• Kucki 232

Folge 475


Möge das Frühstück beginnen. Marc hat heute seinen letzten Schultag und möchte nochmal alles geben.

Und die Zwillinge diskutieren immer noch über die Schule. Alles muss genau geplant werden.

„Was soll das, Paps? Ist doch meine Sache, was ich mache. Aber tröste dich. Die Typen da alle sind hässlich.“

„Fiona? Du legst es jetzt nicht drauf an, oder?“

Jetzt hat Phillip da seine Teenie-Töchter und hofft, dass es nicht ausartet. Plötzlich sind es fast erwachsene Mädchen, die die Welt entdecken wollen. Und Fiona kennen wir ja mittlerweile.


Etwas später kommt Emily ins Esszimmer. Marc muss staunen.

Die Teenagerin denkt sich jedoch, dass er nun was Falsches sagt und er das gar nicht toll findet, oder sowas.

„Ich dachte, ich probier mal etwas anderes aus. Ist das schlimm? Wollte mal etwas normal aussehen, hihi.“

„Ähm.“

„Nein. Du. Ne. Ähm. Wow. Das.“

„Alles klar. Ich weiß Bescheid, hihi.“

Paps Phillip passt ab sofort aber gut auf seine Kids auf. Die Teenagerinnen haben es ganz schön hinter den Ohren. Plötzlich haben sie hier einen Freund im Haus. Irgendeinen Rocker, der gerne Bier trinkt und popelt.

Die Truppe macht sich startklar und geht dahin, wo sie hingehen muss. Es bleibt nur noch ein Sim übrig und das ist Aurora. Von dem Trubel eben hat sie gar nichts mitbekommen.

Und raus mag sie auch nicht so wirklich.

Also beschließt sie, mit ihrer besten Freundin ins Fitnessstudio zu gehen. Aurora hat noch nie so richtig etwas mit Manya unternommen. Das muss sich ändern, jetzt, wo die Kinder langsam erwachsen werden.

„Hey, na. Schön, dass du Zeit hast.“

„Klar, wollte sowieso mal öfter mit dir umherstreifen.“

Aurora genießt es richtig hier zu sein.

Auf geht’s. Manya beneidet ihre Freundin, dass sie da so locker auf dem Ding rumläuft, während sie sich da einen abprustet.

Nebenbei noch coole Kochshows gucken.

„Wow. Wie machst du das? Ich kann einfach nicht mehr. Das ist ja krass.“

Und oben zeigt sie auch allen, wie man das macht.

Aber selbst die Folterbank ist dann doch etwas zu viel für die junge Erwachsene. Stark bleiben, hilft hier leider auch nichts.

Anschließend gehen die Frauen noch in die Bar nebenan. Ein Drink tut nun ganz gut, denn die Folterbank war wirklich etwas zu viel. Aurora kann sich kaum bewegen.

Als sie sich ein Wasser bestellt, versucht doch echt der Barkeeper mit ihr zu flirten.

„Also, wenn du mal eine Massage brauchst, dann sag Bescheid. Ich hab mal im Wellnesscenter gearbeitet. So manche Tricks kann ich noch.“

„Äh, ein Wasser reicht.“

Und schließlich zeigt sie dann ganz auffällig ihren Ehering.

Manya kommt mit an die Bar und findet es witzig, wie der Barkeeper da in Gedanken die arme Aurora auszieht. Wenn Phillip das wüsste, haha. Aber die Mutter weiß Bescheid, was zu tun ist. Die haben alle keine Schnitte.

„Wie geht es dir und Marvin denn so? Uns geht es zwar langsam besser, aber die Trauer sitzt halt immer noch sehr tief. Man merkt schon, dass im Haus was fehlt.“

Die beiden unterhalten sich über alte und neue Zeiten. Es tut gut, mal nicht einfach nur Aurora zu sein, die Wäsche wäscht und irgendwo rumschraubt. Einfach nur mal in der Bar sitzen und quatschen.


Bis es schließlich kurz vor 15 Uhr ist und die beiden sich auf ins Haus der Generationen machen. Manya ist gespannt, wie das Haus nun aussieht und auf dem Friedhof möchte sie auch noch ein paar Blümchen bringen.

Marc und Emily kommen heute gar nicht voneinander los. Selbst in der Schule wurde wild geknutscht. Die Teenager sind wie ausgewechselt. Ihnen ist egal, ob jemand was sagt oder nicht. Mandy und Anando haben nur geschaut und mit dem Kopf geschüttelt. Tommy wiederum musste lachen. Zwar mag es Marc immer noch nicht, großartig mit anderen zu reden, doch bei Emily taut er gerade so richtig auf. Vor allen Dingen, wo es heute sein letzter Schultag war und er noch einige gute Zweien und Dreien ins Zeugnis knallte. Das muss doch gefeiert werden, oder nicht?

„Paps. Die Schule ist doof. Ich geh da nicht mehr hin. Ich möchte auf die Schule, wo die anderen sind.“

„Da wirst du schon früh genug hinkommen. Erstmal zeig es den anderen und dann kommst du auch bald zu den Großen in die Schule. Versprochen.“

„Mam? Ich habe mich heute für den Geigenkurs angemeldet. Ich freu mich voll. Habe mal ein Mädchen mit einer Geige gesehen. Das hörte sich so wunderschön an. Ich möchte das auch machen. Unbedingt. Hast du nicht mal Geige gespielt? Kannst du mir vielleicht zeigen, wie das geht?“

„Klar.“

„Ich bin zwar schon etwas eingerostet, aber sowas verlernt man eigentlich nie, wenn man es einmal kann. Ich habe sogar meine alte Geige noch. Soll ich sie holen? Dann kann ich dir ein paar Stücke zeigen.“

„Ja, das wäre cool. Ich habe mir in der Schule eine geliehen, damit ich üben kann. Bin gespannt.“


Etwas später quietscht sich Natalie eine Naht zurecht. Aber so hat ihre Mam auch mal angefangen.

Die Mutter fängt einfach mal an zu spielen.

„Du. Ich. Ähm. Das Gegeige da hört sich schrecklich an. Boah. Ne. Da kann ich gerade nicht drauf. Hast du nicht Lust, duschen zu gehen? Ich könnte jetzt echt duschen und nun ja. Willst du mit?“

„Bist du sicher?“

„Und wie ich das bin. Hab lange genug nur geschwiegen und einfach nichts gemacht. Wie wär’s, wenn wir nun die schönen Dinge des Lebens auskosten?“

Da staunt Emily doch nicht schlecht. Hat Marc das gerade echt gesagt? Wo ist ihr schüchterner Marc, der eher Däumchen drehte, als mit ihr rumzuknutschen.


Wovon im Wohnzimmer keiner was von mitbekommt.

Emily ist sich gerade noch etwas unsicher. Diesmal ist sie diejenige, die darüber nachdenken muss. Soll sie wirklich einen Schritt weitergehen? Puh. Oder doch lieber abbrechen? Gut, er will ja nur duschen. Warum nicht? Sonst ist sie ja diejenige, die immer fragt. Heute möchte er es halt mal versuchen.


Als sie dann schließlich im Bad verschwinden, schauen sie sich gegenseitig nicht schlecht an, als sie da nur in Unterwäsche stehen. Marc versucht, stark zu bleiben. Er ist immerhin bald ein Mann, haha.

Bis er schließlich nicht anders kann und sie überfällt. Emily wünscht sich, dass das gerade nicht mehr aufhört.

Und ist fix und fertig, haha.

Der Fast-Erwachsene hat sich lange überlegt, wie er mal über seinen eigenen Schatten springen kann und Emily einen Freund präsentieren kann, den sie verdient hat. Lange hat er im Internet rumgesurft und geguckt, was man da so alles machen muss und wie man Mädels umhauen kann. Erst fand er es selbst nicht so „sein Ding“, aber ausprobieren will man sowas dann doch mal. Warum auch nicht?

Und so gibt Marc nun alles, um seine Emily zu verwöhnen.

Schiss hat er trotzdem.


Und jetzt stellt euch immer diese wunderbaren romantischen Szenen vor, wo bei jedem Bildwechsel, dann das hier kommt.^^ Während Emily und Marc gerade so richtig die Dusche unsicher machen.

„Wäre es denn okay für dich, wenn ich einen Schritt weitergehe?“

„Schon lange, hihi. Ich vertrau dir.“

Die Dusche ist auch ziemlich intensiv. Es wird geknutscht und gefummelt. Ach, nein. Die Details sind nun egal. Sie haben einfach eine schöne Dusche zusammen, haha. Bis es schließlich im Zimmer weitergeht.

Das erste Mal zwischen Marc und Emily. Beide sind fix und alle.

Doch, auch die glücklichsten Teenager aller Zeiten.

Während die beiden dann auch zu ihrem Höhepunkt mit den Geigen kommen.^^

Das junge Pärchen kuschelt noch eine Runde, bevor es wieder unter die Meute geht.

„Auch wenn mir der schüchterne Marc genauso gefällt. Also der Marc da eben war auch richtig süß.“

„Ok.“

So langsam ziehen sie sich dann wieder an und gucken, was im Wohnzimmer so los ist.

Denn die Duvans beschließen spontan, auf das Gewürzfestival zu gehen. Okay, auch gut. Nichts anmerken lassen, was eben passiert ist und einfach nun lächeln und „Ja“ sagen.

Manya kommt aber nicht mehr mit.


In San Myshuno angekommen, steht doch glatt Christina hinter dem Tresen. Als sie die Duvans sieht, flüchtet sie sogar. Besser so.

Während sich die beiden ein scharfes Gericht gönnen und sich außerdem noch scharfe Blicke zuwerfen. Und Hallo Runa.

Tommy ist sogar auch hier. Er übt hier ab und an gerne mal, wenn ihn die Decke auf den Kopf fällt. Auch er hatte heute seinen letzten Schultag.

„Hey, Großer. Na.“

„Hey.“

Ja, hier sind die Gewürze richtig gewaltig.

Nachdem die Festivalbeleuchtung angemacht wurde, wird es doch gleich viel gemütlicher hier.

Nur Benny hat nicht mehr so wirklich Bock. Hier sind ja nicht mal andere Kinder und das ist doch langweilig. Lieber geht er dann auf das Jugendfest. Aber hier: Öde.

Runa setzt sich zu den Duvans und hat eine recht traurige Laune. Mittlerweile geht auch sie gerne irgendwo hin. Hauptsache weg von zuhause. Da erinnert sie alles an ihren Paps und ihre Mam.

Während Tommy und Marc zusammen Körbe werfen.

„Nein. Malvin geht es gut. Er wohnt ja mittlerweile hier in San Myshuno. In so 'nem Appartment. Aber mit den Frauen hat es immer noch nicht so wirklich geklappt.“

Während Natalie und Fiona ihren zweiten Schultag-Status austauschen.

„Hast du den einen hinter uns gesehen? Keine Ahnung. Der stinkt richtig. Bäh. Ob der Läuse hat?“

„Hey. Es wird langsam kalt. Wollen wir nicht nach Hause und das von vorhin wiederholen?“

„Ähm.“

Aber ja, es stimmt. Es wird langsam so richtig schattig. Es ist nicht so kühl wie in Brindleton Bay, doch da muss man ja auch nicht den ganzen Tag draußen sitzen bleiben. Also ab nach Hause und fertig fürs kuschlige Sofa machen.

Während Tommy noch mitgekommen ist, um sich aufzuwärmen.

„Hi. Du bist Natalie, stimmt’s?“

„Fiona, hihi.“

„Oh, sorry. Fiona.“

„Wie gefällt dir die Schule denn so?“

Und damit wird dann auch der heutige Fernsehabend eingeläutet.

„Ja. Die Frau Stöpsel hat echt nicht mehr alle Tassen im Schrank. Hast du mal gesehen, was sie für Nasenhaare hat? Da kann sie einen Pullover draus stricken.“

„Ne, hab ich noch nicht.“

Das Problem ist, dass Tommy langsam immer ruhiger wird und bald kein Wort mehr rausbekommt, haha.

„Ähm, ja. Wir machen morgen eine Abschlussparty. Bist du auch da?“

„Weiß ich noch nicht.“

„Ich gebe dir meine Nummer, dann kannst du mir ja Bescheid sagen.“

Und Phillip bekommt alles brav mit und aus erster Reihe. Was zum Geier treiben die beiden da?

Aber auch seine Kinder werden langsam erwachsen. Bei Fiona wundert es eh keinen, da sie ja sowieso schon sehr frühreif ist. Wenn sie sich Tommy krallen würde, wäre das eine ganz schöne Hausnummer. Sie ist ja 15 und er fast 18. Tja.


„Hey, guck mal. Da habe ich mit meiner Schwester gerade voll wen verarscht, hihi. Was meinst du, wie der geflitzt ist.“

Die beiden machen doch nichts. :)


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