• Kucki 232

Folge 477


Heute hat der neue Sunnyboy im Haushalt Geburtstag, aber es ist klar, dass er jetzt nicht so die mega Party schmeißt.


Doch die Sims wollen nun erstmal wachwerden.

Heute haben glücklicherweise alle frei. Und so sieht es aktuell in Brindleton Bay aus:

Nach und nach werden alle wach.

„Du bist so ruhig in letzter Zeit. Was ist los?“

„Ich denke nach. Ich rede bald mit euch drüber. Versprochen.“


Etwas später kommt Aurora noch mit dazu.

„Ich weiß nicht, was ich im Moment machen soll. Die Kinder fangen an, einfach was zu machen. Und dann die Sache noch. Das frisst mich auf.“

„Was machen sie denn? Es ist doch nichts.“

„Keine Ahnung, ob ich blind bin, aber das mit Tommy sagt doch schon alles.“

Phillip hat wirklich sehr viel auf dem Herzen im Moment. Sein Paps hat einfach so knallhart alles auf den Tisch gelegt und er weiß einfach nicht, was er jetzt machen soll. Er und Nudelgespräche? Ähm, nein.


Also versucht es Aurora.

„Hör mal zu, Süße. Du weißt ja, dass das mit den Jungs nicht so einfach werden kann. Vor allen Dingen, wenn man sich näher kommt und so. Und Tommy ist außerdem zu alt für dich und hat ja auch eine Freundin.“

„Was bitte? Ihr geht mir mit Tommy im Moment so richtig auf die Nerven. Hört auf damit. Ich werde ihm ganz bestimmt nicht näher kommen.“

„Ich äh. Ich mein ja nur, hihi.“

„Ja, was? Da will man einmal nett zu einem Jungen sein und ihr reimt euch da sonst was draus. Boah, ihr seid solche Nervensägen. Lasst mich in Ruhe, okay?“

Aurora und Phillip sind wirklich überfordert. Sie meinen es ja auch nur gut und möchten auf ihre Kinder aufpassen.

Bis das Geburtstagskind durch die Tür kommt und das Thema schlagartig wechselt.

„Was seid ihr hier so angespannt? Hab ich was verpasst? War meine Schwester böse? Was hat sie getan?“

Schließlich kommt Nico vorbei. Er weiß ja, dass Marc heute Geburtstag hat und möchte mal Hallo sagen. In der Vergangenheit war er ja manchmal nicht so wirklich nett zu ihm.

Marc kennt Tommy ja nun schon eine ganze Weile und würde am liebsten was zu sagen. Aber er lässt es.

Also schlägt der Noch-Teenager einfach mal vor, auf den Markt in San Myshuno zu gehen. Eigentlich ist sowas ja nichts für ihn, doch er mag es gerade auch nicht, dass an seinem Geburtstag so eine Stimmung ist. Nico nehmen die Duvans einfach mit.

Immerhin ist Nico ja auch sein Bruder in Spe oder wie man das auch nennen mag.

Die Mädels gehen derweil shoppen. Alle stehen vor dieser coolen schwarzen Lampe, doch bevor sie sich einer krallt, kauft Emily sie ganz dreist vor den anderen weg. Böse.

„Emily? Kann ich dich mal kurz sprechen? Du kennst Tommy ja am besten.“

„Klar.“

Während Aurora und Phillip sich gegenseitig Erziehungstipps geben.

„Ich finde, die Kinder müssen ihren eigenen Weg finden. Wir können sie zwar unterstützen, aber auch nichts vorschreiben. Auch wenn sie merken, dass sie einen Fehler machen, sollten sie dafür geradestehen.“

„Mein Paps hat das Haus gekauft, aber ich möchte in Sulani bleiben. Kannst du nicht mit ihm reden? Was soll ich denn in diesem Viertel? Das ist doch langweilig da.“

„Also ich finde es mittlerweile schön da. Viel besser als Sulani. In einer Urlaubsgegend sollte man Urlaub machen und nicht wohnen. Und wenn du willst, machen wir mal was zusammen. Was meinst du?“

Bis Marc zu Emily geflitzt kommt, ihr einen Kuss auf die Wange gibt und wieder ins sichere Gefilde verschwindet.

„Äh. Was war das denn?“

Aurora hat mittlerweile eine Geigenfähigkeit von 10 und das möchte sie den anderen zeigen. Doch so wirklich interessiert es leider keinem. Schade.

Samira ist auch kurz hier.

Sie geht zwischendurch gerne mal hier shoppen und setzt sich gemütlich mit einem Drink an die Bar.

Als er seine Frau draußen spielen hört, muss er doch glatt mal schauen. Ihre größten Fans sind und bleibt die Familie selbst.

Schließlich geht es auch schon wieder nach Hause. Es ist arschkalt hier. Da macht das keinen Spaß. Sie werden vom Türsteher empfangen. Einlass gewährt. Auf zur Geburtstagsparty.

Fiona nutzt eine unauffällige Minute, um Tommy eine SMS zu schreiben, wie es ihm denn geht. Sie hat gerade keine Lust darauf, dass man wieder etwas sagt.

Später kommen sogar Steven und Annika vorbei.

Und Valentino natürlich auch. Damit hat Marc nun nicht gerechnet. In dieser Runde fühlt er sich wohl.

Emily bereitet den Kuchen vor. Marc ist trotzdem recht nervös, weil er ja auch noch gar nicht weiß, was er dann machen soll. Ohne die Duvans hätte er keine Perspektive gehabt, überhaupt wieder irgendwo Fuß zu fassen. Die Noten waren im Keller und in der Abendschule hat er auch nie so richtig was gelernt. Das reicht doch gerade mal für einen Verkäufer, oder sowas. Aber so unter Menschen sein? Nö.

Ihm reichen die paar Leute um ihn herum.

Irgendwie hat Marc nur etwas mehr Fülle bekommen und öhm, Hautschattierungen? Wie dem auch sei: Er ist immer noch ein kleiner Sunnyboy.

„Herzlichen Glückwunsch mein volljähriger, süßer und begehrenswerter Schnuffel, hihi.“

„Äh. Was?“

„Glückwunsch. Schön zu sehen, wie es dir nun geht.“

„Von mir auch alles Gute.“

Und was auch immer mit Emily los ist: Sie ist hin und weg von ihrem Marc. Selbst mit 18 hat er noch so eine Wirkung auf sie. Wie schön, haha.

Aurora schlägt vor, dass man ja mal gemeinsam anstoßen könnte. Sie hat mal einen Wein gekauft, der nur so rumsteht. Wäre doch nun ein guter Anlass.

Emily war erst am Überlegen, doch reißt sie sich jetzt einfach mal zusammen. Es ist ja immerhin der Geburtstag ihres Freundes. Da darf das sein.

„Also Prost, lieber Marc. Auf die nächsten 18 Jahre.“

Bis sich Emily schließlich noch ein Glas gönnt. Es fällt gerade gar nicht so richtig auf.

Weil alle irgendwie in Partystimmung sind. Es wird gelacht, Erinnerungen geteilt und man vergisst einfach mal alles.

Tammy kommt vorbei. Sie war kurz auf dem Friedhof und da ist es doch ganz praktisch, hier dann immer noch vorbeizuschauen.

Marc und Emily werden immer betrunkener. Na ja, nicht nur sie. Phillip und Aurora sind auch gut dabei.

Woah, was ist das für Zeug? Da dreht sich ja irgendwann echt alles.

Und Emily fängt an, jedem zu erzählen, wie sexy Marc doch ist. Äh, ja.

Bis sie schließlich aufs Klo muss und ordentlich kotzt. Verdammt. Gar nicht gut. War wohl doch etwas zu viel. Marc ist zwar auch nicht mehr so ganz dabei, aber er bereut gerade ziemlich, was passiert ist. Immerhin möchte er ihr ja eigentlich helfen, bis dann der Wein kam.

„Tust du mir gerade mal einen Gefallen, Nico? Hörst du jetzt bitte nur einmal auf zu jammern? Bitte nicht jetzt, okay?“

„Ja was? Ist doch so.“

Marc geht auch noch kurz aufs Klo und nimmt sich anschließend ein Glas Wasser. Danach sucht er seine Freundin. Irgendwann im Zimmer wird er fündig.

„Äh.“

Alle Hemmungen sind gerade bei Marc verschwunden und er kann nicht anders, als Emily zu überfallen. Das Gefühl gefällt ihm aber gerade mal so richtig. Einfach nur fallenlassen und nicht groß drüber nachdenken.

„Du, ich hab grad voll Bock zu nudeln. Wie steht es mit dir? Hihi.“

„Bin dabei.“

Die beiden lassen sich auch eine ganze Weile nicht blicken. Im Wohnzimmer hat man sich vor die Glotze gesetzt und man unterhält sich weiter. Phillip und Aurora trinken auch nicht mehr weiter. Immerhin ist heute ja auch Sonntag und morgen geht der Alltag wieder von vorne los.

Es dreht sich zwar immer noch alles bei Marc, aber das war es ihm mal wert. Holla, die Waldfee, war das ein Erlebnis. Er ist so richtig happy und irgendwo auch stolz auf sich, haha.

Steven und Annika freunden sich immer mehr mit Marc und Emily an. Es ist schön, wie sich eine kleine Truppe gebildet hat. Die beiden hatten gestern Geburtstag.

Während Nico immer noch mit seinem Paps diskutiert.

„Dann werde ich halt zu Tanya fahren. Sie ist doch eh bald meine Mam, oder nicht? Da ist es schöner und da sind Berge. Besser als das Kaff hier.“

Emily ist kurz weggenickt und als sie wieder wach wird, dreht sich alles wie wild. Ihr Kopf fängt auch langsam an zu dröhnen. Ihr ist kotzübel. Sie nimmt sich erstmal eine kalte Dusche.

Marc jedoch denkt sich dabei nun nichts und gesellt sich wieder zu den anderen. Er nimmt sich noch ein Glas.

Die kalte Dusche hat wenigstens etwas geholfen. Emily muss aufhören. Sie darf jetzt nicht noch ein Glas trinken. Sie setzt sich zu den anderen und ist weiterhin gut dabei. Keine Ahnung, was ihre Nichte da labert, aber sie lacht einfach mal mit.

Bis es schließlich doch wieder zu viel wird und sie sich hinlegen muss. Na toll. Hätte sie doch nur nichts getrunken. Sie will ja eigentlich auch gar nicht.

Nun stiftet sie die eigene Familie noch dazu an, oder was? Erst sagen alle, dass es nicht okay ist, wenn sie sich besäuft und nun geht das einfach so?

Emily rennt zum Klo und kotzt sich so richtig aus. Mittlerweile muss sie auch weinen. Das tut ihr alles so leid. Sie wollte nicht trinken. Nur ein Glas. Mehr nicht.

Marc bekommt von der Situation mit und jetzt erst wird ihm was klar. Verdammt. Was hat er gemacht? Es war so lustig und keiner hat mehr drüber nachgedacht. Der junge Erwachsene ist plötzlich wieder voll klar im Kopf. Klar, es dreht sich bei ihm noch alles, aber er merkt langsam, was überhaupt passiert ist.

„Emily. Es tut mir leid. Ich hätte das nicht machen dürfen. Ich. Oh, man.“

Am liebsten würde er sich gerade gerne auflösen. Emily geht auch nur an ihm vorbei, ohne was zu sagen. Sie kann gerade nicht.

Sie versucht es zumindest.

„Nein, warte. Ich lieb dich, okay? Und es tut mir leid. Ich hätte aufpassen sollen. Wir alle hätten das tun sollen.“

„Nein, Paps geht es gut. Die Geister müssen nicht mehr leiden. Alles gut.“

Die lustige Runde löst sich gerade auf. Emily möchte sich zusammenreißen und sich nichts anmerken lassen. Sie setzt sich sprachlos mit einem Stück Kuchen mit an den Tisch.

„Emily? Du bist ja total blass. Geht es dir gut?“

„Ja.“

„War doch heute eine schöne Party. Marc hat sich gefreut. Ist doch alles gut.“

Doch die Runde wird leicht skeptisch. Wird ihnen jetzt auch klar, was sie gemacht haben? Jeremy hat das immer alles so leicht geschaukelt, aber Phillip bemerkt die Dinge erst, wenn es zu spät ist.

Tammy macht sich auf den Weg nach Hause. Schade, dass der schöne Tag nun so einen Beigeschmack hat. Die Duvans machen sich auch nur schweigend bettfertig. Es ist wohl besser, morgen zu reden. Phillip ist ja selbst nicht mehr so ganz dabei. Das hat so keinen Sinn.

Marc nimmt Emily beim Fernsehabend auch nur in den Arm, sodass sie sich anlehnen kann. Er sagt ihr immer wieder, dass es ihm leidtut.


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