• Kucki 232

Folge 474


Gerade mal 7 Sims im Haushalt und 4 davon sind Teenager. Eine witzige Runde. Jeder mit seinen eigenen Wehwehchen.

Der erste Schultag der Zwillinge startet. Was sie wohl erwarten wird?

Bei dem Wetter mag man nämlich lieber vor dem Kamin sitzen, obwohl es noch harmlos ist für den heutigen Tag. Benny wiederum wird sich richtig freuen. Schnee kennt er so ja noch gar nicht. Und die Zwillinge ja eigentlich auch noch nicht.

„Marc, ich habe nachgedacht. Das hat mich zwar die ganze Nacht gekostet, aber ich hab nachgedacht, hihi.“

„Okay.“

„Gehen wir nach der Schule auf den Friedhof? Ich würde gerne mit meinen Eltern reden.“

„Äh, ja. Klar. Und erstmal guten Morgen.“

„Oh. Ja. Hihi.“

„Ne, klar. Ich kann euch gerne alles zeigen.“

„Sind da denn viele süße Jungs?“

„Äh.“

Marc ist soweit startklar und hilft im Garten. Die Stimmung hier heute ist ganz ungewohnt.

„Ich hoffe nur, dass wir in eine Klasse kommen. Wäre schade, wenn nicht. Und wehe, da laufen keine süßen Jungs rum, hihi.“

„Ne, dann wechsel ich die Schule. Ganz klar.“

Die beiden haben irgendwie nur ein Thema. Sie sind richtig aufgedreht.

Marc hat gestern noch lange mit seiner Mam telefoniert. Sie freut sich sehr, dass es ihm langsam besser geht und andersrum ist es genauso. Nadine hat sich ja auch langsam wieder mit ihrem Freund eingekriegt. Er hat seiner Mam versprochen, sich nun regelmäßig via SMS zu melden.

Und das Liebespaar besiegelt immer mehr, dass man sie so schnell nicht auseinanderbekommt. Was Benny total ekelig findet, haha.

Hoffen wir aber mal, dass Emily nicht nur kurzzeitig so drauf ist.

Heute wäre eigentlich niemand am Vormittag im Haus der Generationen gewesen und so hat sich Phillip freigenommen. Es ist einfach noch zu viel zu tun, als wenn man jetzt einfach die Tür hinter sich abschließt und woanders arbeiten geht. Der Weihnachtsurlaub steht ja auch noch an. Bis dahin soll alles fertig sein. Phillip geht aber mit gemischten Gefühlen in den Urlaub. Immerhin war die Reise mit seinen Eltern geplant.

Gleich ist es ziemlich ruhig im Haus, haha. Aurora muss erst um 10 Uhr los.

Und Phillip macht sich ans Werk. Heute ist das zweite Bad dran.

Sieht doch gleich viel gemütlicher aus, als diese kahlen Wände.

Aurora vermisst Jeremy und Nadja sehr, doch zeigt sie es nicht so. Oft sitzt sie einfach nur irgendwo wortlos rum und denkt an die schöne Zeit mit ihnen. Viele Schmunzler entstehen. Sie zählt zwar nur zum „kleinen Zepterträger“, aber trotzdem sind sie und Phillip im Moment die Stammesoberhäupter. Und da sind sie selbst noch recht jung.

Das neue Bad wird eingeweiht. Endlich sind mal Spiegel da.

„Du willst jetzt die ganze Zeit Schach spielen?“

„Nö. Nicht nur.“

„Ich bin froh, dass ich dich hab. Wärm schon mal das Bett vor, hihi.“

„Klar, kriege ich hin. Bis nachher.“

„Bis nachher.“

Unsere neue Postbotin ist fleißig. Sie findet den Briefkasten bestimmt gerade voll episch.

Und sie hier fährt am Haus lang. Alle wollen wohl nun gucken, wo die Duvans leben.

Während Phillip total die Zeit vergisst. Er ist schließlich dann doch den ganzen Vormittag am Schachspielen. Eigentlich wollte er ja hier noch einiges tun.

Damit er aber nicht ganz so viel in der Bude versauert, baut er einen kleinen Wächter vors Haus. Dann wird sich bestimmt keiner mehr wagen, hier unbefugt einzubrechen, oder sowas.

Während die anderen Kids schon mal nach Hause gehen, gehen Marc und Emily sofort rüber zum Friedhof. Sie hat in der letzten Zeit zu viel Leid verspürt und möchte nach vorne schauen.

„Bereit?“

„Ich denke schon.“

Für Emily ist es trotzdem noch sehr ungemütlich, hier zu sein. Dort liegen ihre geliebten Eltern. Manno.

Vorsichtig geht sie an Marc vorbei und kommt mit dem Blick gar nicht mehr von den Gräbern runter.

„Hey, du schaffst das.“

Plötzlich fängt sie dann doch an zu heulen und bricht fast wieder zusammen.

„Echt jetzt? Das hatten wir so aber nicht besprochen.“

„Komm, reiß dich bitte zusammen. Das hast du zu mir auch immer gesagt.“

„Hm?! Oh, ja. Tschuldige.“

„So, komm. Nun aber. Vielleicht hilft dir das ja.“

Marc sieht den Geist von Nadja und freut sich gerade sehr, dass sie da ist. Die Geister scheinen ja wirklich mehr mitzubekommen, als man denken mag. Sie haben jedoch wenig Zeit.

„Hey, da ist deine Mam.“

„Hm?! Wo?“

„Ne, nicht da. Da.“

Als Emily dann schließlich ihre Mam sieht, rennt sie sofort heulend auf sie zu und umarmt sie. Es fühlt sich immer wieder komisch an, so einen Geist zu umarmen, aber es ist trotzdem so, als wäre die Person wirklich da.

Nadja ist sehr traurig. Es tut ihr immer sehr weh, wenn die Familie wegen ihr so leidet. Nur kann sie leider nicht einfach nach drüben gehen und sie alle in den Arm nehmen.

„Wie geht es euch denn da oben? Ist alles gut? Leidet ihr?“

„Nein, alles gut. Nur das halt Morgyn und Norman immer noch verschwunden sind. Du solltest mal im Reich nachschauen. Das magische Reich wartet auf dich.“

„Ich weiß, Mam. Ich kümmere mich bald drum.“

„Und schön, dass du auch da bist, Marc. Kommt gerne öfter vorbei.“

„Wo ist denn Paps?“

„Ähm, nun ja. Er gewöhnt sich langsam an das Geisterreich und hat einen Ozean entdeckt. Er hat den Sensenmann gefragt, ob er nicht so ein Pizzading haben darf.“

„Typisch, Paps. Hihi.“

„Hör zu Emily. Ich habe nicht viel Zeit und ein Unwetter zieht auch auf. Schau mal. Ihr müsst rein.“

„Ja, klar. Mam, ich hab dich lieb. Du fehlst mir so.“

„Ich weiß. Ihr mir auch. Deswegen pass gut auf meine Tochter auf, Marc. Tust du das für mich? Sie soll ein schönes Leben haben.“

„Das werde ich.“

„Es ist alles gut. Du musst nur nach vorne schauen. Und denk immer dran: Wir sind immer in deiner Nähe.“

„Und du versprich mir, dass ihr da oben die Stellung halten werdet, okay? Ich versuche im Reich wieder alles aufzubauen und vielleicht kann ich euch dann ja auch noch ein bisschen helfen.“

„Nein, uns geht es wirklich gut. Es ist gar nicht so schlimm, wie man immer sagt. Wir sind ja nur hier unten Geister, damit wir mit der normalen Welt in Kontakt bleiben können. Da oben sieht es schon wieder anders aus.“

„Siehst du, Emily? Alles gut. Deinen Eltern geht es gut. Und auch Verena und Martin. Und das dank euch.“

„Ich bin so froh, dass ich dich habe. Du bist einfach nur ein Traum.“

„Dito.“

Emily sieht, wie der Geist immer schwächer wird.

„Danke, Mam. Ich denke, ich werde es packen.“

„Und tu mir bitte einen Gefallen und trink nicht einfach wieder so. Tu es für uns. Du bist nicht schwach. Ganz im Gegenteil.“

„Ich werde es versuchen.“

„Nein. Versprich es mir bitte.“

„Okay. Ich verspreche es.“

„Und versprecht mir, dass ihr mir eure Kinder zeigen werdet. Es sind ja auch dann meine Enkel, hihi.“

„Ähm, wie bitte?!“

„Ja, Mam. Machen wir, hihi.“

„Sehr schön.“

„Kinder? Was? Wieso? Ich.“

„Ach, komm her. Das war doch nur Spaß. Obwohl. Hihi.“

„Äh.“

„Lass uns nun aber los. Langsam wird es richtig ungemütlich.“

Emily verabschiedet sich noch mit einem „Danke“ bei ihrer Mam und verschwindet schließlich.

„Und Marc. Pass wirklich gut auf sie auf. Emily ist manchmal etwas stur, aber ich denke, mit dem richtigen Partner wird sie das auch packen. Sie hatte die falschen Freundinnen, die sie auf den falschen Weg brachten.“

„Klar, das bekomme ich hin.“

„Danke. Wir sehen uns.“

„Ja.“

Schließlich macht sich auch Marc auf nach Hause.

Erstmal aufwärmen und die Nähe des anderen genießen. Die Worte von Nadja gingen so richtig unter die Haut. Marc hofft, dass der Ausflug wirklich alles besser gemacht hat. Aktuell erkennt er es noch nicht so wirklich. Emily ist total in Gedanken.

Während der Rest des Hauses irgendwo im Haus rumwuselt.

Natalie hilft ihrem kleinen Bruder bei seinem Projekt.

Während Phillip seiner anderen Tochter bei den Hausaufgaben hilft.

Emily lächelt ihren Freund nur kurz an und geht schweigend zum Projekt. Aurora gesellt sich ebenfalls mit dazu.

Marc hat sich gerade noch mehr in seine Freundin verliebt und kommt kaum mit seinen Hausaufgaben zurecht, haha. Er hat heute sowieso schon einen Grund zur Freude, da er in der ersten Abschlussprüfung immerhin eine Drei ergattern konnte.

„Danke, Paps, dass du mir geholfen hast. Die Oberschule ist richtig cool. Langweilig, aber cool.“

„Ähm, ja. Wieso langweilig?“

„Na ja. Die haben da total langweilige Themen. Keine Ahnung. Interessiert mich nicht. Ich will lieber shoppen, oder sowas.“

„Ne ne. Schule ist schon wichtig. Du musst dort ja auch erstmal warm werden und andere Schüler kennenlernen. Dann ist es auch nicht mehr langweilig.“

„Die Lehrer sind auch total langweilig und süße Jungs hab ich auch noch nicht gesehen, hihi.“


Die Probleme der Zwillinge gehen ja schon gut los. Phillip ist gerne zur Schule gegangen. Keine Spur von Langeweile.


Schließlich macht er das Abendessen.

Natalie berät sich mit ihrer Schwester über den heutigen ersten Schultag.

„Hast du denn schon einen süßen Jungen gesehen? Dachte, da laufen nun total die Süßen rum. Ich seh nur Brillenschlangen und Pickelgesichter, hihi.“

„Selbst die Mädchen da sind ja total eingebildet. Ich glaube, wir werden nie Freundinnen finden, was meinst du? Und die Lehrer. Professor Stinkstiefel. Echt jetzt?“

„Ich geh jetzt duschen, aber ich hoffe, du hältst es aus, nicht hinterherzukommen. Weil.“

„Ich gebe mir Mühe, hihi.“

Anscheinend hat es Emily sehr gutgetan, heute auf dem Friedhof gewesen zu sein, wenn man sie so anschaut.

„Haben Mam und Paps denn irgendwas gesagt? Hast du sie gesehen?“

„Nur Mam war da.“


Während Marc total happy am Duschen ist.

Marc hofft nur, dass es Emily wirklich besser geht und es nicht nur eine Phase ist. Er wird ihr aber helfen, wo er nur kann.

Anschließend kommen die Duvans zum Abendbrot zusammen.

„Wie ist die Oberschule denn so? Gibt es da auch Klettergerüste?“

„Ich habe nur ein Problem. Ich weiß absolut nicht, was ich nach der Schule machen soll. Plötzlich ist die Schule zu Ende und ich weiß einfach nicht, was ich machen soll.“

„Du hast doch mal die Idee gehabt, Anwalt zu werden. Warum nicht?“

„Aber dafür muss man studieren. Das werde ich ganz bestimmt nicht packen.“

Emily wird sich Gedanken drum machen. Vielleicht fällt ihr ja was ein.


Die Duvans lassen den Tag mit dem Fernsehabend ausklingen. Das Wetter ist gerade richtig übel draußen, doch umso kuscheliger haben sie es nun mit dem Kamin.

Emily und Marc kommen sich näher denn je.

Anmerkung: Und ja, ihr habt recht: Der Teenager gestern war Nico. Ihr kennt meine Sims wirklich sehr gut :)

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