• Kucki 232

Folge 459 - Ich muss das machen!


Emily wird aus dem Bett geklingelt. Erst versteht sie nicht, wer dran ist, aber dann kommt durch, dass sie sich entscheiden muss. Und zwar jetzt.

„Wie bitte? Aber.“

Ihr wird immer wieder klargemacht, dass auch ihre Ahnen in Gefahr sind. Daher muss sie sich jetzt entscheiden. Das kann nicht warten. Auch die zukünftigen Geister würden leiden.

„Ich. Mir bleibt wohl nichts anderes übrig. Ich mach es.“

Schließlich wird ihr gesagt, dass sie und ihre Familie die Sachen packen müssen und sofort nach Brindleton Bay ziehen sollen. Dort steht ein leeres Haus. Keine Erklärungen. Einfach machen. Und sie soll nur ihrer Familie sagen, was los ist. Niemand anderem. Es darf nicht raussickern.

„Aber.“

Emily erkannte nicht mal, wer das war. Vielleicht verarscht sie ja auch nur jemand.

„Na toll. Ich kann doch nicht einfach umziehen. Was soll ich nun machen?“ Die verzweifelte Teenagerin versucht, ihren Begleiter zu beschwören. Kurz geht es. Sie hört Morgyns Stimme:

„Vertrau uns bitte. Wir reden später, dann verstehst du alles.“

Der Begleiter verschwindet wieder.


Die Magierin ist kurz davor, loszuschreien. Es bleibt aber nur bei einem Weinen. Als sie ins Esszimmer kommt, bemerkt ihr Bruder sofort, dass was nicht stimmt. Ist es wegen Marc?

„Was meinst du, Phillip? Wollen wir hier nicht wegziehen? Hier ist es mir zu heiß und Mam und Paps fallen auch am laufenden Band um. Ich mag es hier nicht mehr und möchte umgehend weg.“

„Äh, was ist los mit dir? Du bist ja total aufgewühlt.“

„Phillip, ich bin fertig mit den Nerven und möchte hier nur einfach weg. Heute noch. Geht das einfach?“

„Nicht, wenn du mir vorher nicht sagst, was dieser Zirkus gerade soll.“

„Ich bin gestern durchs Portal gegangen, okay? Ich war dort. Das ist nun aber auch egal. Ich habe gesagt, dass ich die Geisterwelt retten möchte. Phillip. Sie leiden alle. Dieser Schrei. Ich habe Alpträume von. Oma und Opa. Alle leiden.“

„Wovon redest du bitte? Warum sollen wir jetzt wegziehen?“

„Emily. Wir haben schon genug durch, aber das ist eindeutig zu viel. Wir bleiben hier. Erst soll das hier die Rettung sein in Sulani und dann doch wieder nicht? Was soll der Blödsinn?“

„Ich weiß es gerade nicht, okay? Ich habe Morgyn Ember und Norman Charm getroffen. Als Geister. Sie sahen so hilflos aus. Bitte, glaub mir. Wir müssen hier weg. Sie werden mir später alles erklären. Ich brauch euch.“

„Norman und Morgyn? Echt? Aber, wir sind keine Magier mehr.“

„Tja, Bruderherz. Ich bin im Moment die einzige.“

„Das ist doch absurd.“

Phillip muss nachdenken. Hat seine Schwester doch zu viel Sonne abbekommen? Gestern hat sie sich ja noch so über Kopfschmerzen beklagt. Ihre Krankheit scheint wohl schlimmer zu werden. Doch warum sollte seine Schwester nun sowas erzählen? Sie ist doch auch nicht auf den Kopf gefallen.

Emily schreibt Marc eine SMS.

»Wir müssen aus Sulani weg. Ich erkläre dir später alles. Ich melde mich.«

In der Schule ist sie ja auch noch krankgemeldet, also passt das schon alles. Die Teenagerin ist total aufgelöst.

Die Kids sind startklar für die Schule.

„Was meint ihr? Wollen wir heute umziehen? Hier ist es doch viel zu warm. Findet ihr nicht auch?“

„Paps? Alles gut mit dir? Hast du Fieber? Hihi.“

„Ich will nicht wegziehen. Sulani ist toll. Ihr könnt alleine wegziehen. Pah.“

Aurora kommt mit dazu.

„Paps will heute wegziehen, aber ich will das nicht. Ich mag das Haus.“

„Phillip. Wie kommst du darauf, dass wir heute wegziehen?“

„Würdest du mir glauben, dass wir wieder einen magischen Unfall haben? Na ja, Emily eher.“

„Wie bitte?!“

„Wir sind doch überhaupt keine Magier mehr. Was sollen wir denn nun noch ausrichten?“

„Wir nicht, aber Emily.“

„Ach, und du unterstützt das? Einfach so?“

„Was bleibt mir anderes übrig, Aurora? Soll ich sie einweisen lassen? Ich habe es doch auch erst nicht geglaubt, aber schau sie dir doch an. Sie ist fix und alle.“

Emily steht in der Küche rum und hofft auf eine positive Antwort. Aurora schaut sie nur kurz an.

„Hm, okay. Nur ich dachte, es wäre endlich mal vorbei. Ich möchte endlich irgendwo mal alt werden. Verstehst du? Und ohne Magie geht es uns besser.“

„Aber der Geisterwelt wohl nicht.“

Aurora ruft auf ihrer Arbeit an und nimmt sich einen Tag Urlaub. Das würde ihr heute sowieso keine Ruhe lassen.

Sowas Verrücktes hier heute wieder. Geht der ganze Spaß echt wieder von vorne los?

„Ich habe gerade noch mit Morgyn schnell geredet. Wir sollen nach Brindleton Bay ziehen. Dort steht ein leeres Haus, gegenüber der alten Tierklinik. Er meint, wenn wir das nicht machen, würden wir den falschen Weg wählen, mit diesem Wiederaufbau. Je länger wir hier wohnen, desto mehr müssen die Geister leiden. Und das würde auf allen Grundstücken passieren, welche Theo in Brand gesteckt hat. Sorry, wir haben keine Zeit. Hilfst du mir?“

„Bitte rede aber mit niemandem drüber. Das ist wichtig. Wir erzählen allen, dass wir dringend ausziehen mussten, weil Nadja und Jeremy ständig umkippten wegen der Hitze. Irgendwie sowas.

Und Phillip? Schau mal bitte auf unser Haushaltskonto. Es soll Geld für den Umzug überwiesen worden sein.“

Da schaut ihr Bruder doch glatt mal nach. Und es stimmt sogar.

„50.000 Simoleons? Was bitte?! Absender unbekannt.“

„Und wie erklären wir das nun Mam und Paps?“

„Lass mich das machen.“

Emily sieht vom Wohnzimmer aus, dass ihre Mam ins Esszimmer geht, doch dann ist es schon zu spät.

„Oma? Wir ziehen heute aus. Nach Brindleton Bay. Hat Emily eben gesagt.“

„Oh, nein. Oh, nein. Warum musstest du das verraten, Natalie? Man.“

„Was zum Geier ist hier los? Warum erzählt sie mir das?“

Emily erzählt ihrer Mam dasselbe, was sie ihrem Bruder gesagt hat und Nadja muss echt nicht schlecht gucken.

„Emily. Das ist ein Witz. Doch nicht schon wieder!?“

Schließlich erklärt sie es auch ihrem Paps. Doch der ist darauf mal so richtig stinkig.

„Was soll der Blödsinn? Willst du mich verarschen?“

„Paps, wir müssen das tun.“

„Wir müssen gar nichts tun. Ich muss auf meinem Pizzading liegen. Das muss ich tun.“

„Aber.“

„Ach, komm. Hör auf. Das ist absurd.“

„Nein, Paps. Die Geister leiden.“

„Und? Was interessieren mich die Geister?“

Emily eckt immer und immer wieder bei ihrem Vater an.

„Paps. Was ist mit dem ´Treffen der Generationen´? Ist dir das so egal, mit unserer Familie? Auch wenn sie nur noch Geister sind, leiden sie. Ich habe es gestern gesehen. Meine Großeltern leiden. Paps, glaub mir. Mir zog ein kalter Schauer über den Rücken. Und verdammt, nochmal. Ich möchte, dass das ´Treffen der Generation´ wieder zu alter Tradition erblüht. Ich kann das einfach nicht ignorieren. Als ich Kim und Marcel gesehen habe. Verdammt nochmal, ich war fertig. Und wenn du denkst, dass ich nur einen blöden Traum hatte. Nein. Und weißt du, warum nicht? Weil ich wieder eine verdammte Magierin bin, und einen Begleiter habe, der mit Morgyn und Norman verbunden ist. Willst du es sehen?“

Schließlich holt Emily ihren Begleiter und Jeremy starrt ihn nur an. Plötzlich ertönt Morgyns Stimme.

„Jeremy. Du Sturkopf packst nun deine Sachen und dann geht es auf nach Brindleton Bay. Keine Widerrede. Wir haben keine Zeit.“

„Morgyn?“

Doch der Begleiter verschwindet wieder.

Später waschen sich die Ältesten erstmal und überlegen, ob das wirklich alles wahr ist oder nicht.

„Brindleton Bay? Da wohnen doch diese Gassifutzis mit ihren Fußhupen.“

„Noch schlimmer ist, wie sollen wir so schnell umziehen? Wir haben ja nicht mal einen Lieferwagen.“

Etwas weiter weg auf der Straße oben hören die Duvans nur ein Hupen.

„Echt jetzt?“


Vier Männer betreten das Haus und möchten die ersten Sachen zusammenpacken. Wie nett. Erstmal soll nur das Wichtigste mit. Nach und nach wird dann der Rest abgeholt.


Als es in die neue Heimat geht, entschuldigt sich Emily noch einmal bei ihrer Familie.

„Entschuldigung. Aber ich möchte nicht, dass auch ihr irgendwann leiden müsst. Euch dann in dem Kessel so zu sehen, während ich nichts tue, das würde mir das Herz zerbrechen.“

„Aber warum bist gerade nur du eine Magierin und wir nicht mehr?“

„Ich soll irgendwas Reines sein und unbesudelt. Frag mich nicht.“

„Gott, dieses dämliche Gelaber der Weisen immer. Können die nicht mal normal quatschen?“


Nach einiger Zeit kommt der Lieferwagen schließlich an. Wie nett. Die Packer stellen alles vor das Haus und ziehen wieder ab. Sie wollen nicht mal bezahlt werden.


Tatsächlich ist hier ein leerstehendes Haus. Und die Gegend scheint auch sehr gemütlich zu sein. Aber auch Sulani war gemütlich.

Phillip sieht, dass vor der Haustür ein Schlüssel erscheint. Die Magie scheint wirklich wieder da zu sein. Vielleicht kann er ja nun wieder ein Wellenreiter werden?!

Phillip hebt den Schlüssel auf und steht schließlich vor einer großen weißen Tür.

„Na dann schauen wir doch mal, wo es uns diesmal hinführt.“

Anmerkung: Da ich nebenbei gebaut habe, verändert sich zwischenzeitig immer mal was am und im Haus.


Das Haus ist um einiges kleiner als das in Sulani. Und hier ist nichts außer Dunkelheit und kalte Wände. Toll. Na ja. Es ist auf jeden Fall schon mal besser als Sulani, wo sie ja gar nichts hatten.

Die Aussicht ist trotzdem schön. Zwar kein Blick aufs Meer, aber trotzdem schön. Kann man viel draus machen.

Jeremy traut sich schließlich auch langsam rein. Er schaut, wo man das Wohnzimmer einrichten und wo seine riesen Glotze angebracht werden könnte. Das ist das Wichtigste.

Jetzt möchte Emily auch mal schauen. Ob es das alles wert ist? Auch sie möchte endlich einen Ort finden, wo sie bleiben kann. Die Duvans können zwar behaupten, dass sie viel rumkommen, aber so ein Umzug kostet auch viele Anstrengungen und Nerven.

Nadja kann eh nicht mehr viel ausrichten. Sie möchte sich einfach nur wohlfühlen. Trotzdem nimmt es sie doch ein bisschen mit, seitdem Emily gesagt hat, dass die Geister sehr leiden. Sie möchte nicht, dass ihrem Mann und ihr genau dasselbe Schicksal ereilt. Und ihre Tochter soll die Retterin der Welt sein? Sie wäre richtig stolz auf sie.

„Was sagst du zu alledem, Phillip?“

„Hm.“

Emily kommt heulend auf ihre Mam zu und nimmt sie in den Arm.

„Es tut mir leid, Mam. Ich musste das tun. Euch soll es auch im Geisterreich gutgehen. Jedem soll es dort gutgehen.“

„Nadja? Unsere Tochter ist ja sehr optimistisch, was? Als ob wir morgen sterben werden.“

Nachdenklich ist er trotzdem geworden.

„Jaaaa Paps, ich weiß. Ihr lebt noch richtig mega, mega lange und wir bauen uns hier was Schönes auf. Aber dann zum letzten Mal. Hoffentlich. Hihi. Ich hab euch lieb.“

„Nur seht es auch mal so. Ich habe euch doch gesehen. Das Wetter ist viel zu heiß für euch in Sulani. Hier habe ich gesehen, hätten wir wieder normalen Winter und sowas. Das würde selbst die Kinder doch riesig freuen. Selbst mir war die Hitze dort zu viel.“

Aurora gibt ihren Kindern via SMS die neue Adresse. Sie kennen diese ganzen plötzlichen Umzüge ja nun noch nicht so. Als Kleinkinder haben sie es nur etwas mitbekommen, aber eben nicht richtig bewusst. Sie wissen nur, dass sie Spaß im Sand hatten und „Bäh-Wasser“ trinken mussten.

Etwas später kommen irgendwelche Arbeiter ins Haus und verlegen im Nu einen neuen Boden. Alles geht Schlag auf Schlag. Aurora, Phillip und Emily bringen die ersten Möbel rein. Der alte Tisch ist jedoch zu groß. Das merken sie schnell.

Und so sieht das Haus aktuell von außen aus. (Ich hasse es, Dächer zu bauen^^)

Heute hat Emily doch etwas mehr mit Marc zu bereden, als sie eigentlich schon geplant hatte. Sie fragt ihn, ob er nachher nicht nach Brindleton Bay kommen kann. Alles Weitere erklärt sie ihm dann. Muss sie ja. Sie kann ihm einfach nichts verheimlichen. Leider muss er heute noch auf die Kids aufpassen, doch er würde wohl morgen vorbeischauen.

Anschließend ruft sie ihren großen Bruder an und fragt, wie es Tanya mittlerweile geht. Sie hat einen Platz in der Reha bekommen und kann direkt dableiben. Ihre Heilungschancen sind sehr hoch und sie durfte auch keine Sekunde mehr länger warten.

Phillip braucht eine Pause und erkundet die Gegend. Der Lieferwagen ist wieder zurückgekommen und hat Aurora abgeholt. Der nächste Schub soll abgeholt werden. Was ein Hin und Her hier.

Bis Nadja eine erschütternde Nachricht bekommt:

Das kann doch nun nicht wahr sein? Warum stirbt ihre große Schwester jetzt? Sie soll im Geisterreich nicht leiden. Verdammt. Die Rentnerin ist fix und alle.

Emily schaut sich derweil auch etwas um. Schön ist es hier allemal. Sehr romantisch. Hier würde sie gerne mal öfter mit Marc hin. Die Teenagerin erfährt von einem Bewohner, dass das hier ein altes Hundeviertel ist. Ein Tierarzt lebte in ihrem Haus, der auch die Tierklinik geführt hatte. Dieser ist vor einiger Zeit verstorben und das Viertel ist jetzt einfach nur noch ein Viertel, wo die Leute einfach mit ihren Hunden Gassi gehen. Trotzdem ein schöner Ort. Das Denkmal soll an diese Zeit erinnern. Die Tierklinik wird bald übernommen, doch an einem anderen Ort. Man weiß noch nicht, ob hier ein Café entstehen soll oder ein kleiner Park.

Emily ist sehr traurig darüber, dass die letzten Magier alles so kaputtgemacht hatten. Hier und da wurde rumgeforscht und immer mehr wurde kaputtgemacht. Sie wird alles anders machen. Besser.

„Hey, Nadja. Mein Beileid. Ach, Mensch. Nun kommt alles auf einmal. Lass dich knuddeln.“

Jeremy hat noch gar nicht mitbekommen, dass seine launische Schwägerin verstorben ist. Er findet diesen Teich in der Nähe gerade megacool und will direkt loslegen.

Schließlich fängt es jedoch an zu regnen. Ganz ungewohnt für die Duvans.

Phillip sieht, wie deprimiert seine Mam ist und nun weiß auch er, dass seine Tante verstorben ist.

„Wenn meine Tochter wirklich recht hat, dann müssen wir es für Elenor tun. Sie war zwar oft launisch, aber sie war trotzdem meine Schwester. Wir müssen dem Leiden ein Ende machen. Na ja, Emily.“

Zwischenzeitig wird der erste Raum immer mehr eingerichtet. Einige Helfer haben noch mit angepackt, doch reden sie nicht wirklich viel. Sie haben ihren strickten Ablaufplan.

„Hey, Mam. Es ist so traurig. Elenor soll da nicht mit reinrutschen. Jetzt erst recht. Ich versuche mein Bestes.“

„Aber wo soll ich damit anfangen? Ich kann mich doch nicht einfach irgendwo hinsetzen und sagen, dass ich nun die Welt retten werde?! Mam, das ist absurd. Ich bin nur eine kleine Teenagerin. Was soll ich denn machen? Meinen Zauberstab schwingen und ‚Simsalabim‘ sagen?“

Jeremy hat sich mit seinen Gedanken etwas zurückgezogen. So still sieht man ihn selten.

„Hey, Paps. Wir haben zwar viel Scheiße durch, aber wir sorgen dafür, dass alles in Zukunft besser wird. Versprochen.“

Aurora versucht, die Situation zu entspannen. Sonst war Nadja immer die, die für Ruhe sorgte. Aber heute kann sie das einfach nicht mehr. Nicht nach diesen Ereignissen.

Die Helfer leisten gute Arbeit. Nur, von wem wurden sie überhaupt angeheuert? Normalerweise dauert es Wochen, bevor man überhaupt irgendwelche Helfer bekommt. Und wo kommt das Geld her? Es werden wohl aber Morgyn und Norman die Finger mit im Spiel haben. So auch, wie es die Magier schon in Tartosa taten. Und davor. Und davor.


Aurora hilft etwas mit.

Wahnsinn, was hier schon nach einem Tag entstanden ist. Keine Zeit darf verloren gehen.

Emily zieht sich in ihrem zukünftigen Zimmer zurück und muss nachdenken. Sie kommt einfach nicht darüber weg, dass nun alles in ihrer Hand liegen soll. Sie hat doch gar keine Ahnung, was sie nun machen soll. Und dann der Tod ihrer Tante. Leidet sie nun im Geisterreich? Das wäre so schlimm.

Die Kinder kommen aus der Schule zur besagten Adresse. Am liebsten würden sie gerade wieder umdrehen. Bäh. Hässlich hier.

Der alte Tisch aus Sulani wurde mit einem runden Tisch ersetzt. Schade, dass hier nur sechs Personen ranpassen. Irgendwas fällt den Duvans aber noch ein.

Nun haben sie die Küche, das Esszimmer und das Wohnzimmer offen in einem Raum. Hat auch mal was.

Aurora möchte die Gegend etwas erkunden. Heute Morgen hat sie noch in Sulani gefrühstückt und nun joggt sie hier durch ein ehemaliges Hundeviertel, was sie nun zuhause nennt. Was wohl sonst noch so passieren wird?

Die Kinder sind mit dem Umzug nicht wirklich zufrieden. Sie meckern rum, dass es nicht mal Spielzeug gibt und das Zimmer ist dunkel. Sie möchten nach Hause.

Die Duvans versuchen den heutigen Tag weiterhin zu verarbeiten. Eigentlich kennen sie ja schon nichts anderes mehr, aber keiner hat halt mehr so richtig Lust dazu. Mal sind sie da und mal da. Wo bleibt das wirkliche 'Haus der Generationen' ?“

Und Nadja muss an ihre Kindheit mit Elenor denken. So eine tolle Zeit.

Der erste Fernsehabend in Brindleton Bay. Die Gefühle sind immer noch gemischt, aber das Wohnzimmer wird trotzdem gut belagert. Und hier läuft eine Romanze. Wunderbar. Kann ja nur besser werden.^^

Mal schauen, was Marc zu der ganzen Sache sagen wird.

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