• Kucki 232

Folge 394 - Ausgleich


Während die Duvans da so kuschelig in ihren Betten rumschlummern, kommt es nun mal so richtig Dicke. Sie werden am nächsten Morgen an einem Strand wach. Was zur Hölle ist denn hier nun los?


"Kannst du mir mal sagen, wie wir hier herkommen? Langsam ist doch mal gut. Immer passiert uns sowas."

Als ob man es schon ahnt, haha.

"Paps, ich hab Angst. Was machen wir hier?"

Die Zwillinge wiederum sehen gerade nur Strand und ganz viel Sand. Und wo man spielen kann, ist es perfekt.

Jeremy nimmt sein Handy und schaut, ob er wen anrufen kann. Mist. Kein Netz. Sie scheinen ja in der tiefsten Pampa zu sein. Ein Storch wird sie ja hier wohl schlecht hingeschleppt haben.

Phillip und Aurora werden auch wach und können ihren Augen kaum trauen.

"Das ist nun ein schlechter Scherz, oder?"

Emily versucht Tommy anzurufen, aber auch sie hat kein Netz. Ist zwar nun schön so am Strand, wo es warm ist, aber doch nicht mitten in der Nacht, wenn man am Schlafen ist.

"Lass uns dann nach Hause. Ist zwar schön hier, aber irgendwie fühlt es sich gerade so an, als ob es schon wieder losgeht."

"Ich weiß nicht mal wo wir sind. Müssen mal rumfragen."

Mitten im Sand steht eine stinkende Mülltonne. Was bitte sucht hier, mitten im Sand, eine stinkende Mülltonne?

"Mir ist alles egal, solange ich bei euch bin und alle wohlauf sind."

Bis nach Tartosa ist es aber nun kein Katzensprung und zu Fuß würde es viel zu lange dauern. Emily findet laufend Muscheln, die sie mitnimmt. Ihre Taschen werden immer voller. Wenn man schon mal hier ist, dann kann man auch Muscheln sammeln.

Doch dann hat sie auch keinen Bock mehr.

"Paps. Ich möchte duschen und frische Klamotten anziehen. Lass uns nach Hause. Ich stinke. Da im Sand ist es total glitschig und es stinkt."

Am anderen Ende des Grundstückes steht ein Verkaufsstand. Eine stinkende Mülltonne und ein Verkaufsstand. Hier scheint wohl öfter mal nen Flohmarkt zu sein, oder sowas.

Phillip schaut mal, ob in der Nähe jemand ist, den er mal fragen kann. Etwas später wird er an einem Imbissstand fündig. Schön, dass hier mal eine Menschenseele zu finden ist.

"Hey. Kannst du mir vielleicht weiterhelfen? Keine Ahnung warum, aber wir sind hier am Strand wachgeworden und nun ja."

"Moment. Seid ihr die Magier, die angekündigt wurden? Unten am Strand?"

"Was zum?! Woher weißt du, dass es Magier gibt? Das weiß eigentlich keiner."

"Ja, es gab schon lange keine Magier mehr, aber umso mehr freuen wir uns nun, dass welche angekündigt wurden. Willkommen in Sulani."

Phillip versteht nur Bahnhof. Er geht zurück und berichtet seiner Familie von diesem komischen Gespräch. Sie wurden angekündigt? Von wem? Warum sind sie nun in Sulani?

Der Magier rennt nochmal zurück, um zu fragen, was sie denn nun machen sollen? Und wie man am Besten nach Tartosa zurückkommt.

"Tut mir leid. Da kann ich dir nicht helfen. Mir wurde gesagt, dass Magier kommen und sie sich unten am Strand was aufbauen sollen. Mehr weiß ich selbst nicht. Den Einwohnern wurde hier gesagt, dass ihr Frieden und Ausgleich bringen sollt. Was auch immer das heißen mag. Wir können euch leider nur nicht helfen. Gestern gab es ein riesen Unwetter. Eines der Häuser ist auch komplett abgebrannt. Habt ihr davon gehört? Drüben, auf der Insel. Haben nette Leute drin gewohnt. Wir müssen nun selbst erstmal alles wieder aufbauen. Aber wir haben euch eine Mülltonne unten hingestellt. Weil wir mögen es nicht, wenn man hier Dreck macht. Und einen Verkaufstand. Vielleicht kommt ihr ja so an etwas Geld. Die Leute lieben hier Muscheln."

"Äh. Moment. Wir wollen uns hier aber nichts aufbauen und auch keine Muscheln sammeln. Sag mir, wie wir nach Tartosa kommen."

Schließlich kommt ein Kunde und bestellt was zu essen.

"Tut mir leid. Ich kann dir nicht helfen."


Einige Zeit später hat Nadja immer mehr das Gefühl, dass es schon wieder passiert ist. Irgendwo werden sie hingeschleudert, wo sie sich nun was aufbauen sollen. Aber warum gerade Sulani? Hier ist doch nichts.

Die Familie versucht irgendwo an Handyempfang zu kommen, doch es tut sich einfach nichts. Auch die Reisesteine ins Reich funktionieren nicht. Die Duvans kommen einfach nicht von der Stelle.

Okay. Kein gutes Zeichen. Sie haben Hunger und null Geld. Soll Nadja wirklich mal Muscheln verkaufen? Die Kinder sammeln fleißig welche. Mal schauen, was nun passiert.

Etwas später gehen Phillip und Aurora nochmal zur Verkäuferin. Die Magierin kann das gerade nicht so glauben, was die da gesagt haben soll.

"Gibt es hier keine Telefonzelle, oder sowas? Wir müssen dringend telefonieren."

"Da werdet ihr hier aktuell keine Chance haben. Die Netze sind komplett zusammengebrochen."

"Na toll. Gibt es hier wenigstens nen Klo? Mir wird langsam schlecht."

Die Einwohner hier interessieren sich alle für die Muscheln. Und nicht nur das. Jeder fragt, ob sie die Magier sind, die angekündigt worden sind.

"Ihr müsst das einfach sein. Ihr habt so tolle Glitzer im Gesicht."

Wie bitte? Das kann doch normal keiner sehen. Nadja fühlt sich gerade, als wäre sie in einer anderen Welt.

"Wenn wir euch helfen können, dann tun wir das gerne. Wir lieben die Muscheln. Wir kaufen sie euch ab und ihr könnt euch was aufbauen."

Ähm.

Emily muss dringend auf´s Klo.

"Auf dieses ekelige Ding geh ich nicht. Da sind Fliegen und das stinkt da alles."

"Dann kack in den Busch da, wenn es dir lieber ist. Man, man, man."

"Da können mich aber alle sehen."

Paps passt auch brav auf, haha.

Während die Zwillinge ordentlich in die Windel bratzen müssen. Es gibt nun mal kein Töpfchen und sie müssen nun ganz dringend.

Wenn sie die Muscheln alle so lieben, warum sammeln sie sie dann nicht selber? Egal. Es kommt so etwas Geld in die Kasse und die Duvans können sich so was zu essen kaufen.

Phillip besorgt vom kleinen Kiosk hinten eine kleine Packung Windeln. Wenigstens das haben sie hier. Kein Handynetz, aber Windeln, haha.

"Tja. Und nun? Ich würde mal vorschlagen, wir gehen nach Windenburg. Das ist nicht so weit von hier. Wenn die da auch kein Netz haben, dann fress ich nen Besen."

Und dann dieser stinkende Mülleimer neben den Zelten. Die Einwohner hier haben ihnen diese Zelte gespendet. Also ob sie nun irgendwas Heiliges wären. Sulani hat selbst landunter, aber den Duvans wird trotzdem geholfen, wo man nur kann.

"Ich versteh das nicht. Ich war eben spazieren. Da hinten am Rand. Da gab es kurz Netz. Ich wollte Valentino anrufen, aber da kommt nur: "Kein Anschluss unter dieser Nummer." Was geht hier bitte vor sich?"

Emily wird langsam auch so richtig knartschig und möchte nach Hause. Sie möchte was vernünftiges essen und mit Tommy spielen. Die Nerven liegen blank. Da macht es die schöne Sonne und das Warme nun auch nicht besser. Keiner hat nun so richtig Bock, das Beste draus zu machen.

Etwas Geld wird durch die Muscheln eingenommen. Es gibt einen kleinen Trödelmarkt, wo man gebrauchte Sachen kaufen kann. Vielleicht hilft das den Duvans ja etwas. Sie entscheiden sich, eine "Grilltonne" zu kaufen. Man scheint hier wohl wirklich nicht so schnell wegzukommen, als nun gedacht.

Die Männer leihen sich Angeln, um so etwas Essen zu bekommen. Sexy. haha.

Die Zwillinge wiederum wollen hier nun den ganzen Tag bleiben. Das Essen ist hier total lecker und Windeln gibt es auch. Mehr brauchen sie nicht.

"Können wir nachher bitte mal nach Windenburg? Dort gibt es doch bestimmt Duschen. Ich fühle mich unwohl und mir ist schlecht. Das kann kein Dauerzustand hier werden."

Solange beschäftigen sich die Duvans erstmal. Die Kinder haben sich noch etwas hingelegt.

Sind aber so aufgewühlt, dass sie nicht lange im Zelt bleiben. Sie finden den Urlaub hier so richtig schön, haha.

Aurora geht auf das stinkende Klo und muss sich volle Kanne übergeben. Das auch noch.

"Phillip, ich glaube, ich bin schwanger. Mir geht es schon seit Tagen so grummelig. Ich muss nachher in Windenburg mal einen Test machen. Das lässt mir keine Ruhe."

"Klar, kriegen wir hin."

Gesagt, getan. Windenburg ist nur so anders. Sie beschließen gleich mal, bei Lukas oder Vanessa anzuklingeln. Vielleicht können sie dann ja auch erstmal dort bleiben, oder sie können sie zurück nach Tartosa bringen. Aber erstmal ins neue Schwimmbad gehen. Die Duvans fühlen sich unwohl. Besonders Aurora.

Während Phillip so auf Aurora wartet, schaut er sich etwas um. Er war zwar schon lange nicht mehr in Windenburg, aber er weiß, dass dieses Schwimmbad schon lange abgerissen wurde. Hier wurde ein großes Schwimmparadies hingebaut. Hm.

Bis Aurora schließlich nach draußen rennt und sich trotzdem freut.

"Ich bin schwanger. Ist das nicht toll?"

"Äh."

Sich hier zu waschen, tut gerade richtig gut. Nur lieber wären die Duvans aus einem anderen Grund gerne hier.

Aurora freut sich zwar nun sehr auf das Baby, aber wenn dieser Alptraum da nun Realität sein soll, dann vergeht ihr die Laune gleich wieder ganz schnell. Etwas mieser drauf ist sie nämlich, seit Phillip ihr gesagt hat, dass dieses Schwimmbad eigentlich schon vor einiger Zeit abgerissen wurde.

"Ich dachte, deine Schwester wohnt dort vorne? Die heißen da aber ganz anders. Was ist hier los, Jeremy? Egal wen ich anrufe, ich komme nicht durch, weil die Nummer nicht vergeben sein soll."

Phillip wäscht die Kinder.

Während Emily sich eine Dusche gönnt. Die Einwohner von Sulani haben den "Neuankömmlingen" sogar Klamotten gespendet.

Aurora hilft ihrem Verlobten.

"Ich freue mich ja. Aber ich kann mich erst so richtig freuen, wenn wir gleich nach Hause fahren und uns auf die Couch hauen."

"Ich weiß. Werden wir auch. Komm mal her."

Doch egal was sie machen: Die Duvans kommen nirgends durch. Keiner da, der sie abholen kann. Fenya und Vanessa existieren nicht mal. Sie kommen sich vor, wie in einer anderen Welt. Aurora hat nun auch keine Lust mehr. Sie möchte sich hinlegen. Ihr geht es schlecht. So beschließt die Familie erstmal zurück nach Sulani zu gehen.

Nun sind nämlich auch die Kinder wirklich mal fix und alle und hauen sich auch auf´s Ohr. Dann mal schauen, wie es weitergeht.

Etwas später hat Aurora oben auf dem Hügel eine Staffelei entdeckt. Vielleicht hat ja hier jemand Pinsel und Papier, so dass sie auf Plopsy was anbieten kann.

Anschließend werden weiter Muscheln für den Verkauf gesucht.

Während es Emily hier langsam richtig cool findet und daraus einen Urlaub machen würde.

Es ist zwar nun extrem ekelig, doch Nadja sieht, dass die Inselbewohner irgendwie ihren Kram hier nun auch noch mit reinschmeißen. Vieles ist durch das Unwetter kaputtgegangen. Die Magierin findet einen leicht defekten kleinen Tisch.

Im Trödelladen gibt es zwar nur schäbige Stühle, doch auch die werden nun gekauft.

Die Muscheln verkaufen sich wie verrückt.

"Für euch tun wir das gerne. Ihr seid hier willkommen. Wir helfen, wo wir nur können."

Schön, haha.

Die Ältesten versuchen sich auch nun gerade mit abzufinden. Dann bleiben sie halt über Nacht. Irgendwann haben sie genug Geld für den Bus über und dann geht es auf nach Hause.

An einem anderen Stand kauft sich Aurora was zu essen. Das ist wirklich köstlich. Die Verkäuferin sagt ihr, dass sie es ihr auch gerne umsonst gegeben hätte, doch die Inselbewohner brauchen im Moment alles für den Wiederaufbau hier. Sowas ähnliches hatten wir ja auch schon mal in Tartosa.

Während Emily an ihrem Handy rumspielt. Ist dann doch ein bisschen langweilig. Wenigstens die Spiele gehen hier, haha. Doch der Akku hält auch nicht mehr ewig.

Phillip ist etwas nervös. Es fühlt sich halt alles so echt an. Nicht wie in einem Traum, wo er gleich aufwacht. Alles ist irgendwie so anders. Selbst Windenburg war so fremd. Und dann noch eine schwangere Aurora. Wie soll das gutgehen?

Witzigerweise wurde er heute in Windenburg von seinem Trainer angerufen, der zwar irgendwie einen anderen Namen hatte und viel jünger war, aber er fragte, ob denn alles in Ordnung sei? Weil er ja heute nicht zum Training kam. Okay. Dann scheint ja wenigstens seine Nummer zu funktionieren, haha.


"Ich erreiche Tommy nicht. Ich erreiche keinen. Warum passiert uns sowas immer?"

Doch eines ist klar: Das Essen hier ist göttlich.

Ein Inselbewohner kommt zu den Duvans und bringt eine Kühlkiste mit Snacks vorbei. Das hilft ungemein.

Eine alte Holzbank und ein Wascheimer werden ebenfalls hergebracht. Da haben die Bewohner gerade ihre eigenen Sorgen. Hauptsache, den Zwillingen geht es gut, haha.

Es wird langsam dunkel und jedem wird langsam klar, dass hier etwas nicht stimmt. Alleine der Anblick in Windenburg lässt viele Fragezeichen entstehen. Dass Aurora schwanger ist, möchte sie nun trotzdem mal in die Runde bringen. Ob es nun aber die Situation besser macht, sei dahingestellt.

Abendbrot unter freiem Himmel kann aber auch was Schönes haben.

Wie nett. Die Inselbewohner haben sogar ein Töpfchen vorbeigebracht. Sie sagen jedes Mal, dass es das Mindeste ist, was sie nun für die lieben Magier machen können.

"Tja. Und wie soll es nun weitergehen? Ich glaube nicht, dass wir hier mit dem Baby bleiben können. Wir haben doch nichts. Wir erreichen niemanden und alles ist so anders hier. Als wären wir in einer anderen Dimension."

Die Kleinen wollen ins Bett. Morgen wollen sie wieder den ganzen Tag im Sand spielen.

Die anderen versuchen wiederum zu verstehen, was hier gerade passiert.

"Morgen werden wir mal die Bewohner fragen, ob sie wegen dem Baby helfen können. Wir können es doch nicht einfach so hier in der Wildnis großziehen. Vielleicht ist ja gerade auch nur Handynetz-Totalausfall, oder so. Morgen geht bestimmt alles wieder."

"Ich denke auch. Trotzdem ist es hier schön, hihi."

"Das stimmt."

"Und romantisch ist es auch."

Kurz nochmal auf´s Klo. Ein bisschen Angst hat sie ja schon, so hier im Dunkeln. Aber sie weiß sich stets zu wehren, wenn was ist.

Heute sieht der Fernsehabend mal etwas ungewöhnlich aus. Ist ja nicht so, dass es gestern schon komisch war, haha. So mit den Geistern vor der Glotze.

Aurora wiederum genießt das Rauschen des Meeres. Diese Ruhe ist himmlisch. Bis ein Phillip sich von hinten anschleicht und mit ihr diese frische Brise genießt.

"Egal, was ist. Ich bin da. Und heiraten werden wir auch. Alles nach Plan."

Herrlich, die Zwei hier wieder.

Emily möchte noch etwas Muscheln sammeln. Sie kann noch nicht so wirklich schlafen. Ist doch alles ein bisschen mysteriös hier alles.

Bis sie aber schließlich so müde ist, dass auch sie nur ins Zelt plumpst.

Während Phillip sich noch einmal auf dem Weg zum Pott macht. Dass der Klogang einst mal in Sport ausartet, hätte nie jemand gedacht, haha.

Da die Zelte nur für zwei Sims gedacht sind, musste ich sie nochmal austauschen.


Morgen schauen die Duvans mal weiter.


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