• Kucki 232

Folge 126 - Zeig mir, wie das geht


Ihr beizubringen, was noch vor ihr liegt, wird ein ganz starkes Stück. Doch anpassen tut Aurora sich gut. Wie soll man ihr aber erklären, dass sie 250 Jahre alt ist und ihre Eltern tot sind? Ein langer, langer Weg steht bevor.

Doch nun geht es erstmal auf´s Töpfchen^^

Der Besuch dort, geht nicht gut aus, haha.

Es ist 6 Uhr und Valentino macht sich nicht fertig für die Schule, da heute Feiertag und eh Samstag ist. Ich verstehe das System echt nicht, haha.

Tjo, ausschlafen kann ja jeder. Er ist stark.

Attackeeeee!!!

"Ich will zu Mama."

Ausschlafen ist heute nämlich auch nicht bei Marcel. Und was Phillip hat, weiß keiner so recht. Aber er kann ja einfach mal mitkommen und auch losheulen.

Marcel gibt auf und geht frühstücken. Dort sitzt Valentino noch ganz nachdenklich.

"Was ist das für ein Mädchen, Opa? Sie sieht anders aus."

"Ich werde dir das alles mal in Ruhe erklären. Nur, wie es aussieht, wird sie bei uns bleiben. Aurora hat viel Schlimmes erlebt. Deswegen, zeig ihr, wie das alles geht. Sie kennt das noch nicht."

"Hm, okay."

"Aber sie ist trotzdem süß, finde ich."

"Japp, das ist sie, hihi."

Da Marcel eh schon wach ist, kann er auch den kleinen Kindergarten schon mal versorgen. Der Andrang ist enorm, haha.

"Und schön lieb sein."

Sein Enkel hilft auch etwas mit. So ganz alleine, tut dann auch nicht not.

Opa hat alles unter Kontrolle. Naja, fast.

Nadja ist bereits auch schon wach und gibt dem kleinen Stinker sofort einen auf den Latz.

"Phillip, ich hab dir was gesagt. Übertreib nicht. Es kann auch gerne Papa schimpfen."

"Papa ist cooler und pupst mit."

"Tut er gar nicht."

"Doch! Und wenn Papa das darf, dann darf ich das auch."

Marcel lässt sich nicht beirren und kümmert sich schließlich um Aurora. Das ist nun deren Problem.

Und auch der große Pupser ist aufgestanden. Sichtlich angespannt, von der aktuellen Situation:

"Mam, überleg dir das doch mal. Die Hütte brennt ab und du verlierst deine Familie. Ist doch krass. Stell dir mal vor, uns passiert das? Wumms. Alle weg. Einfach so."

Ja, Jeremy weiß noch nicht so ganz, wie er mit der Situation umgehen soll. Magier können sich so ganz gut anpassen und unauffällig leben. Doch wie sieht es mit verfluchten weißen Magiern aus? Wie soll sie es den Leuten da draußen erklären, dass sie nicht tagsüber am Strand rumlaufen kann, wie jeder andere auch? Oder Grillpartys ohne Steak sind unvorstellbar.


Aber die Püppi hat im Moment andere Probleme. Sie kommt sich vor, wie in einer anderen Welt. Was sind das da für laute schnelle Dinger, die da rumfahren? Wo sind die ganzen Kutschen hin? Die Windmühlen und der nette Schmied, der ihre Lieblingsgabel geschmiedet hat?

Und was ist das da?

"Das ist eine Rutsche. Hattest du sowas gar nicht?"

"Wie geht das?"

Valentino hilft ihr beim Hochklettern.

"Und nun einfach runterrutschen."

Während der Junge sie beobachtet und immer steht´s in der Nähe bleibt, genießt Aurora den Moment auf der Rutsche. Alles so fremd und doch so vertraut.

Samira lässt auch nicht lange auf sich warten.

Auch Nadja passt gut auf und findet es schön, wie der Neuankömmling mit den anderen spielt.

Jeremy nutzt endlich auch mal die Zeit, um an seiner Handy-App weiterzuarbeiten. Da kam er in den letzten Wochen überhaupt nicht zu.

Früher waren die Eimerchen noch aus Holz, doch das Plastikdings tut es nun auch.

Damit auf dem Hof wieder ein cooles Lama rumrennt, hat Nadja dem Moritz die alten Sachen von Fridolin gegeben. Bald möchte sie mal nachschauen, ob sie noch was anderes findet. Einige Hühner und Hasen sind ja auch noch nicht eingekleidet^^

Geputzt wird der kleine Stinker auch erstmal.

Phillip ist nun auch draußen.

Selbst Sandskulpturen kann man hier machen. Wow. Oder eben auch kaputt, haha.

Ein Paradies für Kinder.

Die Duvans beschließen kurzfristig, in den Park von Willow Creek zu gehen. Das wird nun so richtig ungewohnt für die kleine Aurora. Wie der Park wohl vor 250 Jahren aussah?

Aurora hat etwas Angst, da alles so komisch aussieht. Die Leute sehen ganz anders aus. Warum steht hier so viel Plastik? Was ist das alles überhaupt? Aber auch das arme Mädchen wird von den Leuten nur angestarrt, wegen ihren weißen Haaren.

Als Aurora das große Plastikding entdeckt, macht sie alles nach, was Samira auch macht. Und es macht Spaß.

Doch die Rothaarige ist irgendwann genervt und faucht sie an:

"Ich will alleine spielen. Mach nicht alles nach. Du bist böse."

Huch.











Und Valentino macht sein Ding auf dem Piratenschiff. Schade, dass er noch keine Freunde hat und eher alleine umherzieht in der Schule. Mit anderen zu spielen, macht doch gleich viel mehr Spaß.

Die Erwachsenen haben nun auch die Bestätigung vom Jugendamt bekommen, dass Jeremy und Nadja die Pflegeeltern von Aurora sein dürfen. Es war etwas komplizierter, es ihnen glaubwürdig rüberzubringen, doch Morgyn half ein wenig nach und hat den Mitarbeitern dort in den Kopf gesetzt, dass ihre Eltern bei einem Autounfall ums Leben gekommen sind. Und diese haben im tiefsten Henford gewohnt irgendwo ganz abseits im Nirgendwo^^

Phillip klimpert auf seinem Tablet rum.

Ach ja. Und da heute Valentinstag ist, werden natürlich Geschenke verteilt. Die Romantik lässt etwas zu wünschen übrig, doch mit drei Kleinkindern kann man sowas eh vergessen.

"Für dich, mein Ein und Alles."

"Ich hab auch was für dich. Schönen Valentinstag, Schatz."

"Das rote Mädchen ist böse zu mir."

"Huch? Du meinst Samira?"

"Ja."

"Süße, das wird schon wieder. Sie muss sich erstmal an dich gewöhnen. Auch für sie ist das nun alles neu."

"Ich will zu nach Hause. Alles macht Angst."

Die jungen Eltern haben natürlich auch Geschenke, die verteilt werden wollen.

"Hey, Traumfrau. Schönen Valentinstag."

Eigentlich ist sie ja noch sauer auf Jeremy und kam noch gar nicht dazu, ihn anzumeckern. Doch das vergisst sie nun alles irgendwie, haha.

"Und auch ich hab was für dich, hihi."

"Was hast du da?"

"Kennst du sowas nicht?"

"Wie geht das?"

"Du musst da drücken. Ist doch Pippikram."

Aurora klimpert schließlich auf dem Gerät rum, ohne zu verstehen, was das überhaupt nun bringen soll.

Hm, warum bewegt sich das da alles? Wo kommt die Musik her? Was muss ich überhaupt machen?

Nein, Nadja kann nun wirklich nicht wegen dem Furz meckern. Es ist gerade zu romantisch.

Zuhause angekommen, umarmt Aurora sofort Jeremy. Er ist etwas verwundert.

"Das rote Mädchen ist böse. Soll nicht böse sein."

"Samira? Lass ihr Zeit."

"Kannst du mich nach Hause bringen?"

Jeremy seufzt. Es ist mies, ihr nicht die Geschichte mal eben so auf den Tisch zu knallen, doch der junge Vater versucht einen kleinen Start:

"Hör zu, Kleine. Es klingt zwar etwas doof, aber deine Eltern sind nicht mehr da. Ich kann dich leider nicht nach Hause bringen, so gerne ich das nun tun würde."

"Du lügst."

Und Jeremy flüstert nur vor sich hin: "Schön wär´s."

"Mama und Papa kommen mit Kutsche und holen mich ab."

Ähm Ku...was?

Der Magier legt sich in das kleine Planschbecken. Er muss nachdenken.

"Was ist das da? Wo kommen die Leute da her?"

"Das ist ein Fernseher. Man kann damit schauen, was so in der Welt los ist."

"Sowas gibt es doch gar nicht. Ihr lügt alle."

"Nein, Süße. Irgendwann wirst du es verstehen."

Selbst als er seine Tochter badet, ist er noch total in Gedanken versunken.

"Stimmt das, dass Mama und Papa weg sind?"

"Wer hat dir das gesagt?"

"Der rote Mann."

"Jeremy?"

Kurz nachdenken.

"Süße, was ist passiert, bevor du vor unser Tür gestanden hast? Kannst du dich erinnern?"

"Heiß. Haus war hell. Hatte Angst. Mann kam.

"Ein Mann?"

"Alt."

Sie fängt jedoch an zu weinen und ruft:

"Ich will nach Hause. Ich mag das hier nicht. Böse."

"Hey, Aurora. Du brauchst keine Angst haben. Wir wollen dir nur helfen. Nur leider muss ich dem roten Mann recht geben. Deine Eltern werden nicht wiederkommen."

"Du lügst."

"Weißt du was? Ich werde dir mal etwas machen, was du noch nicht kennst. Ein Erdbeereis. Hast du Lust auf Erdbeereis?"

Valentino hat Lust bekommen, noch ein paar Zusatzaufgaben zu machen.

Samira hat sich nach oben zurückgezogen. Als sie sieht, wo nun ihr neues Zimmer ist, wird sie sauer. Schön, dass sie nun von den nervigen Brüdern weg ist, doch nun mit Aurora in einem Zimmer zu schlafen, gefällt ihr ganz und gar nicht. Keiner achtet mehr auf Samira.

Und ihn beachtet im Moment auch niemand.

"Was soll der Unfug, Phillip? Geht das so weiter, raste ich bald aus."

"Hör auf damit. Herrje."

Nadja geht das mit Aurora so nahe und dann hat sie noch das Katastrophenkind am Hals. Wie soll das nur gutgehen?

Die junge Mutter ist kurz vor dem Weinen. Jeremy bekommt das mit und übernimmt die "Putzarbeit".

Und seine Frau badet den kleinen Dreckspatz. Muss aber immer wieder weinen.

Ihr Mann ist aber zur Stelle und will ihr bei den Kindern helfen. Verdammt, was für ein Chaos in der letzten Zeit.

Und die beiden wollen den Tag sacken lassen und nun den eigentlichen Sinn des Feiertages feiern, haha.

Der Frechdachs ist gleich im Schlummerland. Wie schön. Jippie.

Aurora hat etwas Angst vor Samira und geht ihr lieber aus dem Weg.

Bis die Kleine schließlich ins Bett gebracht wird.

Und auch Samira bekommt eine Gute-Nacht-Geschichte (hab mich nur mit den Betten vertan. Das von Samira ist eigentlich am Fenster, haha)

Jeremy erlaubt sich einen Scherz und ist kurz auf´s Bett geportet, als Nadja noch mühsam die Treppe raufgeht, haha.

"Na, Traumfrau?! Brauchst ja ganz schön lange. Man, man, man."

"Sorry, da ist mir heute nicht zumute."

Sie geht auch direkt ins Bett. Ups.


Und unten dann so:

Den Rest habe ich nicht mit in die Geschichte gebaut, weil ein bisschen Privatsphäre brauchen meine Simsis ja auch mal :)


Anmerkung: Ich habe im Steckbrief und in der letzten Geschichte den Nachnamen von Aurora falschgeschrieben. Dieser ist "Daria" und nicht "Diara".




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