• Kucki 232

Folge 411 - Typisch Männer


Es ist 3:21 Uhr und im Haus der Generationen tut sich was. It´s Töpfchentime. Yeah.

Doch nur bei ihm, denn die Zwillinge schlafen friedlich und freuen sich bestimmt nun auch drüber. Auroras Wecker wiederum klingelt um 6 Uhr. Sie muss sich für die Uni fertig machen, während alle anderen seelenruhig schlafen dürfen.

Da stört es dann auch keinem wenn man in Badehandtuch frühstückt.

Irgendwann drückt die Blasse dann doch.

Etwas Geld in die Kasse spülen.

Und die Ernte einholen.

Natalie und Fiona beschäftigen sich derweil alleine, da ihre Mam ja gleich weg muss. Phillip kümmert sich dann um alles weitere, wenn er denn irgendwann mal aufsteht. Sein Job ist sehr hart, doch das Leben hier, darf er auch nicht vernachlässigen.

Vieles schafft Aurora schon, bevor es losgeht.

Da heute Erntedankfest ist, wird nun nicht nur der Ernte gedankt, sondern auch, dass ein größerer Fernseher hier steht. Jeremy wird sich freuen. Zwar noch nicht perfekt, aber besser.

Und Abflug.

Die Ältesten stehen ganz gemütlich auf.

Während die Zwillinge immer noch auf ihr Essen warten^^ Aber gut. Die Bücher scheinen sehr spannend zu sein, also stört es sie nun weniger. Dafür dürfen sie die neue Couch einweihen.

Und Benjamin macht sein Ding.

Bis sich Nadja erbarmt und den Kindern Essen hinstellt. Ganz ehrlich? Benjamin ist echt der Knaller^^

Wie sie da nun alle hinstürmen. Alles wird stehen und liegen gelassen.

Das Rudel ist zufrieden.

Die Großeltern haben ja auch keine Probleme damit, sich um die Kinder zu kümmern. Es ist okay, dass Phillip nun auspennt. Wenn sie Zeit haben, ist alles gut. Nur zu oft ist dann NoGo.


Jeremy findet die Glotze schon mal megacooler, als die andere. Aber noch nicht megamegamegacool. Da bleibt noch viel Luft nach oben.

"Ob sich Malvin nun endlich auch mal einkriegt? Der Vogel hat nun glaub genug Lärm gemacht."

Na, wollen wir es doch mal hoffen. Elenor kann ja nun auch noch gut auf ihn einreden. Vielleicht hilft das ja.

Weiter geht es im Haushalt.

Und der Rest wird schließlich wach.

Die erste Runde in der Uni ist geschafft. Folgt noch die Zweite und dann ist auch für sie langes Wochenende und vor allen Dingen: Semesterende.

Aber die Realität holt sie schnell wieder ein.

"Morgen Süße. Wie war die Uni?"

Opa Jeremy hat alles im Griff. Keiner will vom neuen Sofa runter. Das Wohnzimmer wird heute aber noch weiter ausgebaut. Die Duvans wollen es nicht zu sulanisch mit dem Haus halten, sondern modern bleiben. Das gefällt ihnen besser, als diese zügigen Wände und die offenen Fenster. So geht doch auch.

Knuddelrunde.

Auf zur zweiten Vorlesung.

Während Nadja ein kleines Festmahl zubereitet. Das möchte sie sich heute nicht nehmen lassen. Die Zutaten waren zwar nun etwas teurer, aber einmal kann man das doch nun auch machen. Es ist ja nicht so, dass die Duvans immer noch die ärmsten Schlucker sind. Es geht nur aktuell alles in den Hausbau.

Wie das duftet.

Bis der Haushalt beschließt, nach Willow Creek zu gehen. Hoffen wir mal, dass das Wetter nun auch mitmacht.

Wunderbar. Es ist zwar kühl, aber sonnig. Hier kommt keiner so wirklich im Herbst vorbei, aber die Duvans brauchen nun mal etwas Abstand von diesem ganzen Gedöns in Sulani. So schön es da auch ist. Denn sowas hier gibt es nicht im Haus der Generationen:

Und einfach nur mal dasitzen und nichts tun, hat was für sich.

Hier steht übrigens eine kleine Erinnerung, von der ich noch gar nicht erzählt habe. Diesen Schrank habe ich hier für Elias damals hingestellt, damit er sich als Promi tarnen konnte, falls es mal zu bunt wurde. Lang, lang ist´s her. Nun steht er da. Einfach so, haha. Denkmalgeschützt^^

Und noch ein kleines Outtake-Bild. Das ist der Grund, warum ich kaum noch irgendwo in der Öffentlichkeit bin. Anfangs hatte ich die Townies noch viel mit eingebaut, aber irgendwann hatte ich kein Bock mehr, denen irgendwelche neuen Klamotten und Gesichter zu geben. Also habe ich sie ausgeblendet. Und warum wagt es dieses Etwas, meine Natalie anzuquatschen? Soll man mit fremden, komischen Leuten reden? Haha.

Zwischendurch baue ich zwar gerne Townies mit ein, aber da wo viele sind, wäre es einfach nur peinlich.


Die Drei haben ihren Spaß mit diesem großen Plastikding. Das muss nun auch unbedingt zuhause stehen. Eine ganze Etage voll mit das da.

Hauptsache, die Kids haben gerade ihren Spaß und die Erwachsenen können einfach mal abschalten.

Es wird trotzdem langsam ungewohnt kalt. Die Duvans haben sich an die Wärme von Sulani gewöhnt, was sie auch nicht mehr missen wollen. Also geht´s ab nach Hause. Aurora hat bereits Schluss und wartet.

"Phillip? Kommst du bitte kurz mal her? Ich möchte mit dir reden." Aurora zieht einen ernsten Blick auf.

"Was ist los? Ich hab nichts angestellt."

"Du weißt nicht zufällig irgendwas davon, dass Miguel sich da so eine heiße Braut gezaubert hat, die rein zufällig noch so aussieht wie ich, oder?"

"Boah, echt jetzt? Deswegen bist du angepisst?"

"Man ja. Miguel hat mir von seinem Unfall da mit seiner, was auch immer das darstellen soll, letztens erzählt. Ich find das ja auch ekelig. Ich hab ihn voll zur Sau gemacht und sowas."

"Und wann wolltest du mir das bitte sagen? Erzählen wir uns nicht eigentlich alles immer gleich? Draußen läuft nun eine vollbusige Aurora rum. Boah. Was ist los mit euch Männern? Das ist so megapeinlich."

"Und weißt du, was ich nun machen werde? Ich werde nach Tartosa gehen und Miguel zur Sau machen. Genau das werde ich nun tun. Der ist doch pervers."

Mal gut, dass Jeremy drinnen was anderes zu tun hat. Sein neuer Fernseher ist sein Heiligtum, der noch richtig eingestellt werden muss. Irgendwann ist die ganze Wand sein Heiligtum, haha.

"Mama und Papa sollen nicht streiten. Streiten ist böse. Nicht machen."

"Wir streiten uns nicht, Süße. Mam und ich wir lieben uns. Ab und an gibt es nur ein paar Differenzen. Stimmt es, AURORA?"


Genau. Und deswegen fahren beide nun einen Gang runter und beschäftigen sich mit den Kids.

Doch dann dreht sie fast durch. Aurora kann das einfach nun nicht wegkehren. Also auf nach Tartosa. Die Adresse hat sie ja. Phillip versucht sie vergeblich aufzuhalten.

"Nun lass den Blödsinn doch bitte. Man."

"Siehst du? Er ist nicht mal da. Er ist bestimmt im Reich oder so. Oder sucht seine Schöpfung da. Können wir nun nach Hause gehen?"

"Nö. Ich setze mich hierhin und warte."

"Verdammt."

Phillip bleibt nichts anderes übrig, als da nun mit zu sitzen und zu warten. Nachher gibt es noch böses Blut und dann geht er lieber dazwischen.


Einige Zeit später hören sie Miguels Stimme:

"Süße, es kann nicht sein, dass du noch hier bist. Es ist zwar schön, aber die 48 Stunden sind lange um. Aber ich bin trotzdem froh, dass ich dich gefunden habe, liebste Aurora. Meine Aurora."

"Gott. Ich kotz gleich. Das geht zu weit."

"Nein, Aurora. Warte. Herrje."


"Was fällt dir ein, dieses Tittenmonster nach mir zu benennen? Du bist so pervers, Miguel. Das ist so ekelig."

"Ähm, hehe. Alles gut. Ich. Nun ja. Dafür habe ich sie aber gefunden. Schaut."

"Miguel? Ganz ehrlich? Sie soll sich verpissen. Kriegst du das hin? Einfach verpissen oder ich sorg dafür, dass sie sich verpisst."

Puh, da ist jemand ganz schön in Rage.

"Hey, lass gut sein. Wir werden uns da schon einig. Ich finde es ja auch nicht okay, dass sie so aussieht wie du und noch deinen Namen hat. Ne ne. Das werde ich ihm auch noch mal beibringen. Ich lieb dich Aurora und du bist süß, wenn du dich aufregst, aber fahr nun bitte einen Ticken mehr runter, okay?"

"Okay?"

Und dann muss Phillip doch einmal auf diese großen Hupen schauen.

"Sag doch einfach, dass meine zu klein sind. Boah, ihr Männer seid echt so unnormal."


Schließlich beruhigt sich Aurora etwas und versucht die Sache zu klären. Sie will sich ihr langes Wochenende nun nicht vermiesen lassen wegen so einer, ähm. Nunja."

Die Männer sind voller Hoffnung. Die Mädels schauen sich die ganze Zeit nur schweigend an. Ist das nun ein gutes oder schlechtes Zeichen? Egal. Sie reißen sich nicht die Haare aus.

"Damit das klar ist, Miguel. Du wirst sie nie wieder Aurora nennen. ICH bin Aurora und ICH bin bestimmt nicht so wie die da. Setz ihr eine Sonnenbrille auf und gibt ihr andere Haare. Oder sie verschwindet. Sind die 48 Stunden nicht langsam um? Was sucht sie noch hier?"


"Alles klar. Das bekomme ich hin. Ich werde sie Miranda nennen und sie etwas anderes gestalten, sollte der Zauber noch etwas länger andauern."

"Und nimmt sie am Besten an die Leine."


Miguel hat nämlich durch diese Sache den Status des Weisen verloren. Als die anderen davon Wind bekommen haben und es nun mal so im Gesetz der Magier steht, wird Miguel suspendiert. Doch das ist es ihm wert. Er hat nun seine Traumfrau.


Da es dem Magier aber nun so richtig unangenehm geworden ist, möchte er die Sache auch mit den anderen Duvans klären. Er versteht es ja selbst nicht, das seine, was auch immer da, noch da ist. Irgendwo ist er aber sehr froh, haha.


Also geht es auf nach Sulani. Phillip passt auch gerade sehr auf Aurora auf, damit kein Unglück passiert. Aktuell geht es aber.


Da stehen sie also.

"Du siehst so aus wie ich? Du redest wie ich. Ich glaube, du bist ein Fake."

Miguel ist sooo verknallt in sein Busenwunder.

Phillip hat sich nun dann doch lieber nach drinnen verpieselt. Das müssen die Mädels nun unter sich klären. Nervös ist er trotzdem.

Wie wohl Jeremys Reaktionen sind, wenn sie da mit einmal aufkreuzt? Vorsicht, Nadja. Haha. Derweil hat Jeremy das Wohnzimmer auch weiter ein- und umgeräumt. Es sieht langsam richtig genial hier aus. Der Hauptraum der Duvans nimmt Gestalt an.

Tommy möchte Emily besuchen und mit ihr reden. Er möchte nicht, dass die Freundschaft an einem Geheimnis scheitert.

"Hallo Tommy. Schön dich zu sehen. Wie geht´s?"

Mit ihrem femininen Gang geht Aurora 2.0 ins Haus.

Und Miguel mit hinterher.

"Damit das klar ist. KEINE AURORA. Aber weißt du was? Ich kann mich trotzdem mit diesem Gedanken langsam anfreunden. Weißt du warum? Dann glotzt du mich endlich nicht mehr so an."

Miguel beschließt, seine Traumfrau Miranda zu nennen. Solange wie sie lebt, wird sie seine Frau sein. Miranda Le Pixelle. Er wird sie ehren und lieben und blabla.

"Nein. Egal, was du hast. Ich mag dich trotzdem. Du kannst mir alles erzählen."

"Auch, wenn meine Familie anders ist als du? Wir etwas können, was du nicht kannst?"

"Seid ihr etwa Superhelden? Wie cool. Aber die gibt´s doch nur im Fernsehen!?"

Doch so wirklich traut sich Emily nicht weiterzureden. Sie hat Angst verspottet zu werden. Oder nicht ernst genommen zu werden. Es ist einfach noch nicht an der Zeit Tommy dieses Geheimnis zu erzählen.

"Wenn wir in die Oberschule gehen, werde ich es dir sagen. Versprochen. Jetzt geht das noch nicht. Bist du mir nun böse? Hasst du mich?"

"Du erzählst es mir dann aber wirklich?"

"Ja."

"Dann warte ich. Aber meine beste Freundin ist eine Superheldin. Wie cool. Kannst du fliegen und sowas?"


Das Gespräch geht in etwa so weiter, doch Tommy muss nun warten. Sie möchte ihm das alles selbst zeigen können und dann hoffen, dass er sie danach nicht hasst.


Plötzlich kommt so richtig gutes Geld in die Haushaltskasse.

Und Jeremy traut seinen Augen nicht, als er Miranda zum ersten Mal sieht. Das einzige Problem, was Miranda noch hat ist, dass sie sehr monoton ist. Sie sitzt einfach nur da und guckt einen mit leerem Blick an. Oder verschwindet sie gleich etwa?

"Was zum Geier, hat dir Miguel da für Hupen gegeben? Die sind ja mal megagroß. Könnte glatt von mir kommen."

Mal gut, dass Nadja davon nichts mitbekommt.

"Und? Ist es wirklich so schlimm? Ich sag ja. Ich hab die schönste Frau, auf der ganzen Welt. Gut, mag man sehen, wie man will. Aber so langsam bin ich da richtig stolz drauf. Du nicht?!"

Irgendwie muss man die Situation ja retten, haha.

Durch das Geld von Aurora kann das Wohnzimmer weiter ausgebaut werden. So sieht es schließlich aus:

"Wäre es denn schlimm, wenn wir Superhelden sind? Erzählst du das aber bitte keinem weiter?"

Zumindest ist da ja schon mal was Wahres dran, haha. Aber für die komplette Wahrheit ist es einfach noch zu früh.

Im Wohnzimmer wird heftig geflirtet. Gleicht geht´s ab auf die Waschmaschine oder so, haha.

Aurora kann sich mit diesem Gedanken noch nicht so ganz anfreunden, dass da so eine Aurora 2.0 rumrennt. Es birgt ein mulmiges Gefühl. Am Liebsten würde sie sich nun verstecken und gar nicht mehr in der Öffentlichkeit präsent sein. Selbst in der Uni wird sie vollgequatscht.

"Wenn Miguel sie noch weiter anpasst, dann passiert es vielleicht, dass sie gar nicht mehr aussieht wie du. Wäre das nicht eine Option für dich?"

Irgendwie ist Miranda ja eh nur ein Objekt. Sie kann noch nicht mal richtig bis 1 zählen^^ Doch Hunger hat sie wohl, wie jeder andere auch.

"Du machst nun aber meinem Mann keine schönen Augen, ja?"

Miguel hat langsam das Gefühl, dass sich die Lage entspannt. Miranda ist nun mal seine Traumfrau und da steht er zu. Hier und da muss sie vielleicht noch etwas angepasst werden, aber das Wichtigste hat sie, haha. Nur schade, dass er durch diese ganze Aktion kein Weiser mehr ist.

Aurora wird ihr Double so richtig im Auge behalten. Nachdem sie gesehen hat, dass sie strohdoof ist, wird sie wohl keine Konkurrenz sein. Doch, ob es manchmal dann nicht egal ist, wenn man so große Hupen hat?

Der normale Abendablauf wird durchgezogen. Drei Pupsis wollen ins Bett.

Und auf der neu eingerichteten Terrasse wird gemütlich der Sonnenuntergang bewundert. Der Wahnsinn.

Während sich das junge Ehepaar drinnen weiter unterstützt.

Miguel hat einen Zauber ausgesprochen, dass Miranda nicht mehr ausbüxen kann. Um diesen zu testen, geht er schon mal nach Hause. Mal schauen, ob sie nachher zu ihm zurückkommt. Er muss sie wirklich noch sehr an die Leine nehmen, bevor noch ein Unglück passiert.

"Seid ihr wirklich Superhelden?"

"Was? Wer erzählt das denn?"

Und Miranda ist dann auch noch alleine mit Phillip. Ohje. Aber auch er merkt langsam, dass sie nur aus Möpsen und Dummheit besteht. Aber gut, was nicht ist, kann ja noch werden. Insofern sie nicht doch noch verschwindet.

Doch Aurora passt drinnen gut auf ihren Mann auf. Ein falscher Wink und ....

Tommy geht nach Hause. Er muss nun im Internet nachschauen, wie man mit Superhelden am Besten zusammen leben kann. Er hat ja nun eine beste Freundin, die eine Superheldin ist.

"Sah das etwa so aus, als würde ich ihr auf die Hupen schauen? Boah. Was denkst du von mir?"

Aurora und Nadja haben es gerade nicht leicht, haha. Mal gut, das Jeremy Ablenkung findet. Die Waschmaschine spinnt nämlich rum.

"Niemand kommt an dich ran, okay? Du bist ein Traum und bleibst einer. Ich möchte nur nie wieder aufwachen."

Schnell noch aufräumen.

Und hoffen, dass Miranda nun wirklich zu Miguel zurückgeht.

Für heute ist es den Duvans jedoch egal. Das ist Miguels Problem - nicht ihres. Der Fernsehabend beginnt.

Und was Emily noch nicht weiß:

Als sie jedoch ins Bett geht, sind die Freudensprünge groß.

So sieht das Haus der Generationen nun übrigens aus. Zumindest von vorne :)

Beim Dach bin ich noch sehr faul, aber links habe ich ja schon mal etwas angefangen, haha.

Und die beiden Männer beweisen ihren Frauen, vor dem Schlafengehen, wer für sie die wahren Traumfrauen sind.


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