• Kucki 232

Folge 395 - Bekannte Gesichter


Dann schauen wir doch mal, wie die Duvans hier so geschlafen haben. Oder vielleicht sind sie ja wieder in Tartosa und alles war nur ein blöder Traum. Aber nö. Das wäre zu einfach :)


Natalie findet es wohl nicht so lustig. Sie hat Sand im Schlafanzug und in der Windel. Das ist ekelhaft, haha.

Jeremy wiederum findet das so langsam richtig cool hier. Sonne, Strand und Meer. Besser geht´s nicht. Mal losdüsen und die Morgenluft genießen. Und das auf dem Weg zum Klo.

Emily würde ja gerne in die Schule, doch wenn ihr Bruder schon sagt, dass da irgendwie ein anderer Chef am Telefon war, dann wird es bestimmt auch nicht anders bei ihr sein. Obwohl. Eine neue Klasse wäre doch was Tolles. Hat sie direkt neue Freunde, haha.

Und Nadja möchte nun nicht joggen, sondern ganz, ganz dringend auf´s Klo.

"Also, ich hätte Bock, hier was Neues aufzubauen. Du nicht?"

Aurora muss auch ganz dringend auf´s Klo. Warum ist das nur so weit? Schlimm.

"Natalie möchte nach Hause. Mein Bett ist schöner."

"Ich weiß, dass meine Eltern hier mal gewohnt haben in Sulani. Vielleicht sind wir ja durch die Zeit gereist. Dann müssten sie ja noch hier sein. Wäre doch cool, wenn ich sie wiedersehen würde."

"Paps? Was gerade noch viel schlimmer ist, dass du stinkst. Wir müssen unbedingt nach Windenburg oder eine Dusche hierhinstellen. Boah. Wasch dich mal."


Und dann entdeckt Emily noch diesen übervollen Mülleimer. Haben die Einwohner da etwa über Nacht wieder ihren Mist reingetan? Oh, man. Und dann sollen sie hier ordentlich bleiben.

Na gut. Dann auf nach Windenburg. Der sonst so hygienische Jeremy merkt wirklich, dass das so nicht weitergehen kann. Er und stinken? Niemals. Nur wenn er furzt, haha.

"Wie geht es dir? Ist alles gut mit euch beiden? Es tut mir leid, dass du das gerade durchmachen musst."

"Beste draus machen."

Das tut nun gut. Der Bademeister hier meckert aber schon, da er meint, dass er hier nicht so einfach Obdachlose aufnimmt. Doch als er Jeremys Tattoo sieht, ist er still. Mit einmal ist alles kostenlos, haha.

Auch Nadja kommt da gar nicht mehr raus.

Die Zwillinge werden gewaschen. Natalie quengelt immer noch rum. Sie hat nicht mal vernünftig geschlafen. Alles doof.

Nun sieht er doch wieder sexy aus.

Der Bademeister ist so nett und gibt ihnen ein Päckchen mit Einwegwaschzeugs. Das hat er immer da, wenn die Kinder hier übernachten, die gerade nen Turnier haben oder so. Wunderbar.

Auch Phillip fühlt sich gleich viel wohler.

In Sulani angekommen, sieht die Welt wieder ganz anders aus. Die Duvans fühlen sich zwar etwas einsam, aber der Strand ist trotzdem schön.

Erstmal wird wild rumgeknutscht, bis es weiter ans Geldverdienen geht. Solange sie nicht mehr wissen, möchten sie aber auch nicht unter freiem Himmel schlafen. Hier kann es ganz schöne Unwetter geben.

Weiter geht es beim Sammeln. Es hat gestern schon etwas geholfen. Aber nur sammeln, bringt da auch nichts. Das würde zu lange dauern. Nun aber besser als nichts.

Jeremy will sich hier etwas umschauen. Wenn sie in der Vergangenheit sind, dann sind seine Eltern vielleicht ja hier. Sie würden nicht schlecht schauen, wenn mit einmal ihr Sohn aus der Zukunft hier aufkreuzen würde.

Sein Sohnemann kommt hinterher.

Während Nadja Simoleons scheffelt.

Die Standverkäuferin wird wieder neugierig. Sie sagt zwar nicht viel, aber sie beobachtet die Duvans viel und möchte wohl alles wissen. Nadja sieht so toll aus mit ihrem Glitzer, haha.

Bis dann plötzlich ein bekanntes Gesicht auftaucht. Jeremy wollte die Dame eigentlich gerade fragen, ob sie nicht Kimberly und Marcel Duvan kennt, doch das wird abgebrochen, als da mit einmal ein anderer Duvan steht.

"Ähm. Alex?! Mein Bruder Alex oder ein anderer Alex?"

"Dann stimmt das echt? Ihr seid hier? Keine Ahnung, was passiert ist. Mit einmal waren wir hier. Oben da auf dem Hügel. Hab die Einwohner gehört, wie sie sagten, dass die Botschafter eingetroffen sind. Ähm, wie bitte? Aber ich dachte mir schon, dass ihr das nur sein könnt."

"Nur. Weißt du, wo wir sind? Die nette Dame hier redet nicht wirklich. Oder redest du nun vielleicht doch? Hmm, hmmm?!"

Nö, haha. Jeremys Tattoo und seine Nähe ist viel interessanter.


Aurora will sich etwas die Zeit vertreiben. Sollten sie vielleicht nicht mehr zurückkehren können, dann kann sie ja vielleicht hier studieren. Schon mal auf alles vorbereiten.

"Wer ist denn noch alles hier? Nur du?"

"Komm erstmal her, Bruderherz. Bin so froh dich zu sehen."

In diesem Moment kommt Elenor den Sandweg runter. Noch etwas knartschig und mitgenommen. Und die neugierige aber ruhige Inselbewohnerin, guckt immer noch ganz neugierig. Woah, sie ist mittendrin, haha.

"Wir haben keine Ahnung, was passiert ist. Den letzten Stand denn Elenor noch im Reich hatte ist, dass alle Geister verschwunden sind. Dann kam von Miguel nur ein "Nicht gut." Und dann waren wir hier.

Nadja kommt mit dazu. Sie freut sich sehr, dass es hier bekannte Gesichter gibt. Und dann noch ihre wunderbar gutgelaunte Schwester.

"Und? Vielleicht stimmt ja meine Vision. Vielleicht war das ja schon eine Vorahnung und wir sind nun in einer anderen Dimension, wo ich Botschafterin bin. Hab halt nur mein Glitzer noch nicht."

"Elenor? Hier bitte nun nicht auch noch, ja? Du weißt, ich lieb dich, aber wir wissen hier noch gar nichts."

"Jaja. Ich geh ja schon wieder. Macht ihr mal."

Und der Briefträger hier, ist keine Lea. Aber gut. Der Junge kann sich auch sehen lassen, haha.

Oh. Wen haben wir denn da? Marvin kommt nur grinsend zu Phillip.

"Ich war zwar anfangs etwas skeptisch hier. Du stehst auf und liegst im Sand. Blödes Gefühl. Hier ist alles so anders. Daher freue ich mich umso mehr, meinen Cousin Phillip anzutreffen. Juhu."

"Du bist nicht mein richtiger Onkel. Du bist ein Fake-Onkel."

"Ihr wisst auch nicht, wo wir sind, oder?"

"Nein. Wir kommen hier irgendwie nicht weg. Glimmerbrook ist so weit. Ich wollte Marco anrufen, aber angeblich stimmt die Nummer nicht."


Hat sich ja schnell rumgesprochen, dass hier Botschafter eingetroffen sein sollen. Da kommt nämlich das nächste bekannte Gesicht.

"Hey, Großer. Du bist doch mein Großer, oder?"

"Ich denke schon. Hey. Schön, dich zu sehen."

"Hast du denn schon irgendwas rausbekommen? Das ist gruselig. Nichts gegen Sulani, aber das ist alles so fremd hier."

In dem Moment kommt Christina um die Ecke. Sie sieht aber auch noch etwas mitgenommen aus. Naja, gut. Kein Wunder. Keiner weiß, was hier Sache ist Mit einmal mitten im Sand aufstehen, ist dann doch uncool.

"Mir ist aufgefallen, dass die Leute hier von Magiern wissen. Stell dir vor. Sie brauchen nur unsere Tattoos sehen und schon sind wir der heilige Gral, oder so. Witzig, oder?"

Und schaut mal, wer noch da ist. Alle müssen nun runter zu den Duvans.

Er darf auch nicht fehlen.

Aurora zieht sich etwas zurück, da sie Mordshunger hat. Sie überlegt sich viel, was passiert sein könnte. Wo sind die Duvans überhaupt?

"Wir sind doch erst nach Tartosa gezogen. Es ist zwar schön, dass ihr alle hier seid, aber es reicht doch langsam, oder nicht? Wie sollen wir denn den Auftrag sonst ausführen? Was ist passiert? Sag es mir, Valentino."

"Tante Samira. Hallo."

Nadja wird jedoch ruhiger, als sie sieht, wie ihr Sohn da mit Fiona knuddelt. Die Familie ist zusammen. Also ist doch alles gut.

Phillip schaut, was der Postbote eben gebracht hat.

Es ist ein Brief:


"Liebe Botschafter,


wenn ihr angekommen seid, dann meldet Euch bitte im Reich der Magie. Vielen Dank.

Beste Grüße M.E."


Hey, Christian.

Als sich alle wiedersehen, ist die Freude aber richtig groß. Aber die Familie ist noch lange nicht komplett.

Jeremy hat sich den Spaß erlaubt und ist zur Arbeit gegangen. Seine kleine Firma ist irgendwie an Ort und Stelle, doch seine Mitarbeiter haben sich ziemlich geändert. Es ist nun auch kein Chefin mehr, sondern ein junger Chef.

"Willkommen bei uns in der Firma. Wir begrüßen sie und es ist uns eine Ehre, sie mit an Bord zu haben."

Äh, ja.


Nadja wiederum baut gerade, von der Einnahme am Stand, einen kleinen Garten an.

Christian erzählt, dass sein Vater auch hier ist. Er ist aber im Moment noch ohnmächtig. Klar, so als kleiner dicker Rentner, ist das keine Leichtigkeit, mal irgendwie kurz mal irgendwo am Strand aufzuwachen.

Während Nadja sich schon mal über ihren kleinen Garten freut, haha.

Der stinkende Mülleimer wurde abgeholt, mit den Worten: "Also, wenn ihr Botschafter wirklich so schmutzig seid, dann weiß ich nicht, ob das unserer Welt guttun wird."

Von Nadja kam nur ein: "Aber, aber." Nun gut. Haben sich die Duvans nen Mülleimer aus dem Trödelladen geholt. Geht auch. Und die erste Wäsche kann gewaschen werden. Wunderbar.

Während die kleine Familie hier nun mal etwas Pause braucht und im Sand zusammen spielt. Das lenkt alle ein wenig ab.

"Ich bin gespannt, was es wird. Das Baby wird es wunderbar haben."

Die Duvans haben sich ein kleines, aber feines Lager aufgebaut.

Und dann erstmal nen Happen essen.

Aurora pullert nun für Zwei. Der weite Weg macht ihr nur ein bisschen zu schaffen. Hoffentlich haben die Duvans bald mal ein eigenes Klo. Insofern es denn hier überhaupt Wasser und sowas gibt. Nen Plumpsklo macht es ja auch nicht besser. Klar. Es ist näher dran, doch trotzdem ekelig.

Die erste Wäsche wird aufgehängt.

Im Trödelladen hat Aurora ein paar Kinderbücher gefunden. Neuerdings kann Mam auch richtig gut Bücher vorlesen. Sie ist einfach die Beste, haha.

Phillip übernimmt die nächste Runde mit dem Verkauf.

Während Jeremy nach Hause gekommen ist. Auch wenn es sein erster Arbeitstag war, verdient er ordentlich Geld. Auch hier entwickelt er Spiele und sonstiges, was man so entwickeln kann an Software.

Emily hat etwas bessere Laune. Sie fühlt sich etwas wohler, als sie gesehen hat, dass noch andere Duvans hier sind. So ganz fremd ist es dann auch nicht mehr.

Aurora kann noch eine weitere Pflanze anbauen.

Fiona ist ordentlich am rummotzen. Christian ist noch in der Nähe am Schwimmen und möchte die Kleine etwas aufmuntern. Nun hat er wohl das Problem, was Aurora sonst immer hatte, haha.

Doch die beiden werden schnell wieder beste Freunde. Oh man. Dann fängt auch noch Natalie an. Alles doof. Alles bäh.

Einige der Inselbewohner sehen, dass die Duvans darüber nachdenken, sich vielleicht wirklich hier erstmal was aufzubauen. Es wird einen Grund haben, warum sie hier sind. Sollten sie irgendwann wieder zurück nach Tartosa können, dann kann man ja immer noch überlegen, wo man dann bleiben möchte. Hier ist es auch sehr schön.

Die Inselbewohner helfen mit, den ersten Grundstein für das Haus zu setzen. Es ist noch nicht viel, doch Jeremy sein Lohn hat gerade einiges gebracht. Schließlich ist das Geld dann aber auch schon wieder alle.

Emily vermisst ihre Freunde immer noch sehr. Es macht ihr auch etwas Angst, zur Schule zu gehen. Auch sie hat heute einen Anruf bekommen, ob denn alles in Ordnung sei und ob sie krank wäre. Doch dann war der Akku leer.

Die Sonne geht langsam unter. Etwas Sport ist angebracht.

"Ich denke schon, dass es einen Grund hat, dass wir alle hier sind. So herrlich am Strand - unbezahlbar. Da haben es die Weisen gut gemeint mit uns. Findest du nicht auch?"

Erholsam ist es hier allemal.

Nadja macht ihr Enkel "bettfertig". Sie möchten langsam wieder diesen leckeren Obstsalat essen oder die leckeren Sandwiches vom Paps.

Eben noch der Mam "Nacht" sagen.

Und dann Abmarsch.

Natalie wird nur nicht so begeistert ins Bett gehen, haha.

Christian kommt total nicht darüber hinweg, dass er die Duvans getroffen hat und quatscht und quatscht und quatscht. So viele neue Möglichkeiten und dies und das noch.

Da man ja hier wohl eh weiß, dass es Magier gibt, wird es ja wohl auch keine Probleme damit geben, wenn sie hier auch rumzaubern. So viel muss nun noch saubergemacht werden.

Kann ja keiner was zu, wenn es hier keine Schrubber gibt. Manchmal wollen die Zauber nur nicht so richtig und machen alles noch schlimmer.

Nachdem alles fertig ist, ist erstmal Liebelei angesagt. Die Duvans leben zwar noch nicht so wirklich in Komfort, doch sie haben sich. Das ist wichtiger.

Und Christian ist immer noch da, haha.

Aktuell sieht es bei den Duvans nun so aus:

Wenn das Baby da ist und ein Unwetter kommen sollte, wollen sie den kleinen Teil des Hauses etwas einrichten, so dass sie auch schon drin schlafen können. Aktuell ist dort nur der Flur gebaut worden. Vielleicht passt hier ja schon ein kleines Bad hin. Die Duvans scheinen ihr Wasser und Strom hier aber selbst produzieren zu müssen. Weit und breit gibt es hier nichts.


Für heute ist aber erstmal gut. Die Last des Tages wird von der Seele geschüttelt.

"Und? Sieht doch gut aus hier. Wenn das Haus fertig ist, kommt hier noch ne coole Hängematte hin und dann genießen wir das Leben mal so richtig. Wenn uns die Weisen denn endlich mal lassen."

Die Erwachsenen unterhalten sich noch eine Weile. Aurora möchte mal schauen, ob sie die Universität erreicht. Vielleicht kann sie ja trotzdem nun studieren und wird so vermisst, wie Phillip und Emily. Kann ja alles sein. Phillip wird auf jeden Fall zur Arbeit gehen. Mal schauen, was ihn dort erwartet. Nadja bekam nun noch keinen Anruf, da ihr Akku den Geist aufgegeben hat.


Was die Duvans nun also aus ihrem Leben in Sulani machen, wird sich zeigen.

Dem Brief von M.E. wollen sie auch folgen. Vielleicht gibt es hier Antworten.


"Bis morgen dann, Traumfrau."

Die Ältesten verpieseln sich schließlich auch.


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