, menno. Das tut mir so leid mit Lisa."

"Ne, ich geh auf´s Klo. Du musst mich so nicht sehen. Alles gut!"

"Stop, stop. Nichts ist gut. Warte bitte."

Jeremy versucht ins Bad zu flüchten, um sich für die Schule fertigzumachen.

"Man, nein. Ich geh in die Schule. Das passt schon und du brauchst mich auch nicht trösten oder so. Ich schaff das schon, okay?"

Nadja seufzt nur.

"Ist doch okay, wenn du Zuhause bleibst. Deine Geschwister machen das auch. Ich werde aber gehen. Komm schon. Tu´s für mich und bleib hier!"

Erst tut der Junge so, als ob er damit umgehen kann, doch innerlich könnte er immer gleich losheulen. Seine Oma fehlt ihm. Punkt.

"Jaja, okay. Ich bleib ja!"

"Supi. Und du kommst auch klar, oder?"

"Denke schon. Wenn nicht, habe ich ja deine Telefonnummer, haha!"

Nadja findet es schön, dass ihr Freund mal kurz lachen kann und nutzt die Gelegenheit für ein Bussi auf die Wange.

"Du kommst wirklich klar?"

Sein Blick sagt alles.

"Dann ruf in der Schule an und meld dich ab. Hopp hopp. Ich geh schon mal runter."

Total betrübt ruft Jeremy schließlich in der Schule an und nimmt sich einen freien Tag. Hat doch anders eh keinen Sinn.

Alex sieht auch noch total zerknittert aus und meldet sich ebenfalls in der Schule ab.

Fenya zieht mit. Auch sie wäre nun lieber wieder im Bett. Die ganze Nacht hat sie durchgeheult.

Och, menno Fenya. Mit den Geschwistern wird heute echt nichts los sein.

Schweigend sitzen Nadja und Jeremy am Frühstückstisch. Manchmal weiß sie selbst gar nicht so richtig, was sie ihm nun sagen soll. Die Situation kennt sie noch nicht an ihm und schweigt lieber. Vielleicht reicht ja auch nur ihre Nähe.

Selbst Marcel fühlt sich so hilflos. Er selbst trauert ja auch, doch wenn er seine Kinder so sieht, dann macht es die Situation auch nicht besser. Alle mal durchknuddeln.

Bevor sie in die Schule geht, versucht sie bei Jeremy noch einmal ihr Glück.

"Hey, ich bin da. Das weißt du ja. Ich glaub, wir beiden brauchen unbedingt mal ein Date oder sowas. Einfach mal zur Ablenkung. Wäre doch nett!"

Selbst ein kleiner Funken von Flirten kommt nun auch bei dem Jungen auf.

"Zu dir, oder zu mir?"

Die Brüder lenken sich bei einer Partie Schach ab. Nur sie machen sich mehr einen Spaß daraus, als nun ernst bei der Sache zu sein.

Elias ist immer noch fassungslos über den Tod seiner Frau.

"Sie kann mich doch nicht alleine lassen. Was fällt ihr ein? Nächste Woche ist Weihnachten und sie stirbt mir hier einfach weg. Warte ab. Wenn es bei mir soweit ist, dann gibt es im Simshimmel aber ordentlich Mecker mit der Guten. Verlass dich drauf!" Danach fängt er an zu heulen.

Auch die Bienen sind heute nicht so gut drauf und werden von Milben geplagt. Hier ist heute echt eine düstere Wolke über dem Haus.

Kim möchte ihre Söhne etwas ablenken und fragt sie, ob sie mit ins Reich der Magie wollen. Margit hat aktuell ein wenig "Hausarrest" und muss in ihrer Urne bleiben. Eine friedliche Stimmung ist dort gerade.

Jeremy und Alex willigen ein und per Zauber geht es dann schließlich dorthin.

Nur, irgendwas haut nun mit dem Zauber nun nicht hin.

"Was soll der Müll denn nun? So geh ich da bestimmt nicht rein. Mam? Was hast du gemacht?", meckert Jeremy.

"Öhm!"

Nene, so geht das nicht. Schnell nochmal zurück und umziehen. Lustigerweise sind die Klamotten nach dem Durchgehen wieder normal. Also doch nicht umziehen.

Schon besser.

"Liebes? Wolltet ihr da draußen gerade einen Zirkus veranstalten, oder was sollten die komischen Klamotten da?", fragt Morgyn toternst.

Alex rührt in seiner Suppe rum und weiß noch nicht mal, was er da zusammenrührt. So wirklich ablenken tut das hier nun auch alles grad nicht.

Sieht es hier bei Jeremy vielleicht besser aus? Nö. Selbst in seinen Verbrecherklamotten kommt die Traurigkeit durch.

"Pass aber bitte auf, dass du da nichts Falsches reintust. Nicht das der Topf explodiert.", meint Mandor.

Während die Weisen ein Auge auf die Jungs werfen, schlendert Kim kurz über den Markt.

"Jaja, ich pass schon auf. Vielleicht treffe ich ja die richtige Zutat und Oma kommt gleich wieder zum Vorschein. Wäre doch toll. Geht sowas? Kann man die Toten eigentlich wieder holen?"

"Könnte man, ja. Aber nur wenn jemand durch die Magie stirbt. Stirbt jemand auf natürliche Art und Weise ist es verboten. Doch, selbst wenn man durch Magie stirbt, kann man es nicht so einfach machen. Die Weisen müssen entscheiden."

Auch wenn es Jeremy selbst gerade nicht so bemerkt, ist er ganz vertieft in der Suche nach Folianten. Kurz verfliegen seine Gedanken über den Tod seiner Oma. Eine Verschnaufpause tut auch gut, auch wenn der Verlust sehr wehtut.

Kim ist auf dem Markt durch und gesellt sich zu ihren Söhnen. Beide gut im Auge, gibt sie Alex noch einige Tipps für das Brauen.

"Aber, Moment mal Jungs. Ihr lauft hier rum wie zwei Wassersäcke. Das kann ich mir echt nicht mehr anschauen. Manno. Mir fehlt eure Oma auch sehr, aber wir müssen stark bleiben. Kommt schon. Das zieht selbst mich runter nun!", bemerkt Kim.

Sie steht auf und geht zu Alex an den Kessel. Dieser trottet zu ihr mit gesenktem Kopf und könnte jede Sekunde wieder anfangen zu heulen.

"Ach, Mensch. Komm mal her."

"Danke, Mam." Selbst Elenor weiß nicht mal mehr, wie sie Alex aufmuntern könnte.

Nach der Aussprache mit seiner Mutter, kann der älteste Sohn zumindest schon mal wieder nach oben schauen.

"Und du komm auch mal her, Jeremy. Ihr schleift hier echt rum wie Zombies. Zombies mit Wassersäcken, hihi. Komm schon. Lach mal."

"Kein Bock!"

"Komm her. Alles gut." Sie nimmt ihn in den Arm.

"Kann ich dich wenigstens ablenken, indem wir ein wenig trainieren? Nicht das dich Nadja irgendwann mal umhaut, hihi. Das darf ja wirklich nun nicht sein. Oh, Entschuldigung. Sie haut dich ja so schon um!"

Da muss Jeremy doch kurz mal schmunzeln. Ein Training klingt auch ganz gut für ihn. So lernt er auch, seine Wut unter Kontrolle zu halten. Schwarze Magie wäre absolut keine Lösung.

Darrel beobachtet den Jungen bei seinem Training und spricht zum Schluss sogar ein Lob an ihn aus. Das baut auf.

Nadja hat Schulschluss und gesellt sich in die Ecke, wo die Brüder zugange sind. Sie möchte sich im Tränke brauen spezialisieren. Das Zaubern macht ihr zwar auch Spaß, doch irgendwas mit Kräutern zu mixen, ist auch eine schöne Sache. So kann sie ihre Liebsten immer unterstützen, wenn mal was ist.

Selbst Morgyn erkundigt sich nach dem Jungen.

"Du machst wirklich gute Fortschritte, mein Lieber. Einst wirst du bestimmt auch mal ein mächtiger Magier. Selbst wenn du jetzt noch voller Trauer und Wut bist, könntest du später viel erreichen. Du musst dich nur unter Kontrolle behalten. Sprich: Als du erfahren hast, dass deine Oma verstorben ist - was hast du in dem Moment gefühlt?"

"Was meinst du? Ich war eben traurig."

"Ich frage, weil ich wissen möchte, ob dich eher deine Wut geleitet hat und nicht die Traurigkeit. Oder andersrum. Wolltest du etwas kaputtmachen? Weißt du was ich meine?"

"Ich wollte alleine sein. Aber....hmm. Nein. Kaputtmachen wollte ich gar nichts."

"Siehst du? Du regelst deine Probleme mittlerweile anders. Das finde ich sehr gut. Schließ deine Wut weg oder schmeiß sie weg. Das wird dir sehr guttun. Sei traurig, ja. Gerne. Aber lass niemals die Wut siegen."

Seit Lisas Tod ergeben sich Veränderungen und die Duvans wollen neue Wege beschreiten. Kim hat ihren Beruf aufgegeben und möchte tagsüber wieder richtig arbeiten. Sie hat das Malen wieder für sich entdeckt und hat direkt eine Stelle als Malerin bekommen. Die Kinder sind groß genug und können auf sich selbst aufpassen. Und wenn ist Marcel noch da und Opa. Marcel möchte nun nicht nur mehr am Wochenende arbeiten, sondern auch wieder einen besser bezahlten Beruf angehen. Er hat seinen Beruf als Baggerfahrer aufgegeben und möchte sich nun als Koch versuchen. Zwar arbeitet er bis spät abends, doch das ist okay. Er möchte seine Leidenschaft gerne als Beruf ausüben. Bei Kim ist es andersrum. Sie behält die Blumen-und Pflanzenkunde als ihre Leidenschaft und ihr anderes Hobby wird zum Beruf.

Die Brüder wollen sich ganz auf ihre Magie konzentrieren und am Wochenende auch lieber entspannen, als nun irgendwo noch arbeiten gehen zu müssen.


Als auch Patrick und Fabian Schulschluss haben, kommen die beiden zu den Duvans und wollen schauen, wie es ihren Mädels geht. Selbst die Kleinsten sehen noch sehr bedrückt aus, doch freuen sie sich, dass ihr Schwarm hier ist.

Nadja bleibt auch nicht lange Zuhause bei ihren Eltern und möchte wieder bei Jeremy sein. Zwar geht es ihm schon einigermaßen besser nach dem Gespräch mit Morgyn, doch so ganz will die gute Laune noch nicht siegen.

Blicke sagen wieder mehr als tausend Worte :)

Was Jeremy natürlich sofort auffällt ist, dass Nadja sich ein bisschen rausgeputzt hat.

"Wow, dass sieht total gut aus. Hübsch."

"Danke."

So bekommt man auch natürliches Rouge auf die Wangen, haha. Man muss nur knallrot werden.

"Hast du noch ein Date heute geplant? Da war doch was."

"Ähm, nein. Ich, naja. Ich wollte nur mal was anderes ausprobieren. Wie wär´s? Soll ich meine Haare nicht mal länger wachsen lassen. Ob mir das steht?"

"Ne, warum? Schon cool so. Im Endeffekt musst du das ja wissen. Also, nunja."

Ups. Während ihr Bruder da so süß rumturtelt, ist Tammy total von Patrick genervt.

"Was erzählst du da für einen Blödsinn?", fragt sie recht enttäuscht.

"Nein, Tschuldigung. Das wollte ich nicht sagen. Es ist mir so rausgerutscht. Natürlich tut es mir leid, dass deine Oma verstorben ist. Ich, ich. Ach, ich halt meine Klappe."

"Tschuldigung. Ich wollte dich nicht verletzen. Es tut mir leid. Kann ich das mit einem Eis wiedergutmachen?", versucht es Patrick weiter.

"Es ist halt im Moment alles doof, seit Oma nicht mehr ist.", sagt Tammy total traurig.

"Na, klar. Ich fühle mit dir. Komm mal her."

Sam nimmt sich heute die Zeit und möchte bei seiner Familie sein, nach dem tragischen Verlust seiner Mutter. Die Kinder haben ihn sehr eingespannt und auch er war sehr fertig mit den Nerven, wegen Lisas Tod. Ein paar Tage wollte Sam verstreichen lassen, bis er wieder einigermaßen klar im Kopf ist.

Elias ist schon den ganzen Tag am Fernsehen gucken. Nur um auf´s Klo zu gehen oder um zu essen, ist er mal aufgestanden.

Nadja und Jeremy ziehen sich nach oben zurück. So langsam und sicher kommen auch sie sich immer näher. Es tut ihm richtig gut, wenn sie da ist und er möchte sie nicht mehr hergeben. Vor einigen Jahren hätte er niemals gedacht, dass eigentlich sie seine Verflossene sein wird. Zu sehr hat er sich auf Noelle fixiert.

"Am Wochenende können wir ja mal zusammen was machen. Vielleicht ins Pan? Haste Lust?", fragt Jeremy.

"Klar, warum nicht?"

Die junge Magierin freut sich sehr, dass Jeremy doch schon wieder etwas bessere Laune hat. Lange hat er mit Morgyn gesprochen und er gab ihm Dinge mit auf dem Weg, die selbst ihn wunderten. Es muss halt weitergehen.

Und naja. In der Küche ist heute auch das reinste Geknuddel. Wir nennen diesen Tag nun einfach mal Knuddeltag. Jeder hat jeden lieb. Süß, wie nun alle die Duvans trösten wollen.

Das hier lasse ich nun auch einfach mal unkommentiert und gehe wieder unten ins Wohnzimmer^^

Fabian konnte Fenya nämlich nun auch ein wenig aufmuntern und reißt einen Witz nach dem anderen. Es ist einfach schön, wenn jemand da ist.

Ihr fällt auch ein, dass Opa ja schon den ganzen Tag im Wohnzimmer hockt und großartig kein Ton sagt. Das darf nicht sein. Auch er muss wieder glücklich sein, denkt sich Fenya und geht zu ihm hin.

"Hey Opa. Ich hab dich lieb und es sieht doof aus, wenn du so niedergeschlagen bist. Komm schon. Ein kleiner Lacher. Komm schon."

Warum laufen hier in letzter Zeit eigentlich nur noch Kochsendungen? Wollen die Duvans nun Superköche werden? Stelle ich mir bei Jeremy lustig vor. Er in der Küche am Schnitzel klopfen. Hm.

Oh, schade. Fenya hat es doch nicht so ganz geschafft, ihren Opa ein wenig aufzumuntern. Aber Paps Marcel sieht auch noch nicht besser aus. Juhuu, es ist doch bald Weihnachten. Kommt schon.

Und dann: die Anderen haben alles versucht - nichts half. Bis Sam zu Besuch kommt und schließlich sehr lange mit ihm redete.

"Deine Enkel würden sich sehr freuen, wenn du mal wieder vorbeikommen würdest, Paps. Sie haben vielleicht nun ihre Oma nicht mehr, aber du bist noch da. Nur so lass ich dich nicht zu ihnen. Nicht so traurig."

"Du hast recht."

Sam nimmt seinen Vater in den Arm.

"Weihnachten wird auch wieder ein tolles Fest. Ich freu mich so riesig.", sagt Elias. "Und wenn ich mal was koche. Warum auch nicht? Ich mach dieses Jahr den Weihnachtsbraten!", fügt er noch hinzu.

"Hey, hey. Wir wollen nicht gleich übertreiben.", lacht Sam. "Deswegen Paps. Freu dich auf das Weihnachtsfest. Ja, Mam wird nicht dabei sein. Aber wir sind dabei."

"Meine Güte, Jeremy. Du bist aber auch groß geworden. Wow. Was ist denn mit dir passiert?"

Nachdem sich der Junge bettfertig gemacht hat, gesellt er sich noch ein wenig zu seinen Onkel und seinem Opa. Schön, dass Elias nun doch wieder lachen kann. Er schmiedet nun für Weihnachten total die Pläne. Alles muss perfekt sein. Und auch sein anderer Plan nimmt langsam Gestalt an. Niemand ahnt was.

Die anderen Kids machen sich ebenfalls bettfertig. Wie schön, dass Nadja heute auch wieder über Nacht bleiben darf. Alex ist ihr auch sehr dankbar dafür, dass sie seinem Bruder ebenfalls eine Stütze für schwierige Zeiten bietet.

Bevor die Turteltäubchen ins Bett gehen, machen sie noch ca. 10 Minuten das hier:

"Ach, was ich dir übrigens noch sagen wollte, Jeremy.", fängt Nadja an, nachdem sie sich eine gute Nacht wünschen und sich in die Arme schließen." Ich lieb dich auch!"

Der Junge lässt von ihr ab und schaut sie grübelnd an.

Huch, hat sie das etwa gestern mitbekommen, als er das gesagt hat? Sie lächelt ihn nur an und geht ins Bett.

"Äh!" Da ist nun jemand ganz verlegen. Mist, dass sollte sie doch gar nicht hören.


Nur leider schläft Elias heute wieder alleine ein. Lange schaut er immer noch auf Lisas Seite und denkt an die Momente zurück, wo sie genauso da gelegen haben und sich stundenlang angeschaut haben. Ihr Lächeln, ihre schönen großen braunen Augen. Ihr Duft. Alles fehlt. Elias knüllt sich immer gerne ihr Kissen zusammen und riecht daran. Ein bisschen ist sie ja noch bei ihm :)

(Ich weiß aktuell nun noch nicht, ob ich bis Samstag spielen werde, da ja der MCCC noch nicht aktualisiert wurde und ich mich nun nicht so ganz traue, ins Spiel zu gehen. Zu wichtig ist mir diese Mod. Sollte ich aber nun nicht mehr weiterspielen, habe ich ein kleines Spezial geplant und würde auch noch ein bisschen an der Website basteln. Mal schauen :) )


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