• Kucki 232

Folge 483


Der letzte Tag im Jahr 14 hat begonnen. Wieder geht ein ereignisreiches Jahr zu Ende und eine neue intensive Geschichte wird bald das Haus der Generationen erreichen. Das magische Reich möchte ja immerhin noch weiter aufgebaut werden und jetzt hat Fiona diese komischen Träume und nicht mehr Natalie. Ich kann euch aber schon so viel sagen, dass es schräg werden wird.


Doch erstmal wird der letzte Tag eingeläutet. Mal schauen, was die Duvans so machen.

Da die Babys nur noch zwei Tage alt werden, ist heute schon Joshuas großer Tag und er wird bereits zum Kleinkind. Es fällt nun gar nicht mehr auf, dass ein Baby da ist, haha.

Also wechselt Paps Marc noch einmal fix die Windeln.

Und füttert den kleinen Stinker. Emily möchte natürlich nichts verpassen.


Anmerkung: An Joshua habe ich nicht viel gemacht, außer, dass er schwarze Haare hatte. Warum auch immer: Er hatte sie.^^ Aber besser als dieses Chaos da sonst immer. Da er braune Augen hat, habe ich ihm die Haarfarbe seiner Mam gegeben. Das Gesicht habe ich gelassen, da es wohl aktuell einen Bug bei den Kleinkindern geben soll, dass alle gleich aussehen. Bevor ich da also rumschraube, lasse ich es so.

Schließlich fällt der Kleine seinem Paps in die Arme.

„Herzlichen Glückwunsch, Großer.“

„Alles Gute.“

„Den Kleinen haben wir doch echt gut hingekriegt, stimmt's? Hihi. Nur, nie wieder Alkohol. Nie wieder.“

„Nie wieder.“

Ab sofort geht das richtige Leben für die Zwei los. Die wilde und frustrierende Teenagerzeit ist vorbei.


Guten Appetit, Joshua.

Der Kleine möchte auch liebend gerne gleich alles entdecken und schauen, was es im Haus und überhaupt so alles gibt. Bauklötze sind da schon mal ein guter Anfang.

Während Marc draußen die Stellung hält.

Bislang geht es ruhig zu. Liegt vielleicht daran, dass die Drei die einzigen sind, die gerade wach sind. Der Rest denkt gar nicht daran, auch nur im Entferntesten aufzustehen.

Da Tommy bald in die Uni möchte und dort auch auf dem Campus bleiben wird, hat er vor, vorher noch mit Emily zu reden. Die Last muss er sich noch von der Seele schütten. Sie wollen sich im Café von Windenburg treffen.

Der Rest wird nach und nach wach.

„Na ja. Ich denke, Natalie muss ihren eigenen Weg finden. Irgendwie ist das ja auch putzig. Sie da so mit einem anderen Mädchen. Was meinst du?“

Marc tut alles für sein Praktikum, um nachher wirklich studieren zu können. Detektiv ist allemal ein interessanter Beruf.

„Ist das in Ordnung, wenn ich kurz nach Windenburg gehe? Marc ist ja da, wenn was ist. Oder soll ich euch wegen Silvester helfen?“

„Nein, nein. Mach ruhig. Wir machen doch eh nichts Großes. Irgendwie war Nadja da immer etwas kreativer.“


Fiona findet den Weg unter die Lebenden. Ihre Träume halten sich im Moment in Grenzen. Die Träume wären ja halb so wild, wenn sie sich nicht so echt anfühlen würden. Die Teenagerin gewöhnt sich an die normale, ruhige Zeit ohne Nachtwandler und Co. Und dann geht es plötzlich doch wieder los.

Ihre Schwester gesellt sich dazu.

„Ach, was soll's? Ich habe es mir wohl eh mit Tommy vergeigt. Nachher werde ich mich auch noch bei ihm entschuldigen und dann lasse ich gut sein. Mir egal.“

„Oder warum hast du nicht auch eine Freundin? So wie Fiona. Ich wusste nicht mal, dass das geht. Kann man so überhaupt so Babys machen? Das geht doch überhaupt gar nicht. Unsere Lehrerin meint, dass ein Auto in die Garage fährt und dann ein Dreirad wieder rauskommt. Aber das würde dann ja nicht mehr gehen.“

Nico kommt zu Besuch. Er und seine Brüder sind heute bei ihrer Mam. Sie wurden eingeladen, aber Valentino hat da absolut kein Bock zu. Irgendwie nudelt sie sich ja durch die ganze Familie durch.

Joshua schaut, was sein Paps da so spannendes macht. Marc ist total in seinem Element.

Bis er schließlich allen erzählt, dass heute Party ist. Und den Rest versteht keiner so wirklich.

Da Marc mit seiner Arbeit fertig ist, macht sich Emily auf nach Windenburg. Heute wird sich ausgesprochen.

„Hey.“

„Hey.“

„Also? Was ist los?“

„Ich drehe nämlich langsam zuhause durch. Auch wenn sich die Zwillinge nun wieder vertragen haben, hatte ich manchmal das Gefühl, dass sie sich gleich gegenseitig umbringen. Fiona ist total in dich verliebt. Ich hab ihr schon hundertmal gesagt, dass sie keine Chance haben wird. Aber sie hört einfach nicht.“

„Weil es alles kompliziert ist, okay? Stell dir vor. Isabelle hat davon mitbekommen, was mit den Zwillingen und mir ist und sie meint, dass ich wohl auf Jüngere stehe und wohl gleich mit beiden ins Bett geh. Tja, dann ist sie mit einem Älteren ins Bett. Was soll dieser Zickenkram? Ich hab überhaupt nichts gemacht. Sie ist fremdgegangen. Glaubst du das?“

„Wie bitte? Echt jetzt? Isabelle ist fremdgegangen? Der würde ich sonst einen erzählen. Boah. Ich erzähl der bald mal ein paar Takte. Diese Schlampe. Wusste ich doch, dass sie nicht ganz sauber ist.“

„Ich wäre ihr eh zu langweilig, meinte sie und tja. Aber, man. Was soll ich machen? Eure Familie ist echt schon ein lustiger Haufen und na ja. Seit die Zwillinge in die Oberschule gehen, muss ich gestehen, dass sie wirklich sehr hübsch sind. Nein, nein. Also nicht, dass ich mich nun an beide ranschmeißen würde, aber ach man. Nein. Ich bin blöd, wenn ich das sage. Vielleicht hat Isabelle ja doch nicht ganz unrecht.“

„Was meinst du?“

„Dass ich jüngere Mädels mehr mag. Schau mal. Isabelle ist 21. Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich ihr eh nicht genug war. Sie meinte immer, ich muss mal aus mir rauskommen und den Teenager abwerfen. Die sind langweilig. Jetzt, wo ich 18 bin, kann ich es ja mal knallen lassen und so. Ganz ehrlich?“

„Das gibt ihr trotzdem keinen Grund, fremdzugehen. Aber Moment. Was meinst du da eben mit den Zwillingen? Sag bloß nicht, du hast dich in sie verguckt? Tommy mit Zwillingsdoppelpack? Hihi.“

„Isabelle und ich haben uns nur noch gestritten. Als ich dann bei euch war und ich Natalie gesehen habe, da war ich hin und weg. Sie ist so ruhig und zerbrechlich. Das pure Gegenteil von Isabelle. Aber ich wusste, dass daraus eh nichts wird. Zumindest jetzt noch nicht. Man würde uns killen.“

„Du bist in Natalie verliebt? Uff. Komm erstmal her.“

„Erst einmal bin ich ganz ehrlich und lege die Karten auf den Tisch. Du sollst dir keine unnötigen Hoffnungen machen. Das wäre mies. Hör zu: Sie steht auf Frauen und hat eine Freundin.“

„Na toll.“

„Ich wollte nur ehrlich sein.“

„Erst dachte ich ja, Fiona wäre es, aber seitdem sie mir da so auf den Geist geht, ist mir das doch zu blöd geworden. Und dann habe ich Natalie gesehen und. Ach, man. Ich weiß auch nicht. Ich bin durcheinander, Emily. Ich kann doch nicht in zwei Mädchen verliebt sein. Das ist verrückt. Ich werde mich wohl auch erstmal zurückziehen. Das war einfach zu viel in der letzten Zeit. Ich habe andere Dinge zu erledigen und brauche erstmal nen klaren Kopf.“

„Nicht, dass das wieder so ein Kurzschluss ist wie damals mit uns. Ich habe das so bereut.“

„Dann hast du dir dein Studium auf dem Campus regelrecht verdient. Kümmer dich erstmal darum und wenn du einen klaren Kopf hast, dann kannst du ja immer noch schauen. Mach nur nichts Unüberlegtes, okay?“

„Okay, danke. Das wird schon wieder. Bin nur fertig mit der Welt.“

„Magst du noch mit zu uns? Joshua hat heute Geburtstag. Er würde sich bestimmt freuen.“

„Ich glaube nicht, dass das eine gute Idee ist.“

„Ach, komm. Wir sehen uns immerhin eine Weile nicht. Bitte.“

„Hmpf, okay.“


Als Emily und Tommy nach Brindleton Bay kommen, ist es erstmal an der Zeit, das Familienfoto zu machen. Mit diesem Bild verabschieden wir uns so langsam vom 14. Jahr.

Ihr findet es dann hier: https://www.kuckis-geschichten.de/meine-sims

Fiona hoffe ja darauf, dass Emily etwas erreichen konnte, da ja Tommy immerhin hier ist. Sie deutet ihrer Tante an, ob sie mit ihm reden kann, doch sie macht Zeichen dafür, dass sie langsam machen soll.

Fiona hat ja immer versucht, für Tommy da zu sein, denn sie hat in der Schule schon mitbekommen, wie niedergeschlagen er ist. Er hat ja selbst kaum noch mit Emily geredet. Das soll was heißen. Daher konnte sich die Teenagerin schon denken, dass was im Busch ist, doch wollte sie ihn trösten. Aber durch diese Träume ist nachher alles ein Desaster geworden. Sie hat ihn mehr als vergrault.

Trotzdem möchte sie sich noch bei ihm entschuldigen.

„Kann ich mit dir reden?“

„Ich denke nicht.“

„Bitte.“

„Ich habe keine Lust darauf, dass du mich wieder so anbölkst.“

„Nein. Werde ich nicht.“

Nur so, mit Nico dazwischen, ist das wohl nicht so schön, also verpieseln sich die beiden in den Flur. Eigentlich wollte Tommy sich erstmal sortieren, da er nun auch nichts Falsches machen möchte, aber gut.


„Ich wollte mich nur für mein Verhalten entschuldigen. Ich habe keine Ahnung, was mit mir los ist. Tut mir leid.“

Samira kommt mit einem großen Geschenk zu den Duvans. Das Geschenk ist sogar größer als das Geburtstagskind selbst.

„Hey. Schwesterlein. Alles klar?“

„Hör zu. Ich habe sehr viel durch in letzter Zeit und ich habe im Moment keine Lust auf irgendwas, weil ich einfach durcheinander bin, okay? Du hast ja schon gut erkannt, dass es mit Isabelle und mir kriselt, aber das gibt dir noch lange nicht das Recht, mir dann so an den Hals zu fallen, okay?“

So offen war Tommy noch nie.

Natalie freut sich, als Penny vor der Tür steht. Sie ist richtig gut gelaunt und nur am Lachen. Die Blondine scheint ein richtig fröhlicher Wirbelwind zu sein. Das kommt richtig gut bei den Duvans.

„Na ja. Wie gesagt. Ich wollte mich nur bei dir entschuldigen. War doof von mir. Ich wollte das nicht und du sollst nicht denken, dass ich immer so bin. Du müsstest mich eigentlich am besten kennen.“

„Schon. Aber das ändert nichts daran, dass ich morgen in die Uni fahre und dort auch bleiben werde. Das Studentenheim ist mal was anderes, als sich mit solchen Problemen rumschlagen zu müssen.“

Und an jedem Ende wird nun die Liebe füreinander ausgetauscht. Gut. Tommy und Fiona haben gerade andere Probleme, aber während sie da so miteinander sprechen, passiert halt sowas hier:

Und als Tommy da so bei Natalie und Penny hinschaut, hat er verstanden, dass er wohl bei ihr keine Chance haben wird. Es ist eh das reinste Chaos an Gefühlen bei ihm. Wer weiß, was er wirklich empfindet? Vielleicht ist er einfach zu durcheinander und weiß nicht mal mehr wo rechts oder links ist.

Doch Fiona steht anschließend auf und möchte ihm zeigen, wie wichtig ihr das alles ist:

„Hör zu. Ja. Ich habe viel Mist gebaut und ja, ich weiß auch, dass wir drei Jahre auseinander sind. Was einem ja eigentlich nur jetzt stören sollte, hihi. Später kräht kein Hahn mehr nach. Na ja. Wie auch immer. Ich bin in dich verliebt und da kann ich auch nichts zu. Und egal was ist, ich möchte dir helfen. Deswegen möchte ich mich entschuldigen und....“

Während Valentino so in den Flur schaut, ist er doch ganz erstaunt darüber, dass seine Nichte da ein Mädchen küsst. Hier ist wirklich noch so einiges an Klärungsbedarf.

„Alles klar. Danke und die Entschuldigung ist angenommen. Vielleicht tut es mir wirklich mal gut, einfach weg von hier zu sein und einfach mal mein Ding zu machen. Ich wollte schon immer Kunst studieren und das macht mir nun keiner kaputt. Und dann mal weitersehen. Nur lass mir Zeit.“

„Alles klar.“

Deswegen lässt Fiona Tommy nun auch in Ruhe. Sie ist froh, dass sie heute nicht so aggressiv ist, wie sonst immer. Doch sie weiß halt nie, wann es wieder so weit ist. Also zieht sie sich wieder zurück. Besser ist das. Das Mädchen braucht ganz dringend Hilfe von Emily.

Bevor sie sich ins Wohnzimmer verpieselt, kommt sie an Penny vorbei.

„Dein Name ist Penny? Willkommen in der Familie.“

Und schließlich ist sie weg.


Tommy bleibt noch eine Weile im Flur sitzen, als Natalie noch einmal kurz mit ihm spricht.

„Fiona ist wirklich eine ganz Liebe und sie liebt dich sehr. Meinst du, du kannst ihr wirklich verzeihen?“

„Sie ist etwas schräg drauf in letzter Zeit, aber du kennst uns doch gut. Fiona ist nicht sie selbst. Sie hat mich oft angeschrien. Einfach so. Das tat mir sehr weh. Bitte hilf ihr.“

Fiona war es doch etwas zu nervig im Wohnzimmer und sie ist in ihr Zimmer gegangen. Da klopft Tommy doch wirklich an der Tür und möchte mit ihr reden.

Während Marc und Emily immer noch so:

„Ich habe es nicht mal verdient, zu leben. Ich habe gar nichts verdient. Ich bin bestimmt böse. Keiner mag mich.“

Benny wird es im Moment etwas zu viel mit diesen ganzen Mädchenproblemen und er zieht sich zurück. Er sehnt sich sehr danach, Freunde zu haben, mit denen er spielen kann, doch er schafft es nie so wirklich, aus sich rauszukommen. Oft sitzt er einfach nur gedankenverloren auf dem Pausenhof und starrt den Himmel an. Zwar hat er nun den kleinen Joshua, mit dem er etwas spielen kann, aber so das Wahre ist es jetzt auch nicht. Ob es nächste Woche auf der Oberschule besser wird?

„Ich habe vor, mit Aurora und den Kindern auf die andere Seite zu ziehen. Es wäre falsch, wenn wir hierbleiben würden.“

Fiona ist am Boden verstört. Tommy ist einfach so rausgegangen, ohne sie in den Arm zu nehmen oder sonstiges. Das war's dann wohl. Sie beschließt, ihn einfach in Ruhe zu lassen. Ist wohl besser so. Zumindest versucht sie es ja immer und immer wieder.

„Hallo.“

Es lenkt trotzdem etwas ab, noch hierzubleiben. Tommy muss ja nur noch seine Sachen zusammenpacken und dann verschwindet er für eine ganze Weile. Da möchte er heute noch bei den Duvans bleiben. Von Fiona hält er sich fern.

Was aber nur am Anfang klappt. Schließlich rückt er dann doch rüber.

„Was hast du eigentlich so für Hobbys? Ich kenn dich schon so lange, aber weiß gar nichts über dich.“

Marc wiederum mag es nicht, im Wohnzimmer zu sitzen, auch wenn Valentino und Nico da sind. Penny kennt er nicht und bevor er es sich mit ihr verscherzt oder so, macht er lieber seinen Sohn bettfertig. Wenn er jemanden nicht kennt, ist Marc sehr schüchtern. Aber das wissen wir ja schon alle. :)

Trotzdem entwickelt sich noch eine gemütliche Runde. Nico ist bereits nach Hause gegangen und macht sich für den Abend bei seiner Mam fertig. Samira feiert heute ordentlich mit Christian und Co. Tommy und Penny bleiben weiterhin. Valentino hat ja auch sturmfrei, also was soll er zuhause rumhängen?

Und Marc so:

Anschließend macht Emily den Rest.

Die Duvans machen sich dann schließlich aber nur einen gemütlichen Abend vor der Glotze. Und damit Tommy sich nicht verloren fühlt, gibt Emily ihm einen Ersatzschlüssel.

„Egal, was ist. Du bist jederzeit willkommen, okay? Wenn du reden musst, steht die Tür offen. Ich finde, wir reden wirklich viel zu wenig. Das müssen wir ändern. Du bist und bleibst mein bester Freund.“

Die Snacks werden auf den Tisch gestellt und Getränke aufgestellt. Die ersten Wochen in Brindleton Bay sind überstanden und auch der Tod von Nadja und Jeremy wurden einigermaßen verdaut. Erinnerungen werden ausgetauscht, bis alle gespannt auf den Countdown warten. Vorsätze werden gefasst.

Um 0 Uhr ist es dann so weit. Es wird geknuddelt und geknutscht. Na ja, zumindest bei fast allen. Fiona und Tommy schauen sich nur an.

Mal schauen, was uns also das fünfzehnte Jahr bringen wird.

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