• Kucki 232

Folge 453 - Auf den Spuren des Verursachers


Marc konnte die ganze Nacht nicht schlafen, da seine Temperatur immer weiter stieg. Emily war drauf und dran, einen Arzt zu holen, aber Mam Nadja meint, dass er fiebersenkende Tabletten nehmen soll und kalte Wickel würden das auch schon stemmen. Somit hat Emily eine sehr schlaflose Nacht gehabt. Doch das ist ihr egal.


Ein paar Stunden konnte sie dann schließlich doch noch schlafen. Trotzdem wäre liegenbleiben die bessere Option. Egal, auf geht’s.

Die anderen quälen sich ebenfalls nur so raus.

Am Tisch ist jeder für sich. Emily überlegt, zuhause zu bleiben, weil das eine ziemlich harte Nacht war. Phillip wiederum freut sich heute darauf, im Ozean zu arbeiten, auch wenn er kein Wellenreiter mehr ist. Natalie überlegt, in welcher Ecke sie sich heute verstecken soll, damit keiner sie volllabert. Fiona würde ja gerne wieder dumme Fragen stellen, doch ihr Paps sitzt ja da. Und Benny überlegt in eine andere Klasse zu gehen, damit Sophia nicht immer danebensitzt, wo sich Benny hinsetzen möchte.

Phillip ist so in Gedanken versunken, dass er ganz vergessen hat, aufzuessen. Die anderen sind schon lange fertig. Marc überlegt noch, ob er im Reich der Toten ist, wo das Haus der Duvans steht oder ob er einfach nur ordentlich krank ist.

„Hey, du siehst ja richtig übel aus. Geht’s dir gut? Geh lieber zum Arzt.“

Der Junge bekommt wenigstens schon mal trockenes Brot runter. Irgendwie.

Kurz darauf kommt auch noch Emily vorbei.

„Geht es dir besser? Willst du nicht lieber zum Arzt?“

„Hm?!“

Phillip fängt heute in der Oase mal an. Er möchte nicht, dass seine Mam das noch macht. Sie hat sich letztens schon ordentlich überwunden. Na ja, gut. Ist auch kein Wunder bei den Temperaturen. Also legt er bei Schrotti vor.

„Fall mir ja nicht um, hihi. Du versprichst mir, dass du zum Arzt gehst und nachher schläfst du dich zuhause aus. Versprochen? Wehe nicht. Dann hau ich dich.“

„Dann hau ich zurück. Nein. Mach ich.“

„Alles klar. Das wird schon wieder. Morgen wollen wir nämlich wahrscheinlich spontan eine Grillparty machen. Das wäre ziemlich langweilig ohne dich, hihi. Insofern du denn Lust hast. Jeder soll kommen, der Lust hat. Das können viele werden.“

„Äh. Dann weiß ich noch nicht.“

„Wir ziehen uns zurück, okay? Habe doch jetzt so einen schönen Fernseher.“

„Geht klar.“

„Ih. Verschwindet. Das ist ekelig.“

„Bäh, haut ab.“

„Füttert euch woanders. Das ist ekelig.“


Phillip nimmt sich heute lieber frei. Es ist heiß. Seine Mam soll das hier nicht machen. Aurora hilft zwar auch gleich noch mit, aber der junge Erwachsene will eh noch die Grillparty planen. Und ihr wisst ja: Ein Telefonat und es kann ziemlich voll werden.

Etwas später sind die Ältesten startklar. Nadja ist auch gleich wieder rückwärts rein, als ihr diese heiße Luft entgegenkommt. Ohne sie.

„Am besten du gehst gleich zum Arzt und dann kühlst du deine Stirn. Was gut hilft, ist Brühe. Kraftbrühe. Habt ihr die? Und dann ordentlich im Bett schwitzen.“

„Ähm, ja.“

Nachher wird doch noch etwas in der Oase umgestellt. Jeremy findet die Leinwand noch ziemlich klein. Die muss größer sein, damit es sich auch lohnt, hier was zu gucken.


Draußen ist fast alles fertig.

Selbst die Hühner wünschen sich einen Ventilator. In den Stall mag nun keiner mehr gehen.

Marc wiederum packt sich nun wärmer ein. Der Junge ist wirklich nicht so ganz da. Er hat es ja nicht weit, bis zu seinem neuen Zuhause. Dort ist gleich erstmal wieder Bettzeit angesagt. Nadine weiß auch schon Bescheid. Nachher kümmert sie sich um deren Mam, wenn Valentino weg ist. Schön, dass sie heute freihat. Nadine ist bereits 19.

Anmerkung: Ich bin gerade am Überlegen, das Alter von Tanya etwas höher zu setzen, da sie ja schon 14 gewesen sein soll, als Marc auf die Welt kam. So schlimm ist es dann auch nicht, haha.

Somit war Tanya 14 bei Nadine und bei Marc 16. Das klingt besser.^^

Phillip ist draußen fertig und oben wird ebenfalls nochmal eine Runde geschwitzt.

Nadja ruft ihren ältesten Sohn an und fragt, ob er morgen zur Grillparty kommen möchte. Er soll dann einfach mal rumfragen, wer noch Lust hat. Valentino wollte eh gleich vorbeikommen. Und klar, lässt er sich das mit morgen nicht entgehen. Durch das Geld von Jeremys Mam, kann er sich nun auch endlich mal eine Pflege leisten, die ab morgen eingearbeitet wird. Klar verdient er als Anwalt ein bisschen, doch das neue Haus hat ja alles verschluckt. Und es nimmt noch lange kein Ende dort. Tanya möchte sowieso nun langsam selbstständiger werden. Sie fährt bald erstmal zur Kur, wo man sie auch mal ordentlich behandeln wird. Rundum-Paket für sie.

Und da ist der Lockenkopf auch schon. Er musste eben nur auf Nadine warten. Nachdem Marc nach Hause ist, ist er einfach nur in seinem Zimmer oben verschwunden. Den wird wohl heute keiner mehr sehen.

„Mam, ich hab dir ja gesagt, dass ich irgendwas übersehen hatte. Und dem ist sogar so. Der reiche Typ scheint nicht schuld an dem Unfall gewesen zu sein. Er hat eingeräumt, dass er zwei Bier getrunken hatte, aber langsam. Er soll noch klar bei Verstand gewesen sein. Mag ja sein, aber trotzdem sollte man die Finger von lassen. Aber ich meine, mindestens sechs Bierflaschen im Auto gesehen zu haben. Ich habe da total nicht dran gedacht. So viele leere Bierflaschen, aber der Fahrer redet von zwei Bier, was auch bestätigt wurde? Wir haben Abstriche gemacht von den Flaschen und nun mal schauen, was das Labor sagt. Wer soll das Auto denn sonst genommen haben? Er lebt allein.“

„Moment mal. Du setzt dich hier auf die Couch und erzählst los, ohne deine Mam erstmal zu knuddeln? Wo sind deine Manieren hin? Hihi.“

Und bei Jeremy geht das natürlich auch nicht, als er da so durch die Tür flattert.

Auch Phillip ist neugierig geworden. Ihn interessiert nur mehr, was da nun mit Christina ist.

Und Nadja wiederum möchte alles über den Fall wissen. Valentino weiß gar nicht, wo er anfangen soll. Aurora kommt mit dazu.

„Es wäre halt nur schön, wenn sich der Fall endlich klären würde. Es scheint euch ja langsam besser zu gehen, aber da ist immer noch jemand auf der Straße, der Menschen getötet hat.“

„Und was Christina betrifft: Kommt die einmal hier an, werde ich ihr ein paar Takte erzählen.“

„Nein, Paps. Wir haben uns in den letzten Tagen ausgesprochen. Sie sieht es langsam ein, dass sie viel Mist gebaut hat. Wie sie mich behandelt hat und wie auch die Kinder auf sie reagieren. Christina wird nichts mehr machen, hoffentlich. Oder meinst du nicht auch, dass das begraben werden muss, Paps?“

„Ich trau ihr halt nicht und das ist Fakt. Was für eine Fresse sie hier damals schon immer gezogen hat. Wie sie dich über den Tisch gezogen hat, pah. Und du musst immer wieder auf die Alte anspringen.“


„Christina war schon immer eigen. Auch ich glaub da noch nicht so ganz dran.“

„Meinst du nicht, ich hätte mir nicht schon eher gewünscht, mit Tanya zusammengekommen zu sein? Dann wäre der Unfall mit Sicherheit nicht passiert. Aber er ist passiert und ich war trotzdem mit Christina verheiratet. Es lässt sich nun nicht ändern. Aber ich möchte das beste draus machen. Wir haben geredet und da wird nichts mehr kommen.“

„Wenn du schon mit Tanya zusammen gewesen wärst, dann wäre DIR wohl was passiert. DU wärst dann nämlich am Steuer und DU wärst nun der, der tot ist. Denk doch mal nach.“

Da sich die Themen eh nur noch im Kreis drehen würden und nichts Weltbewegendes mehr bei rumkommen würde außer Spekulationen und sowas, beschließen Nadja und Aurora nach draußen zu gehen. Aurora möchte unbedingt mal lernen, wie man Kerzen gießt. Was schon richtig klasse anfängt.

Etwas später braucht Valentino erstmal nen Drink. Jeremy reimt sich da immer mehr Blödsinn zusammen.

Nadja kommt mit dazu.

„Entschuldigung, wegen deinem Paps. Er ist in letzter Zeit sehr schnell auf 180. Das tut selbst mir weh. Er versucht sich zwar nichts anmerken zu lassen, aber er merkt langsam, dass seine Zeit gekommen ist. Er möchte, dass es seiner Familie gutgeht, wenn er nicht mehr ist. Und wenn er dann natürlich sowas hört, dann denkt er, dass er was falsch gemacht hat und besser auf uns aufgepasst hätte müssen.“

„Mam, das ist doch Blödsinn. Warum lässt er sich davon nun runterziehen?“

„Tja, frag ihn.“

„Geht es dir denn mit Tanya gut und bist du glücklich mit ihr?“

„Ja, natürlich.“

„Dann ist doch alles gut.“


Phillip hat auf seiner Arbeit davon erfahren, wie man künstliches Fleisch anlegen kann. Es schmeckt wie Fleisch, sieht aus wie Fleisch, aber ist kein echtes Fleisch. Grandiose Idee. Heute wurden die ersten zwei Bestellungen dafür geliefert. Die Duvans essen zwar gerne Fleisch, aber wollen sie es reduzieren. Der Umwelt zuliebe.

Während sich Jeremy nach draußen verpieselt und die Spielecke aus Frust nochmal umgeräumt hat. Die große Leinwand ist nun das einzige, was er heute noch sehen möchte. Immerhin hat er angefangen einen Schlachtplan für Christina zu erarbeiten und den wird er durchsetzen. Ihm egal. Er hasst diese Frau. Und irgendwann wird man ihm noch dafür danken. Er hat sowas in der Pippi.

Später versucht Aurora jedoch mal, mit ihm zu reden.

„Jeremy. Du solltest auch nicht immer so negativ denken. Du musst uns auch mal ein bisschen vertrauen. Ja, Christina hat Mist gemacht. Aber meinst du nicht, dass man mit dieser Frau doch ein bisschen reden kann, als nun gleich mit einem Panzer vor ihrer Tür zu stehen?“

Valentino geht nach Hause. Die Worte seiner Mam gehen ihm sehr nahe. Er möchte für sein Paps nun wieder öfter da sein. Der Fall hat ihn zu sehr aufgefressen und dann noch der Ärger mit Christina. Und was war mit seinem Paps?

Die Kids haben für diese Wochen Schulschluss. Das Sommerfest ist morgen und dann beginnt das nächste Schuljahr. So werden mir die Sims vor der Tür abgestellt, haha.

Emily schaute fix nochmal bei Marc vorbei, aber er schläft. Soll er sich auskurieren. Dann ist er fit für morgen.


Die Erwachsenen sitzen ziemlich nachdenklich am Tisch. Keiner sagt was. Benny schaut nicht schlecht. Sind sie in einer Illusion gefangen? Schlafen sie und träumen vor sich hin?

Benny hat sich nämlich heute mit der kleinen Sophia ausgesprochen. Sie ist zwar nachher heulend abgehauen, aber das musste halt mal raus.

Während Natalie das so richtig cool findet, was ihr Paps da gebastelt hat. Diesen Beruf will sie nun auch machen. Wenn man da so coole Sachen bastelt, möchte sie auch Umweltschützerin werden. Ganz klar.

Die neue Ecke ist sowieso viel schöner für die ganzen Sachen. Die Kinder haben sogar gefragt, ob man das Zelt nicht mal zu einem Schlafraum umbauen kann. Sie möchten jetzt immer draußen schlafen. Hier regnet es doch eh kaum, also können sie auch draußen schlafen.

„Wie geht es denn Marc so? Ich finde, er ist ein netter Junge.“

Anmerkung: Ich wollte meinem Mann mal das Grundstück zeigen und fand diese Perspektive ganz schön. Hab da einfach mal nen Screen von gemacht.^^

Und morgen steht dann die Grillparty an. Die Duvans sind sehr gespannt, wer alles kommen wird. Zwar soll es etwas stürmischer werden, aber notfalls kann man dann ja reingehen. Nun wohnen die Duvans schon fast ein Jahr hier. Die Zeit vergeht.


„Hey, Traummann. Wie war dein Tag so? Hihi.“

Jeremy verpieselt sich nach draußen. Nur sieht er noch nicht so viel. Muss richtig dunkel sein dafür. Ihm ist es aber egal, da die Glotze hier trotzdem größer ist als drinnen. Also nimmt man das gerne in Kauf.

Benny gesellt sich mit dazu.

„Opa. Das ist total cool. Du bist der beste Opa.“

Da sie Marc heute eh nicht mehr sieht, macht Emily das Abendessen fertig.

Im Haus der Generationen ist sogar nun ein viel größerer Tisch, wo alle Platz finden. Um 18 Uhr wird gemeinsam gegessen. Jeder möchte von seinem Tag berichten.

Bis schließlich alles noch abgewaschen wird und die Couch ruft.

Was wohl die Grillparty morgen so alles bringt?



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