• Kucki 232

21.08.21


Und wieder wird Jeremy wütend wach.

"Boah, ich will einfach nur meine Ruhe. Komm, lass uns heute Schule schwänzen und den ganzen Tag im Bett liegen bleiben. Die Schule nervt, die Leute nerven - alles nervt. Maaaaan ey. Labern alle dummes Zeug."

"Äh. Großer? Darf ich erstmal kurz wachwerden? Und dann mecker was das Zeug hält, hihi."

Benny tanzt auch wieder wo rum, wo er nicht drauf rumtanzen soll.

"Wenn ich dich nicht hätte, würde ich wohl kaputtgehen."

"Alles gut."

Nadja kann ihren Freund einigermaßen beruhigen und so geht es erstmal runter zum Frühstück. Kater Benny macht auch, was er will. Zwar ist es lustig, wenn er die Leute verscheucht, doch Jeremy scheucht ihn nur hin und her, weil er da weg soll und da. Der Junge ist so schon sehr angespannt und könnte jeden Augenblick wieder platzen.

"Geh da runter. Kapierst du das nicht? Meine Fresse."

Nadja schlägt vor, mit Jeremy die Tiere zu besuchen. Vielleicht kommt er auf andere Gedanken, wenn er bei den süßen Tierchen ist und ein wenig mithilft. Es kann beruhigend wirken. Nur der Chaoskater schafft es nicht so ganz.

Tatsache. Als sie vor dem Lamastall stehen und Nadja Fridolin ruft, lacht der Junge laut los.

"Dieses Tier ist echt der Brüller, haha. Fridolin, wir sind ab sofort beste Freunde. Das muss einfach so sein."

Der Teenager schaut es sich auch genau an, wie seine Freundin mit dem Lama umgeht. Wie fröhlich sie dabei ist. Solange Fridolin sie nun nicht küsst, ist alles in Ordnung.

Selbst die Hühner lenken ihn ab. Als er sie füttert grinst er sich eine Naht zurecht. Nadjas Plan scheint wohl aufzugehen.

"Wir haben zwar viele Besucher, aber wenn es mir zu viel wird, dann ziehe ich mich hierher zurück und schaue den Tieren zu. Beschäftige mich mit ihnen. Es macht Spaß. Der Hof bietet viel mehr, als du denkst. Du musst es nur wollen. Dein PC ist viel zu schade dafür. Hier draußen spielt die Welt."

"Du kannst die Eier einsammeln, wenn du magst." Was Jeremy direkt macht. Er hält eines lange in der Hand und denkt nach.

Leider müssen die beiden nur gleich in die Schule. Der Rotschopf dankt seiner Freundin mit einem ordentlichen Geschlabber und meint: "Ich sag ja, wenn ich dich nicht hätte, würde ich kaputtgehen. Du bist einmalig."

Eines der Kaninchen beobachtet er noch, bevor es losgeht. So geheuer ist es dem Tier nun aber nicht.

Kimberly übernimmt die zweite Schicht, bis sie arbeiten muss.

"Hallo Fridolin, du Verrückter."

Marcel kommt mit dazu. Er hat nachher zwar sturmfrei, doch wird er in dieser Zeit eher mit dem Hof verbringen. Angefangen mit Frieda, die wieder aussieht wie, nunja.

Auf geht´s also:

Und drinnen geht es schließlich weiter.

Aaaah, mir fällt gerade wieder was ein, was ich noch gar nicht erzählt habe und bevor ich es vergesse, haue ich es eben zwischen den Bildern raus, haha. Elenor ist nun mit Alex verheiratet und heißt nun eben Elenor Duvan. Schade, dass es in diesem Falle nicht die Möglichkeit gibt, dass eine Hochzeit trotzdem stattfindet und man diese auch feiern kann. Bei Alex ist es nun mal was anderes, als nun bei einem unwichtigen Townie.


Lukas hat eher Schulschluss und darf also schon in die Sommerferien starten. Ihm brennt was auf der Seele, worüber er nun mit Marcel quatschen möchte.

Doch erstmal wird Benny verscheucht. Er baut nur Mist. Irgendwas schmeißt er immer um. Marcels Nerven liegen blank.

Nun ist aber der Junge erstmal dran: "Wo brennt´s denn? Aber kann sich ja nur um Fenya handeln. Was anderes wüsste ich zumindest nicht."

"Marcel, die haben sie heute angespuckt und gemeint, dass es abartig ist, was wir machen. Es ist ja Inzucht und sowas. Denken die überhaupt mal nach? Hauptsache labern. Fenya hat es sowieso schon nicht einfach. Ständig ruft man Bauerntrampel hinter ihr her. Die, boah ich raste aus. Die spinnen doch echt."

Währenddessen wühlt Benny draußen die Tiere auf.

"Es wäre wohl besser, wenn ich mit Fenya Schluss mache und wir trotzdem Freunde bleiben. Dann nennt man sie zwar immer noch Bauerntrampel oder sowas, aber das blöde andere Gelaber hat ein Ende. Was meinst du, Marcel?"

Bevor er jedoch antworten kann, steht Elenor DUVAN^^.....Entschuldigung... Elenor Düwan vor der Tür: "Heey, Schwiegertochter, lass dich knuddeln."

Tja, zu Lukas weiß er gerade nicht so wirklich, was er sagen soll. Das mit dem Bauerntrampel geht natürlich gar nicht und das sie angespuckt wird auch nicht. In einer ruhigen Minute will er das mit ihm mal klären.

Wenn es denn ruhiger wird, denn Luna kommt nun auch noch vorbei.

Und Kim Goldblume/Sturmwind.

Ne, macht ihr erstmal, denkt sich Marcel. Er muss auch noch was tun. Er redet in letzter Zeit nicht viel, sondern zieht sich auch langsam zurück. Am Samstag hat Marcel eigentlich eine große Grillparty geplant, doch so wirklich in Stimmung ist er gerade nicht. Ob diese nun überhaupt stattfinden wird? Er hat sich jedenfalls sehr gefreut.

Nachdem Fenya aus der Schule kommt, rennt Lukas sofort auf sie zu und fällt ihr in die Arme: "Hey, es tut mir leid, was passiert ist und ich hoffe, es ist alles in Ordnung. Du bekommst ja im Moment echt volles Rohr ab."

"Alles gut. Jeremy kam dazwischen und hat den Idioten ein paar Takte erzählt. Mit ihm will sich dann doch keiner anlegen, hihi."

"Was guckst du denn so? Ich kenne diesen Blick mittlerweile. Den hast du immer drauf, wenn was ist, aber du nicht mit der Sprache rausrücken kannst. Komm schon. Heute ist eh schon alles scheiße."

"Ähm. ich. Ich möchte nicht, dass man dich verletzt und es soll dir immer gutgehen und so, aber wenn die Leute dich jetzt so anpöbeln und anspucken, nur weil wir zusammen sind - das geht zu weit. Du hast dir dann wohl doch einen "normalen" Freund verdient und die Leute halten dann ihre Klappe."

"Moment. Versteh ich das gerade richtig und du willst Schluss machen?" Da kann Fenya dann doch ihre Tränen gerade nicht fernhalten.

"Was soll ich machen? Die würden uns doch nur dumm anmachen."

"Okay. Dann Tschüß. Dann geh eben. Tschüß."

Fenya rennt weg und bleibt heulend vor der Eingangstür stehen.


Und im Wohnzimmer das übliche Bild. Noch ist die Runde sehr klein.

Und draußen nimmt ein anderes Chaos ihren Lauf. Eigentlich wollten die Duuwaans, auf dem Lande, ein neues Leben beginnen und ruhige und gemütliche Tage verbringen, doch ständig ist am anderen Ende irgendwas anderes.

Benny scheucht draußen die Hühner auf.

Lukas überlegt sich auch gerade, was er da für einen Mist verzapft hat und kommt zu Fenya zurück.

"Hör zu."

"Verpiss dich!"

"Nö!"

"Ich bin halt nicht so ein starker Typ, wie deine Brüder und gut - unsere Beziehung ist wirklich etwas außergewöhnlich, aber tja. So ist das eben. Aber ich will dich nur schützen okay? Man, du bist so eine Süße und diese Flachbirnen machen dich so an. Und das wegen mir. Ist doch ätzend. Es tut mir leid, okay? Meine Liebe zu dir ist dann doch stärker als dieses Gelaber in der Schule.

Und wenn dich nochmal einer Bauerntrampel nennt, dann. Tja, dann. Da fällt mir dann auch schon was ein. Meine Fenya macht keiner an."

Tammy bekommt den Aufstand im Gehege mit und eilt sofort hin, um Benny daraus zu holen.

"Hör auf mit dem Mist, Benny. Das geht nicht."

Die Hühner sind so aufgewühlt, dass sie aus dem Gehege flüchten.

Einige jagen den Kater sogar. Er erschreckt sich so, dass er die Flucht ergreift. (Benny wird auch nicht wiederkommen, da ich eine Sache nicht bedacht hatte, die mir damals schon auf den Keks ging. Sobald ich eine Katze habe, scheucht die meine ganzen Sims grundlos durch´s Haus. Sie rennen wie blöd umher und brechen alles ab. Hab das versucht mit MCCC abzustellen, doch das funktioniert nicht. Habe da auch ehrlich gesagt keine Lust nun, nachzuforschen. Haustiere zu haben, ist dann doch etwas nerviger, als gedacht^^. Mal schauen. Aber Katzen auf keinen Fall mehr)


Tammy versucht die Hühner wieder einzufangen. Das Mädchen ist gerade etwas aufgewühlt. Lukas und Fenya haben auch ihre eigenen Probleme, sonst hätten sie bestimmt geholfen.

Die Teenagerin ruft ihren Vater, der auch sofort rauseilt.

"Ach du Schande. Was ist denn hier passiert?"

"Paps, der Kater macht nur Stress. Ich habe keine Lust darauf. Die armen Hühner sind total aufgewühlt."

"Wo ist Benny denn jetzt?"

"Was weiß ich? Rausgerannt. Keine Ahnung. Mir auch mittlerweile egal."

Während Marcel die Hühner zurück ins Gehege bringt, schaut Tammy einmal nach, wo Benny sein könnte. Doch sie findet ihn nicht.

Marcel ist heute wirklich bedient und meckert die versöhnenden Turteltäubchen vor der Tür an, warum sie nicht mitgeholfen haben?! Nur, das war nun erst recht zu viel für Fenya und sie rennt in ihr Zimmer. So hat sie ihren Paps noch nie erlebt.

Nachbar Thomas Watson kommt vorbei, um mitzuteilen, dass er gerade Benny gesichtet hat. Das ging aber alles so schnell und er konnte nicht reagieren. Er lief über die Straße und wurde leider überfahren.

"Was ist denn mit dir los, Schwesterherz? Du weinst ja."

Als Jeremy von dem Unfall erfährt, setzt er sich schweigend nach draußen und spielt Schach. Anders weiß er gerade nicht, wie er sich ablenken soll.

Der Besuch ist auch schnell wieder verschwunden, als sie merkten, dass ziemlich dicke Luft im Haus ist. Alex konnte eh nicht lange bleiben. Was für ein Tag heute.


Nadja setzt sich ins leere Wohnzimmer und stickt etwas Neues.

Nur Thomas bleibt noch eine Weile und hilft mit, dass Chaos auf dem Hof mit aufzuräumen.

"Danke dir. Normal geht es hier nicht so chaotisch zu."

Marcel hat sich auch gesammelt und entschuldigt sich bei Lukas und seiner Tochter, für das Verhalten vorhin. Der Teenager darf über Nacht bleiben und möchte sich mit Fenya mal aussprechen.

Im Esszimmer unterhalten sich Vater und Tochter schließlich.

"Fenya. Ich möchte dir deine Beziehung nicht schlechtreden, aber du hast ja nun heute selbst mitbekommen, wie die Leute darauf reagieren. Gut, mir ist es mittlerweile egal, da ihr nichts Böses tut und ich daran eh nichts ändern kann, aber andere sehen das eben nicht so. Sicher, dass du das schaffst?"

"Paps. Selbst wenn ich mit Lukas nun wirklich auseinander wäre, würde man mich trotzdem noch Bauerntrampel nennen. Meinst du, das ist auch leicht für mich? Soll ich nun hier wegziehen, damit das Problem behoben wird? Ich möchte mich dem stellen und die Leute sollen einfach ihre Klappe halten."

Tammy ist immer noch fassungslos und ruft Patrick an. Als sie seine Stimme hört, geht es ihr sofort besser. Das einzig Positive, was ihr heute passiert ist.

Endlich kehrt Ruhe ein. Jeremy und Nadja sind trotzdem sehr traurig darüber, dass Benny nicht mehr ist. Sie wollte ihrem Freund doch nur eine Freude machen und bringt das reinste Chaos ins Haus. Lange denkt der Junge draußen noch nach. Seine Freundin gesellt sich einfach dazu und die gute Laune kommt durch.

"Es tut mir leid wegen Benny. Wie kann ich das nur wieder gutmachen? Das war ja heute das reinste Chaos."

"Also, ich wüsste schon wie.", grinst Jeremy.

Na dann. Viel Spaß euch^^

Es ist halt oft nicht einfach, wenn so viele Köpfe unter einem Dach leben. Konflikte gibt es immer und man muss manchmal schon dickes Fell haben. Aber der Zusammenhalt der Düwans ist viel stärker.



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