• Kucki 232

23.07.21


Lisa bleibt noch bis in den frühen Morgenstunden, wo sie noch ordentlich ihr Unwesen treibt. Gruselig, sie so durch´s Haus flitzen zu sehen.

In ihrem Schaukelstuhl verliert sie sich in ihren Gedanken.

Schließlich verschwindet sie in ihrer Urne, als es hell wird. Die Duvans stehen heute sehr spät auf. Einmal richtig ausschlafen. Elias ist um 10 Uhr der Letzte, der aufsteht. Kim hat heute ihren ersten Arbeitstag.

Doch dann geht irgendwie alles Schlag auf Schlag, denn nachdem sich alle fertig gemacht haben und bereit für den Tag sind, steht Elias plötzlich auf und hat Schwindelgefühle. Es ist ja auch einiges los gewesen in der letzten Zeit.

Leider war es ein bisschen zu viel für Elias. Die Trauer und der Schmerz haben ihn letztendlich nun auch zu Lisa geführt.

Mir werden seine Sprüche sehr fehlen. Die anderen haben es noch gar nicht richtig registriert und plaudern munter weiter.

Jeremy schaut hinter sich und erschreckt sich: "Opa?! Alles gut?"

In dem Moment kommt der Sensenmann auch schon. Nie lässt er lange auf sich warten. Nadja hat Angst bei seinem Anblick.

Sein Tablet aus der Tasche gezückt und der Name Elias Duvan wird in der Datei gesucht.

Alex kommt mit dazu und ist fassungslos. Nicht er nun auch noch. Das ist wahrlich zu viel für die Familie. Kann nicht endlich mal Ruhe sein? Während der Sensenmann weiter seiner Aufgabe nachgeht, versammelt sich die Familie um ihren Vater, Opa und Freund.

Und dann kommt der letzte Schlag. Auf Wiedersehen, Elias. Deine Sprüche kommen im Simshimmel bestimmt gut an. Und grüß Lisa und die anderen.

Zurück bleibt eine Urne.

Bevor Marcel irgendwas anderes macht, ruft er seinen Chef an und nimmt sich für heute frei. Innerhalb von kurzer Zeit verliert er seine Eltern. Was ist nun mit dem Weihnachtsfest? Oh, nein! :(

Alles fällt zusammen wie ein Kartenhaus. Immer mehr dunkle Wolken ziehen über das Haus der Generationen. Jeremy lässt nicht locker und redet nun wirklich mal mit dem Sensenmann: "Du kannst uns doch nicht einfach unsere Lieben nehmen. Boah, ich könnte dich sonstwas." Der Sensenmann schaut ihn nur an. Das Rad des Lebens verläuft nun mal so.

"Es kommen und gehen nun mal die Menschen. Irgendwann bist auch du dran, doch aktuell stehst du noch nicht in der Registrierung. Ist doch ein gutes Zeichen.", sagt der Sensenmann mit einem gruseligen Lachen.

"Wie ermutigend."

Das Gespräch mit ihm hat er sich nun eigentlich ganz anders vorgestellt. Er wollte es ihm richtig zeigen und sagen, wie böse er doch ist. Wer mag freiwillig, so einen Job machen?

Nadja verkrümelt sich ins Wohnzimmer und ruft ihre Eltern an. Jetzt möchte sie erst recht bei den Duvans bleiben und fragt ihre Eltern um Erlaubnis. Elenor wird es nun nicht so passen, doch um sie wird man sich auch noch kümmern.

"Ja, komm dann geh. Bring weiter Leute zur Strecke. Nichts zu tun? Hau ab!", sagt Jeremy traurig.

Der Sensenmann hat heute eh noch viel zu tun und verschwindet.

Marcel läuft immer noch in Schlafsachen rum und geht schweigend ins Wohnzimmer.

Alex platziert die Urne von Elias im Flur. Die Urne von Lisa wurde bereits eingepackt, da sie heute eigentlich ihren letzten Weg nach Newcrest gehen sollte. Die Enkel trauern.

Nadja tröstet die Duvans ungemein. Ihre lieben Worte sind ein Segen. Ihr scheint sowas im Blut zu liegen. Menschen aufbauen und für sie da sein.

Marcel zieht sich in das Schlafzimmer seiner Eltern zurück. Hier war immer "Betreten Verboten". Doch wen stört es nun noch? Also heult er sich nun dort aus. Vorhin hat sein Vater hier noch geschlafen. Das Bett fein säuberlich gemacht und sich bereit für den Tag gemacht.

Auf der Kommode sieht Marcel einen Stapel an Briefen.

Eine Karte mit einem Weihnachtsmann drauf - verschlossen. Einiges an Rechnungen und viele geöffnete Briefe. Der Erwachsene schaut die Briefe durch. Auf dem Umschlag mit dem Weihnachtsmann steht "Für meine Familie".

Hm. okay, denkt sich Marcel nur. Er hebt den Umschlag für Weihnachten auf. Es ist blöd, diesen nun aufzumachen.

Er nimmt sich den ganzen Stapel mit zum Bett und schaut sie durch.

Schließlich wird er auf einen offenen Brief aufmerksam - von einer Immobiliengesellschaft. Mal reinschauen. Elias hatte die ganze Zeit wohl Kontakt mit ihnen. Immer mehr Briefe findet er von dieser Firma.

"Sehr geehrter Herr Duvan. Wir freuen uns sehr, dass sich sich für unsere Immobilie in Henford-on-Bagley interessieren. Gerne können wir einen Termin vereinbaren, damit Sie sich das Objekt anschauen können!"

In einem weiteren Brief, gratuliert die Firma ihm wiederum zum Kauf des Grundstücks.

Marcel ist irritiert.

Die Kinder und Teenager haben sich derweil nun alle um die Urne herum versammelt und trauern.

Marcel hat die Nase voll und öffnet den Brief mit dem Weihnachtsmann drauf. Was zum Geier hat Elias da gemacht? Hat das einen Zusammenhang mit dem Umschlag hier?

In diesem findet er einen Betrag von sage und schreibe 50.000 Simoleons. Ein Brief mit etwas verruckelter Schrift kommt zum Vorschein:

"Hey, ihr Verrückten. Ich habe mich lange auf diesen Tag vorbereitet. Nun hoffe ich, dass ich Euch an diesem besinnlichen Tag noch ein bisschen mehr Freude bereiten kann. Viel habe ich gemalt und das Geld zurückgelegt. Und nun. Tadaaa, ich habe das Geld zusammenbekommen und wir können umziehen. Kim, du hast dir doch immer so ein Bauernhaus gewünscht. Schau mal, ich habe Bilder beigelegt. Ist zwar noch etwas klein, aber man kann bestimmt noch viel draus machen. Und ich kann hier meine letzten Tage bestimmt auch ganz gut mit Euch verbringen. Also. Lasst uns nun feiern und dann umziehen! Liebe Grüße auch an die anderen. Ich denke mal, der Brief hier wird gerade laut vorgelesen. Hallo, auch an Euch. Schön, dass ihr alle gekommen seid. Frohe Weihnachten!" Euer Elias.

Echt jetzt? deswegen hat Elias soviel gemalt. Marcel ist fassungslos. Ein Bauernhaus? Die Duvans wohnen doch noch nicht mal lange in Glimmerbrook. Dann schon wieder umziehen? Hm. Sein Vater hat ja nette Vorstellungen gehabt.

Total niedergeschlagen legt Marcel die Briefe wieder zurück und geht ins Wohnzimmer. Seine Geschwister sollten auch vom Tod ihres Vaters erfahren.

Nach dem er die Anrufe getätigt hat, sagt er zu seinen Söhnen, dass sie mal kurz mitkommen sollen. Nadja kommt auch mit ins Schlafzimmer.

"Was haltet ihr davon? Schaut mal." Er zeigt auf die Briefe. Alex schaut diese nach und nach durch.

"Der Typ ist verrückt oder?"

Alex schaut echt nicht schlecht, als er die Weihnachtskarte liest und sich den Kaufvertrag anschaut.

"Das ist ja heftig. Aber auf dem Land leben? Was hatte er vor? Klar, Mam fand die Idee ganz gut, doch sicher dass das auch für uns was wäre? Naja, ich weiß nicht.", meint der Teenager.

Nadja und Jeremy bekommen von dem Gespräch gar nicht so richtig was mit, da der junge Magier fix und alle ist und einfach nur Trost bei seiner Freundin sucht.

Um 15 Uhr kommt Kim nach Hause. Ihre Töchter spielen am Puppenhaus. Doch nicht gerade fröhlich. Das mit Lisa hatten sie nun eigentlich schon, mehr oder weniger, verdaut gehabt. Hm, also was ist hier los?

"Hey, ihr Süßen. Alles gut? Was ist los?"

"Opa ist tot.", meint Fenya nur ganz traurig und spielt weiter.

"Bitte was?! Wo ist Paps?"

"Wir sind hier!", ruft Marcel aus dem Schlafzimmer seiner Eltern.

Kimberly kommt auch dort mit zu und umarmt heulend ihren Mann. So ein tiefer Schlag nach dem ersten Arbeitstag und dann auch noch kurz vor Weihnachten. Das ist wie ein böser Traum.

"Warum habt ihr mir nicht Bescheid gesagt?"

"Du hast nicht wirklich auf dein Handy geschaut, oder?"

Sie schaut auf das Handy und sieht direkt 8 Anrufe in Abwesenheit. Oh.


Schließlich schaut auch sie sich das traurige Vermächtnis von Elias an. Keiner hat von seinem Vorhaben Wind bekommen.

"Ob wir uns das Grundstück mal anschauen sollten?", fragt Alex.

"Wäre heute keine gute Idee. Lasst uns das doch erstmal alles sacken.", meint Marcel.

"Warum nicht? Vielleicht lenkt es uns ein wenig ab.", sagt Kim, da sie doch schon ein wenig neugierig ist.

Schließlich planen sie dann einen Ausflug dahin. Kann ja dann doch nicht ganz schaden. Die Kids haben heute noch frei und man kann das nun gut machen. In die Schule werden sie zwar morgen wohl nicht gehen, doch nun gut. Also hin da.


Die Duvans finden ein großes Grundstück vor, wo ein kleines Häuschen draufsteht, mit einem kleinen Feld.

Ein paar Betten stehen in einem recht kahlen Raum. Wie kann eine ganze Familie nur in einem Raum schlafen, denkt sich Tammy. Krass.

Klar, es muss natürlich noch viel gemacht werden und für die Großfamilie ist sehr wenig Platz da, aber nach und nach kann man es sich bestimmt richtig bequem machen und ausbauen. Kann man ja die Tage mal angehen und dann vielleicht ja wirklich drin wohnen. Aber aktuell? Nö.

Nadja stellt sich sogar die selbe Frage wie Tammy.

Fenya schaut sich erst draußen in Ruhe um. Viel zu sehen gibt es nicht, außer viel, viel Rasen. Vielleicht ist es drin ja ein wenig spannender.

Nagut, das reicht den Duvans dann auch schon. Von Zuhause planen sie daraus mal was zu machen, doch nun liegt erstmal Weihnachten an und sie wollen das Beste draus machen. Und vor allen Dingen erstmal in Ruhe trauern. Aber, auf was für Ideen Elias kommt, hätte die Familie im Traum nicht gedacht. Immerhin haben sie es sich erst gemütlich gemacht im magischen Viertel. Warum sollen sie da jetzt umziehen? Im Landhaus gibt es nichts.


Dann mal zurück nach Glimmerbrook. Nadja möchte die Tür schon mal aufschließen, doch was ist dass denn nun? Es gibt kein Türschloss mehr. Was zum Teufel soll das denn nun? Keine Chance die Tür aufzubekommen. Das Mädchen ruft die anderen: "Die verdammte Tür geht nicht auf!" "Was erzählst du da?", fragt Marcel.

Er kommt dazu und staunt nicht schlecht, als doch wirklich das Türschloss weg ist. Also, es ist nicht ausgebaut sondern es gibt keins. Unter der Türklinke ist nichts.

Jeremy rennt nach hinten und versucht es durch die Hintertür. Aber hier dasselbe. Das Türschloss ist wie weggeschmolzen. "Was zum?!" Ratlos steht die Familie in der Kälte rum.

Plötzlich kommt ein Geist aus dem Haus heraus. "Margit? Bist du bescheuert? Was willst du hier?", fragt Jeremy mit tausend Fragzeichen.

"Ich bin wieder Zuhause. Weißt du, wie schön das ist? Und du hast mir geholfen. Ich bin Zuhause.", sagt Margit total glücklich.

"Das ist nicht dein Zuhause. Verschwinde hier. Wie kommst du hier überhaupt her?", sagt der Teenager wütend.

"Na, klar ist das mein Zuhause. Ihr seid hier nicht erwünscht. Verschwindet."

"Was?!"

Kim hört ihren Sohn von der anderen Seite aus fluchen und rennt zu ihm hin.

"Was geht hier vor sich?"

"Mam. Margit will uns rausschmeißen.", sagt Jeremy empört.

"Margit? Was geht hier vor sich? Was suchst du hier?"

Als Tammy mitbekommt, was sich abspielt, fängt sie an zu heulen.

"Das ist unser Haus. Ich will nicht in das andere Haus ziehen. Das ist ekelhaft."

Chaos ist heute das Hauptprogramm bei den Duvans. Was soll das nun? Gerade ist Elias gestorben und nun werden sie von einem Geist aus ihrem Haus geschmissen? Wann steht die Familie endlich auf?

Tammy rennt weg. Marcel ruft ihr noch hinterher: "Wo willst du hin, Tammy?"

"Ich geh zu Tante Amethysia. Ich hasse euch."

Und weg ist sie.

Margit meint es wirklich ernst. Sie beansprucht das Haus für sich. Es ist ihres. Die Duvans haben keine Chance. Wo sollen sie denn nun hin?

"Holt eure Sachen hier raus. Nehmt mit, was ihr tragen könnt und dann verschwindet hier. Das gehört jetzt alles mir und hat schon immer alles mir gehört. Tante Margit ist wieder Zuhause."

Kim versucht die Sache weiterhin zu klären, doch Margit lässt nicht locker. Sie gibt ihnen nur ein paar Minuten, dann müssen sie verschwinden. Alex geht fix ins Wohnzimmer und nimmt die Bilder an der Wand mit. Hier hängen vielen Erinnerungen.

Jeremy geht in die Küche und räumt im Kühlschrank aus, was er tragen kann. Was passiert hier gerade?

Marcel holt die Briefe aus dem Schlafzimmer seiner Eltern. Jeder Einzelne heult gerade, was das Zeug hält.

Und Kim diskutiert weiter mit der Ahnin.

"Was tust du uns da an, Margit? Wir haben gerade geliebte Menschen verloren und nun nimmst du uns unser Haus? Was ist falsch mit dir?"

"Tja, ich habe nur das zurückgeholt, was mir gehört. Es ist mein Haus und Punkt. Ich bin dem blöden Morgyn auch sehr froh, dass er mich befreit hat. Das ich hier wieder herkonnte. Und dein Sohn hat auch sehr geholfen. Vielen Dank auch. So, nun geht und lasst euch nie wieder blicken."

Eigentlich soll Margit zwar recht arrogant sein, aber zu sowas wäre sie zu Lebzeiten nie fähig gewesen. Lange hat sie auf ihre Rückkehr gewartet. Vieles versucht. Anfangs noch mit dem Gedanken, ihr Wissen weiterzutragen. Doch, je länger sich dieses hinzog, desto düsterer wurden ihre Gedanken. Irgendwann hat sie ganz vergessen, was eigentlich ihr wahres Ziel war. Bis dieses war, wieder zurück nach Hause zu gehen. Um jeden Preis.

Vollgepackt mit sämtlichen Tüten und Taschen gehen die Duvans zurück nach Henford-on-Bagley. Wo sollen sie nun auch anders hin? Nirgendwo ist Platz. Selbst in dem Farmhaus nicht.

Jeremy ist fix und alle. Er könnte schreien und toben, doch tut er es nicht. Er ist einfach nur fassungslos. Gleich wird er eh wieder wach. Alles nur ein schlechter Traum.

Doch leider ist es kein Traum. Kim hängt die Kleider auf, die sie tragen konnte. Ein Kleiderschrank zum Rollen ist dort netterweise vorhanden. Die anderen setzen sich sprachlos hin und versuchen zu verstehen, was bislang alles so passiert ist.

Jeremy schnappt sich seine Sportsachen und geht joggen. Keine Ahnung wohin - einfach weg.

Marcel, Kim und Nadja versuchen untereinander Trost zu finden. Nadja hat lange mit ihren Eltern geredet und sie gebeten, dass sie bei den Duvans bleiben darf. Sie haben soviel verloren und besonders bei Jeremy möchte sie nun bleiben. Darrel willigte zwar ein, doch Elenor ist deswegen noch wütender. Soll sie vielleicht auch noch mit einziehen? Das Haus ist nur viel zu klein (Nadja wohnt übrigens schon in meinem Haushalt, seit Lisa verstorben ist und Kim ihren Sohn ihm Reich suchte. Als sie Nadja und Tomax oben fragte, ob sie Jeremy gesehen haben - da habe ich Nadja übernommen gehabt :) )

Fenya hat sich oben in das Bett verpieselt und heult sich aus. Ihre Schwester ist einfach so abgehauen. Was ist hier passiert? Opa Elias ist auch weg. So ein Horror.

Nadja schaut sich draußen ein wenig um, da sie irgendwo auf dem Grundstück ein Wimmern gehört hat. Es muss hier ganz aus der Nähe herkommen.

Ein kleiner Hund hat sich hinter einem kleinen Felsen versteckt und hat Angst.

"Ja, wo kommst du denn her? Wo sind denn deine Eltern?"

Der Hund sieht nicht gerade gepflegt aus und ist sehr am stinken. Das Fell ist recht zerzaust und Futter könnte das Tier auch mal wieder vertragen. Er scheint schon eine Weile hier auf sich alleine gestellt zu sein. Wie schade. Sie möchte sich trotzdem nochmal umhören. Irgendeiner muss doch den armen Welpen vermissen.

Er scheint auch sehr froh zu sein, dass jemand da ist. Der Hund hüpft freudig hin und her und wedelt mit dem Schwanz. Doch dann fängt er wieder an so zu wimmern.

"Ich guck mal ob ich für dich was zu futtern finde. Du armes Ding!"

Nadja nimmt den kleinen Racker mit rein und dann mal weitersehen. In dem Häuschen gibt es hoffentlich frisches Wasser. Er hat mit Sicherheit viel Durst und könnte ein Bad vertragen.

"Schaut mal. Den kleinen Racker hab ich draußen gefunden. Er scheint schon etwas länger hier herumzuirren."

Mal schauen, ob sie eine Schüssel findet und es hoffentlich auch Wasser gibt. Das wär´s nun. Doch sie hat Glück. Zum Glück geht hier sowohl der Strom, als auch das Wasser. Marcel macht eine Schale mit Obst leer, die Jeremy aus dem Haus in Glimmerbrook vollgepackt hat und gibt sie Nadja. Der Hund trinkt wie verrückt. Oh, man. Wie lange ist er schon hier? Das ist ja grausam.

Kim und Marcel haben genug von dem blöden Tag und lassen ihrem Kummer freien Lauf. Sie fluchen und weinen, was das Zeug hält. Alles muss nun raus.

Nadja ruft ihre Schwester an und sagt ihr, dass alles im Moment drunter und drüber geht. Die Großeltern sterben und das Haus ist weg. Selbst Elenor tut es doch nun richtig weh und möchte bei Alex sein. Dieser sitzt aber nun schon seit Stunden an ein und derselben Stellen und starrt ins Leere. Wenn sich die Lage wieder beruhigt hat, dann meldet er sich. Das Haus ist viel zu klein.

"Elenor, bitte sei mir nicht böse. Ich wusste ja auch nicht, dass nun sowas passiert. Hier geht im Moment alles drunter und drüber."

Fenya findet den Hund total süß. Die einzige Freude heute für sie. Sie möchte ihm den Namen "Benny" geben. Solange, wie sich der Besitzer noch nicht gemeldet hat.

Jeremy bekommt mit, wie Nadja mit Elenor telefoniert. Es wird zwischendurch sogar ein wenig lauter. Der Junge kann jedoch aktuell nichts machen. Seine eigenen Sorgen plagen ihn. Er wird aber auch bald mit Elenor reden. Aber nicht jetzt. Da muss sie nun durch.

Auch Marcel findet, dass der Hund heute das einzig Positive ist. Ein kurzer Schmunzler kommt hervor.

Kim sagt ihrem Sohn, dass er nun erstmal was Essen soll. Jeremy konnte zum Glück das restliche Essen noch retten. Es ist zwar kalt, aber egal. Besser als nichts nun. Einen Herd gibt es zwar, aber der scheint noch nicht richtig zu funktionieren. Der Kühlschrank zum Glück aber schon.

Egal, was das heute war. Die Duvans haben keine Lust mehr und machen sich bettfertig. Jeder hat sich sein Bett ausgesucht. Zum Glück waren lustigerweise genug Betten da. Nadja versucht mit ihrem Freund zu flirten. Ein bisschen muss doch was klappen.

Marcel hat Amethysia angerufen und gefragt, ob Tammy bei ihnen ist. Und ja. Ist sie. Morgen klären sie alles weitere. es ist eh nicht genug Platz nun und sie müsste mit Fenya in einem Bett schlafen.

Jeremy findet den Hund irgendwie auch total süß. Auch er kann sich kurze Zeit ablenken. Der Hund ist wirklich sehr froh, dass ihn jemand gefunden hat. Von den Resten hat er etwas abbekommen und ein Bad gab es auch. Nur leider ist hier noch kein heißes Wasser. Es war wohl alles ein wenig anders geplant. Nur ein wenig.

Egal, was heute noch passiert. Hoffentlich nichts Schlimmes mehr. Denn die Duvans sind fix und alle. Morgen schauen sie weiter. Irgendwie muss man doch mit Margit reden können. Aktuell haben sie keine Chance in ihr Haus zu kommen. Für heute kehrt erstmal Ruhe ein.







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