• Kucki 232

Folge 487


Heute hat Benny Geburtstag und da sind wir doch alle gespannt drauf, wie er aussehen wird, gelle? Eigentlich wäre er dann ja heute Wellenreiter geworden, doch das hat sich ja erledigt. Hoffen wir aber mal, dass er nun nicht verrückt wird, so wie die Magier in StrangerVille. Unvorstellbar bei ihm.


Erstmal müssen die Duvans aber wachwerden. So richtig Schwung in die Bude kommt nämlich noch nicht.

Selbst Joshua kommt kaum aus den Federn raus.

Schließlich flitzt er dann doch mit vollem Turbo durchs Haus.

Marc denkt wieder viel nach. Sollte er mal zu seiner Schwester hinfahren und mit ihr reden? Normal kommen die beiden gut klar und plötzlich dann doch nicht mehr?

Das macht ihn traurig. Liegt das an ihrem Freund? Das ist ja mehr so der Rocker. Früher war er mal in einer Gang. Hm, nein. Er ist eigentlich voll in Ordnung.

Während sein Paps da so gedankenverloren den Garten macht, weiß Joshua sich zu helfen.

„Hey, Süße. Gut geschlafen?“

„Was ist mit dir los? Du wirbelst durchs Haus, als gäbe es keinen Morgen mehr.“

„Tja.“

„Und? Du schaust so traurig. Was ist los? Weil die Kinder langsam erwachsen werden? Tja. Auch ich muss da irgendwann durch, hihi. Benny wird sich nachher freuen.“

Wahnsinn, wie Marc hier alles unter Kontrolle hat. Obwohl er es sich mal verdient hätte, sich auch mal zurückzulehnen. Sowas kennt er gar nicht.

Erst wenn alles fertig ist, dann vielleicht.

Marc überlegt sich nämlich schon, wie sie nachher über die Runden kommen, wenn Phillip und Aurora ausziehen werden. Es ist nicht leicht. Emily verdient nicht wirklich viel und sein Praktikum geht noch eine ganze Weile. Er versucht vielleicht dann doch lieber irgendwie ans Studium zu kommen. Seine Noten sind doch eigentlich ganz gut und eine Chance hat doch jeder verdient. Vielleicht redet Marc mal mit Valentino. Trotzdem muss Geld her. Der junge Vater werkelt etwas rum. Früher hat er immer so Spielmesser geschnitzt, wenn sich Marc einsam fühlte. Vielleicht kann er sowas ja mal wieder machen? Im Buch hat er gelesen, wie man Messerblöcke macht. Wäre doch auch ein cooler Anfang für Plopsy. Mal ausprobieren.

Die Küche freut sich.

Direkt noch welche für Plopsy machen.

Während Aurora weiter den Fernseher einstellt. Er flimmert immer so komisch. Blödes Ding. Müsste sie eigentlich umtauschen.

Emily wiederum kümmert sich um alles für nachher. Ihr Neffe wünscht sich einen Schokokuchen.

Miguel und Ramon sollen erstmal in Ruhe im Reich ankommen und dann geht es los mit dem Vorfall. An jedem Ende liegt die Welt in Scherben. Und das wegen naiven Magiern, die meinen, die Welt besitzen zu müssen. Auch sie ist viel in Gedanken. Wie rekrutiert sie am besten die neuen Magier? Wer ist dafür geeignet? Wer ausgeschlossen? Wie bringt sie es der Welt bei, dass es Magier gibt? So vieles ist noch offen.

Jetzt gönnt sie sich aber erstmal einen kleinen Spaß. Was duscht Marc da auch gerade, wenn sie aufs Klo möchte? Haha.

„Nein, nein. Komm nicht auf Gedanken. Ich. Ich wollte nur duschen und dann weitermachen. Genau.“

„Hihi.“

„Was ist? Du kommst doch jetzt nicht auf dumme Gedanken, oder?“

„Hm? Ich? Nö. Niemals. Hihi.“

Und schon fallen die Hüllen.

„Verdammt. Man. Warum? Ich. Puh. Bist du gleich fertig?“

„Nö.“

„Ich wollte auch nur duschen und dachte, du könntest doppelt duschen. Du hast nämlich noch einen Fleck auf der Nase. Soll ich den wegmachen?“

„Äh, nein. Das kann ich auch selber.“

„Echt jetzt? Du bist süß, hihi.“

Schließlich gewinnt Emily die Oberhand und weg sind sie. Viel Spaß.^^

Etwas später:

„Und nun entspann dich mal. War doch schön. Du bist echt total verspannt. Komm mal her.“

Tja, manchmal schafft es Marc halt immer noch nicht, über seinen Schatten zu springen. Vor allem, wenn es bei den Mädels ist. Als wenn er an Emily vorbeikommen würde.

Nachher geht es auf der Couch weiter.

„Papa Mama Kussi? Kussi ist das?“

Die beiden fühlen sich schließlich dann doch beobachtet und sehen es auch ein, dass es nicht die feine Art ist, da nun so vor einem Kleinkind rumzuknutschen.

„Papa auch bei Joshua Kussi macht? Bin heute lieb.“

Emily hat nun eh keine Zeit mehr, da sie mit Aurora eine kleine Party plant. Zwar konnten sie nicht die ganze Welt und die komplette Familie erreichen, aber ein paar kommen dann doch. Hoffen wir aber mal, dass nun nicht wirklich die ganze Schule aufkreuzt. So viel Platz und Kuchen gibt es dann doch nicht.

Samira und Christian kommen rüber.

Und Marco. Er wird langsam immer ruhiger. Nicht, dass er schon immer ruhig war, aber er ist oft traurig noch mit dazu.

Samira macht sich Sorgen um das magische Reich und um Fiona. Sie ist ja in letzter Zeit wirklich mies drauf. Ungewohnt bei ihr.

Valentino lässt sich den Spaß bei seinem Neffen natürlich auch nicht entgehen.

„Ich habe gestern mit Tommy geredet. Selbst er macht sich Sorgen um Fiona. Aber … Ach, egal. Nicht jetzt.“

Schließlich kommt das Geburtstagskind nach Hause. Jedoch allein und ohne 300 anderer Kinder. Benny ist ein Träumer. Aber ein knuffiger.

„Na, Großer? Bereit? Ich habe dir auch ein bisschen was vorbereitet. Zwar nicht die mega Party, wie du sie dir wünschst, aber ein bisschen konnte ich machen.“

„Danke, Mam. Hab dich lieb.“

Es bildet sich eine gemütliche Runde im Wohnzimmer. Zwar nicht mit dem Party-Getröte und viel Konfetti und Topfschlagen und sowas, aber so geht es ja auch.

Aurora bereitet alles für Bennys großen Tag vor. Nun wird auch der Jüngste langsam erwachsen. Eben noch der süße kleine Fratz und schwupps, ist er ein Teenager.

„Na, dann kommt mal her. Zeig uns mal, wie das geht, hihi.“

„Während andere immer mindestens zweimal brauchen, bis die Kerzen aus sind, haut er sie gleich beim ersten Mal aus. Wow. Aus dem Jungen wird was.

Und da ist er nun: Benjamin als Teenager. Es gab neue Klamotten, eine neue Frisur sowie Augenbrauen. Das war's.

Erstmal wird er von allen durchgeknuddelt und mit Geschenken bombardiert.

„Alles Gute. Du wirst aber immer mein Kleiner bleiben, hihi.“

„Danke euch.“

Ein Hübscher ist er. Möge er die Herzen in der Schule erobern.

Natalie ist nur gerade nicht zu feiern zumute. Sie braucht das ja eigentlich nicht. Hauptsache, Penny ist da. Mit ihrem Schulprojekt macht sie sich auf in den Flur und fängt mit ihrer Zwillingsschwester an. Marc möchte mithelfen.

Anschließend wird sich über Gott und die Welt unterhalten.

Tanya und Penny sind später auch noch dazugekommen.

Und Nico hat total schlechte Laune.

„Warum du böse? Einer Aua mach?“

Nico versucht sich ja immer zusammenzureißen, aber es klappt dann doch nicht. Aurora setzt sich zu ihm hin und versucht ihn zu beruhigen.

„Hey. Was auch immer du hast. Heute bitte nicht, okay? Mein Sohn hat Geburtstag und Stress ist Mist.“

Joshua ist lieber flüchten gegangen und sucht Trost bei dem weltbesten Onkel.

Während im Flur ordentlich geschraubt wird.

Emily muss schon wieder zur Arbeit. Die Zeit rast ganz schön.

„Bis später. Und nicht weglaufen, hihi.“

Die beiden bauen im Moment eine gute Routine auf. Wenn sie arbeiten ist, dann kümmert er sich um den kleinen Pups. Sie sind froh, dass Joshua pflegeleicht ist.

„Und ab ins Bett mit dir.“

Außer, dass Nico heute etwas in Rage war, war es doch ein angenehmer Tag bei den Duvans. Manchmal ist eine Großfamilie dann doch ganz nützlich. Auch wenn man sich ab und an auf die Füße tritt, hilft der eine dem anderen und man kann sich auch super ablenken.


Und auch andere sind für die Duvans da.

Nur mit dem Abendbrot klappt es heute nicht so ganz. Man isst eher allein vor sich hin.

„Ich muss sagen, dass du aussiehst, wie dein Vater. Echt krass.“

„Findest du?“

„Ja, selbst ich finde das. Und danke, dass du mich heute eingeladen hast. War eine nette Party.“

Und so gehen die Gäste nach und nach und hinterlassen einen Berg voller Geschenke. So, wie Benny es sich gewünscht hat. Er ist zufrieden und freut sich morgen schon sehr auf die Oberschule.

Was Emily und Marc heute in der Dusche konnten, das können Aurora und Phillip auch.


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