• Kucki 232

Folge 382 - Langsam ist gut


Anmerkung: Tomi ist ab sofort bei mir Tommy, da ich nicht auf dem Schirm hatte, dass dieser Townie ein Mädchen ist und kein Junge. Da ich diesen aber schon als Jungen in meiner Geschichte mit eingebaut habe, habe ich diesen dann dementsprechend angepasst. Wusste nicht, dass Tomi ein Mädchenname ist :)

 

Es ist wieder sehr früh und Aurora kann nicht mehr schlafen. Ihr ist schlecht und der Kopf dröhnt wieder bis zum Abwinken.

Heute hofft sie, dass das Essen drinnen bleibt.

Aber ja. Ich kann euch eh nichts vormachen, da ihr Leser viel zu aufmerksam seid, haha. Ihr habt eh schon den richtigen Riecher gehabt :)

Phillip bekommt mit, dass seine Freundin wieder so früh wach ist und langsam macht er sich so richtig Sorgen.

"Gehst du bitte nun mal zum Arzt und lässt dich abchecken? Ich kann mir das nicht mehr mit antun."

Schließlich flitzt Aurora nur so zum Klo und muss kotzen.

Schweigen.

"Laber mich einfach nicht voll, okay? Ich war schon lange beim Arzt. Und weißt du was? Ich bin schwanger. Ja schwanger. Aber ich hatte so keinen Bock auch nur iiirgendwas zu erzählen. Nicht dass du denkst, die Babys sind von Malvin oder so. Es kotzt mich an."

"Woah, woah. Immer langsam."

"Moment. Ich muss fix sortieren. Du bist schwanger? Krasses Ding. Okay, wir haben viel und so, aber schwanger? Krass. Und Moment. Babys? Zwillinge?"

"Ups. Ich wollte eigentlich nichts sagen."

"Okay, alles klar. Ich muss mal fix raus, okay? Bin gleich wieder da. Kurz mal nachdenken."

Verdammt, warum hab ich was gesagt?

Fix Zähneputzen.

Und irgendwie im Garten ablenken. Das Geständnis war nun bestimmt ihr Todesurteil. Phillip wird damit gar nicht klarkommen. Jetzt wo ja erst das Gespräch mit Malvin war.

Phillip geht auch kurz joggen und anschließend haut er so richtig in den Sandsack.

Während Aurora sich mit den Bienen beschäftigt. Das beruhigt sie gerade sehr.

Irgendwie muss sie nun auch in Bewegung bleiben und bloß niemandem in die Quere kommen. Aurora hat ihre Schwangerschaft bislang gut verstecken können, da Schlabberpullover und sowas Wunder bewirken. Aber nun ist es eh alles egal.

Bis ihr Phillip schließlich einfach nur in die Arme läuft.

"Es tut mir leid, Phillip. Ich hätte was sagen sollen. Nur, ich hatte Angst. Deine Phasen und dann dass mit Malvin. Das wäre nie gutgegangen. Und dann noch dein Paps. Man, das ist doch alles Mist."

"Darf ich mal fühlen? Wie hast du es geschafft, zwei süße kleine Babys vor mir zu verstecken?"

"Und, Moment mal. Heute ist doch das "Fest der Liebe". Wow. Cooles Timing mit der Nachricht. Ich hab dir nämlich ne Rose gekauft. Wollte ich eigentlich alles heute Abend erst machen, aber nun ist auch scheißegal. Hier bitteschön."

"Ähm, aber."

Eine noch halbschlafende Emily watschelt durch den Flur.

Und die Ältesten sind auch wach. Ui, das wird heute noch lustig, haha.

"Na, du kleine hübsche, heiße Maus. Heute ist ja dieser Schnulztag. Kann man noch viel schöne Dinge machen."

Vorsicht ihr beiden. Alarm, Alarm.

Jeremy holt sich Frühstück ausm Kühlschrank und wird erstmal begutachtet. Erstmal Lage checken.

"Paps? Hast du heute eher gute Laune, oder eher schlechte?"

"Nein, lass mich machen."

Doch Jeremy ahnt wohl schon Schlimmes, haha.

"Du bist schwanger, weil ihr das Rumnudeln einfach nicht seinlassen konntet? Stimmt´s oder hab ich recht? Nein. Alles klar. Dein Blick sagt alles. Wisst ihr eigentlich, wie alt ihr seid?"

"Meine Kinder haben echt nen Knall. Ich bin nicht mal 40. Meine Fresse."

Schließlich steht er dann einfach auf und räumt seinen Teller weg. Das Schweigen sagt echt alles von den beiden.

"Und ja, Nadja. Ich bin schwanger. Ich, ich wollte eigentlich nichts sagen. Genau deswegen. Ich."

"Du hast nicht gerade Zwillinge gesagt, oder? Nein, hast du."

"Neeein, Mam. Du hast mich falsch verstanden. Ich meinte, ähm. Ja. Ich. Haha Mam. Ich hab dich lieb."

Emily wiederum findet das total cool und will gleich mal tätscheln.

"Darf ich? Darf ich?!"

Doch die Ältesten müssen sich erstmal kurz ablenken. Jeremy geht joggen und Nadja saugt erstmal ne Runde auf nem Feiertag. Läuft.

Auch Phillip flitzt nochmal los.

Später ruft Jeremy seinen ältesten Sohn an.

"Wenn du mal den neusten Klatsch hören willst: Dein kleiner Bruder hat ordentlich nachgelegt. Also, wenn du mir demnächst auch noch mit Zwillingen ankommst, dann geh ich in Rente und lass mir graue Haare wachsen. Junge, Junge."

Emily kann die Situation aber gerade unbewusst etwas entspannen. Sie findet das cool, Tante zu werden.

Als Jeremy seinen Sohn da so sieht, ruft er ihn zu sich. Phillip tut erst so, als würde er es nicht hören.

"Es ist eine verdammt harte Scheiße, in so jungen Jahren Kinder in die Welt zu setzen. Ich spreche aus Erfahrung. Irgendwie scheint das bei uns Duvans ja so ein Fluch zu sein. Alle müssen sie schon früh rumnudeln. Keine Ahnung, woran das liegt."

Zur Ablenkung gehen sie nun allesamt auch mal ins Reich der Magie. Die Lage checken, bevor Miguel wieder rummeckert.


"Hey, Collin. Wie geht´s?"

Während Nadja bei Mandor vorbeischaut.

"Annalena ist eine richtig Süße. Sie isst schon fast soviel Kuchen wie ich."

Jeremy und Aurora sind bei Miguel.

"Na. Was machen die Zwillinge da so bei Aurora? Die beiden Mädels werden bestimmt für viel Wirbel sorgen."

"Ähm. Mädels?"

"Jupp. Mädels. Schlimm, dass ich das weiß? Die Babys sind was besonderes. Da müssen wir Weisen einfach Bescheid drüber wissen."


Und Emily lernt wohl gerade ihren Lieblings-Weisen kennen, haha.

"Hey, du bist total cool .Am Liebsten würde ich mir ein Poster von dir aufhängen. Weiser zu sein, ist bestimmt richtig cool, oder?"

"Wollte dir ein Blümchen schenken, da ich dich total süß finde. Hoffe, du magst sie."

"Äh, für mich? Danke."

"Kann ich noch ein Autogramm haben?"


"Warum hast du uns das jetzt alles erzählt? Schön, dass ihr schon mehr wisst, als wir. Toll."

"Ja, was? Wenn man ein Weiser ist, dann weiß man sowas. Vor allen Dingen, weil die Kinder besonders sind und wir nur auf deren Ankunft warten."

"Was redest du da? Sind Phillip und ich nun extra eure Versuchsobjekte, oder was? Also langsam verstehe ich Phillips Zweifel. Hört auf damit. Wir wollen unsere Ruhe haben."

"Wir machen rein gar nichts. Es ist euer Schicksal. Wir haben nichts gemacht. Nur eben angestoßen, oder wie man das nennen mag."

Aurora hat erstmal genug gehört und sucht den Schutz ihres Freundes. Hier ist die Unterhaltung gleich viel angenehmer.

Während Phillip Lana entdeckt und einfach so abzischt.

"Huch?! Du hier? Ich ähm. Wollte gerade die Bücher sortieren. Weil, ähm."

"Hey, du olle Ziege. Du magst zwar größere Möpse haben als ich, aber dafür wachsen bei mir Zwillinge heran. Und weißt du, von wem die sind? Ganz genau. Von Phillip. Also zieh ab und hör auf deine Möpse so zu präsentieren. Boah."

"Was hat die denn nun? Hab doch gar nichts gemacht."

"Phillip. Es reicht mir nun. Ich möchte nach Hause. Keine Lust mehr."

Das gibt sie auch den anderen zu verstehen. Puh.


Na gut. Jeremy wollte eh nun noch etwas beim Angeln chillen. Genug Infos für heute.

Während Nadja die letzte Kerze für den Kunden gießt.

Und Emily draußen rumklettert.

Drinnen dann so:

"Ich hab ihr nicht mal auf die Möpse geguckt. Ehrlich nicht. Nun weißt du aber, wie es mir mit Malvin geht, wenn er dir schöne Augen macht. Also, sind wir quit?"

"Weil ich nämlich langsam die Schnauze voll habe. Ich wollte eigentlich heute Abend schön mit dir Essen gehen, aber anscheinend muss ich mein Anliegen etwas umplanen. Was soll ich denn sonst machen, um dir zu zeigen, dass ich dich liebe und dass ich weder Lana oder sonst wen möchte? Komm mal mit."

Schließlich steht Phillip auf und nimmt Auroras Hand. Er fordert sie auf, aufzustehen. Plötzlich kniet er sich vor sie hin.

"Mir ist es mittlerweile egal, ob unsere Beziehung irgendwie geplant ist, ob Lana große Hupen hat oder ob Miguel von den Zwillingen weiß und diese irgendwie was Großes sein sollen. Mir egal. Meine Liebe zu dir ist echt. Das spüre ich doch. Wir mögen irgendwie verbunden sein, aber keine Ahnung. Diese Schmetterlinge im Bauch sind echt und das nimmt mir niemand. Also. Immerhin ist es nicht mehr weit bis zu unserem Geburtstag. Daher frage ich dich hier und jetzt und möchte meine Liebe zu dir damit besiegeln: Möchtest du mich heiraten?"

"Huch?!"

"Ja oder nein?"

"Ähm. Ich. Oh man. Du bist so süß. Na klar möchte ich. Nur halt jetzt nicht sofort, hihi."

"Das ist egal. Aber es wäre mir eine Ehre, dich ab sofort "Verlobte" nennen zu können."

Von hier auf jetzt verschwinden plötzlich alle Sorgen.

Schließlich kommt auch Jeremy dazu, der von dem ganzen Spektakel mitbekommen hat.

"Du kleiner Scheißer, wirst mir dafür aber einen ausgeben müssen. Oder auch zwei oder drei. Meinetwegen auch vier. Ihr macht echt Sachen mit mir, dass geht unter keine Kuhhaut mehr."

Nun wird auch Nadja neugierig auf die Zwillinge. Es ist halt schwierig etwas vermeiden zu wollen, wenn man früher nicht besser war.

Doch Phillip braucht nun erstmal wieder etwas Abstand von allem und möchte eine Runde schwimmen gehen. Der Wasserfall hat eine beruhigende Wirkung.

Aber auch Aurora möchte noch etwas die Sonne genießen. Sie versucht nun auch Lana zu vergessen. Die Kuh kann ihr doch eh nicht das Wasser reichen. Pah. Immerhin ist sie nun mit Phillip verlobt und dann sind noch Zwillinge im Anmarsch.

Und der Rest der Duvans zieht dann auch noch mit hinterher, haha. Stress erstmal wegschwimmen.

Aurora nickt fast ein, während Phillip sie beobachtet.

Was schließlich aber bemerkt wird.

"Ich hoffe nur, dein Paps ist nicht böse. Mir geht es so mies deswegen."

"Keine Panik. Mein Paps schiebt zwar immer viel Stress, aber im Endeffekt ist er harmlos. Das müsstest du doch mittlerweile wissen."

"Ok."

Dieses Bild spricht nämlich sowieso nun Bände. Ein Jeremy, der sich sonnt und ein Sohn namens Phillip in der Nähe.

"Er wird nun gleich ganz andere Probleme haben, haha."

Und schnell weg da und sich ganz unschuldig weiterunterhalten. Nadja und Emily müssen nur kichern.

"Boah, du verdammter..... Wenn ich dich erwische."

Phillip ist nach drinnen geflüchtet, doch Jeremy rennt hinterher.

"Lass uns Freunde sein, mein Lieblingssohn, ja?"

Das Witzige ist, dass Jeremy Phillip zum Flitzen anstiftet, doch er gar nicht darauf reagiert, haha. Er durchschaut seinen Paps halt schon sehr gut. Zumindest meistens.

"Eines muss ich sagen: Man merkt, dass du mein Sohn bist. Du hast einfach zu viel von mir. Echt krass. Ich bin stolz auf dich und hör auf, nie anders zu sein. Langeweile gibt´s bei uns Duvans nie."

Es wird zu Abend gegessen. Man versucht das Geschehene nun hinzunehmen, auch wenn das manchmal gar nicht so leicht ist. Man versucht den Kindern immer das Gegenteil beizubringen, was man früher selber vermasselt hat. Doch im Endeffekt müssen sie damit ja nun klarkommen. Rumnudeln ist halt so leicht und so, aber was bei rauskommen kann, eben nicht so.

Phillip unterhält sich mit seiner Mam auch noch einmal unter vier Augen. Ihm geht es trotzdem mies.

Während Emily mit Tomi telefoniert und ihm die Neuigkeit mitteilt.

Aurora wiederum ist fertig für heute. Die beiden kleinen Mädels wollen es ganz schön wissen. Die werdende Mutter hält keine 5 Minuten mehr, außerhalb ihres Bettes, aus.

"Ich hau mich dann hin. Geht gar nichts mehr. Bis morgen. Ich lieb dich."

Später möchte er mit seinem Paps auch alles nochmal besiegeln. Er möchte nun einfach kein mieses Gefühl mehr haben, sondern sich auf seine drei Mädels konzentrieren. Was geschehen ist, ist geschehen.

"Mir heulen die beiden dann nicht nachts die Ohren voll, sondern euch."

"Also, habe ich deinen Segen?"

"Nach der Schule wirst du dann nur arbeiten müssen. Ist dir klar, oder? Ansonsten. Tjo. Ich bin nen cooler Opa. Mit sowas kann man sich, denke ich, anfreunden."

"Cool. Danke."

Heute war irgendwie alles dabei. Warum sollte dann auch nicht dieser Abend mit dem Fernsehabend enden?

Phillip schaut aber eben noch nach, ob mit Aurora alles in Ordnung ist. Sie ist fix und alle und kann nicht mehr liegen. Am Liebsten würde sie im Stehen schlafen, aber das wiederum würden ihre Füße auf Dauer nicht wollen. Was für ein Teufelskreis.

"Gut, Ich geh nun auch ins Bett. Besser ist das. Soll ich dich noch massieren? Und wenn was ist, sagst du Bescheid, okay?"

Die beiden schlafen schließlich Arm in Arm ein. Auch Emily verpieselt sich ins Bett.

Einige Zeit später folgen Jeremy und Nadja.

Sie reden noch eine ganze Weile über die Geschehnisse des heutigen Tages. Auf einer Seite freuen sie sich sehr, doch auf der anderen Seite ist ihnen auch etwas mulmig zumute. So jung und schon Großeltern. Dabei fühlen sie sich noch alles andere als alt.

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