• Kucki 232

Folge 424 - „Ich werde dich ewig lieben!“


Der nächste Geburtstag steht heute an. Doch erst einmal müssen die Sims wachwerden, zur Schule und zur Arbeit, sowie überhaupt erstmal was auf die Reihe bekommen, haha.

Und es fängt mit dem kleinen Pupser gegen 5 Uhr an.

Gefolgt um 6 Uhr von seinen Zwillingsschwestern.

Sowie von der Tante.

Aurora steht ebenfalls mit auf, da sie nachher ja selbst noch zu einer Vorlesung muss. Auch hofft sie, dass sie dadurch näher an Natalie herantreten kann.

Ihre Tochter scheint heute jedoch friedlich geschlafen zu haben. Der Traum lässt der jungen Mutter selbst keine Ruhe. So, dass ihr fast eine Schüssel aus der Hand fällt.

Also beobachtet sie Natalie nur und lächelt sie an, sobald sie schaut. Wenn sie denn schaut.

Fiona macht es Spaß, bei den Tieren mitzuhelfen. Überhaupt verbringt sie viel Zeit draußen.

Auch Emily hilft fleißig mit. Sie möchte, wie ihre Mam, selbst mal mit Blumen zu tun haben wollen. Nur nicht in diesem blöden Laden, wo Nadja ist.

Während es sich der kleine Benjamin auf der coolen Couch mit dem coolen Ausblick gemütlich macht.

Und was machen die Ältesten so?

Der halbe Haushalt verlässt das Haus.

„Wenn ich Geburtstag habe, möchte ich ein Superheldenfiguren-Schloss. Wünsche mir ganz viele Superheldenfiguren.“

Das passende Schloss hat er ja eigentlich schon, haha.

Etwas später werden auch die Ältesten wach.

„Meine Fresse. Dann hast du halt Falten. Meinste, mit Falten kann man weniger rumnudeln? Hör mal auf, nun so nen Mist zu labern.“

„Ist doch so.“

„Laber nicht.“

Phillip genießt seinen freien Tag.

Vielleicht hat Jeremy ja recht. Es wird zwar ihr letzter Geburtstag sein, doch das heißt noch lange nicht, dass man nun Trübsal blasen soll. Also ab nach draußen und die Natur genießen.

Während ihr Mann sich mit Schach ablenkt. Ein bisschen mulmig ist ihm nämlich auch schon langsam. Will es sich aber nicht anmerken lassen.

Und hier und da kann er dann ja auch noch rumschrauben.

Aurora ist von der ersten Vorlesung zurück. Wunderbar. Gleich mal an die Hausaufgaben machen. Sie mutiert langsam und sicher zu einem Handwerksass.

Während Nadja die nächste Kerze gießt. Heute nimmt sie sich Resturlaub. Sie hat ja noch zwei Tage. Dazwischen kommen ja noch die Feiertage und danach möchte sie dann offiziell in Rente gehen.

Samira nutzt die Macht des Haustürschlüssels und kommt die Duvans besuchen. Sie möchte den Geburtstag ihrer Mam nicht verpassen.

„Hey, Bruderherz. Du riechst so nach Ozean, hihi.“

„Hey!“

„Was ich dir, na ja euch, erzählen wollte: Hat Valentino euch schon erzählt, dass er hier in die Nähe gezogen ist? Direkt neben uns.“

„Du verarschst mich. Echt?“

„Hey, Töchterchen. Schön, dass du hier bist. Was hast du gerade gesagt? Valentino ist hierhergezogen? Warum hat er nichts gesagt?“

Das hat selbst Jeremy im Flur mitbekommen.

Doch bevor auch er nachfragt, muss er seine Tochter erstmal erschrecken, haha.

„Boah, Paps. Vollidiot.“

„Ich hab dich auch lieb.“

„Aber was sagst du? Valentino wohnt nun auch hier? Warum sagt der Pfosten nichts? Der kann sich nachher was anhören. Das glaub mal.“


Aurora ist fertig mit ihren Aufgaben und möchte Samira begrüßen. Wenn Phillip den Weg nicht kreuzen würde.

„Stopp kurz! Nicht so schnell, ja? Ich will meine Schönheit nur kurz küssen und dann kannst du weiter.“

„Ich möchte sowieso kurz mit dir sprechen. Geht das? Draußen?“

„Klar.“


„Hat Natalie irgendwas gesagt? Sie redet kein Wort mit mir. Mit dir vielleicht?“

„Ich mache mir halt Sorgen und wenn ich dich nun nicht hätte, dann würde ich wohl nun heulend in den Wald rennen, oder sowas.“

„Nö. Wann soll ich denn mit ihr gesprochen haben? Hm? Du hast sie heute Morgen um einiges länger gesehen, als ich. Telepathie kann ich noch nicht.“

„Ich habe ihr aber einen Zeichentisch gekauft. Der müsste gleich eintreffen. Vielleicht können wir sie so etwas ablenken und sie malt einfach mal schöne Bilder. Was meinst du?“

„Ja, das wäre toll.“


Etwas später trudeln die Sachen ein.

Und eine Sache hat der junge Vater nun noch auf dem Herzen. Er möchte Ramon nach Hause holen und mit ihm über seine Tochter reden.

Der Weise lässt nicht lange auf sich warten.

„Ramon. Ich habe eine Frage an dich. Ist Natalie eine Nachtwandlerin? Na? Na? Und sei ehrlich.“

„Schön, ihr habt das Erste rausbekommen. Dann kann ich es ja bestätigen. Ja, ja, sie ist Nachtwandlerin und wird es auch immer bleiben.“

„Und warum hast du, verdammt nochmal, nichts gesagt? Das Mädchen hat Albträume und hasst ihre Mutter. Ich bitte dich. Das musst du uns doch sagen.“

„Liegt vielleicht daran, dass ich das nicht darf? Es heißt ja nicht, dass Nachtwandler nun böse Magier sind. Sie sind anders, aber nicht böse.“

Ramon macht sich auf ins Esszimmer, um der Diskussion zu entgehen. Nicht, dass er nachher noch zu viel sagt. Das könnte nicht gut ausgehen.“


„Ne, Stopp. So einfach kommst du mir jetzt nicht davon, Ramon. Und wenn es meine Schwester nun mitbekommt, ist mir das auch egal. Es geht um meine Tochter, klar?“

„Also?!“

„Was willst du denn jetzt von mir hören? Ich habe es doch gesagt. Mehr gibt es nicht zu sagen. Und ihr wisst mittlerweile gut, wie man mit Nachtwandlern leben kann. Stellt euch drauf ein und dann lebt eben mit.“

„Was ist mit den Träumen? Ramon, ich bitte dich. Sie ist gerade mal 6. Kann man da nicht was machen?“

Phillip erzählt ihm von den immer wiederkehrenden Träumen, die immer klarer werden.

„Ich schaue, was ich machen kann. Bereitet sie trotzdem darauf vor. Wie gesagt. Es wird etwas Umstellung geben, doch kann sie ein normales Leben führen.“

„Danke, wäre schön. Kannst du mir vielleicht auch sagen, was Benjamin und Fiona für Fähigkeiten haben.“

„Könnte ich, aber ich mach es nicht.“


Am frühen Nachmittag muss Aurora zu ihrer nächsten Vorlesung. Sie hofft sehr, dass Phillip bei Ramon etwas erreichen kann.

Es ist für einen Weisen manchmal schwer, mehr zu wissen, als man teilen darf. Ramon weiß nämlich ganz genau, was für ein Schicksal diesem kleinen Pups einst ereilen wird.

Doch Nadja kommt nicht drum herum. Ihr Geburtstag liegt an und es soll ein bisschen gefeiert werden. Sie backt ihren eigenen Geburtstagskuchen.

Justine will nichts verpassen.

Na dann, Nadja. Augen zu und durch.

Immer mehr Gäste trudeln ein.

Selbst Alex ist hier. Jeremy hat sich auf die Couch zurückgezogen. Für ihn geht es in ein paar Tagen auch los. Am liebsten möchte er ewig so alt sein wie jetzt.

Nun sehen wir auch Elenor das erste Mal als Rentnerin.

„Sag mal Alex. Du hast aber keine Rückenschmerzen oder sowas, oder?“

Phillip bekommt einen Anruf und verzieht sofort die Miene. Puh, da hat er irgendeine Info erhalten, die anscheinend gesessen hat.

Hallo, Christian. Schön, dich mal wiederzusehen.

Damit die Kids nicht allein sind, geht Samira erstmal zurück nach Hause. Möchte später aber nochmal wiederkommen.

Valentino darf auf dem Geburtstag seiner Mam nicht fehlen. Aber, ob er sich gleich erstmal was anhören kann?

Aurora kommt von ihrer zweiten Vorlesung zurück und möchte mit der Familie feiern. Sie merkt, dass Phillip nicht auf sie reagiert. Was ist denn nun los?

„Na. Haste Malvin gestern schöne Augen gemacht? Ich dachte, das wäre nun vorbei? Und nun kommen die nächsten Annäherungsversuche?“

„Ähm, was bitte? Du veräppelst mich doch gerade. Wo soll ich ihm denn schöne Augen gemacht haben? Und wer sagt das? Malvin? Ich bitte dich.“

„Ich habe Manya angerufen und sie hat bestätigt, dass du öfter hingeschaut hast. Keine Ausreden.“

„Manya? Wie bitte? Sie ist meine beste Freundin. Ich. Er hat mich die ganze Zeit angeschaut. Meine Güte. Ich fühlte mich unwohl und hab halt zurückgeschaut. Und das nennt ihr gleich schöne Augen machen?“

„Ach, halt erstmal die Klappe. Du kannst dir nachher Ausreden suchen.“

„Was bitte? Was ist los?“

„Meine Mam ist nun erstmal wichtiger.“

Denn diese möchte ihre Kerzen auspusten und es hinter sich bringen.

Sie sieht doch wunderbar aus, oder nicht?

„Hey, meine heiße Schnitte. Du siehst ja mal krass cool aus.“

„Ein bisschen alt, aber kann man sich dran gewöhnen.“

„Danke, ich lieb dich auch, hihi. Du wirst dich nie ändern. Trotzdem werde ich dich ewig lieben!“

„Moment mal. Wenn du Stress suchst und den Mist nun glaubst, dann musst du eines wissen: Ich habe im Moment ein größeres Problem und da kann ich echt nicht drauf. Warum passiert mir sowas in letzter Zeit immer? Bin ich so böse?“

Sie schnappt sich ihre Sportsachen und verzieht sich nach oben. Das war zu viel. Eigentlich wollte sie einen entspannten Geburtstag feiern und später mit Natalie reden. Aber das jetzt? Nein, das geht zu weit.

Sieht er langsam ein, dass er wirklich etwas zu weit gegangen ist? „Halt die Klappe?!“ Sowas hat er nie zu Aurora gesagt.

Jeremy bekommt von dem Stress natürlich gerade mit und weiß auch nicht so recht, was er sagen soll.

Es ist 15 Uhr durch und die Kids kommen nach Hause. Sie freuen sich schon richtig auf den Geburtstagskuchen. Doch vorher heißt es, Hausaufgaben machen.

„Hey, Mam. Glückwunsch. Du siehst gut aus.“

Ramon ist sichtlich angespannt. Ihm passt es nicht, dass er nicht helfen kann. Schön, dass die drei Kinder die Hoffnung der Zukunft sind, doch den Duvans nicht helfen zu können, bzw. nicht helfen zu dürfen, ist eine Qual.

Und da ist hier doch eigentlich so eine gemütliche Runde. Selbst Nico ist da.

Der mit seinem Paps das Pappding entdeckt, haha.

Im Esszimmer so:

Aber Phillip hat keine Lust mehr auf diese Party. Er ist so sauer seit dem Gespräch. Das einzige, wofür er sich nun bei Aurora entschuldigen möchte, ist dieses „Halt die Klappe“. Ansonsten sieht er es nicht ein, sich auch für das andere zu entschuldigen. Soll sie doch gleich zu Malvin gehen. Er wartet bestimmt schon. Aurora ist jedoch so vertieft in ihrer Meditation, dass sie nichts mitbekommt.

Irgendwo muss er seine Wut jedoch rauslassen.

Während Valentino ein kleines Problem mit seinem Sohn hat. Der Junge, kann manchmal ganz schön anstrengend sein. Wenn er nicht gerade ausbüxt, dann spielt er den kleinen Großkotz. Unvorstellbar, aber Nico ist echt nicht ohne.

„Warum habt ihr uns nicht gesagt, dass ihr hergezogen seid? Ist es das nicht mehr wert, sowas zu sagen?“

„Weil wir euch eine Überraschung machen wollten? Wir wollten es euch doch heute sagen.“

„Wie bitte? Wirklich?“

Der nächste Besuch kündigt sich an. Es ist Steven.

Kurz darauf sogar Patrick.

Aurora kann sich nicht mehr wirklich konzentrieren, wenn Phillip da so einen Lärm macht. Also kommt sie zu ihm und versucht die Lage zu klären. Doch das wäre wohl gerade nicht so gut.

Legt dann aber einfach los:

„Phillip. Ich bin ganz ehrlich. Ich weiß nicht, wie lange ich das noch durchhalte. Es ist nicht das erste Mal, dass du eher den anderen glaubst, als nun mir. Das tut mir weh und deine Eifersucht geht dann manchmal doch etwas zu weit. Ich habe nichts mit Malvin und ich werde auch nie was mit Malvin haben. Ich habe im Moment andere Probleme und du verletzt mich so. Was soll ich davon nun halten? Sags mir.“

„Moment. Du willst dich scheiden lassen? Das willst du mir nun nicht antun, oder?“

„Du glaubst deinem miesen Cousin mehr als mir.“

„Hey, Moment. Ich habe Manya gefragt. Sie hat es bestätigt.“

„Ich habe keine Ahnung, was sie da gesehen haben will, aber es reicht mir langsam. Phillip. Ich bin mit den Nerven am Ende, mit Natalie. Sollten wir uns nicht lieber darum kümmern, als dass nun mal wieder versucht wird, uns auseinanderzubringen? Denkst du bitte mal nach?“

„Manya hat es bestätigt.“

Währenddessen sind die beiden neuen Kumpels gut beschäftigt, haha.

Paps Marco ist später mit dazu gekommen. Er musste viel arbeiten. Es tut ihm auch sehr leid, dass er sich kaum noch blicken lässt und nie so wirklich von seinen Kindern erzählt hat. Nun haben wir ja zwei von ihnen kennengelernt. Die Duvans haben eingesehen, dass es sehr schade ist, dass man irgendwie nur noch für sich ist. Man bekommt gar nicht mit, wie Kinder heranwachsen oder was aus Verwandten geworden ist. Das muss sich schleunigst ändern. Die Zeit rennt weg.

Und oben wird die Diskussion langsam ruhiger.

„Phillip. Du weißt, dass ich dich über alles liebe und ich werde dich ewig lieben, aber es tut weh. Dein Cousin ruft kurz mal an und du glaubst, was er sieht. Ich werde mit Manya reden, da ich keine Ahnung habe, was sie gesehen haben soll. Herrje. Er ging mir halt mit seinen Blicken auf den Keks. Ich musste halt öfter gucken. Entschuldigung, wenn es falsch rüberkam. Malvin ist widerlich. Ich liebe ihn kein Stück. Ich liebe dich. Und nur dich. Okay? Nur hört endlich auf, mir so verdammt wehzutun.“

„Du willst dich nicht scheiden lassen?“

„Niemals!“

Ramon hat sich einigermaßen wieder einbekommen. Klar, man kann ihn verstehen. Er wird nun im Reich sehen, was er für Natalie tun kann. Auch das Reich muss sich auf die erste Nachtwandlerin, nach langer Zeit, vorbereiten.

Christina kann viel besser mit Nico spielen, als nun sein Paps, haha. Hier ist heute was los. Oh, man.

„Wieso? Was denn? Nadja hat nun mal weniger Falten als du. Du bist trotzdem meine ewig blühende Butterblume.“

Inzwischen ist selbst Phillip etwas angeschlagen. Was bitte soll das heute für ein Geburtstag sein? Reißt euch mal zusammen. Es ist Nadjas Ehrentag.

Natalie hat heute schon wieder eine Strafarbeit mitbekommen. Ob diese ganze miese Laune im Moment mit dem Chaos der Welten zu tun hat? Das wäre wirklich mal heftig. Alle denken, dass es sich langsam zum Positiven entwickelt, doch heute sieht es nicht danach aus. Oder liegt es daran, weil Nadja heute älter wird? Hm. Was soll das damit zu tun haben?

Die beiden Kumpels bekommen nichts mit von der dicken Luft. Ist wohl auch besser so.

Aurora redet nachher nochmal in Ruhe mit Phillip. Selbst er ist nun den Tränen nahe. Sie hilft ihrer Tochter beim Projekt, damit sie wenigstens dort punkten kann.

Und Alex hat ja gerade auch voll die Nummer gelassen, haha. Trotzdem versucht er, die Stimmung etwas zu lockern.

Für Justine ist jedoch Ende für heute. Sie hatte einen schönen Tag bei den Duvans und versucht in Zukunft öfter vorbeizukommen. Sie sieht auch ein, dass es ein Fehler war, sich nicht zu melden. Seit Micha tot ist, hat sich vieles verändert. Und da hat diese schon einen Schlüssel von der Familie bekommen. Da war sie trotzdem nie.

Eine kleine Familie auf einem Bild :)

Annalena langweilt sich zuhause. Sie möchte auch noch ein wenig vom Geburtstag haben. Fies, dass die Eltern feiern konnten und die Kleine darf mit ihrer Oma nun nicht feiern, oder was?

Die Grundschülerin wird herzlich an der Tür begrüßt.

„Hey, Süße. Ich freu mich, dass du vorbeigekommen bist.“


Während Aurora sich in der Küche was zu essen macht. Aber ganz vorsichtig bitte. Nicht, dass du dir vor Wut die Finger abhackst.

Nadja möchte auch keine Zeit mehr mit ihren Enkeln verlieren. Sie möchte nach und nach mal alle zusammentrommeln.

Der Kleine findet es schön, dass seine Oma jetzt viel mehr Zeit hat.

Während Phillip mit seinem Cousin eine Romanze schaut. Phillip lernt ihn kennen und ist verwundert darüber, dass sie noch nicht das Vergnügen hatten. Er ist zwar ein ruhiger Typ, aber auf einer gewissen Art und Weise bringt er die Leute zum Lachen. Steven scheint wohl nie was falsch zu machen.

Samira schaut bei ihrer Familie noch einmal vorbei. Ihre Tochter soll nun eh langsam nach Hause. Es ist schon spät.

Wortlos sitzt das junge Ehepaar nebeneinander. Das hätte vorhin echt nicht passieren dürfen. Nicht heute, an Nadjas Geburtstag.

„Opa? Kannst du mir helfen, diese blöden Träume wegzumachen? Du bist doch Magier. Kannst du das?“

Phillip bekommt die Frage mit und geht zum Tisch.

„Süße. Wie wäre es, wenn du deiner Mam mal ein schönes Bild malst? Sie wird sich bestimmt freuen. Und nie Bilder malen, wo deine Träume zu sehen sind. Male immer schöne Bilder. Das hilft dir bestimmt auch.“

„Meinst du?“

„Klar.“

Das scheint etwas geholfen zu haben. Phillip erzählt ihr, dass nämlich im Zimmer eine kleine Überraschung auf sie wartet. Sie rennt sofort los und freut sich riesig, über den Maltisch. Darauf macht sie für ihre Mam ein tolles Winterbild.

Aurora hat davon gar nichts mitbekommen, da sie sich zu dem Zeitpunkt bettfertig gemacht hat. Im Wohnzimmer hat Natalie schließlich eine Überraschung für ihre Mam. Sie fällt fast vom Glauben ab.

„Hier, Mam. Ich habe dir was gebastelt. Ich hoffe, du findest das schön.“

„Huch?! Für mich?!“

„Danke, mein Schatz. Ich freu mich riesig darüber.“

Aurora hängt es sofort an die Wand. Da ja bald Weihnachten ist, passt es wunderbar.

Die Duvans läuten langsam den Feierabend ein. Die Gäste gehen nach und nach nach Hause. Auch wenn es heute recht turbulent zuging, war es im Großen und Ganzen ein schöner Tag für Nadja. Unsere kleine Rentnerin, haha.

Jeremy nimmt seine Frau sofort in den Arm. Das macht ihr etwas Mut.

Marco ist noch hier. Phillip und Aurora sitzen noch weit auseinander. Wenn sie aber wüsste, was ihr Mann da ins Rollen gebracht hat. Es ist schön zu sehen, dass sich Natalie endlich mal mit ihrer Mam unterhält.

Vorsichtig setzt er sich schließlich mit dazu. Phillip hat noch einmal in Ruhe mit Manya telefoniert. Sie hatte zuvor einen heftigen Streit mit Malvin gehabt, was sie sehr in Rage brachte. Marvin und Manya haben danach den Kontakt zu ihm abgebrochen. Das junge Ehepaar ist zu glücklich miteinander, als dass sie sich das nun kaputtmachen lassen. Und so denkt es sich inzwischen auch Phillip. Malvin darf einfach nicht gewinnen.

Die beiden knutschen selbst nach Programmende noch weiter.

Es wird Zeit für die Mädels ins Bett zu gehen.

Die Zwillinge möchten heute mal von ihrer Mam ins Bett gebracht werden. Phillip kommt schweigend hinterher.

„Nacht, Natalie. Schlaf schön. Hab dich lieb.“

„Nacht Mam und Paps. Und bitte nicht mehr streiten, okay?“

„Nacht Süße. Hab dich lieb.“

„Es tut mir leid, Aurora.“

„Mir auch.“

„Ich werde dich ewig lieben. Das wird mir keiner kaputtmachen.“

Und bei den Ältesten so:

„Ey, echt jetzt? Das ist doch total kitschig und albern.“


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