• Kucki 232

Folge 177 - Bumm!


Die Folge könnte nun aber auch heißen: "Was man nicht alles für ein größeres Wohnzimmer tut", aber das wäre nun zu lang^^. Auf geht´s :)


Die Duvans werden von einem lauten Knall geweckt und sehen, dass der Hof brennt. Schnell ziehen sie sich etwas über und versuchen noch mitzunehmen, was man mitnehmen kann. Doch keine Chance. Es brennt lichterloh. Sie rennen nach draußen.

Sie laufen einfach nur in Sicherheit und schauen immer wieder nach hinten. Selbst die Tiere schaffen es nicht. Wie traurig.

Nur, warum gerade jetzt, wo die Duvans doch diese wichtige Aufgabe angenommen haben? Die Familie kann es gerade noch nicht so fassen und hofft, gleich aufzustehen. Sie retten sie auf einen Hügel. Die Rentner haben es gerade besonders schwer. Sie sind nicht mehr die Jüngsten. Jeremy kümmert sich mit Magie um sie. Anders geht es nun nicht.

Die Kinder heulen wie wild und Aurora hat es nicht mal geschafft, sich umzuziehen. Die Telefone klingeln Sturm. In der Nachbarschaft bleibt das natürlich auch nicht unbemerkt. Mandor möchte helfen und sagt den Duvans, dass sie oben auf den Hügel rennen sollen. Dort wären sie in Sicherheit. Er kommt gleich nach. Sie bleiben vor einem leeren Haus stehen, was sie nicht mal kannten. Gruselig. Es scheint nicht mal jemand hier zu wohnen.

Doch, Aurora friert und möchte hier nicht länger so stehen. Mandor kommt den Hügel hoch.

"Was ist da passiert? Mit einmal hörte ich nur einen Knall."

"Frag uns nicht. Und du siehst doch, wie alles brennt, oder? Dann hat sich die Frage erübrigt."

Sichtlich angespannt stehen die Duvans nur da.

"Hm, ja. Ich verstehe. Entschuldigung. Nun. Geht es euch denn gut? Alle heile? Muss ich Wunden versorgen?"

"Mam, ich will nach Hause. Das ist doof hier."

Doch diese steht mit ihrem Mann nur geschockt da.

"Ihr solltet dieses Haus eigentlich erst viel später bekommen, weil wir dachten, ihr hättet es euch verdient und nun ja. Wir wissen aber auch, dass euch der Hof sehr lieb ist."

"Wir wären dort nie ausgezogen. Nicht nachdem, was wir uns dort aufgebaut haben."

"Ich weiß, ich weiß. Doch hier hättet ihr mehr Platz, um euch auszubreiten. Ach, nein, nein. Vergessen wir das. Sollte halt eine Überraschung werden. Nur eben erst, wenn es fertig ist."

"Niemals, Mandor. Das ist ein Erbe von Elias. Das hätten wir nie aufgegeben.

"Ja, aber was wollt ihr nun machen? Da unten brennt es lichterloh. Ihr könnt nicht einfach draußen bleiben. Wir haben nicht genug Platz bei uns. Bleibt doch erstmal hier. Es gibt immerhin warmes Wasser und Strom. Weiter sind wir noch nicht gekommen. War eine Spontanidee, zur Feier des Tages."

"Bleibt uns denn was anderes übrig?"

Die Duvans schauen immer wieder den Hügel hinunter und sehen, wie die Feuerwehr gegen das Feuer ankämpft. Sie wissen, dass die Familie, die hier wohnt, in Sicherheit ist.

"Ihr könnt es euch ja überlegen. Hier sind jedenfalls die Schlüssel. Hat sich halt alles nur sehr mies entwickelt. Das sollte so nicht sein. Ich werde morgen nach euch schauen und die anderen im Reich darüber unterrichten."

Mandor zaubert zwei Zelte vor die Haustür. Mehr kann er gerade nicht tun. Doch die Familie wird nun bestimmt nicht ans Schlafen denken. Versuchen es aber trotzdem. Sie sind dem Weisen ja nun trotzdem sehr dankbar. Sollte halt nur alles anders kommen.

Schließlich hört man aus den Zelten nur noch Geheule und Entsetzen.

Am nächsten Morgen schauen die Kinder erstmal nach, ob es nicht doch ein Traum war. Leider nicht. Sie haben ja nun nicht mal Schulsachen, um in die Schule zu gehen. Sie rufen dort an und schildern das Erlebte. Die Kinder sollen wiederkommen, wenn alles überstanden ist. So hat es ja keinen Sinn.

Die Erwachsenen schlafen noch. Valentino nimmt sich die Schlüssel und die Vier schauen nach, wie es denn in dem großen Haus drinnen aussieht. Und das sollte wirklich eine Überraschung für die Duvans werden?

Doch alles ist hier hässlich. Es sind nicht mal Möbel da. Der Tisch klebt auch. Nichts ist hier schön.

Jeremy ist wach und konnte die Nacht eh schon kaum schlafen. Es gibt zwar hier einen Kühlschrank, doch der ist natürlich leer. Toll. Muss der Magier wohl was zaubern.

Spaghetti? Na klar. Schmeckt besonders gut am frühen Morgen. Ohje.

Alle sind in Gedanken.

Opa Marcel ist wach und schaut, ob man sich irgendwo die Hände waschen kann. In einem riesigen Badezimmer wird er fündig. Wow. Also, geräumig ist es hier allemal. Die Rentner erschüttert nun eh nichts mehr. Sie haben so viel in ihrem Leben durchgemacht. Doch schonen sollten sie sich trotzdem.

Spaghetti gab es wohl noch nie morgens bei den Duvans, haha.

Marcel schaut sich etwas um. Er versucht sich abzulenken. Ständig kullern Tränen. Unten hat er so viel erlebt in dem tollen Haus - dem Erbe seines Vaters. Alles futsch. Nur, was haben sich die Weisen dabei gedacht, den Duvans eine Freude mit einem neuen Haus machen zu wollen? War das nun Schicksal? Was auch immer dieses Zimmer hier darstellen soll: Es ist riesengroß.

Aurora vermisst die tolle Spülmaschine.

Selbst der Flur ist sehr geräumig. Und es geht sogar noch nach oben.

Marcel macht draußen einen Rundgang.

Um das Haus herum ist ein Wald. Gemütlich und still ist es allemal. Doch war es unten auch.

Valentino hat kein Bock auf den Mist. Er simst seine Freundin an, ob er nicht bei ihr schlafen darf. Hier ganz bestimmt nicht.

"Von dem Haus ist nichts mehr übrig. Es qualmt sogar immer noch da unten. Es ist schrecklich. Warum passiert uns sowas immer? Haben wir nicht schon genug durch?"

Stimmt ja auch. Im anderen Haus haben sich die Duvans alles so liebevoll gestaltet und nun sollen sie schon wieder von vorne anfangen? Wo soll das nur hinführen?

Nadja hat bislang noch kein Wort gesagt und macht einfach nur die Teller sauber.

"Hey, komm mal her, Süße. Das ist selbst für mich gerade zu viel. Ich bin in dem Kackhaus aufgewachsen. Boah, ich könnte kotzen."

Doch es naht kleine Hoffnung. Mandor steht plötzlich mit einem Trupp Magier vor der Tür. Auch an ihm geht die Situation nicht vorbei. Er möchte helfen. Immerhin sollte ja alles ganz anders enden. Die Duvans sollen sich derweil die Gegend anschauen, doch stattdessen gehen sie runter zum Unglücksort und schauen, ob doch noch etwas übriggeblieben ist. Doch - nichts.


Die Familie realisiert, dass es kein Zurück mehr gibt. Etwas später kommen sie zurück und schauen nicht schlecht, als das Wohnzimmer dann so aussieht.

"Ihr habt euch, für eure Fernsehabende einen ordentlichen Fernseher verdient."

Wow, aber so tröstend sind Mandors Worte dann aber auch nicht.

Oh, ein Schaukelstuhl? Zwar nicht der Schaukelstuhl, aber ein anderer, haha.

Das Anwesen ist riesig und die Duvans könnten sich hier richtig austoben.

"Echt jetzt, Paps? Die Glotze ist nun wichtiger?"

Valentino schüttelt nur mit dem Kopf.

Es ist jedoch sehr langweilig hier. So langweilig, dass Bücher hermüssen. Doch Marcel möchte sich nicht mehr aufregen. Er sowieso nicht. Ändern kann man ja eh nichts. Klar, ist er traurig. Aber egal wie: Er möchte die letzten Tage friedlich mit seiner Familie verbringen.

Das sehen auch die anderen, wenn sie sich den alten Mann so anschauen. Nadja und ihr Sohn setzen sich daraufhin einfach mit zu ihm auf die Couch und fangen auch an zu lesen.

Das ist übrigens der Rohbau des Anwesens.

Justine hat sich informiert, wo denn das Haus ist und kommt sofort vorbei. Selbst in Windenburg hat sich das Feuer wie ein Lauffeuer verbreitet. Es sind auch schon viele Leute vorbeigekommen, um zu helfen. Aber wenn sich Justine hier so umschaut, scheinen sich die Duvans ja trotzdem schon irgendwie einzuleben.

"Hallo, Onkel Marcel. Ihr habt das richtig schön hier. Doch, es tut mir leid mit dem Brand. Es war doch alles so schön und...."

"Bitte rede nicht drüber, okay?"

Aurora und Phillip stehen noch lange auf dem Hügel und sehen, wie das alte Haus immer noch am Qualmen ist. Irgendwann legen sie sich jedoch nur noch in den Rasen und schauen gen Himmel. So richtig verarbeiten können sie die ganze Sache nun noch nicht.

Der kleine Magier geht unten an den Teich, als er bei den Sturmwinds geklingelt hat und nach einer Angel gefragt hat. Mandor kommt nämlich auch gerne hierher zum Angeln. Phillip möchte Fisch fangen, damit es nicht wieder Spaghetti geben muss.

Bei Kimberly klingelt das Handy ständig Sturm. Jeder macht sich Sorgen und fragt, ob denn alles in Ordnung sei und ob man helfen könne.

Die Magier haben auch im Bad gute Arbeit geleistet. Hier ist es so riesig. Ganz ungewohnt.

Justine sieht es alles irgendwie nun positiv. Sie findet das Anwesen sogar richtig cool. Fast schon größer, als das Haus von ihr und Marco. Mal schauen, wie die Spaghetti so sind.

Anscheinend gut, haha.

"Wenn ihr Hilfe braucht, dann sagt Bescheid. Ich kann euch Zutaten mitbringen und euch Brot backen und so. Also, nur wenn ihr wollt."

Nadja möchte sich abreagieren und geht nach draußen. Ein lauter Schrei lässt ihrer Wut freien Lauf. Doch dann heißt es tief durchatmen.

Marcel macht Bekanntschaft mit der neuen Dusche. Wow. Solange konnte er im alten Haus nicht duschen. Das Wasser war immer sehr schnell kalt.

Mandor hat die Familie mit Handtüchern und frischen Kleidern versorgt. Hätten sie die anderen nun nicht, wäre alles erst recht zum Verzweifeln.

Justine weiß, dass sie nun auch mal etwas Gutes tun kann. Sonst waren es immer die Duvans, die geholfen haben. Doch nun möchte sie das mal tun. Morgen wird sie frische Brötchen mitbringen. Eben ein normales Frühstück, haha.

Valentino duscht lange - sehr, sehr lange.

Und ist so durch den Wind, dass er doch nochmal eine Runde Joggen muss. Nur nicht unten lang. Er möchte das alte Haus nicht sehen.

Samira und Phillip kränkeln nur etwas. Ihnen ist kalt und sie möchten ins Bett. Das auch noch.

Jeremy weiht den Fernseher ein. Er kann so eine kurze Zeit vergessen, was überhaupt passiert ist.

"Es ist zwar noch recht hässlich hier oben. Doch es hat uns das Leben gerettet. Wer weiß, wo wir nun wären? Hast du dich denn auch schon mal umgeschaut, Süße? Ich habe mich vorhin auf den Hügel gesetzt. Es ist schön da."

Kim ist in die Stadt gegangen, um alles Ersparte vom Konto abzuheben. Für schlechte Tage, hat sie regelmäßig Geld gespart. Es ist nicht wenig. 253.000 Simoleons hebt sie ab. Für einen Neuanfang. Vielleicht hat sie nicht mehr viel davon, aber auch sie kann damit nun bestimmt was Gutes tun - so wie ihr Schwiegervater damals auch. Die Duvans brauchen keine Hilfe. Wenn dann bauen sie sich alles alleine auf. Dank Kim. Im Laden kauft sie noch Zucker und Mehl, damit sie etwas Süßes zum Start zaubern kann.

Es schmeckt auf jeden Fall schon mal besser, als die Spaghetti von heute Morgen.

"Hey, Süße. Ich hab es mir doch anders überlegt. Klar, würde ich nun lieber irgendwo gerne bei dir pennen, aber meine Familie braucht mich nun. Kann nicht einfach abhauen. Wir haben gestern alles verloren. Da kann ich einfach nicht abhauen."

Doch Christina wiederum hat beschlossen, zu den Duvans zu kommen. Vielleicht kann sie ja auch etwas helfen. Ganz in Trance wäscht sie das Geschirr ab.

"Paps. Ich hab dahinten nen coolen Ort gefunden. Da kann man bestimmt Schätze finden und sowas. Da will ich bald mal gucken."

Und immer noch ist sie am Aufräumen. Ihr tut es selbst richtig leid, was der Familie passiert ist.

"Hörst du jetzt bitte mal auf abzuwaschen? Was soll das gerade?"

"Tschuldige. Ich. Es. Ach. Mensch. Es tut so weh, euch so zu sehen. Ihr habt das nicht verdient."

Der Fernseher bekommt immer mehr Aufmerksamkeit. Das war auch Mandors Ziel. Er weiß doch, wie gerne sie immer vor der Glotze hängen. Und welch bessere Ablenkung gibt es nun, als dieser Riesen-Fernseher? Haha.

"Meinst du, wir müssen nun wirklich hier bleiben? Es ist so groß hier alles. Wo sollen wir denn schlafen? Oben? Ich war schon dort, aber da ist alles leer. Da ist es so kalt. So hässlich."

"Wenn ich euch im Haushalt und beim Einräumen und so helfen soll, dann sagt bitte Bescheid. Ich mach das gerne."

Selbst Jeremy merkt, wie lange das Wasser hier heiß bleibt und kommt gar nicht mehr raus da, haha.

Und Christina hilft wo sie kann.

Schon krass hier alles, haha.

Den in einer Hinsicht bleiben sich die Duvans immer treu.

"Ich möchte mein Zimmer aber direkt neben deinem haben. Und es soll alles wieder lila werden. Und schwarz. Und weiß. Das ist so schön."

Der Zusammenhalt der Duvans lässt die Sorgen etwas besser verfliegen. Jeder lenkt den anderen ab. Keiner möchte Traurigkeit zeigen, was die Anderen runterziehen könnte. Marcel hat nämlich recht. Die letzten Tage sollen friedlich weitergehen.


Eine schöne Aussicht gibt es allemal, auch wenn noch viel zu tun ist. Das alte Haus kommt nun mal nicht zurück. Doch: So viele Erinnerungen steckten da drin. So viele Bilder. Oh, nein. Erinnert euch an das Bild, was ich euch letztens noch von Elias gezeigt habe. Mit dem Baum. Alles weg. Neue Erinnerungen müssen also her.

Christina macht ihrem Freund auch Mut, nicht aufzugeben.

Was soll man denn nun auch anderes machen?

"Im Zelt zu schlafen, ist aber doof. Aber was ich mal cool finde, ist mit dir in einem Zelt zu schlafen. Wir können uns ja mal Geschichten erzählen und Blödsinn machen. Mal schauen, wo es Taschenlampen gibt."

Valentino würde ja gerne Christina nun mit ins Zelt nehmen, doch schläft er dort mit den anderen Kids. Das wäre recht uncool, haha. Also heißt es: Warten bis die Zimmer fertig sind und man sich einigermaßen eingelebt hat. Es gibt eben kein Zurück mehr. So viele Leute wollen auch helfen. Alleine sind sie nicht.

Arm in Arm mit ihren Valentino von hier aus in den Sternenhimmel schauen? Unbezahlbar.

Als sie jedoch an das alte Grundstück vorbeikommt, muss sie dann doch weinen. Wirklich nichts blieb übrig. Die armen Tiere. Der verrückte Moritz und die Kuh Frieda. Steffi das Huhn. Wolfgang. Waldemar. Alle weg.


"Nacht, mein Schatz. Es ist etwas unbequemer nun, aber solange du in meinem Arm liegst, verfliegt jede Sorge."

Auch diese beiden geben sich ein Gute-Nacht-Bussi und dann geht es ab ins Zelt. Zu den schnarchenden Senioren. Haha.

Nur: Warum brennt gerade jetzt das Haus ab? Hat das etwa mit dieser Beförderung von den Weisen zu tun? Hat Norman da seine Finger mit im Spiel?

 

Eine kleine Anmerkung noch von mir, da ich das ganz witzig fand:

Als ich gestern Nachmittag so am Bauen war, kam mein Sohn nach Hause:

"Oh, nen neues Haus? Dachte du wolltest kein Neues mehr bauen?"

"Tja, ich brauchte nen neues Wohnzimmer. War zu klein."

Haha.
















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