• Kucki 232

27.06.21


"Marcel. Der wird unser ganzes Haus in die Luft sprengen. Meine Güte." Was für ein Start in den Tag, aber Elias macht sich eben Sorgen.

Wer auch immer das da auf dem Bild ist: Das Bild ist schön, haha. Plopsy wird also wieder gefüttert.

Schön, wie der Rest noch am schlafen ist und die beiden sind schon am werkeln. Elias und sein Sohn stehen meist schon um 5 auf. Egal, wann Marcel ins Bett geht: 5 Uhr ist Schicht mit schlafen.

Nur, dann hoffen wir mal, dass Alex nun nebenan nicht geweckt wird. Bei dem ganzen Geschraube und Gedrehe, würde es keinen wundern. Er hat eh schon wieder sehr unruhig geschlafen. Das mit Celina geht ihm nicht aus dem Kopf.

(Julchens wollte mal sehen, wie Marcel unbearbeitet aussah und das hab ich doch glatt mal gemacht. Es waren lediglich die Haare und ein bisschen am Kinn)


Der Teenager wälzt sich noch oft hin und her, denn die beiden haben es im Bad doch tatsächlich geschafft, ihn zu wecken. Dementsprechend zerzaust sieht er dann auch aus.

Tja, die beiden wollen halt fertig werden. Nachher kommt nämlich die neue Küche und da haben sie auch wieder einiges zu tun. Es soll ein bisschen moderner und wärmer werden.

Nachdem sich Alex einigermaßen frisch gemacht hat und die Haare wieder sitzen, ist er bereit, mit seiner Mutter zu üben. Er kann an seinem neuen Leben ja nun nichts mehr ändern, also macht er eben das Beste draus.

"Ist bei euch im Urlaub auch so ein Mistwetter?", fragt Jeremy bei seinen täglichen Noelle-Anrufen.

Na klar darf Fabian dann auch nicht fehlen. Die beiden haben viel Spaß im Urlaub, aber freuen sich auch wieder auf die Treffen mit der Clique.

Ah, sehr schön. Der erste Teil der Küche wurde schon geliefert. Für die Ablagen und Schränke haben sie noch ein ähnliches Modell gefunden.

Der neue alte Stil gefällt den Duvans gleich viel besser.

Während Alex weiter fleißig übt, braut seine Mutter weiter Tränke.

"Alex, kannst du vielleicht nachher noch ins Reich der Magie, um ein paar Sachen einzukaufen? Wäre lieb!"

"Klar, da wollte ich ja eh hin."

Nur erstmal möchte er noch eine andere Sache klären, die ihm immer mehr auf der Seele brennt.

"Ist dein Vater immer noch sauer? Ich hab mich doch nur versprochen."

Elenor fand den Versprecher zwar süß, aber ihr Vater geht seitdem fast an die Decke.

Super, Trank ist auch fertig. Man weiß ja nie, wann man sowas mal gebrauchen könnte. Wenn sie mal in Urlaub fahren, wäre das doch richtig praktisch.

Ein bisschen mulmig ist dem Teenager ja nun schon, aber was muss, das muss. Also macht er sich auf ins Reich der Magie, um mit Darrel zu reden, für seine Mutter einzukaufen und um Elenor zu sehen, die nämlich wieder zum Sortieren verdonnert wurde.

Bevor er aber in den großen Saal geht, möchte er noch einmal ein wenig Ruhe haben und nachdenken, damit er sich nicht wieder verspricht und es dadurch noch schlimmer macht. Wie schön, dass man hier angeln kann. Genau das Richtige nun, um nachzudenken.

Der Fang des Jahrhunderts.

Aber ein Koi beißt dann doch noch an. Alex möchte ihn behalten und tut ihn in ein großes Glas. Später möchte er ihn in sein Zimmer stellen. Der Fisch ist sehr schön.

Nun möchte er das Gespräch mit Darrel aber hinter sich bringen und knallt seinen geübten Text direkt raus: "Hey, es tut mir leid. Ich hab mich gestern versprochen und mir würde nicht in den Sinn kommen, mit deiner Tochter zu techtelmechteln. Aber ich liebe sie."

Darrel hört zwar zu, aber tut so, als würde er nichts mitbekommen.

"Darrel, das ist unfair. Ich hab doch keinem was getan. Also, was hast du gegen mich?"

Der erfahrene Magier schaut Alex nun an. Der Blick zeigt aber eher Traurigkeit, als nun irgendeinen Hass gegen ihn. Der Teenager weiß nur nicht, wie er das deuten soll.

Elenors Vater widmet sich wieder mit voller Aufmerksamkeit dem Kessel. Naja fast mit voller. Das Gespräch ist ziemlich eintönig und dem Jungen gehen langsam die Argumente aus. Er ist kurz davor, aufzugeben.

"Wenn du mit meiner Tochter techtelmechtelst, dann werde ich dir die Hammelbeine langziehen!", ist nun das einzige, was von Darrel kommt. Alex ist sehr irritiert darüber und lässt ihn nun lieber doch in Ruhe. Mehr kann er nicht tun und will es sich nun nicht auch komplett mit dem Erwachsenen verscherzen. Es braucht wohl Zeit.

Geht er eben die Sachen für seine Mutter kaufen. Ein bisschen traurig ist er doch darüber, weil es sich mit Darrel so entwickelt. Er bekommt sogar ein bisschen Angst.

Elenors Tante und der Griesgram Darwin sind am anderen Stand am Quatschen. Das ist dem Teenager nun aber egal, denn er platzt bald. Er fühlt sich so hilflos. Soll er es mit Elenor doch lieber sein lassen? Ach, verdammt!

Er weiß nämlich nicht, dass sie unten im Keller ist und ebenfalls wegen ihrem Vater langsam außer Kontrolle gerät. Auch mit ihr redet er, als wäre es nun das Schlimmste auf Erden, einen Freund zu haben.

Alex versucht sich Emilia als Verbündete ins Boot zu holen. Gut, sie ist sowieso ein bisschen anders gestrickt und findet es sogar schön, dass Elenor nun einen Freund hat. Warum auch nicht? Von ihr erfährt Alex auch, dass Elenor im Keller ist: "Und sag ihr mal bitte, sie soll aufhören zu schreien. Nicht dass die Spiegel noch kaputtgehen." Ein bisschen Erleichterung verspürt der junge Magier nun doch. Emilia ist schwer in Ordnung.

Alex stellt sich etwas betrübt neben Elenor. Ihm fällt zwar auf, dass sie anders aussieht - wie eine Magierin - , doch so richtig darauf reagieren kann er nun nicht. Seine Freundin merkt, dass etwas im Busch ist und er bereits ihren Vater getroffen hat.

"Mir geht er auch auf den Keks. Er wollte mir verbieten dich zu sehen."

"Wie schön!", kommt nur zurück.

"Ach, komm schon. Der bekommt sich wieder ein. Keine Ahnung, was sein Problem ist. Er hatte nie ein Problem mit dir. Und nun mit einmal."

Die beiden verlassen das Bad und nun schaut sich Alex seine Freundin auch mal genauer an.

"Wow, du siehst richtig schön so aus. Nur, wo ist deine Brille?"

"Ich brauch die nicht mehr. Meine Augen sind doch toll. Ich find sie schön. Deswegen, Alex. Ich möchte mit dir zusammen sein, okay? Auch mein Dad bekommt uns nicht auseinander."

Sie blüht in seiner Nähe wieder total auf. Die Sorgen verfliegen. Doch Alex bleibt weiter ruhig.

Und je länger er sie nun anschaut, desto nervöser wird sie. Jetzt möchte sie ihm erst recht gefallen. Aber hey, dass tut Elenor doch schon lange. Und wenn sie im Kartoffelsack rumlaufen würde.

"Sorry, Süße. Heute ist alles irgendwie Mist. Dein Vater macht es mir echt schwer und das kann ich nicht einfach eben so wegkehren!"

"Hm, ich muss nun sowieso los. Ich soll Zuhause putzen. Dad wird sauer, wenn ich dass nun nicht mache. Wir reden bald mit ihm, okay?"

Alex seufzt nur und Elenor geht nach Hause, um ihre Strafarbeit zu vollbringen.

Alex geht nach oben zu den Regalen, wo auch Darrel noch am Brauen ist und sucht nach Folianten. Er möchte seine Angst überwinden. Wenn er nun was sagen sollte, dann ist er vorbereitet. Oder auch nicht. Das wird sich zeigen.

Und Elenor ist auch einfach wieder zurückgekommen. Auch sie möchte sich von ihrem Vater nichts verbieten lassen. Er muss akzeptieren, dass seine Tochter nun mal erwachsen wird. Mit solchen Strafen macht er es ja auch nicht besser. (Elenor kam kurze Zeit später von sich aus zurück. Fand ich ganz lustig^^. Keine 10 Sekunden war sie weg, haha.)

Doch als Darrel seine Tochter einfach so reinspazieren sieht, schaut er nicht schlecht. Der junge Magier hält sich lieber nun daraus. Wenn es sein muss, schreitet er ein, doch er lässt Elenor nun mal machen.

"Du sollst doch nach Hause. Was suchst du nun hier?" schimpft Darrel.

"Ich möchte aber hier sein, bei Alex. Und außerdem - ich bin mittlerweile 15." versucht Elenor zu kontern.

"Ach, ja? Dann zeig mal, ob du auch schon mit deinen 15 Jahren wie eine fünfzehnjährige duellieren kannst."

Alex bekommt gerade große Augen und kann nicht glauben, was Darrel da gerade bringt. Doch er tut weiterhin auf unschuldig und ist ja weiterhin so "vertieft" in seiner Suche.

Vater gegen Tochter. Was auch immer das werden soll - der erfahrene Magier zieht das nun knallhart durch.

Selbst Simeon kommt mit dazu und kann seinen Augen kaum glauben. Darrel scheint sehr frustriert zu sein. Alex hat sich mittlerweile auch auf die Bank gesetzt und zuckt nur mit den Schultern, als Simeon ihn anschaut.

Ist doch klar, dass sie nicht gewinnt. Sie übt zwar fleißig, doch gegen ihren Vater hat sie bestimmt noch keine Chance. Emilia hat die Szene auch von weitem mitbekommen und ruft nur rüber: "Es reicht jetzt, Darrel. Meine Güte. Nachher mach dich auf was gefasst, wenn wir Zuhause sind!" In der Familie hat die Mutter wohl das Sagen, haha.

In dem Moment fällt Elenor auch zu Boden. Sie ist wütend und traurig zugleich.

Elenor rennt ins Bad im Keller und heult sich aus. Alex will eigentlich hinterher doch Simeon zieht ihn zurück: "Lass sie erstmal, Junge. Auch ich sehe dir an, dass du traurig bist. Komm, wir trainieren ein bisschen. Emilia macht das schon!" Da muss er grinsen.

Alex nickt und trainiert mit Simeon. Er ist wirklich ein sehr netter Mann. Vor allen Dingen ruhig.

Elenor hat sich auch eine Weile unten ausgeheult und mit ihrer Mutter geredet. Wenn ihr jemand Mut zuspricht, dann Emilia: "Ich mag deinen Freund. Er ist ein ganz Lieber und das muss dein Vater auch langsam mal akzeptieren. Ich regel das. Nun komm, geh. Räum hier noch ein bisschen auf und dann geh mit Alex zu ihm."

Elenor ist sich sehr unsicher: "Aber, Mama. Was ist..?" "Geh, Süße!"

Und schon ist sie wieder im siebten Himmel.

Simeon hat dem Jungen während des Trainings auch noch Mut zugesprochen: "Die Liebe kann man nun mal nicht besiegen. Egal, wer es versucht!"

Der verliebte Alex schleicht sich an Elenor ran und flüstert ihr ins Ohr: "Zu dir oder zu mir!"

Hoffentlich geht nun wirklich alles gut und Emilia bekommt die Situation unter Kontrolle.

Es schüttet in Glimmerbrook immer noch wie aus Eimern und das Gewitter ist auch schlimmer geworden. Na toll. So schlimm, dass Tammy sich unter ihrer Bettdecke versteckt hat.

Selbst Elenor hat Angst vor Gewitter. Alex versucht sie zu beruhigen. Er beschließt auch, Emilia anzurufen, um zu fragen, ob seine Freundin über Nacht bleiben kann. Das wäre Blödsinn, nun bei dem Wetter rauszugehen. Emilia willigt ein. Das Zimmer von Alex wird ein bisschen umgestellt und ein Gästebett reingestellt.

Der junge Magier redet nun auch einmal über die Situation mit Darrel. Kim hätte auch nie gedacht, dass es nun so schlimm ist. Auch sie steht hinter dem jungen Paar und versucht alles, damit es sich wieder beruhigt. Kim weiß, dass ihr Sohn die Finger stillhalten wird und nichts überstürztes machen wird. Jaja, Fenya und Jeremy. Irgendwann kommt ihr da auch noch hinter, haha.

Tammy hat nun eher andere Probleme und flitzt durch das Haus wie angesenkt.

Der junge Magier möchte sich nun erstmal von den ganzen Strapazen zurückziehen und studiert einen Folianten ein.

Elenor verkrümelt sich in Alex sein Zimmer und versucht zu schlafen. Das Ganze war doch ein bisschen zu viel für sie. Dann noch das Gewitter dazu. Schlimmer kann es nun echt nicht mehr werden.

Marcel und Kim unterhalten sich auch noch einmal über Darrels Verhalten. Es wird Zeit, dass auch sie mal einschreiten. Aber nicht mehr heute. Den Rest des abends wird bei einem Film gekuschelt.

Okay, ob man es glauben kann oder nicht: Aber auch der ruhige Alex kann mal sauer werden. Auch für den ruhigsten Menschen, ähm Magier, wird es mal zu viel. Er möchte eigentlich nur eben auf´s Klo gehen und sieht, dass es kaputt ist. Mit einem lauten Schrei testet er seinen neuen Zauber. Doch, Mensch Alex. Bleib ruhig. Das wird nicht gutgehen.

Und das tut es schließlich dann auch nicht. Das Klo fängt Feuer.

Als die anderen im Haus das Feuer riechen, eilen sie sofort ins Bad und versuchen es zu löschen.

Jeremy ist kurz davor loszuschreien und bekommt Panik. Marcel sagt den beiden aber, dass alles unter Kontrolle ist.

"Oh, nein. Mist. Nein, dass wollte ich nicht!" Alex fällt ein, dass sein kleiner Bruder ja diesen Vorfall hatte und immer Panik bekommt bei Feuer. Er rennt sofort zu ihm hin und entschuldigt sich tausendmal.

"Verdammt, es tut mir leid. Das wollte ich nicht. Du kannst am wenigsten für meinen ganzen Mist. Tut mir leid.!" Er drückt seinen Bruder ganz dolle und muss weinen.

Doch als von Jeremy kommt: "Alles gut!", ist der Teenie erleichtert. Trotzdem hätte er sich das sparen können. Mit Wut zu zaubern, kann viel Unglück bringen. Und gerade Alex ist nicht der Typ für sowas.

Marcel repariert eben das Klo, soweit er es reparieren kann und geht mit Kim ins Bett. Morgen wollen sie dann reden.

An Elenor ging die Sache natürlich auch nicht vorbei. Sie lief panisch nach draußen. Kim kann sie aber beruhigen. Nun merken sie erst, wie nahe es Alex geht mit diesem ganzen Zwist. Erst kommt Celina und nun auch noch Darrel. Das funktioniert so einfach nicht.

Alex bringt seinen kleinen Bruder auch ins Bett und sagt ihm immer wieder, dass das nicht nochmal vorkommen wird.

Bei ihm ist nun auch ganz vorbei. Die Familien müssen sich unbedingt mal zusammensetzen. Elenor versucht ihren Freund zu trösten.

Ein bisschen bringt es ja schon mal was. Das stehen sie schon zusammen durch. Muss sich Alex nun eben zwei Pläne überlegen. Mit Celina hat er schon einen kleinen Plan, doch bei Darrel schafft er es nicht alleine.

Sein neuer Freund "Freddy" wird nun auch auf ihn aufpassen. Den hat er heute im Reich der Magie bekommen. Hoffentlich schläft er heute etwas ruhiger.





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