• Kucki 232

Folge 444 - Das Haus mit der roten Couch


Marc hat gar nicht so wirklich mitbekommen, dass er bei Emily eingepennt ist. Trotzdem hat er wunderbar geschlafen und würde sogar gerne weiterschlafen.

„Hi.“

„Hi.“

Die morgendliche Dusche von Benny ist auch erledigt. Auch er wünscht sich langsam, in einer Badewanne zu schlafen. Dann passiert dieses ständige Jucken einfach nicht mehr.

„Sag mal. Hat Marc wirklich bei dir geschlafen? Habt ihr rumgeknutscht?“

Nun fängt Natalie auch noch damit an, haha. Aber es ist trotzdem schön, dass sie sich langsam öffnet. In der Schule hat sie zwar weiterhin Probleme damit, Freundschaften zu schließen, aber das ist ihr egal.


Marc ist noch etwas durch den Wind wegen gestern. Jeder wollte was von ihm.

„Du, es tut mir leid, dass ich dich gestern so angestürmt habe. Aber es ist nun mal die Wahrheit, dass es nicht leicht ist, dich nicht zu küssen und sowas. Kommt aber nicht nochmal vor. Ich möchte dich irgendwie nicht unter Druck setzen. Also, wenn das zu weit ging, dann sag es bitte.“

„Ich glaube, was deine Familie gestern Morgen gemacht hat, war um einiges schlimmer.“

„Hm, wieso? Was war denn? Ich habe nichts mitbekommen.“

„Manchmal habe ich das Gefühl, sie machen schon Hochzeitspläne und sowas. Emily. Das Problem ist, dass ich erstmal mit dir allein sein möchte. Mit dir einfach irgendwo hin. Du weißt noch so vieles nicht und du musst mir auch noch viel erzählen. Das ist schier unmöglich, wenn uns ständig jemand anstarrt.“

„Oh, Mist. Meine Familie hat dich belagert? Das tut mir leid. Irgendwie machen sie sowas immer gerne, hihi. Ich rede mal mit ihnen und dann können wir gerne mal allein was machen, wenn du magst. Und stimmt. Wir haben uns noch sehr viel zu erzählen. Holen wir nach. Versprochen. Aber ich muss nun erstmal gleich los. Hoffe, du kommst auch bald auf die Oberschule. Also bis später.“

„Bis später.“

Sie sind alle so neugierig auf Marc und merken selbst nicht, dass sie ihn damit etwas überfordern.


So auch bei Aurora. Normal hält sie sich immer etwas im Hintergrund und wenn der Zeitpunkt gekommen ist, dann stellt auch sie sich vor. Doch der Junge wurde von jedem irgendwie herzlich aufgenommen. Nur manchmal etwas zu viel, haha. Emily möchte das nun aber bald mal klären.


Die Kids sind in der Schule und die nächste Rutsche steht auf. Mal eben ist der halbe Haushalt aus dem Haus.

Marc ist noch da und möchte sich trotzdem etwas an Emilys Eltern rantasten. Er hat schnell gemerkt, dass es hier etwas lockerer zugeht. Für so einen zurückhaltenden Jungen wie Marc eine Herausforderung.

„Es tut mir leid, dass ich gestern hier eingepennt bin. Kommt nicht wieder vor.“

„Ist doch okay. Du bist willkommen. Wir mögen dich, also kannst du jederzeit herkommen.“

„Solange du nicht mit meiner Tochter rumnudelst.“

Alles klar. Marc macht sich dann doch lieber mal auf zu Valentino, um ihm noch ein bisschen zu helfen. Der Teenager hat ein paar Tage für den Umzug freibekommen, aber wie es aussieht, muss er nun da gar nicht mehr hin, da seine Mutter in der Oberschule schon mal angerufen hat. So kann er dann die Woche beim Umzug noch helfen und nächste Woche geht alles seinen normalen Lauf.

Im Großen und Ganzen ist der Junge trotzdem sehr glücklich. Er hat nur Angst, wieder jemanden zu verlieren.

Während Nadja so im Garten wuselt, …

… macht es sich Jeremy auf dem Pizzading bequem.

Aber von der Ruhe bleibt nicht viel, da Ramon vor der Tür steht. Gibt es Neuigkeiten?

Und Miranda? Na dann ist Miguel ja auch nicht weit.

Anmerkung: Ich habe mir übrigens mal das Kind von den beiden angeschaut. Ihr werdet es nicht glauben, aber der kleine hat weiße Haare, haha. Da das ja aber eher mit dem Fluch zu tun hat, frage ich euch: Soll er nun braune Haare bekommen oder pinke?^^

„Sind Aurora und Phillip da? Wir wollten mit ihnen über die Kinder sprechen. Es tut sich immer mehr mit den Dimensionen und es ist so, als ob neues Leben entsteht. Selbst Emily ist ein Grundstein für alles. Ich hoffe, sie wird ihre Aufgabe nicht vernachlässigen.“

„Die beiden sind arbeiten.“

Und da ist Miguel.

„Es ist besser, wenn du selbst mit ihnen drüber redest. Es ist zwar schön, dass wir den ersten reinen Magier haben, aber ich denke, das würde Emily genauso interessieren, was du zu sagen hast.“

Und Jeremy muss die ganze Zeit Miranda anschauen, haha. Da hat sich Miguel aber einen Feger zusammengebastelt. Na ja, wir denken daran, dass ihre Hupen noch weitaus größer waren.

„Aber ich finde es trotzdem schön, dass wir endlich was erreichen konnten. Bislang ist noch kein Haus abgebrannt, hihi.“

Da 6 Sims des Haushaltes gleich durch die Tür stürmen werden, haben sich die anderen schon einmal ins Wohnzimmer gesetzt. Die Sache mit dem Reich darf nicht vergessen werden.

Nadja hat sich lieber mal rübergesetzt. Sie weiß zwar, dass ihr Mann nur Augen für sie hat, aber auch Jeremy ist nur ein Mann und guckt gerne mal auf Ärsche und Hupen. Miranda flirtet nämlich gerne. Dort scheint sie noch nicht so ganz ausgereift zu sein. Letztens war sie sogar mit Miguel mal in einer Bar und kam danach mit drei Kerlen wieder. Für sie ist das normal, haha.

Aber Miranda geht dann eh woanders hin. Es ist gähnende Langeweile, während alle warten.

„Habt ihr mal nen Kaffee oder sowas?“

Die beiden hier wissen immer sich zu beschäftigen. Sei es auf der Waschmaschine, in der Badewanne, auf der Terrasse, haha. Der Kleine ist auch erstmal im Reich der Magie untergekommen. Die beiden haben einfach ein zu wildes Leben, um den Kleinen vernünftig großziehen zu können.

Bis schließlich alle von der Schule oder Arbeit kommen. Nico ist mitgekommen.

„Kannst du mir sagen, ob ich ein Wellenreiter bin? Ich hab immer dieses blöde Jucken. Das nervt.“

„Ja, du bist einer. Ich wollte dir das schon eher sagen, aber ich kam da leider noch nicht zu. Ich bin im Moment am Forschen, ob ich etwas gegen euer Jucken finde. Wenn ihr ohne Wasser seid, dann muss das ja grauenvoll sein. Trotzdem haben die Wellenreiter eine wichtige Aufgabe.“

„Cool. Ich freu mich schon darauf, was Besonderes zu sein.“

„Pass aber bitte auf. Wenn du 15 bist, dann kommst du zu mir. Wir haben noch viel vor uns.“


Tommy ist mit am Start.

Und Emily scheint ja richtig gute Laune zu haben.

„Mam? Paps? Ich gehe nie wieder in die Schule. Ich hasse das da. Solange Anando da ist, gehe ich nie wieder hin.“

Eigentlich wollten die Weisen sich ja nun in Ruhe mit den Duvans unterhalten, aber irgendwie wird daraus wohl nichts.

Es kommt sowieso eine Unwissende mit ins Haus und da ist vorerst noch Stillschweigen angesagt. Eine gute Freundin von Emily ist mit Tommy hinterhergekommen. Ihr Name ist Alessia.

Tommy scheint auch sehr angepisst zu sein. Was zum Geier ist hier denn passiert?

„Mensch, du hast es doch mitbekommen. Ich würde ihm am liebsten so richtig eine verpassen.“

„Lass den doch einfach links liegen. Du kennst Anando doch mittlerweile.“

„Ja, aber ich weiß trotzdem noch nicht, warum er mich einfach nicht in Ruhe lassen kann. Und da wollte ich letztens sogar noch nett zu ihm sein.“

Und dann Jeremy in Badehose dazwischen. Läuft.

Nadja zieht sich mit den Zwillingen zurück. Das wird nun doch etwas zu laut.

„Haltet einfach nur alle die Klappe, okay? Ihr pisst mich alle so an und wollt alles nur besser wissen. Und da wisst ihr gar nichts.“

„Boah, Emily. Fährst du nicht gerade ein bisschen zu viel hoch?“

„Und du halt auch deine Klappe, Tommy. Auch du solltest den Ball flach halten.“

„Langsam habe ich echt den Eindruck, du spinnst einfach nur noch. Es soll sich immer nur alles um dich drehen, habe ich das Gefühl.“

„Was redest du da? Das ist nicht wahr.“

Jeremy hat sich derweil umgezogen und hört einfach nur zu.

„Ja, aber dann brauchst du mich nicht gleich so anzufauchen. So kenn ich dich gar nicht. Was ist los mit dir? Sei froh, dass Alessia und ich dazwischengegangen sind.“

Die Weisen finden es gerade irgendwie witzig. Doch auch Nico ist nicht so ganz gut drauf heute. Alle kommen wieder zu den Duvans, um sich auszukotzen.

Doch Emily muss erstmal raus, sonst haut sie gleich noch was zusammen.

„Kannst du mir mal sagen, was hier los ist?“

Während Jeremy die da drinnen erstmal machen lässt. Kinderkacke da, haha.

„Marc bekommt ein viel schöneres Bett als ich. Ich will keinen großen Bruder haben. Ich bin der große Bruder und nicht er. Er bekommt viel schönere Sachen als ich.“

„Woah, woah. Mach mal halblang.“

Und so zwischendrin gibt es dann halt mal so ein Bild, haha.

„Emily hat uns von ihrem Freund erzählt. Sie hat wohl nun Angst, dass Anando dazwischenfunken könnte. Anando hat sie heute nach einem Date gefragt, weil er alles wiedergutmachen möchte.“

„Alles gut, Emily. Alles gut.“

Anando wollte sich heute eigentlich nur für alles bei Emily entschuldigen. Na ja, gut. Er hat wirklich nochmal gehofft, dass er bei ihr landen kann und hat sie wegen eines Dates gefragt. Eigentlich weiß er ja von Marc. Hat ihn zwar noch nie gesehen, aber er weiß eigentlich, dass sie verknallt ist. Da sind bei ihr alle Sicherungen durchgeknallt und diesmal war sie fast diejenige, die ihm eine gescheuert hätte. Und dann wollte Tommy noch dazwischen und na ja. Sie war so in Rage, dass auch sie anfing ihn zu beschuldigen, weil er ihr ja schöne Augen gemacht hat. Das wurde ihr dann zu viel.

Schließlich möchte sie sich bei ihrem besten Freund entschuldigen und ist sogar sehr froh darüber, dass er dazwischengegangen ist. Diese Wut, die sie in dem Augenblick hatte. Es kam einfach wieder alles hoch und dann war Marcs Lächeln vor ihren Augen. Als sie dann noch daran dachte, dass er ja bald auf ihre Schule geht, war dann ganz vorbei. Alessia und Tommy haben sie dann nach der Schule nach Hause gebracht.


„Es tut mir leid. Ich weiß nicht, was das war. Tut mir leid, Tommy. Ich hab dich lieb.“

„Ich dich doch auch. Dafür sind Freunde da. Auch wenn du mir fast eine gezischt hättest.“

„Och, menno. Es tut mir leid.“

Sie sehnt sich immer mehr danach, mal irgendwo mit Marc allein sein zu können. Ohne irgendeine Familie, die ständig dumm rumfragt oder irgendjemand Dummes, der einfach nur Stress machen will.

Marc wird sich das wohl auch so langsam denken bei Nicos Gemotze.


„So, haben wir nun alles geklärt, oder soll ich den Boxsack von oben holen? Hihi.“

„Hallo. Bist du nicht der eine Typ, der meine Tante mal geküsst hat? Hihi. Wenn das Marc wüsste.“

Und genau aus diesem Grund möchte Emily mit Marc mal allein sein.

Nachdem die Teenagerin eine SMS von Marc bekommen hat, geht es ihr viel besser. Trotzdem würde sie es doch langsam vorziehen, wenn er in der Abendschule bleibt. Wenn er auf Anando trifft, wäre das bestimmt nicht gut. Wenn man denkt, Anando hat sich beruhigt und kommt mit der Situation klar, passiert zuhause wieder irgendwas. Das lässt er dann an Emily aus. Kommt dann an mit Worten wie „Wären wir zusammen, würde das nie passieren“, blabla. Die Wächterin wollte ihm ja eigentlich erst helfen, weil er ihr so leidtut, aber so langsam würde sie ihn lieber aus dem Fenster schmeißen.

Nico und die Weisen sind mittlerweile nach Hause gegangen. Wenn so eine Stimmung herrscht, braucht man nicht mit diesem Botschafter-Kram ankommen. Emily soll trotzdem schnellstmöglich ins Reich kommen.


„Und? Ist cool, nun offiziell ein Wellenreiter zu sein, oder?“

Im Wohnzimmer hat sich langsam auch wieder alles beruhigt. Keiner weiß so richtig, was er sagen soll. So ist Emily noch nie ausgeflippt.

Später ruft Emily Marc an. Selbst er hat in seinem neuen zuhause ordentlich einen von Nico auf die Mütze bekommen. Emily schlägt vor, dass sie sich mal am Wochenende treffen und in Ruhe reden.

„Oben bei den Klippen wäre es doch schön.“

Die Teenagerin würde gerne alles im Moment um sie herum ausblenden. Alle Probleme, alles Gerede und einfach alles. Nur Marc darf da sein.

Emily zieht sich den ersten Teil des Fernsehabends in ihrem Zimmer zurück. Nadja möchte mal in Ruhe mit ihrer Tochter reden. Doch erstmal holt sie sie aus ihrem Zimmer raus. Es wäre schade, wenn sie nun nicht mit dabei wäre.

So sieht übrigens mein schwimmender Kasten aktuell aus, haha. Ich habe aber gesehen, dass der helle Zaun da oben irgendwie nicht hinpasst. Manchmal wirken solche Bilder richtig Wunder.^^


0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

Folge 527

Folge 526