• Kucki 232

Folge 432 - Verschwinde aus meinem Leben


Heute ist Emilys offizieller Geburtstag. Sie hat aber so keinen Bock, irgendeine Party zu schmeißen. Sie geht dann zwar vielleicht mal gerne in die Disco, aber der Haufen an Familie um sie herum, braucht sie dann doch nicht.


Beginnen wir aber erstmal mit den üblichen Aufstehversuchen, haha.

Und schließlich ist dann Abmarsch. Emily hat ja noch die Einschulung. Sie will aber jedem erstmal aus dem Weg gehen und die Lage checken. Die Teenagerin möchte halt nicht auf ihr Glitzer angesprochen werden. Nicht, dass die Mitschüler noch denken, dass sie denkt, sie wäre eine Prinzessin, oder so.

Die Ältesten werden langsam und sicher wach. Was ist hier heute los? Keine übervolle Blase? Rentner zu sein, muss manchmal gar nicht wehtun, haha. Nadja mag überhaupt nicht aufstehen.

Die letzte Grundschülerin verlässt derweil das Haus.

Ganz gechillt wachwerden.

Benjamin ist natürlich auch schon unter den Lebenden. Phillip macht ihn immer schon soweit fertig und dann geht der Kleine spielen. Klappt ganz gut.

Aurora muss um 11 Uhr zur nächsten Vorlesung. Kann sie erstmal ganz entspannt wachwerden.

Und auch Nadja möchte von diesem wunderbaren Tag nicht zu viel vergeuden.

Jeremy sowieso nicht, haha,

Nadja macht eben den Rest im Garten.

Während Aurora zur nächsten Vorlesung flitzt.

Benjamin scheint Zombie im Bällebad zu spielen, haha.

So richtig entspannen kann der arme Jeremy jedoch nicht deswegen. Muss das Pizzading wohl erstmal ohne ihn auskommen.

Ob Nadja das Teil auch mal besucht? Haha. Wäre ja schön, wenn es für die beiden so nen extra Pärchen-Pizzading geben würde. Könnten beide es sich den ganzen Tag dort gutgehen lassen.

Selbst auf dem Wasser kann es anstrengend sein. Schnell vor die Glotze, sonst überfordert sich der arme Kerl noch.

„Wie kann Opa auf einer Pizza liegen? Bist du ein Belag?“

Die Antwort werden wir wohl nie erfahren, weil der Kleine seine Mam gehört hat und er sie erstmal anstürmt. Ganz genau drei Sekunden nach diesem Bild.

Doch dann sind die Großeltern wieder interessanter. Aurora muss eh weiterbüffeln. Bald ist es ja geschafft.

Schließlich ist es 15 Uhr und die Duvans trommeln sich langsam zusammen. Die ersten Hausaufgaben von Emily liegen an. Sie ging den beiden Jungs heute auch aus dem Weg. Hoffen wir mal, sie verstehen das. Das einzige, was sie ihnen nur gesagt hat, ist, dass sie heute keine Party schmeißt.

Die Rentner haben es sich bequem auf der Couch gemacht.

Bis es schließlich an der Tür klingelt. Es ist Marvin. Er möchte seiner Cousine gratulieren.

Und Valentino denkt sich nun dasselbe. Den offiziellen Geburtstag seiner Schwester darf er nicht verpassen. Ganz klar.

Dann auch noch Christian. Der aber lieber mit Badehose ankommt und das Pizzading testen möchte. Spricht sich langsam rum, haha.

Und wo Christian ist, da ist auch Samira.

Phillip hatte heute auf der Arbeit nicht so die Chance, im Meer schwimmen zu gehen, da sie heute eher in den Mooren waren. Dementsprechend juckt jetzt seine Haut. Manchmal ist es bei ihm, wie bei einer vollen Blase. Man kann ganz schnell flitzen, wenn man auf den Pott muss.

Und Emily holt sich erstmal ganz in Ruhe was zu essen. Toll, dass jedoch alle hier antanzen. Aber das ist gerade nicht ihr Problem, weil sie ja nichts machen wollte.

Bis dann schließlich ein verknallter Anando durch die Tür kommt.

„So einfach kommst du mir an deinem offiziellen Geburtstag nicht weg. Happy Birthday. Gut siehst du aus.“

Tante Fenya lebt übrigens auch noch und dachte sich, mal vorbeizuschauen. So ganz vergisst sie den Geburtstag dann nicht.

Und dann kommt er hier auch noch. Ob da Stress vorprogrammiert ist? Bloß nicht heute. Und im Hintergrund tanzt Alex an.

„Sprich sie heute doch einfach an. Ich würde das süß finden, mit euch beiden.“

Als Emily Tommy sieht, wird sie langsam etwas stinkig und dreht um. Die anderen meinen es doch alle gerade nur gut, doch sie will nur ihre Ruhe haben. Selbst die Geschenke interessieren sie nicht.

Schön, dass heute alle Geschwister von Generation 5 und 6 zusammen sind. Hat man selten noch.

Natalie wiederum zieht sich zurück. Selbst ihr ist das ein wenig zu viel.

Emily zieht sich überall dahin zurück, wo ihre beiden Teenager-Jungs gerade nicht sind. Ach, und Manya ist übrigens auch da.

„Wer bist du denn? Dich kenne ich gar nicht.“

Tommy merkt, dass Emily Abstand möchte und bleibt ihr auch fern. Er möchte nur nicht Anando in die Quere kommen. Die beiden giften sich nämlich gerne mal an. Der Teenager empfindet es als schön, alte, bekannte Gesichter wiederzusehen.

Jeremy wiederum beobachtet Anando ganz genau, dass er nichts Falsches macht. Er kann den Jungen einfach nicht leiden.

Emily wiederum muss ihren besten Freund nun doch mal knuddeln.

„Ich hab doch gesagt, dass ich heute nichts machen möchte. Warum seid ihr nun alle hier?“

„Tja.“

„Ich möchte halt den Geburtstag meiner besten Freundin nicht verpassen. Da ist nichts mit ausladen. Hoffe, du bist nun nicht sauer.“

Bis dann schließlich die beiden Verflossenen von Emily in einem Raum sind. Tommy versucht, ihn jedoch zu ignorieren. Anando wiederum schaut ihn giftig an. Er kann gerne der beste Freund von ihr bleiben, aber mehr auch nicht, denkt er sich.

Es wäre schade, wenn sich nun Stress entwickeln würde. Jeremy erkennt die Notlage und bleibt in Reichweite, falls was ist.

Es ist bereits 18 Uhr durch. Benjamin mag nun auch nicht mehr und möchte ins Bett. Das hat ihn ganz schön müde, mit den ganzen Leuten gemacht. Aurora kümmert sich drum.

Beide Jungs wollen schließlich in der Nähe ihrer Emily sein. Tommy fühlt sich etwas unwohl, weil sich Anando plötzlich da so hinpflanzt, aber er bleibt cool. Er möchte nichts riskieren, um seine beste Freundin zu verlieren, auch wenn er ihr die Liebe gestanden hat.

Diese führt aber eher Frauengespräche, haha.

Emily erfährt von Manya, dass ihr Vater sehr niedergeschlagen ist, seit dem Tod ihrer Mam. Die drei Kinder müssen das nun gut im Auge behalten. Vielfraß Mandor mag nicht mal mehr essen. Es gab oft Zickereien zwischen dem Ehepaar, aber trotzdem waren sie füreinander da. Gegensätze ziehen sich halt manchmal doch mehr an, als man denkt.


Sowohl Jeremy als auch Tommy beobachten Emily. Der Vater ahnt, dass sich heute noch etwas anbahnen wird. Nicht mit ihm. Er sitzt da schon und passt auf, haha.

Emily bemerkt die Blicke von ihrem besten Freund und zieht sich erstmal zurück. Sie möchte sich eh schon mal bettfertig machen. Viel wird ja heute wohl nicht mehr passieren. Und auf dem Weg zurück ins Wohnzimmer, knuddelt sie ihren großen Bruder durch. Er hat immer noch viel Stress mit Christina.

Tommy fängt schließlich ein Gespräch mit seiner verflossenen besten Freundin an, oder wie man das nun nennen mag.

Plötzlich passiert alles Schlag auf Schlag. Tommy setzt sich zu Emily hin und beide unterhalten sich ganz in Ruhe. Irgendwann vergisst er, dass Anando noch hier ist und dann:

„Du bist eine absolut Süße. Sorry, wenn ich das so sage und es vielleicht nun auch falsch ist, dass ich das sage.“

„Oh ja, du Arschloch. Das ist sowas von falsch, dass du das nun sagst. Widerlich. Du willst sie doch nur haben, weil ich sie als Freundin gerne hätte. Widerwärtig. Einfach widerwärtig. Bäh.“

Anando wird nun so richtig sauer. Die ganze Zeit hat er die Füße stillgehalten, selbst als Tommy noch hier antanzte. Aber das nun? Niemals.


Der wütende Teenager steht auf und möchte, dass Emily zu ihm kommt. Weg von diesem Widerling. Jeremy hat alles im Blickfeld.

Plötzlich knallt er der nichtsahnenden Teenagerin voll eine ins Gesicht. Er ist so richtig sauer.

„Dieser Spinner versaut mir alles und du ziehst da noch mit. So arm ist das.“

„Aua, sagt mal, spinnst du?“

Das hat auch ordentlich geklatscht.

Selbst Jeremy will nun aufstehen und ihm so richtig eins in die Fresse hauen, doch hält ihn seine Schwester zurück.

„Du mieses Stück Scheiße wirst meine Tochter nicht nochmal schlagen, sonst zeig ich dir mal, was mein kleiner Renterarsch so alles mit dir machen kann. Und glaub mir: Das wirst du nicht überleben.“

Selbst Tammy ist gerade sehr erstaunt darüber, dass der Junge zu sowas fähig ist.

Emily hat Tränen in den Augen und die Stelle wird langsam richtig rot. Jetzt ist auch sie fertig mit den Nerven. Sie wollte das heute doch alles gar nicht. Warum sind alle nur gekommen? Doch vielleicht ist es so auch besser, denn nun weiß sie, wozu Anando fähig ist.

„Du wirst jetzt sofort verschwinden. Ich will dich nie wiedersehen. HAU AB!!!!!!

„Es tut mir leid. Ich wollte das nicht.“

„VERPISS DICH!!!!!!“

Jeremy ist kurz davor, wieder aufzustehen, um ihn selbst rauszuschmeißen.

„Du miese Schlampe, du. Erst den Kerlen schöne Augen machen und dann einfach links liegenlassen. Dann viel Spaß mit deinem widerlichen Bauernjungen. Wenn der mir in die Quere kommt, dann kann ich nur für nichts garantieren.“

Jeremy so aus dem Hintergrund:

„Das werden wir sehen, du Flachbirne.“

Schließlich verlässt er sehr wütend das Haus und knallt ordentlich die Tür zu. Nun ist die Party wohl gelaufen. Emily ist immer noch fix und alle.

Die anderen werden nach und nach nach Hause geschickt. Hier wird garantiert nichts mehr passieren heute.


„Es tut mir leid, Emily. Ich habe nicht nachgedacht.“

Jeremy bringt seine Schwester zur Tür und Emily setzt sich zu Tommy.

„Alles gut. Jetzt weiß ich ja, wie Anando tickt.“

Unbewusst kuschelt sie sich an ihren besten Freund.

„Ich würde dich niemals schlagen. Niemals.“

Die Gäste sind aus dem Haus der Generationen raus und die Duvans versuchen, das Geschehene sacken zu lassen. Jeremy wird morgen mal Anandos Eltern anrufen und notfalls verpasst er dem Milchbubi selbst noch eine Abreibung. Das geht echt gar nicht.

Tommy will schließlich auch gehen, aber es ist schon sehr spät. Nun auch doof, wenn er noch den weiten Weg nach Hause muss.

„Warte bitte. Ruf doch deine Eltern an und sag ihnen, dass du heute Nacht hierbleibst. Ist doch auch doof, nun. Und danke nochmal. Ich bin froh, dass ich dich habe.“

Emily ist eigentlich noch total weggetreten von dem Schlag, aber irgendwie freut sie sich gerade sehr, dass sie weiß, wo sie hingehört. Wenn sie es denn weiß. Die Gefühle spielen ein ordentliches Spiel mit ihr. Schließlich küsst sie ihn nämlich einfach so.

Da ist der Junge gerade sehr überrascht drüber und zieht sie lieber zurück. Letztens sagte sie doch noch, dass sie Zeit braucht. Er will nun nicht die Situation ausnutzen und hier den Helden spielen. Das wird Emily jetzt selbst bewusst.

„Sorry. Ich. Ach, man. Ich will einfach nur ins Bett. Ich kann einfach nicht mehr.“

„Alles gut. Eines muss ich trotzdem sagen. Du kannst gut küssen.“

Tommy schaut sie ganz verlegen an.

„Sorry, nicht heute, Tommy.“


Die beiden gehen kurz zurück ins Wohnzimmer. Jeremy unterhält sich noch mit dem Teenager, während Emily eine SMS von Anando bekommt.

»Es tut mir leid. Ich wollte das nicht. Können wir morgen reden?«

»Verpiss dich!«

Tommys Eltern finden es in Ordnung, wenn ihr Sohn heute Nacht bei den Duvans bleibt. Falls Anando nun weiter Stress macht oder sie einfach nur eine Schulter zum Ausheulen braucht.

Ach ja:


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