• Kucki 232

Folge 423 - Immer nur Ärger!


Phillip ist schon mit aufgestanden, da er ja eh eigentlich mit um 8 Uhr rausmuss, aber heute möchte er wohl doch mal von zuhause aus arbeiten. Die Kollegen kennen ihn ja nun und worum es geht im Job, hat er auch verstanden.

So hat er die Kids dann auch gut im Auge.

Pupsi Benjamin hat keinen Bock mehr zu pennen.

„Kann ich nachher mit dir reden? Ist wichtig.“

Dieser kleine Pups mit dieser riesengroßen Schüssel.

Natalie kann sich denken, worum es geht und hat eigentlich gar keine Lust jetzt auch mit ihrem Paps darüber zu reden. Tja. Was geklärt werden muss, muss geklärt werden.


Phillip blutet nämlich sehr das Herz, wie seine Tochter mit seiner Traumfrau umgeht. Bevor er jedoch deswegen lauter wird, geht er draußen alles erledigen.

Drei Mädels auf dem Weg zur Schule. Könnten eigentlich alles Geschwister sein, oder?

„Na, Schnecke. Nachher schon was vor?“

Während Aurora noch ganz genüsslich am Schlafen ist. Ist aber auch mal schön. Ihr Kopf raucht manchmal dann doch ganz schön beim Lernen.

Und ihr Traummann streichelt draußen die Küken, haha.

Meister Jeremy dreht seine Runde.

Phillip merkt nur bei seiner Hausarbeit, dass es sich nun doch ganz anders anfühlt, wenn man nun vor dem Rechner hängt und recherchiert, als nun aktiv draußen was zu machen. Dann geht er lieber wieder zur Arbeit.

Schließlich ist Aurora erwacht und bemerkt, dass es gar kein Brot mehr gibt. Toll. Hat sie nun aber Hunger drauf. Also wird eins gebacken.

Benjamin ist versorgt und spielt im Bällebad. Es ist heute zwar etwas kühl, doch trotzdem trocken.

Aurora wirbelt die Küche ordentlich auf.

Und schließlich schnappt sie sich dann doch einen Salat. Benjamin konnte mal wieder nicht aufessen und Mutti muss sich nun mit den Resten begnügen.

Viel Spaß, Jeremy. Er überlegt sich, auch in der Rente dort noch weiterzuarbeiten. Solange seine Augen nachher mitmachen, kann er doch locker dort noch arbeiten. Wollen wir es für ihn hoffen.

Nadja möchte definitiv zuhause bleiben. Es macht ihr sehr viel Spaß, mit den Enkeln. So möchte sie noch etwas mehr von ihnen haben.

Einmal den Kopf freijoggen

Phillip braucht für seinen Beruf einen guten logischen Grad, damit er befördert wird. Klar, ein bisschen Grips braucht man auch beim Müllsammeln. So setzt er sich an den Schachtisch und fängt an zu üben. Bis sich Aurora dazusetzt und ihm mal zeigt, wie das geht, haha.

Der PC ist frei und Nadja kann ihre Heimarbeit machen.

Eine glückliche Manya kommt zu Besuch.

„Hey, Süße. Was ist denn mit dir los?“

„Ich habe Marvin auch mitgebracht. Und nun ja. Leider auch Malvin.“

„Hm? Wie jetzt? Warum leider?“

Marvin geht zielstrebig zu Nadja und möchte mit seiner Lieblingstante reden.

„Nun ist mein Bruder wieder aus dem Reich raus und er hat sich trotzdem nicht geändert. Er wollte sofort hierher. Nadja, er nervt.“

Und da ist er auch schon. Es gab gerade ordentlich Zoff in Glimmerbrook. Malvin hat jedoch nicht wirklich viel gemacht. Das macht ihn stinkig.

Gucken darf er doch nur mal kurz, oder nicht?

Nadja wundert sich, was nun das große Aufgebot an jungen Erwachsenen hier bei ihr soll. Sie möchte doch eigentlich nur ihre Hausarbeit machen. Nun wird sie laufend vollgequatscht.

„Phillip? Pass trotzdem bitte auf deine Frau auf. Es ist schön, dass Malvin nun wieder da ist, aber irgendwie traue ich dem Ganzen noch nicht. Er frisst sie schon wieder mit ihren Blicken auf.“

„Hi. Und wie gehts dir so? Alles gut? Was macht die Uni?“

„Wenn ich Geburtstag habe, bringst du mir dann was Schönes mit? Eine Superhelden-Figur?“

Malvin sagt zwar nie was, aber oft starrt er Aurora einfach nur so an. Das reicht ja schon.

„Er ist zwar ruhiger geworden, aber meinst du wirklich, dass man so schnell die Liebe vergessen kann? Ich denke nicht.“

Phillip merkt ein Jucken auf seiner Haut. Ist es schon wieder so weit? Wenn das so weitergeht, schläft er bald echt im Wasser. Also ab unter die Dusche. Er hofft sehr, dass Malvin seine Füße stillhält. Nochmal so einen Stress will er nicht.

Trotzdem ist es so langsam eine ruhige Runde. Malvin redet nicht wirklich viel mit Aurora. Vielleicht hat die Auszeit im Reich trotzdem etwas gebracht und Manya und Marvin machen sich unnötig Gedanken. Sie wollen ihre beste Freundin hat etwas schützen.

Nach der Dusche kommt Phillip sofort ins Wohnzimmer und schnappt sich seine Frau. Er zeigt erstmal, wo sie hingehört.

„Boah, was soll das nun, Phillip? Hast du etwa immer noch Angst, dass ich dir Aurora wegnehmen könnte? Meine Fresse.“


„Stopp jetzt mal. Es reicht. Ihr benehmt euch wie kleine Kinder. Wie alt seid ihr eigentlich?“

„Was?! Ich habe nichts gemacht. Sag das lieber deinem Sohn, der hier wieder nur provoziert.“

Jeremy hat Feierabend und bekommt einen Teil des Spektakels noch mit.

„Wollen die kleinen Kinder vielleicht noch Lollis haben oder brauchen etwas mehr Liebe?“

Die Grundschüler haben ebenfalls Schulschluss. Und hier bahnt sich dann auch der nächste Ärger an, haha.

Erst einmal möchte Tommy seine beste Freundin besuchen. Emily freut sich sehr, dass er ihr nun nicht egal ist.

Das denkt sich auch Anando. Auch er möchte seine beste Freundin besuchen und sieht wieder nur Tommy.

„Warum hast du denn nun schlechte Laune? Ich armes Ding bin nur eine kleine Grundschülerin, die sich mit zwei Oberschülerjungs rumschlägt, hihi.“

„Ständig ist aber Tommy hier und du rufst nie an. Ich dachte, wir wären Freunde?“

Emily verpieselt sich lieber. Wer ist hier wohl gerade erwachsener? Selbst Tommy ist gerade etwas genervt.

„Du bist aber nicht in meine Tochter verknallt, oder? Wenn ich sehe, dass du sie da verführst oder so, ja – dann setzt es was.“

„Man, nein. Ich möchte nur ein guter Freund sein. Ist das verboten?“

Aurora hat erstmal genug. Sie zieht sich nach oben zurück. Die Jungs hier haben wohl alle irgendwie Hormonschwankungen.

„Ich sag dir eines. Emily kommt zwar bald auf die Oberschule, aber machst du Stress bei ihr, dann mach ich bei dir Stress. Klar, so weit?“

Danach hat der Älteste dann auch kein Bock mehr und schnappt sich seine Badehose. Was auch immer Anando da für miese Laune hat – Jeremy hat nun Feierabend.

Oben nimmt die Wohlfühloase langsam Gestalt an. Wenn jemand nervt, kann sich Aurora hierhin verpieseln. Perfekt.

Benjamin darf die Badewanne einweihen.

Aurora möchte nun auch mal mit ihrer Tochter über die Träume reden. Das geht der jungen Mutter sehr nahe.

„Kann ich kurz mit dir reden? Bitte. Ich kann es nur verstehen, wenn du mit mir redest.“

„Was mache ich denn? Ist es etwa falsch, mit Emily befreundet zu sein?“

„Nein. Aber dass du so einen Aufstand machst, widert an. Lass sie einfach in Ruhe, okay?“


Marvin findet, dass er doch etwas überreagiert hat. Klar, Malvin ist noch in Aurora verknallt, aber es sieht nicht danach aus, als wenn er sie nun angraben wolle. Er ist ja nicht umsonst aus dem Reich „entlassen“ worden. Würde er nun Stress machen, dann muss er nämlich wieder dorthin. Will er das wirklich riskieren?


Der junge Vater geht nach Hause.

Benjamin duftet wie eine Parfümflasche, haha.

„Wow. Du träumst, dass du eine Nachtwandlerin bist? Süße. Und wenn es so ist, brauchst du keine Angst haben. Wir werden dich unterstützen, wo es nur geht. Ach, Mensch. Die Träume müssen ja wirklich schlimm sein.“

„Und du bist schuld. Ich hasse dich.“

Natalies Träume werden nämlich intensiver, seit sie ein Schulkind ist. Ständig träumt sie davon, wie ihre Mutter durch die Nacht zieht und Menschen tötet. Dann immer dieser Blick an ihre Tochter gerichtet, während sie sich den Mund abwischt. Im Traum sagt Aurora dann immer, dass Natalie das ja auch bald machen würde und sie genau zugucken soll.

Phillip bekommt davon gerade nichts mit.

Er sieht nämlich zu, dass die Kinder versorgt werden.

„Was ist denn das da mit Anando und Tommy?“

Natalie hat sich direkt nach dem Essen zurückgezogen. Sie will allein sein.

Ja^^

Aurora ist deprimiert. Was zum Geier hat ihre Tochter da für Träume? Sie möchte mal mit Ramon drüber reden. Oft sehen die Weisen doch mehr, als man selbst. Sie bringt Benjamin ins Bett.

„Meinst du wirklich, dass Anando in mich verknallt ist? Er will mich sogar immer von der Schule abholen. Aber Tommy macht das dann immer schon. Sind Teenager wirklich so stressig?“

Aurora erzählt ihrem Mann davon, was Natalie so träumt. Es ist echt traurig, dass deren Tochter von so etwas geplagt wird. Phillip versucht, mit der Kleinen zu reden.

„Hallo, Paps. Ich hab dich lieb.“

„Ich dich doch auch. Aber ich würde trotzdem gerne wissen, was mit dir los ist.“

„Das geht dich nichts an.“

„Das geht mich ganz wohl was an. Aurora ist die Liebe meines Lebens und ich bin dein Paps. Also geht es mich was an.“


Währenddessen redet Emily im Wohnzimmer mit den beiden Teenagern.

„Was ist mit euch beiden eigentlich los? Ihr seid beide meine Freunde. Ich habe euch beide sehr gerne. Aber dass ihr euch zanken müsst, ist echt traurig. Ich komme bald auf die Oberschule und ich freue mich richtig. Doch wenn ich euch beiden so sehe, dann möchte ich lieber auf der Grundschule bleiben.“

„Die Träume machen mir Angst und ich möchte nicht böse sein. Warum habe ich diese Träume und Fiona nicht?“

Tommy geht nach Hause. Es nervt ihn tierisch, dass Anando so drauf ist und Emily für sich allein haben möchte. Das ist doch Kinderkram.

Elfchen hat mich einmal darauf hingewiesen, dass sie nie so nah über dem Wasser wohnen würde und ich habe mal geschaut, wie es aussehen würde, wenn ich es etwas höher bauen würde. Sieht doch cool aus oder nicht? Haha. Was mir aber nicht gefällt ist, dass nun direkt dort drunter so Beton ist. Also, als hätte ich dort einen Keller gebaut. Das sieht etwas blöd aus, wenn ich nun Bilder mache. Bekommt man das irgendwie weg? Ich komm im Baumodus nicht so richtig ran und wenn ich es versuche abzureißen, bringt das alles nichts. Hm, soll das so sein?

Nach dem ganzen Ärger haben sich die Duvans ihren Fernsehabend verdient. Der Besuch ist bereits zuhause und der Kinderkram kann nun gerne draußen bleiben.

Um 22 Uhr gehen die Mädels ins Bett. Dann mal gute Nacht ihr drei.

Phillip und Aurora beschließen, mit Natalie einmal gemeinsam zu reden. Vielleicht hilft es etwas, wenn der neutrale Paps noch mit dabei ist und notfalls dazwischengehen kann.


„Wir kriegen das schon wieder hin, Traumfrau. Egal, was mit Natalie ist. Sie soll nicht so traurig sein.“

„Danke. Es macht mir Angst, dass sie so drauf ist.“

„Ich weiß.“

Die Ältesten haben noch etwas Größeres vor, haha.

Doch Aurora haut sich gleich in die Federn. Wenn das nicht bald vom Tisch geräumt werden kann, wäre das richtig mies.


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