• Kucki 232

Folge 457 - Ohne Magie ist es öde


So, bevor es losgeht, habe ich noch die Fortsetzung von meinem wundervollen Outtake von gestern:

Na dann. Viel Spaß euch beiden. Ich sage aber dazu, dass ich aktuell keine okkulten Wesen im Spiel habe und das wird auch erstmal so bleiben. Vlad altert nun nämlich normal. Gutaussehend ist er aber trotzdem noch, haha.


Der erste Schultag im Herbst beginnt.

„Du hast mir noch gar nicht jedes Detail von eurem Date erzählt. Wenn du schon zu spät gekommen bist, dann muss es was Besonderes gewesen sein. Erzähl mal.“

Aber als die Kids noch dazukommen, möchte sie dann auch nicht mehr so ins Detail gehen. Besser ist das.

Nach dem Frühstück stylt sich Aurora etwas um. Sie möchte mal etwas anderes ausprobieren. So lässt sich die Oase gleich viel besser abernten.

Da heute Montag ist, flattern Rechnungen ins Haus. Lea hat immer noch viel Spaß dabei, diesen Briefkasten zu füttern.

Phillip geht noch ein bisschen nach draußen, um zu chillen. Er hat heute frei, also darf das auch mal sein.

Es ist nämlich jetzt schon sehr heiß. Die Duvans sind am Überlegen, mal im Winter irgendwo Urlaub zu machen, wo wirklich auch noch richtiger Winter ist. Wäre eine willkommene Abwechslung. Sonne und Strand sind zwar schöne Dinge, doch auf Dauer will man dann doch mal wieder was anderes sehen.

Die Ältesten hätten da bestimmt auch nichts gegen.

„Wir können dann ja Eimer mitnehmen und dann den ganzen Schnee sammeln und ab ins Gefrierfach damit. Wenn uns mal nach ist, können wir uns das ins Gesicht schmieren oder so.“

Als Phillip da so seine Frau sieht, würde er sie am liebsten gleich überfallen.

Was soll Jeremy nun auch anderes machen? Haha.

„Hey. Schade, dass du gleich zur Arbeit musst. Ich würde dich sonst sowas von flachlegen. Du siehst mega heiß aus, weißt du das eigentlich?“

„Du weißt ja, wann ich Feierabend habe, hihi.“

„Also, bis nachher. Lass dir was einfallen.“

Jeremy genießt zwar seine Rente, aber er weiß nicht so richtig, wie er sich beschäftigen soll. Es ist langweilig. Einfach nur stinklangweilig. Letztens hat ihn seine alte Firma mal angerufen, ob er sich mal etwas angucken kann. Aber er sieht einfach nicht mehr richtig. Und 'ne Brille will er nicht haben. Die ist ihm zu dumm. Zu seinem ältesten Sohn braucht er auch nicht rüber, weil er gestern Abend mit Tanya die lange Reise angetreten hat. Sie wollen erstmal ein paar Tage dort bleiben und dann sprechen sie vor Ort auch gleich mit der Reha. Derweil ist dann ein Babysitter im Haus, solange wie Marc in der Schule hockt.


Also hüpft Jeremy eben in die Wanne. Manchmal wünscht er sich jedoch, wieder ein Magier zu sein und dann würde er Fabian so richtig fertigmachen. Schwarze Magier dürfen einfach nicht sein. Na ja, er ist ja keiner mehr, aber das ist ja egal. Jeremy sieht nur epische Heldenschlachten. Auf jeden Fall besser als nun diese Badewanne hier.

Bis schließlich dann doch noch etwas im Haus der Generationen passiert. Ein etwas genervter Marvin kommt durch die Tür.

„Hey, was ist denn mit dir los? Stress mit Manya? Schön, dich zu sehen.“

„Du brauchst einfach nur nach draußen schauen, dann weißt du, was los ist. Eigentlich wollten wir euch ja nur besuchen, aber Manya ist seit Tagen so angepisst.“


Draußen dann so:

„Das ist unfair, weißt du? So unfair. Ich möchte wieder Magierin sein und die anderen stellen sich alle so an. Meine Güte. Es ist doch toll, die Welt zu retten, oder was meinst du?“

„Ich könnte durchdrehen. Weißt du was? Ich werde Ramon helfen. Jaaaaa, ich werde ihm helfen. So richtig helfen, verstehst du? Und dann bin nämlich ICH die, die alles richtigmacht und alles wieder gut wird.“

„Manya dreht durch. Sie sieht es nicht ein, dass alle nur auf der faulen Haut liegen und die Welten sind immer noch kaputt. Das Geisterreich sieht ja auch noch nicht besser aus. Ja, sie hat irgendwo recht, aber wie entstand das ganze Chaos? Es ist gut, so wie es ist. Für den Sensenmann wird es schon eine Lösung geben.“

„Es ist so öde zuhause. Nichts passiert. Einfach gar nichts. Ich will nicht nur eine einfache Mutter sein. Das kann doch jeder. Manno. Und Marvin soll seine Klappe halten. Er versteht das eh nicht. Er war ja nie ein Magier.“

Doch die Senioren blenden das Ganze nun aus und gucken ihre Kochsendung.

Manya kommt kurz mal rein und wäscht sich die Hände. Meckern und das heiße Wetter sind keine gute Kombi.

Und schließlich geht es draußen dann ordentlich weiter.

„Ein bisschen fehlt es mir ja auch, kein Magier mehr zu sein. Wenn sie nicht eben mal so viel zerstören könnten, wäre das eine feine Sache. Aber so?!“

„Ja, da hast du recht. Ich hatte immer Angst, dass sich Manya gleich in die Luft sprengt.“

„Und anstatt dass wir uns in die Luft sprengen, kann man viel besser Grillpartys machen, oder?“

Irgendwann beruhigt sich Manya doch ein wenig und setzt sich zu den Senioren mit auf die Couch.

„Es ist halt so. Mir fehlt die Magie. Euch nicht? Ich war halt gerne im Reich und habe neue Zauber geübt. Und jetzt bin ich nur eine Mutter, die Windeln wechselt, arbeiten geht und der Alltag so richtig öde ist. Nichts passiert.“

„Dann änder das doch. Fahrt doch mal in den Urlaub und entdeckt neue Landschaften. Die Welt besteht nicht nur aus eurem Zuhause.“

„Aber ich muss viel arbeiten. Ich habe nicht mal die Chance, so richtig Urlaub zu machen.“

„Dann hast du vielleicht den falschen Job. Manya. Du solltest alles nicht so eng sehen. Hab Spaß am Leben. Das geht auch ohne Magie.“

„Und wenn du unbedingt Magie machen willst, dann kannst du gerne bei uns anfangen zu putzen. Das ist auch wie Magie. Schrubber schwingen und wo noch Dreck war, ist dann plötzlich keiner mehr. Problem gelöst.“

Nach 15 Uhr trudeln die ersten Kids ein. Dieser Teenager wollte auch mit, da er was zu klären hat. Unmögliche Dinge passieren in der Schule. Sowas geht gar nicht. Ihr kennt ihn. :)

„Emily hat da heute einfach so mit ihrem Freund rumgeknutscht. Ich denke, das sollen Sie wissen, Herr Duvan. Das ist ekelerregend.“

„Was hast du für ein Problem? Bist du nun etwa eifersüchtig oder bist du mir immer noch sauer, dass ich dich mal Fliegenfurz genannt habe? Hihi. Bleib einfach mal ein bisschen locker, okay?“

Felix kam auch nach der Schule mit und hat gesehen, dass Manya da schon wieder mit dem Kuscheltier redet.

„Warum redest du denn mit dem Stofftier? Die antworten doch eh nie.“

Schließlich kommt Marc ins Esszimmer. Schaut sich kurz um und geht zielstrebig in Emilys Zimmer, haha.

„Boah, nun stell dich mal nicht so an. Wer meinst du eigentlich, wer du bist? Mach so weiter und der Fliegenfurz ist dein kleineres Problem. Glaub mir. Meine Wortfindung kann ziemlich weit greifen.“

„Ja ja, blabla.“

„Dann halt einfach die Klappe und geh, wenn du nicht mehr rausbringst.“

Emily hat gar nicht so richtig mitbekommen, dass Marc um die Ecke kam.

„Kannst ja deinen blonden Schönling da noch mit dazuholen. Ich finde das ekelhaft. Ist halt so.“

Und da sitzt Marc dann auch schon mit dabei.

„Was laberst du hier eigentlich für eine Scheiße? Du stänkerst rum und kannst nicht mal vernünftig argumentieren.“

„Marc, das geht schon seit Jahren so. Als ich ihn mal Fliegenfurz genannt habe, da ist er gleich zur Rektorin gegangen. Stell dir das mal vor.“

„Fliegenfurz?“

„Fliegenfurz.“

„Wie geil, haha.“

„Also, wenn du ein Problem mit Emily und mir hast, dann such dir halt andere Probleme, die nicht unsere Probleme sind. Das würde uns helfen. Du hast dein Leben und wir haben unseres und alles ist gut.“

„Pah.“

„Und falls du in Emily verliebt bist oder sowas. Vergiss es. Vielleicht bist du ja auch einfach nur eifersüchtig. Weiß man ja nicht.“

Schließlich steht er auf und nimmt seine Emily. Vor seinen Augen küsst er sie. Nils schaut wirklich sehr sparsam.

Aurora hat Feierabend und wird sofort von Phillip abgefangen.

„Du. Die diskutieren da so im Wohnzimmer. Da habe ich gerade keine Lust drauf. Und ich hatte ja eh was anderes vor. Jetzt bist du ja da und ....“

„Stimmt. Auf Diskussionen könnte ich nun auch nicht. Ich bin froh, dass unsere Kinder schon groß genug sind und wir wieder mehr Zeit haben.“

Und da verschwinden die beiden im Schlafzimmer.

Emily hat Annika eine SMS geschrieben, dass Marc gerade da ist. Sie wollte ihn doch mal sehen. Annika geht nämlich auf eine andere Schule, als die beiden.

„Hey. Nur, als Marc gehört hat, dass du vorbeikommen willst, hat er sich verpieselt, hihi.“

„So wie immer. Aber das ist okay.“

Da sitzt er nun. Nils kann er eh nicht leiden. Sowas Eingebildetes wie ihn, hat er noch nicht gesehen. Und er kommt über den „Fliegenfurz“ nicht hinweg.

„Maaaaaarc? Kommst du mal bitte? Annika ist hier.“

Aus dem Zimmer kommt nur „Schön.“

Etwas später kommt er dann doch raus. Er freut sich ja auch, sie mal wiederzusehen. Während andere ihm den Rücken zugedreht haben, hat Annika immer gerne mit ihm gesprochen.

Was machen eigentlich Phillip und Aurora so?

„Aber eines noch. Ich komm einfach nicht drüber hinweg. „Fliegenfurz“. Emily? Wie kommst du auf sowas? Von dir kann ich noch viel lernen.“

Nils hätte eigentlich schon die ganze Zeit abhauen können, aber irgendwie gewöhnt er sich doch langsam an die Gruppe. Jetzt, wo er dann auch noch Annika sieht. Irgendwie süß, das Mädchen.

„Hey, Marc. Wie geht es dir eigentlich so? Dass du mit Emily zusammen bist, ist toll.“

Nachdem die jungen Erwachsenen so eine heiße Nummer geschoben haben, ist erstmal Baden in Rosenblüten angesagt. Die Pflanze steht perfekt, nicht wahr? Haha.

„Na ja, was soll ich sagen? Es läuft langsam alles besser. Und bei dir so?“

Keiner weiß eigentlich heute so richtig, was er hier sagen soll. Nils, der eingebildete Schnösel, der nur meckert, aber nie wirklich Argumente hat und dann sehen sich Marc und Annika mal wieder, aber keiner weiß so richtig, was man sagen soll.

Und dann sind da noch Felix und Benny, die rumalbern. Es ist von jedem etwas dabei. Manya ist in meiner heutigen Folge wohl die Wortgewandteste, haha.

Sie ist auch bereits mit ihrem Göttergatten wieder zuhause. Es ist ihr wirklich sehr wichtig, dass die Magie wiederhergestellt wird. Vielleicht gibt es ja eine Lösung, dass nie wieder so ein Chaos entstehen kann, aber Magier trotzdem existieren können. Ramon ist doch so ein Schlauberger. Er findet bestimmt was.


Die Duvans versammeln sich zum Abendbrot. Emily ist froh, dass Nils die Klappe gehalten hat. Eigentlich ist er ganz nett und so und er war auch einer von denen, der immer an Emilys Seite stand, als sie gemobbt wurde, aber diese arrogante Art ist einfach nicht ihres. Vielleicht reden die beiden ja mal miteinander und klären die Sache.

Nils und Annika gehen nach Hause. Der Teenager fragt, ob er sie nach Hause bringen kann.


Emily und Marc ziehen sich noch etwas zurück. Heute haben sie die Pausen zusammen verbracht. Die Leute haben ganz schön geguckt. Einige schüttelten mit dem Kopf, andere wiederum waren erstaunt. Zwei so unterschiedliche Sims und doch ein Herz. Emily ist sehr beliebt in der Schule, auch wenn ihre Freundinnen wegen Marc rumzicken. Das ist ihr mittlerweile egal. Sollen sie labern.

„Ich muss aber langsam los. Eigentlich will ich ja gar nicht los, aber die Babysitterin will auch mal nach Hause. Ich kann leider erstmal nicht so oft vorbeikommen.“

„Alles gut. Ich kann ja auch mal vorbeikommen. Wie lange ist mein Bruder denn nun eigentlich weg?“

„4 Tage. Ich lieb dich, Emily.“

„Ich dich auch.“

Die Duvans haben sich mittlerweile zum Fernsehabend versammelt. Ein paar Minuten bleibt Marc noch, doch dann muss er wirklich mal los.

Irgendwann wird es Marc eh langsam zu viel. Er versucht sich zwar an die Großfamilie zu gewöhnen, doch wenn ihn jeder die ganze Zeit anstarrt, wird es dann doch recht ungemütlich. Der Junge macht sich dann schließlich auf. Emily bringt ihn noch zur Tür.

„Warum sind Großfamilien nur so groß? Jeder starrt mich an.“

„Sie mögen dich halt. Tut mir leid, dass du dich etwas unwohl fühlst. Aber das kriegen wir auch noch hin. Ganz bestimmt.“

„Ach, was ich dir eigentlich noch sagen wollte: Mir gefällt dein neues Outfit und die Frisur und so. Lass das so. Das sieht gut aus.“

„Hihi, danke.“

„Ich lieb dich, Marc. Wir sehen uns morgen.“

„Na, hoffentlich.“


0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

Folge 478

Folge 477

Folge 476