• Kucki 232

25.06.21(1)


Ui, heute gibt es mal was gesundes und kein Smiley-Toast.

Sogar am Tisch ist er nicht alleine. Die beiden müssen es nun gemeinsam ein wenig verdauen, dass auch Alex ein Magier ist.

Marcel starrt auf das Handgelenk seines Sohnes. Hätte ja über Nacht verschwinden können, oder so.

Elenor noch einen guten Morgen gewünscht ...

.... bevor es dann auf in die Oberschule geht. Die Kids freuen sich, da morgen wieder schönes langes Wochenende ist. Sommerferien stehen vor der Tür.

Im Obergeschoss wird derweil das neue Badezimmer eingerichtet. Die Duvans wollen nun auch das kalte schwarz/weiß mit den Steinwänden nach und nach beseitigen. Sie möchten lieber wieder alles im alten Stil haben. Im Wohnzimmer wird bereits damit begonnen.

Während Elias mit dem Magier in Kapuze am schuften ist, strickt Lisa einen neuen Sensenmann. Mensch, Lisa. Es gibt doch auch noch andere schöne Sachen, die man stricken kann.

Kim mit ihren neuen Kumpels. Wenn sie ein Problem hat: Die Bienen verstehen sie.

Und der Bienenwachs wird direkt weiterverarbeitet.

Hallo Sam. Schön dich zu sehen.

Sein Blick, als er erfährt, dass sein Neffe nun auch ein Magier ist.

Der Schock muss erstmal bei Papa Elias verdaut werden. "Tja, mein Sohn, Wir sind halt nicht mehr gut genug. Nun fangen die alle an zu spinnen und wollen zaubern!"

Nadja möchte den Duvans ebenfalls einen Besuch abstatten. Die Kids sind auch gerade aus der Schule gekommen.

Schnell werden die Hausaufgaben gemacht, damit sie mehr von den Sommerferien haben. Geht gar nicht, in den Ferien büffeln zu müssen.

"Man, bist du groß geworden. Ich hab dich trotzdem noch lieb."

Kim möchte heute den ersten Versuch mit ihren Sohn starten und im Keller schon einmal ein wenig üben. Aber Alex hat da nicht wirklich Lust zu. Selbst diesen kindischen Zauberstab will er niemals nutzen. "Wozu soll der eigentlich gut sein? Ist doch eh nur zur Deko da!" Mit Händen sieht das viel majestätischer aus, findet er. Aber nö. Mutti kann ja gerne alleine weiterzaubern, doch er möchte sich lieber verpieseln.

Alleine macht er sich auf nach Windenburg. Er muss nachdenken.

Plötzlich setzt sich ein Mädchen seines Alters direkt an seinen Tisch und muss ihre Hupen schon fast auf dem Tisch ablegen, so groß sind die. Alex lässt das jedoch kalt.

Sie starrt ihn die ganze Zeit an und hofft darauf, dass er mit ihr redet. Naja, er ist ja auch ein Süßer, haha.

Irgendwann reicht es dann doch:

"Hast du irgend ein Problem, oder warum frisst du mich gerade mit deinen Blicken auf? Nichts zu tun?" Er will doch einfach nur seine Ruhe haben.

Und die Hupen bleiben ihm auch nicht verwehrt. Er ist halt ein angehender Mann. Da muss man halt draufschauen.

"Naja, ich hab dich heute in der Schule gesehen und du bist süß. Kann ich deine Nummer haben?"

"Ähm, nö."

"Schade. Aber vielleicht überlegst du es dir ja nochmal." Sie zieht sich ein Taschentuch aus ihrer Tasche, schnappt sich einen Lippenstift und schreibt ihre Telefonnummer auf.

"Hier. Süßer!"

Gut, das reicht. Er ruft Elenor an und verabredet sich mit ihr am Café. Beim Rausgehen legt er die Nummer von der Teenagerin einem alten Knacker auf den Tisch mit den Worten: "Hier, ruf die mal an. Sie steht auf dich und würde sich freuen!"

Am Brunnen schmeißt er just 4 fun eine Münze rein. Man weiß ja nie, ob einst die Wünsche in Erfüllung gehen.

Während er auf Elenor wartet, wundert er sich, dass sie solange braucht. Hinter dem Café findet er sie dann mit zwei Jungs ihren Alters, die sie volllabern. Doch dass Mädchen ist recht genervt davon. "Was wollt ihr von mir?" Der Retter in Not ist aber schon zur Stelle.

"Keine Ahnung, was die hier heute haben, aber irgendwie hängen mir heute alle an den Backen." Elenor ist frustriert.

"Geht mir auch so mit einer dahinten. Ach und hi!"

"Hi, schön dich zu sehen."

Die beiden gehen rauf auf die Klippen, wo sie, hoffentlich, endlich mal allein sein können.

Sie schauen sich einfach nur an.

Da Elenor eh heute schwimmen will, hat sie direkt ihren Rucksack mitgenommen. Wenn sie schon mal hier ist, kann sie auch hier dann schwimmen gehen. Ist zwar nicht so sauber, wie das Schwimmbadwasser, aber passt schon.

Alex hat ja immerhin noch seine Boxershorts, haha. Ob sie will, dass er mit ins Wasser kommt?

Okay, ein bisschen Ablenkung kann er doch schon ganz gut gebrauchen und kommt ins Wasser. Mit einem großen Spritzer Richtung Elenor.

Es ist richtig ungewohnt, sie wieder ohne Brille zu sehen. Erst dann sieht man, wie außergewöhnlich ihre Augenfarbe doch ist. Man erkennt zwar das Rot nun nicht richtig raus, doch dass die Farbe ungewöhnlich ist, kommt gut zur Geltung.

Alex, der ein Denker und Grübler ist, sieht man nicht an, was er als nächstes vorhat. Jeder Schachzug muss gut überlegt sein. Auch dieser.

Elenor ist nun nur ziemlich überrascht von dem Kuss. Alex weicht auch schnell zurück: "Entschuldige, dass wollte ich nun nicht. Tut mir leid." Ups, das war peinlich.

"Nein, alles gut. Ich ähm. Wow. Was? Ich glaub ich muss nach Hause. Lass uns nach Hause. Mir ist eh kalt!" weicht Elenor aus. Der Teenager würde seinen Schritt gerne rückgängig machen, doch es ist zu spät. Was geschehen ist, ist geschehen.


In Glimmerbrook bei den Duvans läuft wieder das überaus spannende Programm.

Elenor und Alex haben sich ihre Klamotten wieder angezogen und sind zu den Duvans zurück. Innerlich flucht der Junge sehr und entschuldigt sich immer wieder. Doch, vielleicht fand Elenor das schön und will es nur nicht zugeben?!

Der junge Rotschopf zieht sich noch einen Pulli über und setzt sich mit seiner Freundin draußen auf die Bank.

Die junge Magierin nimmt daraufhin seine Hand und nun hat Alex auch verstanden, dass er sich unnötig schlechtes Gewissen einreden würde.

"Alles gut. Ich war nur etwas überrumpelt."

"Herrje. Du hast mir einen Schrecken eingejagt. Ich hab das geplant, getan und gemacht und hab gedacht, ich hätte nun alles versaut."

Elenor lächelt ihn an.

"Okay, nein, stopp." Alex muss dann doch mal einlenken. "Ich kenne dich zwar schon eine Weile, aber man muss es ja nicht gleich überstürzen. Wir gehen das langsam an, okay?"

"Okay, klingt gut."

Ganz unschuldig setzen sie sich dann auseinander, als wäre nichts gewesen, bis sie sich wieder anschauen: "Schön langsam und nichts überstürzen!", will er noch mal auf Nummer sicher gehen. Elenor wiederholt: "Japp, schön langsam!" Beide müssen aber grinsen.

Huch, Nadja ist ja auch noch da und hat sich am Klettergerüst versteckt. Sie wollte auf ihre Schwester warten und hat dann total die Zeit vergessen.

Draußen wird es nun ein bisschen frischer und das verliebte Paar verkrümelt sich nach drin ins Wohnzimmer. Der Kamin ist ja immerhin auch schon an, haha. Die beiden bewundern das neue alte Zimmer. Es ist sehr gemütlich geworden und man freut sich schon darauf, bis alles fertig ist. Die Luxusecke im Keller muss nun erstmal warten.

Und so ganz von Elenors Seite will Alex dann auch nicht weichen. Marcel versucht mal ein bisschen mit ihr zu reden. Er hat die beiden immer machen lassen, doch nun merkt er langsam, dass sie auch in die Familie mit reinwächst. Die Magierin ist nun nur nicht gerade die Gesprächigste.

"So, nun muss ich aber wirklich mal nach Hause. Nicht dass mein Vater eine Vermisstenanzeige aufgibt."

"Vergiss deine Schwester draußen nicht!" Marcel schmunzelt.

Elenor hätte nun nicht geglaubt, dass Nadja draußen noch rumturnt.

Einen Abschiedsknuddler gibt es auch noch.

Marcel will gerade das Licht ausknipsen, als ein "Ey!" aus der Ecke kommt. Sitzt doch tatsächlich noch Sam im Schaukelstuhl. Man hat ihn gar nicht bemerkt. Wo auch immer er mit seinen Gedanken war.

Und dann klingelt es noch an der Tür. Was ist nur los? Morgen sind zwar Ferien, aber warum müssen die Leute immer so spät antanzen? Ach du je. Und dann ist es noch Celina. Ob Alex mal aufmacht?

Kim, die sich eigentlich schon bettfertig gemacht hat, verabschiedet sich von Sam. Er ist immer willkommen, doch auch die Duvans wollen irgendwann mal ins Bett gehen.

Und ja, Alex spricht sich nun mal mit Celina aus. Erstmal hört er ihr aber zu.

"Es tut mir leid, Alex. Man. Ich bin immer noch total verknallt in dich und wollte dich nicht verletzen."

"Echt jetzt? Meinst du, das kauf ich dir nun ab? Du spielst mich gegen meinen Bruder aus und verletzt mich auf´s Ganze. Nun kommst du hier angetanzt und alles soll wieder gut sein? Tu mir bitte einen Gefallen und geh. Dein Bruder mag zwar mein bester Freund sein, aber du bist alles andere als das. Du bist einfach das Allerletzte. Komm, geh einfach."

"Das glaubst auch nur du, dass es vorbei ist.", nuschelt Celina leise vor sich hin. Alex verschwindet in seinem Zimmer.

Der Junge denkt sich bei ihrem Abflug nichts dabei und schreibt seiner Elenor nur eine SMS. Geht dann schließlich total kaputt ins Bett.

(Ich werde nie wieder so viele Kinder auf einmal spielen. Das wurde mir zu langweilig, weil man einfach nichts mit ihnen machen kann. Endlich kann ich mal wieder eine schöne Geschichte aufbauen. Wurde auch Zeit, haha.)

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