• Kucki 232

Folge 123 - Das Mädchen mit den weißen Haaren


Aber schön, dass Phillip trotzdem alleine nachts aufs Klo geht. Bei ihm könnte man sich gut vorstellen, dass er einfach nur in die Windel bratzt und gut.

Und als Samira vom Töpfchen kommt, beneidet sie ihren großen Bruder für das coole Bett. Sowas möchte sie auch mal haben.

Um 6 geht Tammy ihre letzten Vorbereitungen, für ihren letzten Schultag, machen.

Heute ist auch mehr Schweigen am Tisch. Bald zieht Tammy aus und das muss auch der Junge erstmal verarbeiten.

"Guten Morgen, du Süßer, hihi."

"Alles Gute zum Geburtstag, mein Sonnenschein. Wenn du willst, können wir ja heute schon im Haus übernachten und alles fertigmachen, bis zum Umzug."

"Warum nicht? Hihi."

Nadja startet heute nochmal einen Versuch. Irgendwann muss er doch mal vernünftig essen.

Und er spielt wieder nur rum. Herrje.

Im Ansatz will er die Schüssel schon wieder runterschmeißen.

Nadja versucht ihn aber abzulenken.

"Wenn du brav aufisst, dann können wir ja mal was Schönes zusammen machen. In den Park oder so."

Auch Jeremy gesellt sich dazu, um ein Auge auf Junior zu haben und weil er ja eh frühstücken muss, haha. Phillip isst immer noch nicht und wühlt nur im Essen rum.

Dann liegt die Schüssel auf dem Boden. Heute hat er sich aber richtig Zeit gelassen.

"Es ist zum Verzweifeln mit dem Jungen!"

"Doofes Essen. Mama kann nicht kochen."

"So, du kleiner Scheißer. Du willst es also nicht anders. Dann werden Papa und ich dir mal zeigen, was wir so präsentieren können."

Heute arbeitet sie von zuhause aus, damit sie den Kleinen gut im Blick hat. Erstmal aber noch die Tagesaufgaben erledigen. Und dann ist Krieg angesagt, haha.

Tammy und Patrick nehmen sich vor, schon ab heute Abend im neuen Haus zu bleiben. Dort sind zwar noch nicht so wirklich Möbel, aber ein Reisebett tut es auch. Die beiden können es kaum erwarten, ihr gemeinsames Leben zu beginnen. Sie ziehen in das oberste Haus dieses Viertels. Die netten Townies da drin, durften ihre Sachen packen, haha. Nun wohnen dort die Familie Sturmwind, die Watsons, Tammy und Patrick und natürlich meine Simsis.

Nur doof, dass Paps Jeremy gleich los muss. Er gibt seinem Sohn das Tablet, womit er sich ein wenig beschäftigen kann. Ein Programm, wo man etwas nachdenken muss. Vielleicht ist er ja nur so unterfordert, wie sein Paps damals. Alles mal herausfinden.

"Papa, ich möchte auch so ein Hochbett wie Valentino."

Kim ist auf dem Hof zugange. Muss schnell gehen, da ein ordentlicher Schauer angesagt ist. Warum sie jedoch trotzdem die Blumen gießt, hinterfragen wir nun mal nicht.

Marcel erreicht auch das Tal der Lebenden. Das Tammy nun bald weg ist, geht ihm sehr nahe. Blöde Erfahrung.

Und draußen so:

Opa Marcel versucht nun ebenfalls sein Bestes, um Phillip auf die richtige Spur zu führen. Immerhin hat er vier Kinder großgezogen. Da wird dieses das kleinere Übel sein.

Augen zu und durch - Marcel backt einen Kokoskuchen für seine Tochter. Wenn sie aus der Schule kommt, hofft er, dass sie noch ein bisschen feiern können.

Und Nadja stickt wieder fleißig.

Bis sie sich schließlich mit Phillip etwas beschäftigt.

"Du musst eines wissen. Es ist unhöflich, dass Essen einfach so runterzuschmeißen. Hör bitte auf damit. Furzen am Tisch ist auch nicht wirklich toll. Du kannst soviel Unfug machen, wie du willst - wenn es denn der richtige ist."

"Komm mal her. Du bist so ein Süßer. Das kriegen wir auch noch hin."

Etwas später:


Oder auch nicht.

"Alle blöd. Ich mach, was ich will."

Nadja eilt ins Wohnzimmer.

"Hey, hey. Moment. Mach hier nicht so einen Aufstand. Weißt du, was wir nun Cooles machen? Das macht Papa auch gerne. Komm. Wir spielen Flugzeug."

Danach wird gebadet. Dem Jungen gefällt das.

Tammy und Valentino kommen aus der Schule. Direkt ab an die Hausaufgaben.

Oma meint es gut und möchte ihrem Enkel helfen.

"Du, ich kann das schon. Das ist Pippikram. Danke. Du brauchst nicht helfen."

Der Kuchen steht bereits auf dem Tisch, doch auch Tammy wirkt nun etwas angespannt. Sie hat ihre Familie so gern. Doch auf der anderen Seite freut sie sich auf den Auszug. Und Oma Kim hilft Valentino immer noch^^

Egal. Was muss das muss. Die Zukunft wartet.

Schließlich setzt sie sich nur schweigend aufs Sofa und geht ihre schönsten Erinnerungen durch.

"Paps, ich würde gerne mit Patrick heute schon im neuen Haus bleiben. Wir haben dort noch viel zu tun."

"Das ist okay, klar. Wenn du Hilfe brauchst, dann sag Bescheid. Du wirst mir so fehlen."

"Du mir auch. Aber wir wohnen ja nicht weit. Meine Sachen habe ich bereits gepackt und hole sie nach und nach ab."

"Aber Moment mal. Bevor du gehst: Alles gute zum Geburtstag. Ich wollte eigentlich noch mit dir feiern."

"Holen wir nach Paps, versprochen. Aber mir ist nicht nach feiern zumute. Hoffe, du verstehst das. Hab dich lieb."

"Lass dich knuddeln, Tammy."

"Grüß bitte meinen Bruder von mir."

"Mach ich. Aber willst du nicht noch warten und dich selbst verabschieden?"

"Nadja, es fällt mir so schon alles sehr schwer. Hätte nie gedacht, dass ich nun so reagieren werde."

Schließlich verlässt Tammy den Haushalt. Ihre Eltern setzen sich traurig auf´s Sofa. Es ist mit einmal sehr ruhig geworden.

"Tja, Schatz. Ich glaube, wir werden alt. Nun ist auch die Jüngste aus dem Haus raus."

Und nun wird Jeremy offiziell das Haus der Generationen mit der fünften Generation übernehmen.

Diese Entscheidung war bei mir eigentlich schon seit seiner Kindheit klar, nur dass ich einmal doch auf Fenya umschwenken wollte und dann sogar Tammy. Eine Zeit lang hatte ich echt ein Problem, haha.


Tammys Klamotten stehen alle zusammengeräumt in ihrem Zimmer. Viel ist es nicht.

"Jaaa, schön dass Tante Tammy nicht warten konnte. Ist ja nicht so, dass ich auch noch gerne Tschüß gesagt hätte. Tolle Kiste. Na dann. Wie war dein Tag so? Alles cool?"

Samira genießt ihr Bad.

Anschließend wird saubergemacht.

Und alles Weitere übernimmt dann der liebe Paps.

"Und nun, lieber Stinker, wird gegessen."

Nadja bekommt eine SMS von ihrem Paps:

Seine Tochter sagt ihm aber, dass sie im Moment sehr viel zu tun hat. Der kleine Phillip ist nicht ohne. Sie fragt ihn, ob er nicht vielleicht vorbeikommen möchte. Darrel kommt vorbei, ja. Aber mit einer miesen Laune.

"Darrel. Was ist los? Wir haben unten im Keller einen Boxsack, falls du ihn brauchst, haha."

"Nicht witzig."

Wow, was ist denn im Esszimmer los? Phillip isst ja.

"Hab alle."

Nadja macht eben noch schnell die Wäsche, bevor sie zu ihrem Paps geht. Sie hört unten schon, dass er mies drauf ist.

"Nie hat Nadja Zeit für uns. Was soll das? Immer müssen wir vorbeikommen. Ist es zu viel verlangt, dass sie auch mal zu uns kommt? Wir erfahren ja gar nichts mehr von euch. Und so viel Zeit haben Emilia und ich nun mal auch nicht mehr auf dieser lieben Welt."

Jeremy bittet seine Frau, ihm eben dabei zu helfen, die Kinder ins Bett zu bekommen. Also muss Darrel doch noch etwas warten.

"Nacht, Kleiner. Mach so weiter, wie eben. Das hast du gut gemacht."

Samira bekommt noch eine Geschichte.

Kim konnte Darrel etwas beruhigen. Immerhin ist er doch eigentlich auch ganz gerne hier. Das Lama sieht so blöd aus, dass er immer lachen muss, wenn er hier ankommt. Also ist doch alles gut. Hier ist es nicht so langweilig, wie in Glimmerbrook.

"Du siehst ja richtig krass mit deiner Zahnlücke aus."

"Findest du?"

Nadja gesellt sich auch mit dazu.

Bis die Duvans plötzlich ein lautes Kinderweinen von draußen hören. Wo kommt das denn nun auf einmal her? Vor der Pforte steht doch wirklich ein kleines Mädchen und ist total überrascht.

Nadja schaut einmal nach.

"Wo kommst du denn her, Kleine? Wo sind denn deine Eltern? Es ist doch schon dunkel."

Die Kleine ist total ängstlich.

Da es draußen wieder anfängt zu regnen, nimmt Nadja sie erstmal mit rein. Die Runde schaut nicht schlecht, als sie mit dem Mädchen reinkommt.

"Hi, du. Wer bist du denn?"

Doch sie ist irgendwie immer noch nicht ganz da und schaut sich nur um.

Die Kleine wird versorgt. Morgen wird mal geschaut, wo sie hingehört. Dann bringen sie das Mädchen wieder zurück.

In Tammys Zimmer wird das alte Bett von Valentino aufgestellt. Dort kann sie dann übernachten.


"Sorry, Paps. Es ist so viel zu tun hier. Die Kinder und der Hof."

"Alles gut. Meine kleine Tochter fehlt mir eben. Hab´s nicht böse gemeint."

"Nacht, Paps. Bis morgen. Hab dich lieb."

"Nacht, Kurzer. Hab dich auch lieb."

Nadja sieht, wie verwirrt das Kind ist. Sie schaut sich ständig um und sucht irgendwas. Mit keinem hat sie bislang ein Wort gewechselt. Morgen vielleicht. Auf´s Töpfchen geht sie schon mal. Das ist gut. Morgen mal weitersehen.

Niemand möchte das Kind nun unnötig aufwirbeln und die anderen lassen sie auch in Ruhe. Sie ist schon verstört genug.

"Weißt du, wo sie zugehören könnte?"

"Nein, absolut nicht."

"Schatz, was machen wir denn nun? Ich habe die Kleine noch nie gesehen und irgendwie sieht sie aus, als ob sie aus der Gegend kommt."

"Wir fragen morgen am besten mal in Henford rum."

Erstmal geht die kleine Püppi aber schlafen. Sie ist sehr müde.

Nadja überlegt eine Weile.

Darrel hört sich auch mal um. Auf geht´s nun zurück nach Glimmerbrook.

"Die Kleine ist ja total verstört. Wer tut sowas? Von irgendwo her muss sie doch kommen. Ist sie abgehauen? Nein. Sie ist doch noch viel zu klein. Ich versteh das nicht, Marcel."

Jeremy und Nadja geht es auch nicht anders.

"Vielleicht wohnt sie da oben im Wald. Da wo der Michael wohnt."

"Ich bitte dich, Jeremy. Sie wird doch nicht den ganzen Weg hierhergelaufen sein."

"Naja. Sie haben einen Spaziergang gemacht und die Kleine hat ihre Eltern verloren. Wäre doch möglich."

"Aber komm. Wir überlegen morgen weiter und gehen nun erstmal ins Bett. Ich lieb dich, Traumfrau."

"Ich dich auch, hihi."

Und auch hier verpieselt sich der Elitetrupp erstmal ins Bett.

Wer ist also das Mädchen mit den weißen Haaren?




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