• Kucki 232

Folge 415 - Wieder solche Träume


Im Haus der Generationen trudelt so langsam Leben ein. Eine neue Woche beginnt. Phillip hat heute zwar frei, aber er möchte auch mal was Gutes tun und einfach mal den Haushalt schmeißen. Er muss ja sehr happy sein, um das heute freiwillig zu machen, haha. Naja gut. Nach der flotten Nacht - vielleicht.


Gute Morgen ihr kleinen Stinker.

Und auch Emily macht sich für die Schule bereit. Bald wird es morgens ja wieder einen ordentlichen Zirkus geben, wenn die Zwillinge nun auch in die Grundschule kommen.

Phillip hat heute ordentliche Sulani-Gefühle. Wintergefühle kann man das ja nicht nennen, da dass ja kontraproduktiv klingen würde, haha.

Klappt bislang doch alles ganz gut. Außer, dass der junge Vater öfters mal "Nein!" sagt oder "Lass das drin!" oder "Nicht anfassen!" Aber wenn es Frühstück gibt, sieht die Welt wieder ganz anders aus.

Neuer Obstsalat muss her.

Und ordentlich Dreck wird gemacht.

Die Pupsis könnte man den ganzen Tag hier hinsetzen. Sie würden nicht auffallen. Wie im Kino hier.

Das Praktische beim Magier ist, dass diese lästige Putzarbeit wegfällt, wenn kein Nichtsahnender in der Nähe ist.

Nur für das Geschirr braucht man zum Glück nicht zaubern. Da ist man schon froh, wenn man eine Spülmaschine hat.

Die Pupsis beschäftigen sich, während Phillip durch´s Haus düst, als hätte er Hummeln am Hintern. Zwischendurch mal schauen, ob alle noch an ihrem Platz sitzen und dann weitermachen.

Draußen bemerkt er, dass die Papageien ausgebüxt sind.

Emily hat beschlossen, für immer und ewig in Sulani zu bleiben. Naja, ich schreibe immer in Sulani. Ist das eigentlich richtig? Weil ich mal gesehen habe, dass es eine Insel sein soll, aber auf der Map sieht das nicht so danach aus, haha.

Wie dem auch sei: Emily ist glücklich hier und geht zur Schule. Ihre Mitschüler haben sich langsam wieder beruhigt. Nun wollen alle hier mal schwimmen kommen. Jeremy könnte dafür dann ja Eintritt verlangen. 10 Simoleons pro Kind. Wäre die Lösung.

"Hey ihr beiden. Mögt ihr eure Voliere nicht?"

Die Vögel hauen nicht mal ab.

Der rote Papagei fliegt weg, doch der blaue bleibt an Ort und Stelle. Phillip sieht, dass er nicht abheben kann.

Das will der Magier mal beobachten.

Aber nö: Er haut nicht ab. Die armen Vögel. Was auch immer mit ihnen passiert ist, werden sie es bei den Duvans nun besser haben. Wäre ja eine willkommene Abwechslung hier. Doch eines Tages werden sie bestimmt wegfliegen. Wenn der Blaue wieder fit ist, geht es bestimmt gen Heimat.

Der zweite Vogel scheint auch gut auf ihn aufzupassen. Er kommt immer wieder zurück.

Ein wütender Jeremy wird wach. Wow. Hat er nach Ewigkeiten mal wieder eine seiner Phasen?

"Was ist denn mit dir los? Schlecht geschlafen?"

"Halt die Klappe. Geht dich nichts an."

"Jaja."

Es ist kurz vor 10 und Aurora ist richtig verblüfft darüber, dass sie so lange schlafen konnte. Sonst war sie immer die, die früh aufgestanden ist, um die Kids zu versorgen. Phillip scheint wohl den Wecker ausgestellt zu haben.

"Du hast das echt alles alleine gemacht? Wahnsinn. Und du grinst wieder so. Das bedeutet nichts Gutes, hihi."

Phillip erzählt seinen Eltern das mit den Papageien. Nadja ruft nachher mal einen Tierarzt an. Wäre ja schade, wenn der Blaue gar nicht mehr richtig fliegen könnte.

Jeremy schaut sich die beiden kurz an und begrüßt sie. Irgendwie ein cooler Gedanke, solche Haustiere haben zu können. Anschließend dreht er eine Runde.

Während Aurora erstmal duschen geht. Sie hat lieber die Türen abgeschlossen, damit sie Phillip nicht überfallen kann, haha. Sie muss doch eh bald in die Uni und will schon mal ihre Präsentation anfangen.

Nadja muss auch los. Sie hasst ihren Job. Sie liebt Blumen, aber der Job ist unter aller Sau. Sie ist froh, dass sie bald in Rente ist.

Auch Jeremy muss los.

Ne ne Lea. So, kommen wir nicht ins Geschäft. Rechnungen zu verteilen und dann zu grinsen, ist nicht nett, haha.

Da Phillip richtig gut vorgelegt hat, braucht Aurora nur noch durchsaugen. Bald wird der Flur auch endlich mal etwas schöner gestaltet. Hier ist ja nichts weiter als Wand und Boden. Auch langweilig.

Und dann kann Phillip doch mal nicht anders.

Nach dem langen Schmatzer, "darf" sie schließlich gehen. Zwar noch nicht in die Uni, aber in der letzten Stunde verkrümelt sich die junge Mutter im Zimmer, um eben die Präsentation zu gestalten.

Phillip kümmert sich derweil um die kleinen Stinker. Das Planschbecken ist gerade das größte Geschenk auf Erden für sie.

Bevor es nun aber endgültig für Aurora losgeht, sieht sie ihre Tochter draußen ganz starr rumstehen.

"Hey, was hast du denn, Süße? Hast du was gesehen?"

"Böse Mama geträumt. Wir Mama weggemacht."

"Ähm, wie bitte? Warum träumst du so etwas nur? Mama wird nie böse sein."

"Nein, Mama nicht böse."

"Geh am besten draußen spielen, Süße. Und wenn du noch einmal solche Träume hast, dann sag es mir bitte. Du weißt, ich hab dich lieb."

Aurora wird wieder nachdenklicher. Was sollen das für Träume sein? Die ganze Zeit war doch alles gut. Oder ist der Plan mit Sulani nun doch falsch? Wenn Aurora den Fluch wiederbekommen würde, dann wäre das fatal.

Während sie darauf wartet, zur Uni zu fahren, hat sie keinen klaren Gedanken mehr. Doch Natalie spielt ganz normal.

Nun muss sie sich trotzdem erstmal konzentrieren.

Während am Planschbecken alles wie am Fließband läuft, haha. Unvorstellbar, dass nun woanders Schnee liegt.

Die Uni konnte Aurora trotzdem gut ablenken.

Also schnell noch die Präsentation weitermachen, bevor die Gedanken sie wieder einholen.

Es ist 15 Uhr. Emily und Jeremy haben Feierabend. Die Kleine bringt einen Schulkameraden mit. Er ist auch irgendwo ein ferner Verwandter der Duvans. Ist aber schon mega lange her. Kennt ihr Pascal noch? Den besten Freund und Cousin von Elias. Da muss er irgendwo herkommen.


"Du checkst meine Tochter aber noch nicht ab, oder? Immerhin ist sie bald 14 und wenn ich dann sehe, dass sie anfängt rumzunudeln, dann setzt es was."

"Was meinen Sie Herr Duvan? Was ist denn rumnudeln?"

"Okay, ich glaube, dein Hirn ist noch nicht soweit für sowas, oder? Wie dem auch sei. Hi. Ich bin Jeremy. Vergiss es einfach."

"Alles klar. Ich bin Stefan."

Jeremy zwischen einer Kindermeute.

Und Phillip ist immer noch der glücklichste Mann auf Erden. Während er so die Wäsche aufhängt (sowas macht er eigentlich schon lange nicht mehr), kommt Goldblumes Lieferung ins Haus. Wunderbar. Ist diesmal eine ordentliche Bestellung. Vielleicht holen sich die Duvans ja trotzdem nochmal ein Lama und Hühner ins Haus. Es muss einfach zu viel bestellt werden.

Der Magier geht leise ins Schlafzimmer, um seine Frau zu beobachten.

Aurora zuckt zusammen, als Phillip sie da plötzlich so anquatscht:

"Was musst du da eigentlich alles so machen? Sieht ja ziemlich kompliziert aus."

Sie möchte eh eine Pause einlegen und erzählt ihm ein bisschen von der Fotografie. Irgendwann schlägt sie das Thema mit den Träumen wieder an.

"Echt? Natalie hat schon wieder Träume? Da denkt man, alles wird nun besser und dann doch nichts. Nicht, dass uns alles hier auf den Holzweg führt, mit dem was wir uns hier nun aufbauen."

"Den Gedanken hatte ich auch schon."

"Ich ruf mal Ramon an. Vielleicht weiß er ja was."

Doch dort gibt es nichts Neues. Die Duvans sollen bald nur mal ins Reich kommen, um zu schauen, was sie für Fähigkeiten haben. Und er soll Ramon auf dem Laufenden halten mit diesen Träumen. Nicht, dass eine böse Macht ihre Finger im Spiel hat.


Die Pupsis sind so klein und unschuldig. Trotzdem dürfen sie nicht mehr im Wohnzimmer essen, haha. Aber Aurora lässt es, nach dem Traum, nun aber, sie zu ermahnen. Nicht dass Natalie sie dann als böse ansieht.

Es muss sich einfach nun alles zum Guten entwickeln. Immer muss irgendwas sein. Ist doch Scheiße.

Für heute ist aber erstmal Feierabend. In der Woche kommen die Duvans ja eh zu nichts. Irgend einer ist immer aus dem Haus. Viel Spielraum bleibt nicht. Vielleicht sollten sie mal in Urlaub fahren? Eine Woche einfach mal alles stehen und liegen lassen.

Mit Kleinkindern nur nicht so einfach. Auch wenn sie nun alle brav im Zimmer rumstehen und ins Bett wollen. Der Schein trügt manchmal doch ;)

Aber bei der Aussicht vergisst man alles schnell wieder.

Phillip packt mit an. Danach freut er sich sehr auf die Couch. Reicht für heute.

Vorhin kam auch schon einmal der Tierarzt und hat sich den Vogel angeschaut. Die Vögel kommen definitiv aus einer schlechten Haltung und wurden einfach so ausgesetzt. So kann der eine nun nicht mehr richtig fliegen, weil ein Flügelbruch nicht richtig behandelt wurde. Die Duvans haben vom Arzt noch viele Tipps bekommen. Er findet es sehr süß, dass die Vögel immer in der Nähe des Hauses bleiben. Sie scheinen ihnen zu vertrauen. Wunderbar. Fehlen nun nur noch zwei Namen für die Vögel. Ich benenne sie nach meinen ersten Nymphensittichen Timmy und Peach, als kleines Andenken an die schöne Zeit mit den Sittichen.


Nadja kommt super gelaunt nach Hause. Sie ist kurz davor, alles hinzuschmeißen. Solche dreckigen und ekeligen, besserwissenden Kollegen, die immer nur dämlich labern und labern - nein danke. Manchmal ist sie kurz davor, sie alle verschwinden zu lassen. Ein Zauberspruch und Tschüß.

"Hast du eigentlich schon einen Freund? Bist du verliebt, oder so?"

"Neeein, wie kommst du denn da drauf?"


Als ihr Paps ins Wohnzimmer geht, kommt Phillip ins Esszimmer.

"Haha, Paps ist ja eine Nummer. Ob ich einen Freund habe, hihi."

"Tja, da mussten wir auch durch. Nun bist du dran."

Ich glaube auch nicht, dass dieser Kollege hier einer der Kandidaten wäre. Er ist sehr eingebildet. Muss auch nicht sein. Freundlich aber eingebildet.

So langsam trudeln alle ein zum gemeinsamen Fernsehabend. Heute mit einem Western. Emily schreibt Tommy an. Wie es ihm denn so geht und so.

Das Wohnzimmer lädt zum Wohlfühlen ein. Die nächsten Generationen wären hier super aufgehoben. Alles selbst, Stein auf Stein und Holz auf Holz, selbst zusammengebaut. Der Grundstein für alles.

Irgendwann hat Emily jedoch genug von diesem ganzen Geknutsche und verpieselt sich ins Bett.

"Jaja, ich geh ja schon."

Doch etwas später müssen die Erwachsenen auch in die Federn.

Was uns wohl morgen erwartet?


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