• Kucki 232

Folge 484


Heute beginnt der erste Teil meiner neuen Idee, die ich mit euch teilen möchte. Seid gespannt. :)


Bevor aber irgendwas losgeht, ist Emilys Geburtstag. Endlich wird sie offiziell 18. Alle Türen stehen ihr danach offen. Eine große Party hat sie nicht wirklich geplant, aber wir kennen ja die Duvans.


Joshua sitzt bereits brav auf seinem Bett und wartet darauf, dass man ihn abholt. Marc steht auf und guckt mal nach, was sein kleiner Pups so macht. Vielleicht ist er ja schon wach. Als er da so sitzt, muss er dann doch grinsen.

Aurora steht mit auf und macht das Frühstück. Der erste Frühlingstag hat begonnen, aber so wirklich nach Frühling sieht es noch nicht aus.

Ihr Göttergatte gesellt sich dazu.

„Also. Was machen wir heute? Füße hochlegen oder eine Party für Emily schmeißen? Sie würde ja eigentlich Zweiteres bevorzugen, hihi.“

Bis schließlich das Geburtstagskind durch die Tür kommt. Aurora fängt plötzlich laut an zu singen. Da hat ja mal jemand richtig gute Laune.

„Happy Birthday to you!“

„Alles Gute, meine Süße.“

Da heute Jahreszeitenwechsel ist, liegt eine neue Kleider- und Frisurensession an. Puh, eine Stunde habe ich für gebraucht, haha. Ab heute kleiden sich die Zwillinge nämlich nicht mehr gleich, sondern gehen ihren eigenen Stil.

„Meinst du, Tommy findet das hübsch so? Soll ich das so lassen? Was meinst du?“

Etwas später bekommt Marc einen erfreulichen Anruf von Valentino.

„Was? Wirklich? Cool. Ja, mach das mal. Wow, das Jahr fängt ja gut an.“

Während Phillip seiner Schwester einen leckeren Kuchen backt. Die Stimmung ist heute wirklich mal gut. Hoffen wir aber mal, dass es so bleibt.

Bis Valentino gegen 10 Uhr aufkreuzt.

„Hey, alles Gute zum Geburtstag.“

„Ich habe auch eine kleine Überraschung für euch. Zwar habe ich Marc eben gesagt, dass es seiner Mam besser geht, aber eine Sache habe ich dann doch nicht verraten, hihi. Schaut mal, wer da kommt.“

Tanya ist zwar noch etwas wackelig auf den Beinen, aber sie ist stolz auf sich, dass sie es geschafft hat.

„Moment mal, Leute. Sehe ich gerade richtig, dass da meine Mam durch die Tür kommt? Ohne Rollstuhl und so? Kann mich mal jemand wecken?“

„Hey, wie. Was? Warum?“

„Tja, die Ärzte sind richtig gut. Ich kann meine Therapie vor Ort weitermachen. Wie geht es dir, mein Sohn? Bei dir scheint ja auch alles bestens zu laufen.“

„Ja, ich ähm.“

„Ist das nicht toll? Ich kann wieder laufen.“

„Das ist mega, Mam.“

Selbst Emily ist gerade richtig erfreut darüber, Tanya so strahlend zu sehen.

„Hallo, Tanya. Du siehst gut aus. Schön, dass du da bist.“

„Na, ich darf doch den Geburtstag meiner zukünftigen Schwiegertochter nicht verpassen, hihi. Und Joshua möchte ich auch kennenlernen.“

Miguel plus Anhang ist auch mit am Start. Doch seine Laune ist heute etwas bedrückt. Ob er wirklich wegen Emilys Geburtstag hier ist?

Bevor Tommy abreist, kommt auch er noch einmal kurz vorbei und verabschiedet sich bei seiner besten Freundin. Auch er möchte nicht einfach so abhauen, wenn sie heute Geburtstag hat.

„Alles Gute.“

Emily hat sich vorgenommen, vorerst erstmal Halbtags zu arbeiten. Sie möchte sich um alles in Ruhe kümmern, bevor es zur Arbeit geht. So ein Kassenjob ist eigentlich nicht ihres, aber nun ja.

Schließlich pustet Emily die Kerzen aus. Yippie. Keine Schule mehr. Die ging ihr nämlich wirklich so langsam auf den Nerv.

„Komm mal her, mein volljähriges Mädchen. Man, bist du groß geworden.“

„Ach, du bist doof.“

„Ne, nur gut gelaunt. Das mit Mam ist krass, oder?“

Fiona versucht währenddessen noch einmal ihr Glück bei Tommy, doch dieser schaut sie nur entgeistert an.

„Wie geht es dir? Ich freue mich, dass du noch einmal vorbeigekommen bist und...“

Es haben sich doch heute so einige selbst eingeladen. Füße hochlegen, ist vorerst wohl nicht.

Und Tommy starrt Fiona immer noch einfach so an. Was will er einem damit jetzt sagen? Soll er doch sagen, dass sie so scheiße aussieht und gut ist. Oder dass sie ihn in Ruhe lassen soll. Irgendwie sowas hätte gereicht.

Doch Fiona denkt, dass sie jetzt wirklich scheiße aussieht und verschwindet im Bad. Sie möchte nicht, dass Tommy sie zum letzten Mal so sieht, sondern schon einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Also versucht sie mal etwas nicht so auffälliges.

„Herrje. Wie er das wohl findet? Das sieht doch so unschuldig aus. Ne. Hm. Oder?“

Während sich Fiona da so zurechtmacht, zieht sich Marc mit seinem Kleinen etwas im Zimmer zurück. Wird ihm doch wieder etwas zu voll.

Nachdem sich die Teenagerin das Make-up ihrer Mam geborgt hat, findet sie es langsam richtig schick. Nun muss es nur noch Tommy mögen.

Okay, zweiter Versuch. Sie hofft sehr, dass er jetzt guckt.

Phillip lernt Tanya besser kennen und er findet es sehr schön, wie es ihr geht. Er hätte nie gedacht, dass sein großer Bruder eine Frau so glücklich machen kann. Christina war es das vielleicht nicht wert, aber Tanya allemal.

„Ich muss mal schauen, was wir dahinbauen. Wir müssen ja auch ein bisschen sparen. Aber das passt schon. Mach dir da keinen Kopf drum. Du brauchst uns nichts zurückzahlen.“

„Wir haben das ja für einen guten Zweck damals gemacht und wenn es bei dir bergauf geht, dann ist das sehr schön. Also: Auf geht's.“

„Bist du Oma? Papa sagt du Oma.“

„Ja, hihi. Ich bin deine Oma Tanya. Hilfe, wie das klingt. Oma, hihi. Ich hab dir auch was mitgebracht. Schau mal, Joshua.“


Und am Tisch geht immer noch dieses „Wir-schauen-mal-ob-nun-einer-guckt-Gedöns“ weiter.

Bis Miguel einmal laut seufzt. Er wollte ja seine trübe Laune nicht bei Emily lassen und lieber mit ihr feiern, doch er ist sehr betrübt über das, was er erfahren hat. Das kann nicht bis morgen warten.

Emily zieht ihn zurück und hakt nach.

„Was ist los, Miguel? Wenn du so schaust, ist das meist nichts Gutes. Was ist los? Erzähl.“

„Das Militär fängt an, junge Menschen festzunehmen, weil sie verrückt werden und keiner weiß, warum das so ist. Es wäre ja halb so wild, wenn ich nicht gesehen hätte, dass es alles ehemalige Magier sind.“

„Was bitte?“

„Nein nein, Miguel. Im Moment ist doch alles gut. Warum sollten jetzt alles durchdrehen? Ich bin noch nicht bereit, mir über sowas Gedanken zu machen. Ich bin froh, dass unser neues Reich wieder steht. Man denkt, alles wird gut und dann kommst du. Ich flipp aus.“

„Ich hoffe, ich konnte dir eine kleine Freude machen.“

Emily wird im Flur immer lauter.

„Warum kann nicht einfach mal alles normal sein? Was soll das jetzt? Warum jetzt? Es ist doch alles gut. Verdammt nochmal. Aber nein. Ich rege mich heute nicht auf. Nein, nicht heute. Morgen vielleicht.“

Am anderen Ende des Flurs ist Tanya gerade dabei, aufs Klo zu gehen.

„Soll ich dir helfen? Du bist ja doch noch ganz schön wackelig auf den Beinen.“

Während Benny im Esszimmer seiner Schwester etwas Böses erzählt.

„Ich hatte heute Nacht einen Traum. Du hast mich getötet. Du hast mich gebissen und so. Machst du solche bösen Sachen wirklich?“

„Ähm, nein. Wie kommst du darauf?“

Emily denkt nach. Sie möchte sich das abgesperrte Gebiet mal anschauen. Aber nicht heute. Sie wird auch noch keinem was von diesem Vorfall sagen. Vielleicht ist ja doch alles halb so wild. Ehemalige Magier, die verrückt werden und vom Militär isoliert werden müssen? Was ist hier los?

Marc freut sich nämlich eigentlich riesig darüber, dass seine Mam wieder wohlauf ist. Auch wenn er ordentlich was zu meckern hat.

„Ich will Paps gar nicht wiedersehen. Stell dir vor. Als du noch im Krankenhaus warst, kam er ganz dreist auch dahin und hat Blumen auf den Tisch gelegt. Ich hasse diesen Typen. Der soll wegbleiben.“

„Er hat mich letztens auch angerufen, wie es mir denn geht. Aber hey. Lass ihn labern. Das ist das beste.“

Tommy möchte sich bei den Duvans verabschieden und fährt so langsam und sicher zur Uni. Bevor er aber abhaut, geht er gezielt noch zu Fiona und flüstert ihr zu, dass er sich meldet. Dann zischt er ab.

Während Marc immer noch wegen seinem Paps am Meckern ist.

„Wenn der mich anruft, dann nehme ich nicht mal ab. Was soll ich ihm denn erzählen, hmm? Der hat genug angerichtet. Wegen ihm habe ich Angst. Diese Pissbirne.“

Der junge Vater ist gerade so richtig in Fahrt. Die Gespräche mit seiner Mam haben ihm richtig gefehlt. Marc zeigt sich mal von einer ganz anderen Seite. Selbst Emily staunt.

Es klingelt an der Tür. Es ist Kevin Sturmwind.

Emily braucht gerade eh etwas Ablenkung und geht zur Tür. Ihr wird das gerade doch etwas zu viel.

„Hey, Tantchen. Hihi. Alles Gute zum Geburtstag. Mam kann leider heute nicht kommen, deswegen soll ich dir das vorbeibringen.“

Er übergibt ihr ein großes Geschenk.

„Danke.“

Später kommt auch der kleine Felix vorbei.

„Ja, wir müssen schauen, dass wir das wieder in den Griff kriegen. Wird übel, aber wir müssen da durch.“

„Es wäre also auch besser, wenn wir aktuell keine Magier rekrutieren. Nicht das wir diese komische Krankheit noch mit ins Reich nehmen. Was meinst du, Miguel?“

„Ja, wäre besser. Wir drei müssen da wohl alleine durch. Insofern Ramon und ich nicht auch noch durchdrehen.“


Es tut Emily sehr weh, zu sehen, was die Auswirkungen von diesem ganzen Chaos sind und wie tiefgreifend sie überhaupt sind. Sie wollte eigentlich nur ein ruhiges Leben als Magierin verbringen. Mit ihrer Familie und besonders nun diesem kleinen Pups hier:

Marc hat natürlich nun alles mitbekommen und hofft, dass es nicht wieder so schlimm wird wie damals. Aber egal, was ist: Er passt auf seine Familie auf. Die Duvans haben schon so viel für ihn getan und jetzt ist er mal dran.

„Kevin und ich hatten einen bösen Traum. Du kamst darin vor und hast uns Angst gemacht.“

„Hey, keine Panik. Ich werde euch nichts tun, außer durchknuddeln, hihi.“

Emily hat Angst, da alle denselben Traum haben von Natalie. Sie hat Angst, weil sie denkt, dass bald auch ihre Familie verrückt wird, da sie ja eigentlich auch fast alle Magier sein sollten. Selbst Phillip. Oder Aurora. Die Zwillinge.

Und wenn Natalie doch wieder zu einer Nachtwandlerin wird, dann wäre das ebenfalls kein gutes Zeichen. Was steckt da hinter?

Penny kommt später vorbei und möchte ihre Freundin besuchen. Sie ist gerade so glücklich und im Hintergrund passieren solche Dinge.

Aber erstmal Ruhe bewahren und alles seinen normalen Weg gehen lassen.

„Hast du denn mit Tommy geredet? Er sah diesmal nicht so ernst aus, wie sonst immer, wenn er in deiner Nähe war.“

„Was? Wirklich nicht? Wie hat er mich denn angeguckt? Hab ich in dem Moment gut ausgesehen?“

„Süße? Sei bitte vorsichtig. Du weißt, dass Tommy ziemlich vorpreschen kann und gern unüberlegte Dinge tut. Er braucht die Zeit. Das ist wichtig und ein guter Schritt in die richtige Richtung.“

„Was ist, wenn er mich aber gar nicht mag und er eine andere liebt?“

„Dann ist es halt so. Es gibt noch genug andere süße Typen draußen und keiner läuft weg.“


Der Besuch geht nach und nach nach Hause. Auch wenn es eher spontan war, war es ein gemütlicher Tag. Vor allen Dingen Marc hat sich sehr gefreut, über den Besuch seiner Mam. Doch leider hatte der Tag auch einen kleinen Beigeschmack.


Die Duvans machen sich bettfertig und Emily versucht heute nicht mehr an die verrückten Magier zu denken.

„Hey. Zwar passt es mir jetzt weniger, dass dieser ganze Blödsinn mit diesem Magierkram wieder losgeht, aber ich bin da, okay? Ich habe mich damals für dich entschieden und dabei bleibe ich. Nur bitte werde du jetzt auch nicht so verrückt. Versprichst du mir das?“

Nico und Penny bleiben noch etwas länger. Wie Penny wohl reagieren wird, wenn sie erfährt, was für ein Geheimnis die Duvans haben?


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