• Kucki 232

Folge 492

Aktualisiert: 16. Juli


Emily musste gestern schon früher ins Bett, weil sie heute um 5 Uhr arbeiten muss. Um 4:30 Uhr klingelt der Wecker. Dafür arbeitet sie dann nur zwei Stunden und kann sich den Rest des Tages der Familie widmen. Es liegt ja immerhin noch viel an. Das Reich der Magie und seine Probleme warten.

Doch heute ist erstmal Abschied angesagt.


Die junge Mutter schaut einmal bei Joshua vorbei. Er traut sich doch tatsächlich nicht allein aufs Töpfchen, obwohl er ganz dringend muss. Erst als seine Mam die Bestätigung gibt, flitzt er los. Hier muss also noch gut etwas geübt werden.

Und ganz schnell wieder ins Bett. Ist noch viel zu früh.

Nachdem sich Emily fix fertig gemacht hat, geht es auf nach Windenburg ins Café. Diesmal nicht um selbst dort was zu trinken, sondern andere damit zu beglücken.

Während die Schulkinder noch eine Stunde länger schlafen können. Dann wird das Esszimmer erstmal mit den Teenagern belagert.

Natalie versucht ihre Geschwister noch etwas aufzumuntern, da sie ja wissen, dass ihre Eltern ausziehen werden. Zwar nur nach drüben, aber das ist egal. Vielleicht helfen die Kids nach der Schule ein wenig mit.

Phillip wird wach. Er bekommt von der trüben Stimmung erst gar nichts mit.

Als er dann seinen ersten Happen nehmen möchte, merkt er, wir ruhig die Kids sind und schaut durch die Runde.

„Was ist los? Wir ziehen doch nur nach drüben. Lasst den Kopf nicht hängen, okay? Das wird schon.“

Und da ist ja eigentlich er, der dem Haus hinterhertrauert.

Die Kids gehen in die Schule. Aurora und Phillip packen ihre ersten Sachen, damit sie drüben übernachten können. Schließlich machen sie sich dann ein letztes Mal im Haus der Generationen fertig und warten auf Marc und Emily.

Joshua kann die Stimmung für eine kurze Zeit etwas anheben.

„Hab Knöpfchendings für Fernseher findet. Viele andere bunte Bilder, wenn drückt, hihi.“

Aurora macht schnell noch einen Salat, bevor sie aufbrechen. Selbst sie ist heute sehr ruhig.

Emily hat Feierabend und merkt, wie trüb sie drauf ist.

„Hey, wenn ich könnte, würde ich es gerne ändern. Vielleicht können wir die Familientradition ja einst mal ändern und alle wohnen dann hier, hihi.“

Doch Aurora schaut nur kurz hoch, versucht zu lächeln und schaut anschließend wieder das Essen an. So viele Jahre hat sie bei den Duvans gewohnt.

Sie räumt mit Emily noch auf und beseitigt die Überreste von der Party gestern. Alles wird wieder umgestellt und geradegerückt.


Etwas später gesellt sie sich zu ihrem Mann, der die ganze Zeit den Fernseher anstarrt.

„Wollen wir dann los? Du wirst diesen Fernseher noch oft genug sehen, hihi.“

Die beiden verabschieden sich, als wenn sie ihre Familie nun einige Jahre nicht sehen würden.


Tja, ihr Lieben. Der Abschied unter euch ist ja nicht so schlimm, aber die da - die das gerade alles tippt - die fühlt schon ein bisschen mehr mit, haha. Also darf noch ordentlich geknuddelt werden.

„Kommt gut drüben an, hihi.“

Phillip schaut sich noch einmal um und setzt sich nach draußen.

„Wollen wir? Auf geht's. Hat aber doch auch was Gutes. Wir haben einige Zeit sturmfrei, hihi.“

„Äh.“

Sie nehmen ihre Sachen und gehen durchs große Tor. Das letzte Bild, wo sie noch zu meinem Haushalt gehören. :)

Sie wollten gerade rüber marschieren, als Emily von hinten noch zuruft.

„Hey, ihr habt eure Schlüssel vergessen.“

„Oh, ja. Stimmt. Danke.“

Schließlich verschwinden die beiden in die alte Tierklinik. Es gibt noch viel zu tun. Emily und Marc nehmen sich aber vor, nebenbei auch mit anzupacken. Erstmal müssen sie sich aber alle sortieren und an ihr neues Leben gewöhnen. Denn nun ist Emily offiziell die Zepterträgerin des Hauses der Generationen. Eigentlich hätte man ja bald mit der achten Generation angefangen, doch das ist erstmal in weite Ferne gerückt.

„Na dann. Wollen wir mal, würde ich sagen.“

„Komm erstmal her, bevor wir hier überhaupt irgendwas anfangen, hihi.“

Als die beiden sich da so abschlabbern, kommt plötzlich ein kleiner Hund in die Küche gelaufen und bellt ganz freudig.

„Äh, sehe ich das richtig und ein Hund läuft hier gerade ins Haus?“

„Ähm, nun ja.“

„Hey, wo kommst du denn her? Was...?!“

In dem Moment kommt Phillip rein.

„Wir haben den Hund eben drüben gefunden. Im alten Untersuchungsraum war eine Hundemutter. Sie war nur tot und die anderen Welpen auch. Oh, man. Wollt ihr den kleinen Scheißer nicht nehmen? Bei uns wäre drüben gerade schlecht.“

„Äh.“

Joshua kommt um die Ecke und freut sich total.

„Hundi, hihi. Hundi kuschel.“

Der Hund ist etwas abgemagert, aber trotzdem wohlauf. Marc und Emily können einfach nicht „Nein“ sagen, wenn sie Joshua da nun so sehen. Marc beschließt, mit dem Hund zum Tierarzt zu fahren und ihn abchecken zu lassen. Danach geht es ab in die Zoohandlung.

Bevor er abdüst, gibt es das erste Bild mit meiner kompletten neuen Generation. Die vier rocken ab sofort das Haus der Generationen. Klar, und die 3 Teenies. Aber von diesen müssen wir uns leider auch bald verabschieden. Ein bisschen Geschichte habe ich aber noch mit ihnen. :)

Emily stellt derweil einige Möbel um. Jeremys epischer Computerbereich kommt in den Flur. Das Aquarium ist einfach zu aufwändig in der Pflege und so geben es die Duvans auf. Es ist zu viel zu tun, wenn die beiden das alles allein schaffen wollen.


Für den Hund hat sie die Ecke freigeräumt, wo gestern noch die Bar stand. Als Marc später mit einem glücklichen Hund, sowie vollen Taschen nach Hause kommt, ist die Sache nämlich klar: Der Hund wird bleiben. Es wird sich auf den Namen „Buddy“ geeinigt.

Seine Ecke wird eingerichtet. Noch ist der Hund klein, aber seine Rasse ist eine etwas größere.

Willkommen bei den Duvans, noch kleiner Buddy.

Lange können Emily und Marc aber nicht ruhig bleiben. Die Teenies kommen gleich nach Hause und das Essen muss gemacht werden. Phillip hat seine Kinder darum gebeten, aber artig zu sein. Seine Schwester hat erstmal eine große Verantwortung zu tragen. Da kann sie dieses Teeniegejammer mit Sicherheit nicht haben.

Die nächste Zeit wird erstmal ganz ungewohnt hier sein. Emily sehnt sich ja auch danach, mal wieder ordentlich feiern zu gehen. Da kommt sie aktuell gar nicht zu. Immer ist irgendwo was. Dann noch das mit den verrückten Magiern. Puh. Viel Zeit zum Feiern bleibt gerade wirklich nicht. Aber dafür muss sie bei diesem Anblick gerade schmunzeln.

Die Wasserschüssel ist fast größer als der Hund selbst.

Marc hilft noch mit, bevor es in die Schule geht. Er freut sich schon sehr auf sein Studium. Klar, dass er jetzt sein Bestes geben möchte.

Vorher wird sich aber noch etwas Auszeit gegönnt. So ruhig war es schon lange nicht mehr im Haus. Kann man sich dran gewöhnen. Vor allem für Marc ist das ein Segen.

Joshua hat auch seinen Spaß. Ob die beiden ein Herz und eine Seele werden?

Und ab nach draußen. Der Junge sitzt selten still.

Marc zieht sich noch etwas an den Teich zurück, bevor es zur Schule geht. Mit so viel Verantwortung hat er niemals gerechnet. Und schon gar nicht, in die Familientradition der Duvans reinzuschlittern. Ein schüchterner Vogel mit seiner Partymaus, die nebenbei noch die Welt rettet.

„Bevor du gehst: Danke, dass es dich gibt, hihi.“

Emily recherchiert noch etwas im Netz nach Hundepflege und dem allen. Auch hier haben sie nun eine große Verantwortung mit. Aber der Hund wird bestimmt einiges auf den Kopf stellen. Die Duvans haben ja immer versucht, Tiere zu halten, doch irgendwas ist ja immer passiert. Hier soll das nicht mehr passieren. Buddy soll ein Teil der Familie werden.

Buddy ist ganz kaputt vom Rumtollen. Als ob er happy darüber ist, dass man ihn gefunden hat. Er möchte alles für die Duvans geben. Aber dann merkt er, wie schwach er eigentlich noch ist. Der Hund muss auch noch eine ganze Weile Tabletten nehmen. Aber das ist okay.

Trotz allem hat Emily jetzt mehr Zeit für ihren Sohn. Sie möchte ihn auch immer mit ins Reich nehmen. Warum auch nicht? Er soll ruhig früh verstehen, wer und was seine Mam eigentlich ist.

Etwas später klingelt es an der Tür. Die Kids scheinen wohl etwas später zu kommen und helfen wohl drüben noch mit. Na ja. Auch gut.

Der Besucher ist Sven.

„Na, alles klar? So ruhig hier. Wie dem auch sei. Hat mein Sohn irgendwas gesagt? Irgendwas Schlechtes, oder so? Irgendwas?“

„Nein, was sollte er denn sagen? Er scheint es akzeptiert zu haben, dass du sein Vater bist. Keine Ahnung. Also die Augen will er dir nun nicht rausschneiden oder sowas.“

Ach ja. Phillip hat eine kleine Ehrenecke bekommen. :)

Also, 'ne heiße Schnitte ist die Braut ja. Holla. Mein Sohn hat Geschmack, denkt sich Sven.

Der Blick von Sven irritiert die Gute auch langsam, haha.

Aber als die Kids nach Hause kommen, merkt man schnell, wie Sven gestrickt ist. Er schaut gerne dem weiblichen Geschlecht hinterher.

Dank seiner Frau denkt er sich aber, dass nur zuhause gegessen wird. Es ist gut, dass Sven so etwas in der Spur gehalten wird. Er hat eine sehr wilde Zeit hinter sich. Wer weiß, wie viele Frauen er noch so nach Tanya hatte? War er wirklich so treu und hat so lange um sie gekämpft? Wenn ja, dann Respekt.

Penny ist nach der Schule mit rübergekommen. Sie wollte Phillip und Aurora auch noch etwas helfen. Schließlich bleibt sie dann noch etwas im Haus der Generationen.

Während Natalie sie erstmal abschlabbern muss. Sven guckt nicht schlecht, als er die knutschenden Mädels da so sieht. Da würde er doch gerne glatt mitmachen. Also echt, haha.

„Was ist da eigentlich mit dieser Doreen los? Warum stinkt sie so? Das ist ekelig. Hat sie Dauerblähungen? Man, das ist pervers.“

„Du stellst dich doch bei jedem an. Benny? Man kann es auch übertreiben. Warum gehst du in der Schule nie aufs Klo, hm?“

„Das ist doch ekelig da, mit den ganzen Spinnen. Hast du die mal gesehen?“


Seine Schwester muss nur mit dem Kopf schütteln. Das Thema ist sowieso schnell Geschichte, als die Kids registrieren, dass da ein neuer Mitbewohner um die Ecke kommt. Die Hundeecke ist ihnen gar nicht aufgefallen.

„Hach, bis du süß. Wer bist du denn? Oh je. Komm, lass dich mal knuddeln.“

Der Hund schläft vor Bennys Füßen ein. Eigentlich ist er ja nicht so ein Hundefreak. Immerhin stinken Hunde und sabbern und im Polster ist dann alles voller Hundehaare und sowas. Ekelig.

Dann wird der Gute sich ja freuen, wenn diese junge Dame gleich um die Ecke kommt.

„Hey. Du bist Doreen, stimmt's? Habe mich gestern noch nicht vorgestellt. War etwas voll gestern.“

„Alles gut. Ich wollte nur kurz meinen Rucksack holen und dann bin ich schon wieder weg. Hab ihn gestern hier vergessen.“

Marc hat Schulschluss und ist ganz erstaunt darüber, als er seinen Paps hier so durchs Haus laufen sieht.

„Hey, alles gut? Ich ähm.“

So richtig weiß er noch gar nicht, worüber er sich mit seinem Paps unterhalten soll.

Also geht er mit Buddy nach draußen, da dieser pieseln muss. Den richtigen Busch hat er ja schon mal erwischt, haha.

„Willst du denn eben mit reinkommen? Wir essen gleich zu Abend.“

„Äh, nein. Es ist besser, wenn nicht. Oder. Ähm. Was gibt es denn?“

War die Frage nun ernst gemeint?

„Nichts Besonderes. Immer das, was gerade noch so da ist. Muschelsuppe. Obstsalat. Sowas halt.“

„Oh, ich. Nein, alles gut. Meine Mam kocht selber noch was.“

Dabei beißt sich Doreen auf die Unterlippe.

„Nein, komm ruhig mit rein. Alles gut. Wir haben genug da.“

Unsicher geht sie mit Emily durch die Tür und beide verschwinden im Esszimmer. Was Benny nicht so toll findet.

Er dreht sofort wieder um.

Etwas später setzt sich Sven mit dazu.

„Was ist das denn hier für eine Trauerhütte? Lacht doch mal ein bisschen.“

Der Tisch wird gedeckt, aber Doreen rührt trotzdem nichts vom Essen an. Emily bemerkt, wie sie aber gerne was essen möchte. Und ja, es stimmt. Sie müffelt etwas. Benny übertreibt zwar ein wenig, aber hygienisch ist sie nicht gerade.

Benny hat gerade Riesenhunger und setzt sich trotzdem mit an den Tisch. Nur eben ans andere Ende. Hier stinkt das dann nicht so.

Während sie da so am Erzählen sind, wundert sich der Teenager, dass das keiner riecht.

Doreen ist trotzdem etwas gekränkt. Sie wollte ja eigentlich nur ihre Tasche holen und wieder abzischen. Und dann guckt sie Benny auch noch so an. Er muss weg hier.

Marc bringt seinen Kleinen ins Bett.

Sven ist bereits verschwunden. So richtig konnte er mit seinem Sohn zwar nicht reden, aber es ist auch mal schön, ihn einfach kennenzulernen.


Und so sitzen die Duvans das erste Mal ohne Phillip und Aurora vor der Glotze. Doreen möchte doch noch etwas bleiben. Sie fühlt sich ganz wohl hier, auch wenn sie sich immer etwas schämt. Aber sie wird nicht zurückgewiesen. Benny ist da aber nun eine andere Geschichte.

„Sag mal. Was habe ich dir getan? Ich habe ja nicht mal mit dir geredet. Also, so richtig. Also, was willst du von mir?“

Plötzlich richten sich alle Blicke nicht mehr auf die Glotze, sondern auf Doreen und anschließend auf Benny.

Aber wie gesagt: Das ist eine andere Geschichte. :)


Daher endet der Tag mit diesem supercoolen Actionthriller.

Und Fiona freut sich darüber, ein eigenes Zimmer zu haben. Sie bekommt das von ihren Eltern. Es wurde nicht viel verändert.


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