• Kucki 232

Folge 171 - Ein dunkler Tag


Valentino ist als Erster wach und wundert sich, dass die Erwachsenen gestern alles haben stehen lassen. Na gut. Räumt er es halt eben noch weg.

Schließlich versammeln sich alle Schulkinder beim Frühstück.

"Wie ist das eigentlich so mit Freundin? Ist doch bestimmt cool. Wenn ich groß bin, habe ich bestimmt auch eine Freundin."

Draußen die Hühner so:

Was dann aber süß ist, ist dass die Kids mit einmal draußen anpacken. Sie haben gestern gehört, wie Nadja doch etwas traurig wirkte, dass sie ja nun alles alleine machen muss. Weit gefehlt.

Nadja schaut nicht schlecht, als mit einmal die ganzen Kids ins Haus kommen und sagen: "Fertig."

Nur Valentino bringt eben den Rest noch weg. Es muss nur noch Klara gemolken werden und Moritz geschert. Wow.

Und schließlich dann ab in die Schule.

Während Nadja den Rest macht, kommt sie nicht darüber hinweg, was die Kids gerade geleistet haben. Nun hat sie nicht mehr so eine Angst vor der Zukunft. Jeder kann mit anpacken.

Nur er nicht so:

"Jeremy. Wie wäre es, wenn du einfach mal mithilfst? Ist doch nicht so schwer, mal die Wäsche zu machen. Meine Güte."

"Ich habe da irgendwann auch mit angefangen. Ist halt so. Doch so entdeckte ich die Leidenschaft zum Kochen."

Die Vorbereitungen für Weihnachten werden getroffen.

Nadja testet es nun mal an, wie es ist, von zuhause aus zu arbeiten. Damals war sie trotzdem den ganzen Tag mit ihren Aufgaben beschäftigt. Mal schauen, wie es heute ist. So hat sie aber freie Zeiteinteilung.

Draußen wirkt es durch den Schnee auf dem Weihnachtsbaum direkt noch weihnachtlicher. Es blinkt und ist voller Farbe auf dem Hof. Herrlich.

Von Alex werden alte Kinder-Weihnachtskarten aufgestellt. Wahnsinn, was Marcel noch so alles findet.

Lichterketten schmücken das Wohnzimmer.

Die ersten Geschenke werden platziert.

Danach wird sich im Schaukelstuhl nach hinten gelehnt und an die gute alte Zeit gedacht. Wie schön doch die Zeit noch war, als Alex auf die Welt kam. Alles änderte sich, doch die Gedanken sind positiv.

Mal schauen, was noch so in der Kiste ist. Scheint noch nicht genug geschmückt zu sein, haha.

Tja. Und was hat Jeremy bislang so gemacht? Richtig. Nichts. Er muss ja nun mal arbeiten. Da hat er zum Aufräumen keine Zeit.

Und schließlich wird es sich im Wohnzimmer gemütlich gemacht. Ein dunkler Tag eben im Wohnzimmer, haha. Oder was habt ihr sonst bei dem Titel gedacht? Ist doch schön gemütlich hier. Nur eben dunkel.

Ein gemütliches Glotzenbild.

Doch die Wäsche muss ja trotzdem noch gemacht werden. Auf geht´s.

Und danach dann wieder so:

Hach, ja. Sie freuen sich schon so sehr auf Weihnachten :)

Und dann ist es auch schon Nachmittag. Ein gelangweilter Valentino kommt nach Hause und Meister Jeremy ist auch anwesend.

Es ist etwas dunkel hier, um die Hausaufgaben zu machen.

Nadja hat ein kleines Gesteck mit Kerzen gefunden, was sie den Kids auf den Tisch stellt. Schon besser.

Nadja zieht sich ihren Mann in die Küche, um doch nun mal etwas klären zu wollen.

"Ich mach den ganzen Mist hier nicht alleine. Kann doch nicht sein, dass die Kinder hier nun mehr tun als du. Nicht nur du musst arbeiten. Ich auch."

"Willst du mich jetzt verarschen? Ich mach das nicht. Hab genug zu tun. Stellen wir halt ne Putze ein, oder so."

"Dein ernst nun? Als hätten wir das Geld dazu."

"Na, ist doch so. Ich werd bestimmt nicht in solche Kackschlüppis packen oder essen kochen. Soll ich mir vielleicht noch ne Schürze anziehen und mit Wedel rumlaufen?"

"Boah, spinnst du? Man kann´s auch übertreiben. Du bist einfach nur faul. Zu bequem. Meine Güte. Manchmal frage ich mich echt, warum ich überhaupt mit dir zusammen bin."

"Also, der war nun uncool. Ganz ehrlich."

"Na gut. Dann zeig mir halt, wie der Scheiß geht. Aber erwarte nicht von mir, dass ich das nun immer mache. Nur heute. Verstanden?"

"Na, dann zeig mal, ob du das hinbekommst. Den Knopf da drückst du nachher zum Anmachen und das andere ist Temperatur und so. Dann zeig mal."

"Ja guck an. Ist doch gar nicht schwer."

"Ja, hast gewonnen. Ich kann mir halt nicht vorstellen sowas zu machen. Bin kein Hausmann, oder sowas. Ist halt so."

"Ich schaff das aber nicht alleine. Du kannst auch nicht nur von den Kids erwarten, dass sie hier alles aufräumen. Wir müssen alle mit anpacken."

Er hier schafft es doch auch, seinen Mist wegzubringen.

Mal schauen, wie Jeremy sich so macht, wenn er sein Lieblingsgericht kocht. Sonst hat man es doch immer für ihn gemacht - soll er doch nun mal selber machen. Nadja zeigt ihm alles.

Er ist sogar ein klein wenig stolz drauf, haha. Jeremy und kochen? Never.

Und vor der Glotze so:

Valentino macht sich auf, um seine Hausaufgaben zu machen. So richtig Bock hat er da nun aber nicht zu.

Nachdem sich Nadja und Jeremy wieder einigermaßen einbekommen haben, haben sie sich auch schon wieder lieb. Doch wegen der einen Aussage möchte der Magier aber trotzdem nochmal wissen, was das sollte. Sie fragt sich, warum sie überhaupt mit ihm zusammen ist? Zwingt sie doch keiner. Kann doch gehen.

Schauen wir nun aber mal, wie lange das mit Jeremy und dem Haushalt gutgehen würde.

Marcel sieht, wie sein Enkel keine Lust auf die Hausaufgaben hat und versucht ihn ein bisschen zu ermutigen. Okay, dass Thema X und Y-Chromosom ist halt nicht so sein Thema und interessiert ihn Null. Sein Ding ist dann eher so Physik und Geschichte.

Mal schauen, wie der Junge das Essen von seinem Paps so findet. Also meckern tut er schon mal nicht.

Manya kommt zu Besuch. Sieht ja auch nicht gerade gut gelaunt aus.

Und kurz darauf folgt Christina. Sie ist total nervös wegen morgen und möchte sich ablenken. Sie darf nun sogar dass erste Mal in Valentinos Zimmer, haha.

Außerdem hat sie noch so viele Fragen, was es denn mit der Magier-Blutlinie auf sich hat. Gut, morgen haben sie ja genug Zeit, wo sowas beantwortet werden kann.

Und Jeremy wird es dann ein wenig zu viel zuhause. Nicht nur die vielen Leute, sondern auch der letzte Kuss mit Nadja - am liebsten würde er dann direkt mit ihr in die Kiste springen. Nope, Ablenkung muss auch hier her.

Aurora verpieselt sich nach oben.

Marcel will fix auf´n Pott und sieht, dass die Maschine gar nicht richtig an ist. Gleich mal richtig einstellen. Tja, Jeremy hat es versucht.

"Du hast echt ein schönes Zimmer. Gefällt mir hier."

Kim hat auch mal etwas rumprobiert in der Küche und etwas Asiatisches gezaubert. Was nur Phillip nicht weiß: Es ist sauscharf.

"Mam, wie soll man das denn bitte mit diesen Stäbchen essen? Das geht doch gar nicht."

Und dann:

Oben so:

Doch schließlich lassen die Teenies gut sein und gehen nach unten. Christina möchte eh wissen, wo sie dann schlafen kann und was sie mitbringen soll.

"Vielleicht bekommen wir in Valentinos Zimmer ein Bett hinein. Nur bitte, bleibt anständig. Ja?"

Mal schauen, was Meister Jeremy von seinem selbstgemachten Essen so hält. Immerhin ist es ja sein Lieblingsessen. Das muss einfach schmecken.

"Hm, gar nicht übel. Wusste gar nicht, dass ich sowas kann."

"Und? War doch nun gar nicht so schlimm, oder? Selbst deinem Sohn hat es geschmeckt. Es gibt nichts Schöneres, als seine Kinder mit sowas glücklich zu machen. Glaub mir."

Valentino zieht sich noch etwas nach draußen zurück. Er ist sehr nervös wegen morgen. Und er findet, dass sein Opa ganze Arbeit geleistet hat, mit der ganzen Deko. Ist richtig schön geworden.

Und was sehen Nadjas Augen denn da? Jeremy bringt unbewusst sein Geschirr weg. Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Nur ob das auch ein Dauerzustand sein wird?

Bevor es ins Bett geht, treffen sich Aurora und Phillip wieder in ihrem Zimmer und tauschen sich aus. Die Kleine hat in der letzten Zeit nichts über ihren Fluch erwähnt. Sie lebt ganz normal und ohne an die Zukunft zu denken. Das ist sowieso viel cooler.

Samira vermisst Christian. Er ist seit einigen Tagen sehr krank. Schade, dass er nicht vorbeikommen kann.

Die beiden freuen sich auch schon tierisch auf morgen. Ein Teil der Familie wieder beisammen. Wie schön. Und bitte ohne Zwischenfälle. Versprecht mir das, lieber Elitetrupp. Ich glaube, dass ich die Leser heute schon genug geschockt habe, mit der Überschrift, haha. Mir war aber nach. Entschuldigung^^

"Da du heute so gut mitgeholfen hast, hast du dir eine ordentliche Massage verdient. Macht weiter so. Bin stolz auf dich."

Etwas später sind die anderen bereits im Bett, während unten noch eine Runde gekuschelt wird. Das gemütliche Licht lädt halt dazu ein.

Doch die beiden wollen es langsam angehen lassen. Auch wenn sie morgen zum zweiten Mal Geburtstag haben und dann offiziell Teenager sind, kann man trotzdem seine Finger stillhalten.

"Bis morgen dann. Ich freu mich. Schlaf schön."










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