• Kucki 232

Folge 114


Der kleine Mann in Nadjas Bauch macht wieder ordentlich Terror und die Nacht von Nadja ist schnell vorbei. Sie hat ihm ja auch schon ein paar Takte erzählt, doch so richtig kam das nicht an, haha.

Tammy steht total happy auf. Wenn Patrick hier ist, dann sowieso. Der Tag kann starten.

"Hey, aufstehen du Nase. Wir müssen bald los."

Als Nadja wieder ins Schlafzimmer geht, empfängt Jeremy sie. Er sieht, dass sie geheult hat.

"Hey, du machst das gut. Der kleine Scheißer ist zwar ein kleiner Kampfzwerg, aber du auch. Nur dass du kein Zwerg bist, versteht sich."

Das verliebte Teenie-Pärchen schaut wieder knutschend eine Kochsendung. Alles klar.

"Hey. Und bei dir so?"

Jeremy möchte, dass Nadja sich heute schont, doch ehe er sich versieht, rennt sie draußen schon rum und macht den Hof. Das macht ihn etwas sauer.

Der Magier schafft das schon. Nur die Tiere putzen und den Stall saubermachen, hat er nun für immer von der Liste gestrichen. Aber seine Mam und sein Paps würden doch auch gleich mit anpacken, auch wenn sie heute noch arbeiten müssen. Dann ist es halt so. Aber nöö, Nadja will wieder alles alleine machen.

Die Kids flitzen schon mal happy nach draußen. Schnee, Schnee, Schneeee.

Als die Magierin ins Haus geht, darf sie sich auch etwas anhören. Das erste Mal, dass Jeremy sie so richtig anstinkt:

"Du nörgelst rum, dass ja alles sooo scheiße ist und das Baby ja soooooo viel Stress macht. Ey, spinnst du echt ab? Aber draußen rumgurken und den Hof machen, geht klar oder wie? Versteht einer manchmal die Weiber. Das macht mich echt grad kantig. Wenn ich sage hau dich hin, dann hau dich hin. Wir machen den Mist hier schon."

Nadja schaut erst ihren Mann nur an und dann auf die dreckige Küchenfläche.

"Alles klar. Dann mach halt was du denkst und jammer mich nicht voll, okay?"

Immerhin hat sie das ja dreckig gemacht und sie möchte von niemandem verlangen, ihren Dreck nun weg zu machen. Sie ist gerade etwas fertig mit den Nerven. Ein Streit mit Jeremy? Wow. Dazu gehört viel.

Jeremy wiederum verpieselt sich nach unten und reagiert sich ab.

Sie kann halt nicht doof auf der Couch rumliegen. Muss eben alles gemacht werden. Doch traurig macht es sie schon, dass Jeremy sie so angefahren hat. Er hat ja recht. Irgendwie.

Also kocht sie zur Ablenkung Marmelade ein. So zerbrechen wird sie daran nun auch nicht. Sie muss doch nur ein bisschen schnippeln und einkochen. Bricht man sich auch keinen mit ab.

Der junge Vater holt die Post und bezahlt die Rechnung. Er wird sich schon wieder einkriegen.

Paps Jeremy hat doch alles unter Kontrolle, haha.

Als sie schon wieder nach draußen flitzt, will er erst wieder was sagen, doch der Hof ist ja schon fertig. Will sie wohl nur spazieren gehen, oder sowas. Naja, fast. Ein Küken schlüpft nur und sie möchte nichts verpassen.

Nur, das darf er nun nicht mitbekommen. Wie war das mit der Hof ist fertig? Frieda musste ja noch solange schlafen. Ist ihr wohl heute zu kalt, haha.

Und drinnen so:

Aber stimmt schon, was ihr Mann sagt. Es ist sowieso nun anstrengend, sich überhaupt irgendwie fortzubewegen. Dann haut Junior immer gegen die Bauchdecke, als gebe es keinen Morgen mehr. Nadja hat bestimmt schon jedes Organ da unten einmal gemerkt.

Sie entschuldigt sich bei Jeremy und zieht sich im Esszimmer zurück.

Es ist 15 Uhr und Tammy kommt total happy nach Hause. War sie wieder mit ihrem Freund in der Besenkammer? So, wie sie heute die Hausaufgaben macht, ist es gut möglich, haha.

Bis dann schließlich das Geburtstagskind Justine aufkreuzt. Hier muss ich nicht wirklich geheim halten, wer es ist, da man sie selbst als Teenagerin sofort erkennt^^

Nur sie ist sehr traurig, da keiner Zuhause ist und sie eigentlich damit gerechnet hat, dass ein schöner Kuchen auf sie wartet. Die anderen gehen Schlittschuhfahren und sie kann sehen wo sie bleibt. Micha hat ihr geschrieben, dass das eine Spontanidee war. Na toll.

"Hey, Süße. Alles Gute zum Geburtstag. Micha meint es nicht so. Ihr werdet bestimmt noch richtig toll feiern."

"Danke, du hast recht. Paps lässt uns nie im Stich. So wie Mam. Sie hat sich heute noch nicht mal gemeldet. Blöde Kuh. Also - wie geht´s euch so?"

Der knuffige Marco kommt ebenfalls zu Besuch. Er wollte schauen, ob das Baby schon da ist. Der Teenager kann es kaum erwarten. Aber Nadja hätte sich bestimmt schon lange gemeldet, wenn es schon da wäre. Mit Sicherheit.

Was zu essen muss her. Nudeln und Co behält sie nicht lange drin, doch wenigstens Salat.

"Hey, du bist doch die Neue auf der Schule."

"Ab morgen, ja."

"Hab dich letztens schon gesehen. Wow, du warst doch letztens noch so klein. Aber jede Blume wird mal größer."

"Hm, wie bitte?!"

"Oh, nein nein. Ich mein das gerade nicht so. Also, ich wollte dich nicht anmachen, oder so. Ne, niemals. Aber es stimmt doch."

"Da hast du recht."

"Jeremy. Wie lange willst du das denn nun noch durchziehen und nicht mit mir reden? Boah, ich hab mich doch schon entschuldigt."

Der junge Vater steht wortlos auf und kümmert sich um die Kids, die gleich ins Bett müssen.

Nadja liest die Kleinen in den Schlaf, aber hat Tränen in den Augen. Sie ist hochschwanger und hat Ärger mit ihrem Mann. Na toll. Kann es noch schlimmer werden heute?

Als Justine nach Hause geht habe ich mal ein Bild für Julchen geknipst, da die Sonne total günstig steht und sie Justine ja sowieso schon mag^^ Bitteschön :)

Aber nein, Jeremy hat total recht. Sie sollte sich schonen und das macht sie nun auch. Immerhin dauert es nicht mehr lange und der kleine Fratz kommt auf die Welt. Dann hat sie es, in der Hinsicht, ja schon mal hinter sich. Der kleine Rambo will es echt wissen.

Er wiederum geht joggen, um sich einen klaren Kopf zu schaffen. Jeremy möchte es ja auch nicht riskieren und sich mit seiner Frau zoffen.

Schließlich setzt er sich dann doch zu ihr und ist da, falls was ist.

Bis dann wirklich was ist. Denn plötzlich springt Nadja vor Schmerzen auf. Der kleine Rambo möchte auf die Welt kommen und hat es so eilig, dass die Fruchtblase schon platzt. Nun geht es ihm gar nicht mehr schnell genug, haha.

Die Hebamme wird angerufen und der Rest der Familie versammelt sich gespannt vor der Tür.

Schließlich ist der kleine Pups da. Nadja ist sehr erleichtert darüber. Er hat schon mal die dunklere Hautfarbe von seinem Paps. Sein Name ist Phillip.

Als die Drei reingeholt werden, ist Tammy die Erste und stürmt sofort los. Phillip wird erstmal geknuddelt und geknutscht.

Opa Marcel freut sich auch riesig. Jetzt schon 6-facher Opa ist echt eine ganz große Kiste, haha.

Nadja ist jedoch sehr kaputt und möchte schon mal ins Bett.

"Sorry, ich wollte dich heute nicht wütend machen. Tut mir leid."

"Das wirst du anderweitig wieder gutmachen müssen." Dabei grinst er aber.

Sie wird nun bestimmt Tage durchschlafen können. Morgen müsste sie eigentlich schon wieder zur Arbeit, doch hat sie ihrer Chefin schon gesagt, dass sie gerne Homeoffice machen möchte. Die Elternzeit ist etwas ungünstig gelegt.

Tammy macht sich bettfertig und ruft sofort ihren Freund an:

"Juhuuuu, der Kleine ist da. Und er ist soooo süß."

Oma Kim begrüßt den Kleinen ganz zum Schluss. Ihre Sonnenbräune fällt nun gar nicht so auf, haha.

"Ihr habt ihn gut hinbekommen. Muss ich sagen. Glückwunsch."

"Hast du irgendwas anderes von mir erwartet, Mam?"

Heute war ein anstrengender Tag für die Duvans. Kim holt ihren Mann aus dem Wohnzimmer ab und die stolzen Großeltern verpieseln sich ins Schlafzimmer. Möge das nächtliche Schreien beginnen.



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