• Kucki 232

Folge 435 - Rede bitte mit mir


Anmerkung, bevor es losgeht: Ich wurde darauf hingewiesen, dass ich in Folge 433 einen kleinen Fehler eingebaut habe, den ich aber nun nicht korrigieren werde. Ich habe fälschlicherweise geschrieben, dass Aurora die Tante von Emily ist, aber da ist sie doch die Schwägerin. Ist nicht leicht, wenn man so eine Nachzüglerin hat, haha.


Beginnen wir mit dem letzten Töpfchenbild von diesem jungen Mann hier. Er hat nämlich heute Geburtstag.

An Büchern knabbern ist dann aber auch nicht mehr.

Trotzdem gibt es heute auch eine schlechte Nachricht. Ein enger Freund der Familie ist verstorben. Aber gut. Ihm ging es ohne seine Kim ja auch schon sehr schlecht. Vielfraß Mandor hat leider nun auch die Simswelt verlassen.


Ruhe in Frieden!


Emily hat ganz vergessen, dass ja heute der Geburtstag ihres Neffen ist und muss somit das Treffen mit Marc absagen. Schade. Zwar würde sie ihn lieber sehen, doch es sieht auch doof aus, wenn sie nachher einfach verschwinden würde. Immerhin möchte Benjamin, dass sie ihm beim Kerzenausblasen hilft.

Was nämlich hier noch einmal besiegelt wird.

Phillip wird wach. Seine Schwester hat so viel zu erzählen, aber so wirklich weiß sie nicht, wo sie mit ihren Wehwehchen gerade ansetzen soll. Sie möchte ihren Kummer nicht im Raum verteilen, da der Kleine heute Geburtstag hat und sie die Stimmung nicht vermiesen will mit ihrem Teeniekram.

Och Mensch, Jeremy. Selbst er vermisst seinen besten Kumpel. Ihn mal so zu sehen, ist eine Seltenheit. Aber er darf das nun auch mal.

Emily macht sich heute einen faulen Tag. Einfach ab in die Schlabberklamotten, mit der Familie kurz abhängen und dann ab aufs Bett. Sie möchte unbedingt mit Marc reden. Wie soll sie ihm das bloß mit dem magischen Reich und das alles sagen? Ob ihm das Glitzerzeug schon aufgefallen ist? Sie hat keine Lust mehr, diese dämlichen Haare im Gesicht kleben zu haben, nur damit man das nicht sieht.

„Was ist das da eigentlich für nen Typ? Kenn ich den? Haut er dir auch eins in die Fresse?“

„Paps. Warum redest du nur immer so?“

„Entschuldigung. Ein guter Freund ist verstorben und dann rede ich halt so.“

„Hm? Wer denn?“

„Mandor.“

„Wirklich? Das tut mir leid.“

„Und Paps, nein. Er wird mir keine klatschen. Müssen nicht alle gleich wie Anando sein.“

„Na, will ich doch hoffen. Ich mach mir halt so meine Gedanken. Tommy hätte dir das nie angetan.“

„Paps, bitte. Ich werde aber nicht mit Tommy zusammenkommen.“

Jeremy redet richtig monoton und scheint nicht mal richtig darüber nachzudenken, was er sagt. Ihm fehlt Mandor sehr.

Etwas später macht Phillip den Schokokuchen für seinen Sohn fertig. Das Rezept findet er klasse.

Gegen 9 Uhr wird Nadja wach. Selbst sie ist sehr niedergeschlagen. Die beiden tun einem gerade so richtig leid. Sie merken, dass auch ihre Zeit immer schneller davonrennt.

„Hast du denn diesen Typen schon gesehen?“

„Nein, Paps. Aber Aurora. Sie meint, dass er einen netten Eindruck macht.“


Emilys fauler Tag beginnt im Garten, haha. So kann sie sich aber in Ruhe auf das Gespräch mit Marc vorbereiten. Sie kann kaum schlafen, seit sie ihn kennengelernt hat. Sie möchte bald ganz offen mit ihm sprechen. Auch, wer ihr eine verpasst hat und sowas.

„Aurora. Ich werde langsam müde. Ihr müsst hier langsam und sicher den ganzen Laden schmeißen. Macht da weiter, wo wir aufgehört haben und rettet die Welt. Wir werden es nicht mehr erleben, dass Menschen und Magier zusammenleben können, aber vielleicht ihr.“

Während Phillip versucht seinen Vater aufzumuntern, ruft Aurora Christian an und spricht sein Beileid aus. Auch Manya bekommt eine Nachricht. Christian meint, dass Samira trotzdem nachher vorbeikommt, um mit ihrem Neffen zu feiern.

„Was ist denn mit dir und dem Jungen? Werde ich ihn bald mal kennenlernen?“

„Bald, Mam. Ich möchte erstmal in Ruhe mit ihm reden. Irgendwas hat er, aber ich weiß noch nicht was.“


Nun ist aber erstmal Benjamin der Hauptdarsteller der nächsten Bilder. Und wie versprochen, hilft Emily ihm beim Auspusten. Der kleine Pups wird gleich kein kleiner Pups mehr sein.

Und da ist er. Er ist sowas von Phillip, haha.

„Alles Gute, Großer.“

Etwas später klingelt das Handy von Emily. Damit sie in Ruhe telefonieren kann, verkrümelt sie sich ins Wohnzimmer. Oh, es ist Marc.

„Äh, ja. Hi. Ähm, was? Vorbeikommen? Jetzt? Aber ich.“ Nach einer kurzen Pause. „Ja, ich wohne oben, ja genau. Genau da. Okay. Bis gleich.“

Und im Esszimmer so:

„Den Jungen haben wir gut hinbekommen, oder?“

„Das bist du in Mini, hihi.“

Natalie hat langsam immer mehr Spaß daran, draußen zu sein. Mit anderen Kindern mag sie aber nicht so spielen. Nur mit welchen, die sie kennt. Aber da gibt es niemanden, außer Fiona. Doch ihr kleiner Bruder kommt ja nun auch auf die Grundschule. Dann hat sie wenigstens ihre Geschwister um sich.

Emily hat es plötzlich richtig eilig. Mist. Sie läuft hier in Schlabbersachen rum und ungeschminkt. Man kann ihr Glitzer nun ganz schön sehen und das Meisterwerk von Anando.

Jedoch ist es zu spät dafür. Marc steht schon vor der Tür. Erstmal vergewissern, ob er hier richtig ist. Die Zwillinge erkennt er von den Bildern wieder, also scheint es ja hier richtig zu sein. Schöne Hütte, denkt er sich.

„Hey, ich dachte, wir treffen uns heute nicht? Ich, oh man. Ich sehe scheiße aus. Hättest du mir nicht noch 10 Minuten geben können? Das ist peinlich.“

Die Teenagerin bemerkt, dass er richtig traurig ist. Sie setzen sich hin.

„Sorry. Ich musste hierher. Ich halte das langsam nicht mehr aus. Weißt du, wie übel es ist, sich für etwas entscheiden zu müssen, was ich einfach nicht übers Herz bringe? Boah, ich dreh durch, verdammt.“

„Was meinst du?“

„Die ganze Scheiße geht einem immer und immer wieder durch den Kopf. Egal, was ich mache. Es verfolgt mich. Ich kann das einfach nicht machen.“

„Marc. Fang bitte nicht schon wieder an. Wie soll ich mit dir reden, wenn du in Rätseln redest? Und was noch viel schlimmer ist, ist dich so zu sehen. Sorry, aber ich muss das jetzt machen. Darf ich dich mal kurz drücken? Was auch immer du hast.“

Der Junge ist etwas zögerlich, aber es ist ja nur eine Umarmung.

Bis er langsam anfängt, sich zu öffnen. Zumindest versucht er es. Kurz packt ihn der Mut, alles mal rauszulassen. Wäre da nicht Fiona.

„Hallo. Ist das dein Freund?“

„Darf ich vorstellen? Meine Nichte Fiona.“

„Hi, du.“

Wie schnell sie plötzlich reinmuss, um zu petzen, haha.

„Emilys Freund ist da draußen. Der ist total süüüüüüß.“

Wie schnell Jeremy noch flitzen kann, haha. Überhaupt nicht neugierig.

„Der hat nen Tattoo auf dem Hals. Scheint ein Freak zu sein.“

„Schatz, lass sie bitte. Lass sie da allein. Du musst nicht immer gleich dazwischenfunken.“

Bevor die Rentner zurückgehen, muss Nadja doch einmal einen Blick erhaschen. Marc fühlt sich wiederum langsam beobachtet.

Fiona geht grinsend an ihnen vorbei. Marc versucht einen weiteren Start.

„Also, ich.“

In dem Moment kommt Miguel an ihnen vorbei.

„Was soll das hier? Ist das normal bei euch?“

„Ähm, ja leider. Großfamilie.“

Und der Nächste.

Marc verliert nur langsam den Mut, es zu sagen. Ihm liegt ein sehr großer Stein auf dem Herzen, aber er ist zu schwer, ihn allein runterzunehmen.

Emily beschließt, runter zur Bar zu gehen. Schon ein komisches Gefühl, dass an der Bar weniger los ist, als im Haus der Generationen.


„Nun können wir reden. Was hast du? Ich weiß eh schon so gut wie nichts über dich. Warum ändern wir das nicht mal?“

„Emily, ich versuchs ja. Man. Du scheinst ja auch einige Geheimnisse vor mir zu haben. Warum erzählst du mir nicht deine mal?“

„Weil.“

„Ha, siehst du? Kannst du nämlich auch nicht.“

„Was meinst du? Der blaue Fleck? Meinst du den? Das war ein eifersüchtiger Verehrer, der mir eine geknallt hat. So, nun bist du dran.“

„Dich hat jemand geschlagen?“

Da ist Marc gerade so richtig baff.

„Aber ich glaube, da ist noch mehr, was du mir nicht sagst. Du willst, dass ich rede, aber du sagst selbst nichts. Ich glaube, soweit waren wir die Tage auch schon. Dann rede du auch, okay?“

Diesen Ton kennt sie gar nicht von ihm. Er ist langsam sehr angespannt.

„Also? Was ist es noch? Hm?“

„Es tut mir leid. Sorry. Ich wollte nicht so mit dir reden. Scheiße. Ich glaub, ich versau gerade alles, oder?“

Marc nimmt sie von sich aus in den Arm. Doch, sehr zaghaft.

„Tut mir leid. Eigentlich wollte ich mich bei dir etwas ablenken, aber das macht es doch nicht gerade einfacher. Ich hätte nicht kommen sollen. Ach, verdammt.“

Marc zieht sich zurück und malt irgendwas in den Sand. Die beiden müssen wirklich ganz dringend reden. Emily gibt nicht auf. Sie weiß, wie er normal ist und sie möchte ihm helfen.

Er versucht ihr immer aus dem Weg zu gehen, doch bleibt sie hartnäckig an ihm dran. Sagt aber kein Wort. Auch sie möchte am liebsten nun sagen: „Juhu, ich bin eine Magierin und kann zaubern und sowas.“, aber auch das bleibt versperrt. Sie hat Angst, dass er abhauen könnte.

Also geht das große Schweigen weiter.

„Ja, du hast recht. Mir geht es gerade wohl so wie dir. Ich muss gestehen, dass ich dich sehr mag. So viel kann ich schon verraten. Wenn ich dir erzählen würde, warum ich dieses blöde Glitzerzeug im Gesicht habe und dieses Mal, dann wirst du mich bestimmt für blöd halten. Also finde ich, dass dein Geheimnis bestimmt erträglicher wäre, oder nicht? Oder hast du Angst, dass ich dann gleich abhaue? Oder hast du eine Freundin? Dann ist es doch okay. Nur sei ehrlich.“

„Nein, das ist es nicht. Wie soll ich das erklären? Musstest du schon mal über Leben und Tod entscheiden, nur um mit etwas abzuschließen? Weißt du, wie scheiße schwer diese Entscheidung ist?“

Emily schweigt eine ganze Weile. Auch wenn sie noch nicht genau weiß, worum es geht, muss sie gerade doch sehr schlucken. Wenn sie nun mit ihrem Magierkram ankommen würde, würde das die Sache nur noch mehr verschlimmern.

„Ich habe das Gefühl, wir müssen wirklich mal miteinander reden. Und wenn wir uns alles von der Seele geredet haben, dann würde ich dich gerne näher kennenlernen. Ohne „möglich“ oder „vielleicht“. Du bist nämlich wirklich ein süßer Typ. Ganz ehrlich. Hör auf, so zu lächeln, hihi. Also wollen wir uns mal treffen und uns endlich mal kennenlernen?“

Marc muss dann doch einmal kurz sein süßes Lächeln aufsetzen und nickt schließlich.

„Gerne. Ich melde mich, okay?“

„Schön. Ich freu mich. Und wenn ich dir helfen kann, dann mache ich das auch. Du brauchst das nicht allein durchstehen, was auch immer das ist.“

„Danke.“

Schließlich geht er nach Hause.

Er muss zwischen Leben und Tod entscheiden? Das ist übel. Emily ist fix und alle. Aber sie hat sich in diesen Jungen verknallt, also möchte sie ihm helfen und auch ihr großes Geheimnis, so schnell es geht, verraten. Sie geht zurück nach Hause. Marc bekommt alle Zeit der Welt. Das ist es ihr wert.


Und was macht ihr Bruder derweil so?^^

Benjamin freut sich sehr, dass heute einige aus der Familie und auch Weisen zu seinem Geburtstag gekommen sind. Schade nur, dass Mandor nicht hier sein kann. Er hat leider den Geburtstag des dritten Sprösslings nicht mehr mitbekommen können. Trotzdem wird viel über ihn erzählt. Als wäre er dabei. Selbst Elenor wollte heute kommen, aber sie ist krank geworden. Dafür ist Alex aber da.

Und seine Tante und sein Onkel.

Emily hat sich in ihrem Zimmer zurückgezogen.

Während Jeremy zwischen den zwei Weisen sitzt und er wieder richtig lachen kann. Klar, Mandor, der Vielfraß fehlt, doch er hat noch ordentlich Spaß mit den anderen Zirkusmännern. Miguel meckert nämlich die ganze Zeit rum, dass das Baby ständig stinkt und schreit und es aber wirklich menschlich ist. Sein Zauber war wohl mehr als perfekt, haha.

Emilys Handy vibriert. Es ist sogar Marc.

»Es tut mir leid, dass ich meine Klappe nicht so aufbekomme. Das wird sich bald ändern. Hoffe ich.«

»Alles gut. Mir geht es nicht anders.«

Ach, ja. Hier seht ihr Benjamin übrigens mal etwas besser. Ich sag ja: Phillip Mini.

Nein, Emily. Das tust du nun nicht. Aus, pfui. Und doch, sie tut es.

Immerhin steht der neuen Generation noch eine harte Prüfung bevor. Dass man nämlich nun Emilys Glitzer sieht, ist eine Herausforderung. Sie hat etwas Angst in der Schule. Immerhin wurde sie schon mal gemobbt, obwohl die Familie gutes im Sinne hat. Aber das auch alles zu erklären, ist sehr schwer. Die Welt der Magier öffnet sich immer mehr und man kann dagegen nichts machen. Es wird immer sichtbarer.

Ramon und Miguel müssen die Kinder langsam darauf vorbereiten. Besonders Emily und Natalie.

Die Teenagerin weiß nämlich absolut nicht weiter.

Fanbild^^

Emily verschwindet im Bad und starrt sich im Spiegel an. Ihre Mam bekommt das mit. Als ihre Tochter jedoch noch nicht nach 30 Minuten zurückkommt, schaut sie mal nach.

„Hey, was ist passiert? Du bist so bedrückt. Was ist mit dem Jungen passiert?“

„Mam, ich bin unsterblich in ihn verliebt und wir beiden haben wohl Geheimnisse auf dem Herzen, welche wir nicht aussprechen können. Ich kann ihm doch nicht einfach sagen, dass ich eine Magierin bin. Das ist doch Blödsinn. Aber ich habe keine andere Wahl.“

„Also, ich bin schon sehr alt und ich habe bereits sehr viel miterlebt. Mach es einfach wie ich. Sag ihm einfach, dass du in ihn verliebt bist. Ich bin mit dem Mann immer noch verheiratet, dem ich das gestanden habe. Also, warum sollte es bei dir nicht auch klappen? Er sieht wirklich sehr gut aus, hihi. Scheint ein netter Junge zu sein.“

„Danke, Mam. Ja, er ist richtig süß, hihi.“

„Dann schnapp ihn dir.“

„Sprecht euch aus. Macht ein Date. Das ist wichtig. Und wenn er dir nach der Aussprache nicht glaubt oder dich für dumm verkauft, dann ist er es nicht wert.“

„Ich weiß, Mam. Aber ich wurde damals schon so gemobbt. Ich will das nicht nochmal in der Oberschule erleben. Und schon gar nicht bei Marc.“

„Ich habe das Gefühl, dass auch er in dich verschossen ist, aber auch auf ihm etwas lastet. Ich habe ihn vorhin doch etwas beobachten können. Wie er dich angeschaut hat. Er schmilzt förmlich, hihi. Aber dann auch diese Unsicherheit. Geh es langsam an und dann schnapp ihn dir.“

Benjamin hatte einen schönen Tag mit den Leuten. Es gab auch einige Geschenke. Doch nun muss er erstmal duschen. Seine Haut ist im Moment ständig trocken und juckt. Liegt wohl daran, dass die Haut nun anspruchsvoller wird. Immerhin ist er ja nun ein Grundschüler.

Aurora findet nun aber endlich mal die Ruhe, ihre Hausarbeiten für die Uni fertigzumachen.

Und für den Rest ruft die Couch. Ab sofort sitzen hier alle meine Sims, wenn sie nicht gerade im Esszimmer büffeln müssen.

Emily möchte sich gerade hinlegen, als noch eine SMS von Marc kommt.

»Ich wünsche dir eine gute Nacht. Ich freue mich schon darauf, dich näher kennenzulernen.«

»Aber erstmal reden wir. Gute Nacht.«

»Ja.«


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