• Kucki 232

Folge 419 - Der Wächter


In der nächsten Woche liegen ja wieder ordentlich Geburtstage an. Ich kann es kaum glauben, dass Jeremy zum Rentner wird. Das ist eines der Dinge, auf die ich gerne verzichten würde, aber dann wäre die Geschichte auch irgendwann langweilig :) Man erkennt es zwar nun nur als Torte, aber Jeremy hat an Silvester Geburtstag.


Diese kleine Pupserin hat ja auch bald Geburtstag. Sie scheint nun normal zu altern.

Abmarsch für Fiona aufs Töpfchen.

Während Emily sich für die Schule fertigmacht.

Sie kann nämlich bald mit ihren Nichten in die Schule gehen. Irgendwie ist das witzig. Aber lange hat sie da nichts von. Die Oberschule lacht Emily schon entgegen.

Phillip hat in der letzten Nacht viel nachgedacht. Es fällt ihm sehr schwer, seinen Job aufzugeben. aber es muss wohl sein. Trotzdem weiß er nicht, was er dann machen soll. Vielleicht bleibt er ja zuhause und kümmert sich um die kleinen Pupsis? Nein, das wäre nicht Phillip. Der junge Vater muss raus.

Schweren Herzens kündigt er. Es ist zwar nun toll, so ein Wellenreiter zu sein, aber birgt auch Hindernisse.

Schließlich überlegt er weiter. Soll er Koch werden? Oder vielleicht kann er ja im Sportbereich bleiben und wird Leichtathlet. Sein Kopf qualmt.

Während er so weiterüberlegt, stellt er seinen Kindern Essen auf den Tisch. Weiter kommt er trotzdem nicht.

Denn den Dreien ist es egal, was ihr Paps macht: Hauptsache er ist ihr Paps.

Emily würde ihrem Bruder ja gerne bei der Entscheidung helfen, doch muss sie nun ja selbst los. Die letzten Tage mit Tommy in der Grundschule ausnutzen. Der Junge hat ihr versichert, dass ihre Wege sich nie trennen werden. Immerhin gibt es ja noch ein Geheimnis zu lüften.

Die Ältesten finden den Weg aus ihrem Bett. Ein neuer Tag und neues Glück.

"Paps, ich weiß einfach nicht, was ich machen soll. Ich möchte weiter schwimmen."

"Dann macht doch etwas, was damit zu tun hat, aber du nicht ständig ins Wasser musst. Ist doch ganz einfach."

Ob das nun aber weiterhilft?

Die Familie kommt zum Frühstück zusammen. Phillip kann kurz mal abschalten.

Später putzt er wie ein Verrückter das Bad und denkt weiter nach. Aber auch hier will ihm einfach nichts einfallen.

Auch wenn Nadja noch nicht so richtig weiß, worin ihre Fähigkeiten liegen, weiß sie, dass sie trotzdem die Natur lieben wird. Sie muss hier draußen einfach immer irgendwas machen.


Anmerkung: Zu diesem Zeitpunkt habe ich den Pflanzensim getestet, habe ihn aber wieder rausgeschnitten, weil mir das absolut nicht zusagt. Falls jemand noch den Vorschlag machen sollte, dass sie ja Pflanzensim werden könnte :)

Aurora ist auch sehr gespannt darüber, was die Daria-Blutlinie eigentlich für eine Fähigkeit hat. Ob man diese auch mixen könnte, wenn zwei der drei Blutlinien miteinander vermischt werden? Das wären ja richtige Exoten.

Wie dem auch sei: Die beiden machen gemeinsam den Garten.

Und versorgen die Tiere.

Jeremy entwickelt immer noch Software und kleinere Spiele mit seiner Firma. Der Laden hat es weiter gebracht, als der davor. Der Älteste wollte ja seine "Neverending Story" erst mit seiner Firma teilen, doch haben sie gesagt, dass es ihnen ein bisschen zu komplex wäre. Handy-und Browserspiele, würden besser zusagen.

Nachdem draußen alles versorgt wurde, geht es drinnen weiter.

Das auch immer alle alles so dreckig machen müssen.

Nadja kann sich mit dem Whirlpool noch nicht so ganz anfreunden. Schön, dass er da nun so rumsteht, aber doch nicht auf ihrem Arbeitsplatz.

Die Duvans haben sich einen Schachtisch gegönnt. Phillip nutzt ihn, um weiter darüber nachzudenken, was er denn nun beruflich machen soll. Irgendwas muss es doch geben. Rettungsschwimmer geht nicht. Taucher auch nicht. Oh, man.

Derweil bekommt Aurora drinnen zittrige Beine, da die Abschlussprüfung anliegt.

Für sie steht nun eine Sache fest: Sie möchte zuhause mit anpacken. Aurora weiß, dass Jeremy es irgendwann nicht mehr machen kann, welcher Gedanke selbst sie traurig macht. Doch muss es weitergehen. Die junge Mutter hat sowas ja schon früher öfter gemacht und sie hat nun auch vor, dieses als Nebenkurs in der Uni zu machen. Jedoch ist es etwas schwierig, dort mit Kleid und Bluse rumzuhantieren. Bequemere Kleidung muss her und dann versucht sie mal ihr Glück. Lenkt gerade etwas ab.

Irgendwann gibt sie auf. Ihre Hände sind einfach zu zittrig. Sie möchte die Arbeit nicht vergeigen und sucht sich Trost bei ihrem Mann, der auch noch nicht viel weitergekommen ist.

"Das wird schon, Traumfrau. Du hast die anderen Wochen doch auch alle geschafft. Komm mal her. Und übrigens. Was hast du denn da für Klamotten an? Habe ich irgendwas verpasst?"

"Ich. Nun ja. Wollte auch so noch etwas mit anpacken. Mit Kleid etwas schlecht."

"Wow. Ungewohnt aber sexy."

"Danke. Ich lieb dich so. Wenn ich dich nicht hätte...."

"Dann hättest du einen anderen, haha."

"Niemals."

Das konnte sie nun wenigstens ein bisschen aufbauen. Viel Glück bei deiner Prüfung.

Phillip nimmt sich zum Nachdenken noch etwas Zeit im Wasser. Vielleicht fällt ihm ja hier was ein.

Bis er plötzlich irgendwo weiter hinten in einem Fischernetz hängen bleibt. Das kann doch gerade alles nicht sein. Mit Mühe befreit er sich daraus. Wenn nur andere Lebewesen hier hängengeblieben wären. Oh, man. Auf einer kleinen Insel ruht er sich aus. Das war richtig anstrengend. Dort sieht er soviel Müll. Seitdem ist ihm klar, dass man seinen neuen Lebensraum einfach nicht so verschmutzen darf. Es gibt genug wehrlose Wesen hier im Ozean, die nicht mal eben so reagieren können. Aber Phillip schon. Also beschließt er, Umweltschützer zu werden und möchte dem ein Ende bereiten.


Im Haus der Generationen klopft es an der Tür. Es ist Juan.

"Hey, was machst du denn hier? Das ist ja wirklich mal eine Seltenheit."

Bis schließlich auch die anderen beiden Weisen eintrudeln. Dann gibt es definitiv was Neues.

"Dann erzählt mal. Ist ja eine Ehre, alle drei Weisen hierzuhaben, aber das wäre zu schön, wenn es nur auf ein Kaffee wäre."

Ja^^

Miguel fängt an:

"Ich habe einige alte Bücher gefunden, wo alle drei Blutlinien beschrieben werden. Daria, Karlson und Charm. Immer waren nur zwei in den Büchern. Nun endlich mal alle drei."

Ramon spricht weiter:

"Die dritte Blutlinie - also Daria - ist die des Wächters. Wir dachten immer, dass es irgendwas mit der Natur zu tun hat, aber dem ist nicht so. Der Wächter sorgt zwar für Ausgleich, doch in Form von Trümmer beseitigen und etwas Neues aufbauen. Er passt auf, dass nichts kaputtgeht, kann man sagen. Normale Magier können Teile davon, aber Wächter können alles daraus nutzen. Nennt es meinetwegen einen Elitemagier."

Juan fährt fort:

"Die Daria-Blutlinie ist sehr mächtig. Man konnte diesen leicht manipulieren und dieser konnte ein mächtiger schwarzer Magier werden. Daher wurde die Daria-Blutlinie nach und nach ausgelöscht. Und von wem? Natürlich Theo. Er wollte sie sich eigentlich zunutze machen, aber sie stellten sich gegen ihn."

Miguel fügt hinzu:

"Mit den neuen Generationen können wir dieses wieder ins Gleichgewicht bringen. Wir haben gesehen, dass es vor langer Zeit noch viel mehr von diesen großen Blutlinien gab und somit auch viel mehr Dimensionen."


Nadja fragt sich schließlich, was sie denn davon nun sein soll, wenn alles so durcheinandergekommen ist.

Ramon meint dazu:

"Dadurch, dass diese Blutlinien lange schlummerten, könnt ihr ansatzweise nicht so gut zaubern, wie es eigentlich sein sollte. Das Jeremy mit den Geistern so intensiv agieren konnte, ist nicht so wirklich machbar. Wir wissen noch nicht, ob das eigentlich zu einer ganz anderen Blutlinie gehört. Es ist verwirrend. Auch bei dir ist es nicht so einfach, Nadja. Selbst Emily können wir noch zu nichts zuordnen. Bei den drei Kleinkindern wiederum sehen wir viel mehr."


Alle drei Weisen sind sich einig: Die drei Pupser sind die Zukunft. Natalie, Fiona und Benjamin haben noch viel vor sich.


"Fiona hat Glitzerstab und Flügel. Kann euch alle verzaubern."

Währenddessen geht Phillip ganz entschlossen aus dem Wasser. Er schaut, ob er einen Job als Umweltschützer finden kann. Und wenn es nur gemeinnützig ist - ihm egal.

"Was ist los, Miguel? Fehlt dir der Sex mit Miranda oder was bist du so verspannt?"

Es ist bereits 15 Uhr durch. Jeremy und Emily kommen nach Hause. Die Grundschülerin hat noch jemanden mit dabei, den wir auch kennen.

Samira und Christian sind umgezogen und wohnen nun oberhalb vom Haus der Generationen. Diese Entscheidung hat nur die junge Annalena etwas zu hart getroffen. Mit den Träumen ihrer Mutter wurde sie aus ihrem Leben in Henford gerissen. Damit ist sie nun nicht so wirklich einverstanden. Hallo Annalena :)

Jeder Sitzplatz ist im Wohnzimmer belegt. Aurora hat ihre Prüfung hinter sich und ist auf das Endergebnis gespannt. Die Pläne ihres Mannes findet sie wundervoll. Sie hätte nie gedacht, dass er sich einst zu einem Umweltschützer mit Flossen entwickelt.

Auf der faulen Haut möchte die junge Erwachsene jedoch nicht liegen und schnappt sich einen Hammer. Die Wäscheleine ist zerrissen. (kleine Anmerkung: Ich weiß, dass man sie upgraden kann, aber tu dies nicht mehr, da die Wäsche nach dem nächsten Einloggen oder Porten verschwinden würde und ohne Upgrade bleibt sie^^)

Aurora mag es, dass nun Licht ins Dunkle kommt und sie nun weiß, was sie eigentlich sein sollte. Doch, wenn eines ihrer Kinder ein Nachtwandler werden soll, dann müssen sich die jungen Eltern darauf vorbereiten. Nur wer ist es? Lieber nun aber mit diesem Gedanken leben, als ins kalte Wasser zu springen. Die junge Mutter ist ja nur Nachtwandlerin geworden, weil Theo es so wollte. Er hat sich das als Fluch zunutze gemacht. Normal haben Nachtwandler nämlich gar keine weißen Haare. Theo wiederum fand das so passend, dieses Ungetüm so zu verunstalten.


Nachdem Aurora erfahren hat, dass ihre Endnoten für dieses Semester phänomenal sind, kann sie guten Gewissens die erste Halbzeit beenden.

Während sich Phillip um alles Weitere kümmert. Natalie hat Bauchweh und möchte am liebsten ins Bett.

"Hey, Knuddelmonster. Soll ich dir einen Tee machen? Dann wird es bestimmt besser."

Ob Emily aber trotzdem irgendeine Fähigkeit hat? Ihr Paps hat ja da auch irgendwas Unbekanntes und ihre Mam auch.

Aurora ist total aus dem Häuschen. So happy war sie schon lange nicht mehr. Sie wird alles dafür tun, dass ihre Blutlinie wieder aufblüht. Wächter. Wow. Dieser Gedanke ist schon schön. Zwar kann sie nun nichts daran ändern, aber das Kind von ihr, was diese Blutlinie repräsentiert.

"Du hast sogar schon unbewusst den Anfang gemacht, Phillip. Auch wenn leider etwas zu spät."

Die junge Erwachsene bleibt keine Sekunde ruhig. Irgendwo muss sie nun irgendwas machen. Sie ist kurz davor, Manya anzurufen. Vielleicht möchte sie ja mit ihr um die Häuser ziehen.

"Na, das ist doch cool. Hat sich denn eigentlich auch im Reich der Geister irgendwas getan?"

"Ach, stimmt. Ja. Na klar. Der Sensenmann ist wohlauf und die Geister kommen nach und nach schon wieder. Es zeigt also Wirkung mit dem, was wir tun. Trotzdem ist die Präsenz der Geister noch sehr schwach."


Emily möchte später auch irgendwas Cooles zaubern können. Vielleicht kann sie ja Leute verschwinden lassen, die sie stören? Wäre sehr hilfreich.

Natalie hat immer noch Bauchschmerzen und möchte ins Bett. Juan wiederum begutachtet Nadja die ganze Zeit. Hey, sie ist viel zu alt für dich und wenn das auch Jeremy wüsste.

Die Weisen sind trotzdem sehr glücklich über ihre Entdeckungen der letzten Jahre und Jahrzehnte. Immer mehr kommt ans Licht und noch soviel bleibt unentdeckt. Die Geschichte, rund um die Magier, hat noch lange kein Ende.

Egal, ob sie nun als Mensch, Nachtwandler, Wellenreiter oder Wächter auf die Welt kommen. Die Blutlinie der besonderen Magier wird endlich weitergehen.


"Ich bin zwar nur so ein komischer Wellenreiter, doch hoffe ich auch sehr, dass ich helfen kann. Wenn ich mir den Ozean so anschaue, gibt es noch viel zu tun."

Und Miguel so:

Er kann es einfach nicht lassen. Phillip stellt aber schnell klar, zu wem sie gehört, als er den Blick von ihm sieht.

Aurora möchte eh die Kids bettfertig machen. Wird langsam Zeit. Natalie geht es wenigstens etwas besser, nach dem Kamillentee.

Phillip packt mit an.

Während die Weisen sich noch in Tartosa auf ein Bier treffen. Die Aufdeckung der drei Blutlinien muss nun einfach gefeiert werden.

Während Aurora den letzten Pupser ins Bett bringt.

Am Eingang sieht man nun eine große Treppe nach oben. Die Duvans fangen an, sich eine zweite Etage zu bauen, wo dann eine coole Wohlfühloase entsteht, mit Muckibude und ein Bereich für die Magier, wo sie neue Zauber erlernen können und am Kessel rumpanschen können.


Doch für heute soll gut sein. Jeremy und Nadja ist es nun eh egal, ob sie irgendwas Besonderes können oder nicht.

Annalena geht etwas gutgelaunter nach Hause. Sulani ist ja trotzdem ganz cool, aber von heute auf morgen alles aufgeben? Nie nimmer nicht.

"Es nervt mich echt, was da alles so im Ozean rumschwimmt. Hätte ich nie gedacht. Und dass ich jemals mit dir darüber reden würde, hätte ich ebenfalls nie gedacht. Und meine Traumfrau entpuppt sich als Handwerkerin. Irgendwie sexy."

"Wir müssen uns trotzdem darauf vorbereiten, dass wir einen Nachtwandler im Haus haben. Ramon sagte mir noch, dass sie es deaktivieren werden, dass ein Nachtwandler durch die Zeit reisen kann. Trotzdem ist er noch ein Nachtwandler. Auch dieser kann vieles für die Umwelt und dem gemeinsamen Leben mit den Menschen beitragen. Wir müssen nur wissen wie."

Es gibt also noch viel zu erforschen. Nachtwandler ähneln zwar sehr dem Vampir, aber altern sie normal weiter und können lernen, sich anzupassen, um ein ganz normales Leben zu führen. Doch bis dahin, vergeht noch viel Zeit.


Nadja räumt sehr nachdenklich den Tisch ab.

Bis schließlich alle etwas runterkommen und den Abend gemeinsam ausklingen lassen. Für heute wird der Tag abgehakt.

So sieht das "Haus der Generationen" im Moment von vorne aus. Oben ist die zweite Etage schon angedeutet.

Emily freut sich, dass ihre Cousine nun in der Nähe wohnt. Können sie ja öfter zusammen spielen. Die anderen Cousinen und Cousins sind ihr viel zu alt. Mit denen kann sie nichts anfangen. Hat sie aber trotzdem lieb.

Als Jeremy und Nadja ins Bett wollen, hört Jeremy nebenan wieder eine wilde Party.

"Wollen wir auch mitmachen? Wir können das besser."

Und schließlich dann so:


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