• Kucki 232

Folge 461 - Dann wollen wir mal loslegen


Die Senioren hatten gestern Abend noch beschlossen, dass sie heute schon um 5 Uhr aufstehen werden. Es gibt noch viel zu tun und sie möchten ihre letzte Zeit nicht mit lange schlafen vergeuden.

„Na, dann. Packen wir es an, was? Wir können uns die Gegend ja auch mal anschauen.“

„Können wir machen. Aber erstmal haben wir viel zu tun.“

„Mein Kreislauf spinnt nicht mehr, seit wir hier sind. Deiner?“

„Meiner auch nicht. Trotzdem fehlt mir mein Pizzading.“

„Wo sollen wir dein Pizzading denn nun auch hintun? Wir haben ja nicht mal einen Teich hier.“

„Mir egal. Ich leg den auch gerne auf den Weg dahinten und leg mich drauf. Kann mir das Wasser ja hindenken.“


Nachdem das geklärt wurde, geht es in die neue Wohnecke. Nadja bereitet das Frühstück vor. Hätte sie schon viel eher machen sollen. Sonst war sie ja immer am Schlafen, während sich die anderen selbst versorgt hatten.

Die Gespräche am Tisch sind recht mau. Doch jeder weiß, was zu tun ist.

„Wir werden zwar den scheiß Aufbau wohl nicht mehr so richtig mitbekommen, aber ich denke, dass man hier viel aus der Bruchbude machen kann, oder?“

Nadja findet, dass diese Gegend gut mit dem ersten Haus in Henford einigermaßen mithalten kann. Nur, dass es hier nicht so abgelegen ist. Doch an das alte Gasthaus kommt einfach nichts ran.


Jeremy macht sich schließlich ans Werk. Etwas Gutes will er dann doch noch für die nächsten Generationen hinterlassen. Ob das wirklich jetzt das „Haus der Generationen wird“?

Die Kids stehen auf und schauen nicht schlecht, als sie ihren Opa da schon schrauben sehen. Und wenn Opa das alles macht, dann ist das Haus sowieso das coolste Haus. Die Mädels wünschen sich wieder so tolle Glasfenster. War immer so schön, das Meer zu beobachten, während sie eingeschlafen sind. Aber gut. Hier ist ja gar kein Meer. Trotzdem wäre das bestimmt cool. In der Schule hat es sich schon rumgesprochen, dass die Duvans umgezogen sind. Doch der wahre Grund ist noch nicht durchgesickert, was ja dann auch hoffentlich so bleibt.

Auch in der Oberschule hat es sich rumgesprochen. Die Wahrheit erfahren jedoch nur die engsten Freunde und der engste Familienkreis.

„Ich hab dahinten einen Spielplatz gesehen. Wollen wir nach der Schule mal hin? Das Haus hier ist halt öde. Müssen wir uns coolere Orte suchen.“

Emily gesellt sich mit dazu.

„Auch das Haus wird hier mal schön. Wartet ab. Bald werdet ihr die größte Spielwiese aller Zeiten haben.“

„Echt? Cool.“

„Ja?“

Phillip muss auch um 8 los heute.

„Und? Geht’s dir besser, Schwesterherz? Ich denke auch, dass es hier mal richtig toll aussieht. Ich werde nach der Arbeit auch mal die Stadtverwaltung fragen. Neben der alten Tierklinik ist ein kleiner Tierfriedhof. Vielleicht können wir dort ja unseren „Friedhof der Generationen“ dahin verlegen. In Newcrest ist es irgendwie so verloren.“

„Wäre schön. Vielleicht hilft das dann auch meiner Mission. Ich möchte alles wieder geradebiegen. Ach, Mensch. Ich möchte, dass niemand leidet. Was haben die alten Magier da nur angerichtet? Ich zerbreche mir immer wieder den Kopf darüber.“

„Würde ich nicht machen. Guck lieber nach vorne. Und ich helf dir, wo ich kann, okay?“

„Danke.“


Jeremy ist ganz in Gedanken. Er hört gar nicht zu, was die anderen da so bereden.

Das Aquarium ist aus Sulani eingetroffen. Die Duvans würden es ganz praktisch finden, wenn es einen Keller geben würde und noch ein Obergeschoss. Man weiß ja nie. Somit haben die sprachlosen Helfer der Familie noch damit geholfen.

Auch Lampen werden endlich mal im Flur angebracht. Puh, ist das hell hier. Ein bisschen zu hell. Die Duvans überlegen, alles vielleicht mal etwas dunkler zu machen. Solch modernen Farben sind zwar toll, aber die Familie hat es lieber so gemütlich und altmodisch. Aber mal schauen, was die Einrichtung da nachher noch draus macht.

Damit noch etwas Geld in die Kasse kommt, macht Aurora die ersten Kerzen für Plopsy. Auch wenn die Duvans noch einiges aus Sulani mitnehmen, ist das Geld schneller alle, als ihnen lieb ist.

„Aber sieht doch schon ganz cool hier aus, oder nicht? Nachher noch irgendwo nen Swimmingpool und alles ist gut. Ersetzt zwar nicht den Ozean, aber passt schon.“

„Ja, ist schon ganz toll hier. Auch drüben der Park. Sehr gemütlich. Eine schöne Gegend ist das hier.“

„Wollen wir nicht alles erstmal so lassen und nach Windenburg gehen? Aurora ist weg und wir könnten mal zusammen was machen.“

„Öhm, okay.“

Nadja wundert sich, dass Jeremy sie das fragt. Das hat er noch nie gemacht, haha.

Also auf nach Windenburg. Das Haus läuft schon nicht weg.

„Ich muss viel an früher denken. Weißt du noch, als wir in Glimmerbrook waren? Ihr seid in dieses alte, runtergekommene Haus gezogen. So viele Umzüge hat die Familie schon hinter sich. Und dann du noch in unserer Nachbarschaft, hihi. Der süße kleine Junge mit den roten Haaren. Ich werde das nie vergessen. Nur Augen für Noelle gehabt.“

„Warum erzählst du das jetzt? Das ist doch scheißegal.“

„Ja, du hast recht. Aber trotzdem werde ich nie vergessen, als ich dich das erste Mal gesehen habe. Der kleine Rotschopf mit der großen Klappe, hihi. Willst du was trinken? Ich hol uns was.“

Nadja setzt sich ganz gedankenverloren an den Tresen und wartet auf die Bestellung. Jeremy setzt sich dazu und beobachtet sie einfach nur.

„Noelle war Zeitverschwendung. Sie war zu arrogant.“

Während die Sims sich so über die alten Zeiten unterhalten, kommt mein Townie des Tages. Etwas später habe ich noch einen anderen Kandidaten gefunden.

Während die Senioren sich wieder einfach nur anschauen.

Langsam füllt sich das Café mit vielen Teenagern. Die ersten scheinen schon Schulschluss zu haben. Steven und Annika kommen sogar auch her.


Anmerkung: Ich habe mal nachgeschaut und gesehen, dass die beiden sogar Zwillinge sind. Meines Erachtens gibt es in der Simswelt ein bisschen zu viele Zwillinge, aber gut.

„Hey, Steven. Wie geht es euch? Lass dich knuddeln.“

„Hey, Tante. Ja, es geht so. Könnte immer besser sein. Weißt du doch.“

Jeremy wiederum sitzt da nur stumm rum und guckt durch die Weltgeschichte. Annika setzt sich zu ihm. Sie wundert sich sehr über das ruhige Verhalten ihres Onkels.

„Hast du denn irgendwas Neues, Steven? Du bist doch immer unser Nachrichtenbringer, hihi.“

„Hm. Anando hat wieder Mist gebaut und sitzt schon wieder in diesem Jugend-Militärknast. Puh, der war so richtig sauer. Aber das ist mir mittlerweile egal. Er war mal mein bester Freund. Ansonsten. Hm, hm. Ne, sonst habe ich nichts Neues. Und wie geht’s euch so in eurem neuen Haus? Habt ihr ja diesmal nen coolen Ort erwischt, haha.“

Lea teilt wohl auch hier die Post aus.^^

Die Zwillinge verstehen sich super und sind schon fast wie beste Freunde.

Schließlich geht es für die Rentner aber wieder zurück in die neue Heimat. Windenburg ist von hier aus nicht mehr wirklich weit. Selbst Willow Creek ist ein Katzensprung. Die wichtigsten Orte sind ganz in der Nähe.

Der restliche Haushalt wird erledigt.

Aurora und Phillip haben gleichzeitig Feierabend. Bevor es in die gute Stube geht, gibt es noch einen ordentlichen Schmatzer.

Juhu. Die Schaukel wurde geliefert und ein neues Klettergerüst findet auch ihren vorläufigen Platz. Langsam können auch die Kids mal kurz lachen.

Tommy kommt nach der Schule zu Besuch. Von Emily hat er heute den wahren Grund erfahren, warum sie hier nun wohnen. Ihrem besten Freund möchte sie nichts verheimlichen und sie weiß, dass er dichthalten wird. Mit Marc versteht er sich auch immer besser. Die beiden wollen demnächst mal zusammen nach der Schule was machen.

„Hey, Großer. Du bist ja bald mehr mit meinem Freund auf dem Schulhof anzutreffen, als ich mit euch zusammen verbringe, hihi.“

„Ist das schlimm? Ich mag ihn.“

„Nein, alles gut. Ich finde das toll. Ich habe eh mal vor, mit Annika einen Mädelsabend zu machen und da werde ich euch ja auch ausschließen, hihi.“

„Äh, ja. Alles klar.“

„Ich hab deinen Freund übrigens mitgebracht. Warst ja vorhin so schnell weg.“

Marc steht auch im selben Augenblick vor der Tür und klingelt. Er braucht noch die neuen Haustürschlüssel, sonst funktioniert das nicht so ganz.

Doch dieser verkrümelt sich erstmal in Emilys Zimmer. Die Schule bedeutet etwas Stress für ihn. Viele fragen ihn auch, was mit seiner Freundin ist und nerven ihn einfach nur mit irgendwas. Am schwersten hat er es wiederum aber mit Verenas Schwester. Die macht Marc nämlich jetzt fertig, weil sie die beiden auf dem Romantikfestival gesehen hatte. Das Mädchen kann eine richtige Nervensäge sein und sie hasst Marc nun richtig.

Marc hatte Emily in der Schule heute auch gestanden, dass er auf dem Festival etwas übertrieben hatte. Das, was er, mit dem intelligent sein, gesagt hatte, nannte er früher immer als Ausrede, wenn man ihn gefragt hatte, warum er keine Freunde hätte. Da hat er eine kleine Story erfunden, um die Leute nicht ganz abzuschrecken. So ein Schlauberger ist er nämlich gar nicht. Wie sagte er zu Emily:

„Ich wäre gerne einer, aber es hat dann doch nicht so ganz mit dem Grips gereicht. Du musst dich wohl mit einem stinknormalen Typen zufriedengeben.“

Aber Emily ist das egal. Sie merkt, dass ihr Freund langsam immer sicherer im Leben wird. In Tommy sieht er mittlerweile sogar einen guten Freund.


Ich habe für euch noch zwei Outtakes, die ich ganz witzig fand. Jedes Mal, wenn meine Sims nun an der Hauswand sitzen – sei es nun auf dem Klo oder eben auf dem Sofa – dann stehen die Hühner da so, als wenn sie die Sims sehen würden, haha.

Emily schaut, wo Marc denn bleibt. Sie hat ihn eben nur weghuschen sehen.

„Im Wohnzimmer, der Fernseher ist viel größer, aber du verkrümelst dich immer wieder hierhin. Dich beißt schon keiner.“

„Das nicht, aber dein Zimmer ist gemütlicher.“

„Oh ja. Klar. Hatte ich ganz vergessen, hihi.“

„Ach, Mensch. Du bist echt süß. Dich lass ich nicht mehr los.“

„Kommst du aber ein bisschen mit raus und wir gucken uns die Gegend an? Ich hoffe, dass das gehen würde. Deine Schwester passt nun schon so viel auf die Kids auf.“

„Nein, das passt schon. Sie hat gerade etwas Stress mit ihrem Freund, da kommt ihr das ganz gelegen. Morgen kommt Valentino ja eh wieder, dann kann ich öfter vorbeikommen. Also, lass uns losgehen.“

Die beiden schlendern draußen rum und sind ganz fasziniert von der Gegend. Das Denkmal finden sie besonders hübsch mit dem angrenzenden kleinen Teich und dem Wasserfall. Das lädt zum Chillen ein.“

„Wollen wir Bilder machen?“

„Klar.“

Die beiden lachen und haben ihren Spaß. Unvorstellbar, dass Marc es immer so schwer in der Schule hat. Nicht, weil alle Leute gegen ihn was haben. Das war nur ganz früher so, als sein Paps da immer Stress gemacht hatte. Es ist eher seine ruhige Art, womit keiner so richtig was anfangen kann. Die Mädels stehen bei ihm Schlange, doch sobald sie ihn näher kennengelernt haben, haben sie ihn fallen lassen, wie eine heiße Kartoffel. Er sei ein Langweiler und sowas. Bis dann Emily in sein Leben trat.

Langsam wird es aber doch etwas kühler in Brindleton Bay. Die Teenager gehen wieder rein. Es gibt eh Abendbrot. Die beiden hier sind total in Gedanken.

„Hey, du. Warum hat Emily eigentlich mit dir Schluss gemacht? Hat sie dich doch nicht so geliebt?“

„Ähm, wie bitte?“

Schließlich setzt sich Marc da aber mit zwischen und versucht da mal so einiges klarzustellen, haha. Aber er scheitert. Natalie kommt nämlich auch langsam aus sich raus und ihre Klappe wird immer größer. Ein bisschen hat sie da doch schon was von ihrer kleinen Schwester abgeschaut. Das Mädchen möchte sich nicht mehr zurückziehen. Nun muss sie ja keine Nachtwandlerin mehr sein, also kann sie nun auch eine große Klappe haben. Derweil essen die Duvans. Emily guckt aber immer wieder zu Natalie rüber. Nicht gut, wenn sie da so bei Marc und Tommy sitzt, haha.

Tommy hat dann aber irgendwann doch die Nase voll und Natalie wird weggerufen. Phillip schickt sie erstmal auf ihr Zimmer. Es ist auch der Trotz, der bei der Kleinen jetzt rauskommt, weil sie hier gar nicht wohnen will.

Schließlich setzt sich dann noch Fiona mit zu Marc und löchert ihn. Er wundert sich sehr, was da so alles aus ihr rausgeschossen kommt.

Doch Emily kommt dazwischen.

„Stopp mal, junge Dame. Weißt du, was ich später mal mit dir mache? Wenn du einen Freund hast, dann werde ich dich auch mal so löchern und möchte alles über deine Beziehung wissen. Okay, eigentlich interessiert es mich ja nicht, aber einen auswischen tue ich dir trotzdem mal, hihi. Vielleicht fällt dir dann mal auf, wie belanglos deine Fragerei eigentlich ist.“

„Bla bla bla. Ich werde solange fragen, wie ich das möchte und da ich eh nie einen Freund haben werde, wirst du mich auch nie ausfragen können. Also ist es mein Problem, ob ich frage oder nicht.“

Phillip hat genug gehört und schickt auch sie auf ihr Zimmer. Da muss sich das Ehepaar dann doch mal überlegen, wie sie das mit den Zwillingen angehen. Seit die Duvans hier wohnen, können die beiden richtige Giftzwerge sein.


Langsam machen sich auch alle bettfertig. Tommy mag das neue Haus. Er ist gespannt, was die Duvans draus machen. Und wenn sie Hilfe brauchen, packt er gerne mit an.

Etwas später findet Samira das Haus. Sie ist etwas enttäuscht darüber, dass sie nun einfach so weggezogen sind, aber sie kann auch verstehen, was ihre kleine Schwester im Moment durchmachen muss.

Auch sie möchte helfen. Christian natürlich auch.


Emily findet es süß, wie Marc immer in ihr Zimmer verschwindet. Kurz sitzt er dann bei den Duvans und guckt, ob es ihm zu viel wird oder nicht und schwups, ist er wieder in ihrem Zimmer.

„Was muss ich tun, damit du mal drüben bleibst? Hihi.“

Die Runde lockert sich etwas auf.

Aurora hat bei den Zwillingen noch einmal ein Machtwort gesprochen. Ihr ist es wichtig, dass sich die beiden nicht ausgeschlossen fühlen. Sie möchte mal in Ruhe mit den beiden reden und fragen, was sie wirklich auf dem Herzen haben.


Emily möchte Tommy aber nicht die ganze Zeit da so sitzen lassen, da sie sich freut, dass ihr bester Freund hier ist. So wechselt sie immer von Zimmer zu Zimmer, um für die beiden Jungs dazu sein, haha.

Irgendwann muss Tommy dann aber doch mal nach Hause. Marc bleibt über Nacht. Der Teenager wagt den nächsten Anlauf ins Wohnzimmer. Ob er jemals richtig auftaut? Der Streit da heute mit Verenas Schwester hat ihn wieder ordentlich runtergezogen. Die soll ihn einfach in Ruhe lassen.

Schließlich verschwinden dann alle so weit in ihren Zimmern. Jeremy und Nadja planen noch etwas, wie es hier weitergehen kann. So viel noch zu tun und sie haben wenig Zeit. Alex kommt etwas später noch durch die Tür spaziert. Er fühlt sich sehr einsam.

Doch zwischen seiner Familie ist alles für eine kurze Zeit vergessen.


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