• Kucki 232

Folge 50 - Dann wollen wir mal


 

Erste Herbstwoche: Freitag

Geburtstag: Emily

Event/Feiertag: Geburtstagsparty

Erzähler/in: Emily


Anmerkung: Diese Folge ist heute ein kleines Spezial für all jene, die die Sims, außerhalb des Haushaltes, noch nicht so kennen oder einfach nur vergessen haben, wer das da nochmal war, haha.

 

So, da bin ich, hihi. Ein bisschen wachwerden muss ich dann doch, aber dann auf ins Getümmel. Ich freue mich sehr auf meinen Geburtstag, auch wenn es schon mein vorletzter sein wird. Also lasse ich nochmal so richtig die Puppen tanzen.

Heute ist auch ein guter Zeitpunkt, um meine Familie mal etwas besser vorzustellen. Doch erstmal gibt es Frühstück mit diesem Teil der Familie. Es sind mal alle gut gelaunt. Wie schön.

„Hey, ich wollte dich fragen, ob es okay für dich ist, wenn ich Anando einlade. Er hat gefragt und kommt wirklich in Frieden.“

Ja, eigentlich bin ich ja die, die Anando zur Seite geschoben hat. Hey, er war auch ein fieser Typ. Hauptsache, mich irgendwie ins Bett bekommen. Aber ich merke immer mehr, wie sehr er sich verändert hat. Letztens habe ich ihn mit seiner Frau und den Kindern gesehen. Ein ganz anderer Anando.

Marc ist mit einverstanden. Ich werde ihn aber gut beobachten, das ist klar.


Als ich dann schließlich den Hof machen möchte, sehe ich, dass Q.Fladen nicht mehr da ist. Wie kann das sein, wenn wir uns regelmäßig um ihn gekümmert haben? Dann ist es wohl doch eine Nummer zu groß für uns oder der Boden war nicht geeignet. Schade.

Dann baue ich halt noch etwas um und baue einen weiteren Gemüsebereich hierhin. Hat dann ja so leider keinen Sinn, mit dieser verrückten Kuh.

Und jetzt passt auch mal Fridolins Outfit zum Fell, hihi.

Als ich nach oben gehe, um das Essen vorzubereiten, sehe ich Sven mit einer großen Tasche auf dem Sofa. Er meint, dass er mir unbedingt meinen Geburtstagskuchen backen wollte und hat so noch ein bisschen was mitgebracht. Das ist ja nett.

„Danke, Sven.“

„Klar, alles cool. Hoffe, er schmeckt.“

„Du bist immer für weitere Überraschungen gut, hihi.“

„So bin ich. Was soll ich sonst in der Rente machen? Ist langweilig und da hab ich mir das Backen selbst beigebracht. Sieht dann immer ganz cool aus, aber ob es schmeckt, ist eine andere Sache. Nein, Spaß.“

„Aber du. Ich muss schon wieder los. Die Kinder eben aus dem Kindergarten holen und dann lassen wir hier so richtig die Puppen tanzen. Freu mich schon.“

Sven erinnert mich oft an meinen eigenen Vater.


So nun genug geplaudert. Sven verpieselt sich und ich sticke noch etwas, bevor es ans Essen geht. Ich habe doch noch sehr gut Zeit rausgeholt, da ich den Kuchen nicht mehr backen brauche. Wunderbar. Also einmal tief durchatmen und Pause machen.

Später sind dann meine Kunstwerke fertig. Leckeres Tiramisu darf nicht fehlen.

Und fertig. Jetzt kann die Party losgehen.

Wo ist eigentlich mein Mann? Jetzt, wo ich mich das selbst frage, fällt mir auf, dass ich ihn den restlichen Morgen gar nicht mehr gesehen habe. Hm. Schließlich entdecke ich ihn dann unten am Schrauben, hihi. Klar. Wie soll es auch anders sein? Ich hoffe jetzt nur, dass er sich nicht zu viele Gedanken um Marianne macht. Wir wollen schließlich gleich feiern. Gestern, das war schon richtig gruselig.

Später rufe ich Anando an, dass es okay ist, wenn er vorbeikommt. Ich sag’ ja: Ich passe auf ihn auf. Wenn er sich geändert hat, dann höre ich ihm gern mal zu, was er über StrangerVille zu sagen hat.

Schließlich bin ich fertig mit allem und sehr zufrieden. Der Partyraum sieht mittlerweile richtig klasse aus. Wir überlegen, ihn noch etwas umzubauen. Wenn die ganzen Duvans hier sind, dann kann das ganz schön eng werden.

Die Kinder müssten gleich nach Hause kommen.

Da sind die kleinen Scheißer auch schon. Als sie sehen, wie ihre Mam das Tanzbein schwingt, bleiben die anderen auch nicht lange ruhig. Und wie schön, dass auch die gute Laune noch bis hierhin gehalten hat. Ich gehe aber davon aus, dass besonders Joshua sich heute gut ablenken kann.

So, aber genug Blödsinn gemacht, hihi. Sonst bin ich nachher schon müde, bevor die Party überhaupt aufgehört hat. So richtig kann ich gar nicht glauben, dass ich heute schon 30 werde. Die Zeit rennt nur noch.

Die ersten Gäste trudeln ein. Ich muss erst zweimal hinschauen, um zu erkennen, wer das jetzt hier ist. Es ist doch tatsächlich die kleine Halbschwester von meinem Marc. Clarissa hat sich ordentlich gemacht, findet ihr nicht auch? Ein süßes Ding.

„Hey, Süße. Ich freu’ mich so, dass du da bist. Hoffe, du hast viel Spaß.“

„Klar, immer.“

Und sie hat so eine Ausstrahlung. Süß. Sie kommt ganz nach ihrer Mam, aber hat dann doch den gewissen Touch der Duvans. Die braunen Haare sind dann ja wohl von Valentino. Und dieses lockige. Aus dem Mädchen wird was.

Selbst Marc ist ganz erstaunt darüber, was aus ihr geworden ist. Meine Nichte Natalie ist auch bereits eingetroffen. Die Zwillinge haben nun ihr eigenes Leben. Sie hat mit ihrer Frau Penny insgesamt drei Kinder adoptiert.

Clarissa fühlt sich richtig wohl bei uns und möchte nichts verpassen. Bevor es hier aber so richtig voll ist, werde ich schon einmal die Kerzen auspusten. Besser ist das. Ich sag’ ja, dass wir unbedingt noch etwas umbauen müssen. Sven, Tanya, Marcs große Schwester Nadine und mein Neffe Nico sind ebenfalls frisch eingetroffen.

Und dann wage ich es schließlich. Ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Was mich wohl erwarten wird? Auf jeden Fall viele Teenager, hihi.

Marc stürmt mich direkt an, damit auch er ja der Erste ist, der mir gratuliert. Huch. Fast wäre ich noch gestolpert. Was ist denn mit ihm los? Hat er an der Bar schon heimlich einen bei Joshua getrunken? Hihi. Hach, ich bin so happy. Der Tag kann nur besser werden.

„Alles Gute.“

An der Bar füllt es sich auch langsam. Ich freue mich, dass Joshua hier heute so mithilft. Er ist selbst schon mit Anando ins Gespräch gekommen, aber scheint alles gut zu sein. Steven wollte heute eigentlich nicht kommen, weil er Kopfschmerzen hat. Die Kinder rauben ihm in letzter Zeit ganz schön die Nächte, hihi. Tja. Aber er ist ja trotzdem hier.

Ich setze mich also an die Bar und beginne ein Gespräch mit Anando. Versuche es zumindest. Er scheint wohl die Tage selbst auch Geburtstag gehabt zu haben.

„Und? Alles gut bei dir? Wie geht's?“

Er nickt jedoch nur.

Irgendwo muss man ja trotzdem mal ansetzen. Als Marc wohl Anando hört, kommt er sofort zu uns. Er braucht nicht aufpassen. Ich hab alles unter Kontrolle. Muss eh wieder zu den anderen.

„Hey, Marc. Seit Paps nicht mehr arbeiten kann, ist es schade, dass wir uns immer weniger sehen. Immerhin bist du mein großer Bruder, hihi.“

„Äh, ja. Genau.“

Ist echt süß, die Kleine, aber das sagte ich ja bereits schon, hihi. Sie ist genau der Schlag, der einen aufmuntern kann, wenn man noch so eine miese Laune hat. Da bin ich mir sicher.

Wir gehen nach nebenan, weil Sven sich irgendwie total für Anando interessiert und sie ja von Mann zu Mann reden wollen. Sven ist einfach der Brüller.

Ja, Clarissa ist die Tochter von meinem ältesten Bruder, dem Lockenkopf da vor mir. Als er kurze Zeit mit Marcs Mam zusammen war, ist sie entstanden.

Valentino bittet uns auch, sich um sie zu kümmern, wenn er nicht mehr ist. Seine Pläne schocken mich irgendwie. Hinten seht ihr übrigens Natalies Zwilling Fiona, die ja mit meinem besten Freund Tommy verheiratet ist. Tja, die beiden sind auch immer süß. Und die blonde Frau dahinten ist Penny. Die Frau von Natalie. Es ist einfach schön, alle beisammenzuhaben.

Jetzt werden aber erstmal Geschenke ausgepackt. Ich hätte nie gedacht, dass der Berg so hoch werden würde. Es sind so tolle Sachen mit bei. Von Blumensträußen bis hin zu den neusten Kochbüchern. Herrlich.

Selbst draußen wird alles belagert. Hier kann man selbst im eisigen Winter gut feiern. Die Zwillinge Steven und Annika und meine Schwägerin Aurora. Den Halbbruder Yannik habt ihr ja gestern von den Zwillingen kennengelernt.

Ich mache das Feuer an. Es gibt keine bessere Atmosphäre als jetzt.

„Hey, Lieblingscousin. Brauchst du eine Simsarin oder so? Du siehst ja heute total matschig aus.“

„Nein, alles gut. Ich muss mich hinsetzen und dann geht das schon wieder.“

Der Gute ist übrigens mit Marcs Schwester Nadine verheiratet.

„Okay. Aber wenn du was brauchst, dann sag mir Bescheid.“

„Klar.“

Auch Doreen ist heute hier. Die etwas verpeilte Frau von Benjamin, meinem Neffen. Ich wirbel hier irgendwie von draußen nach drinnen, um dann wieder zu schauen, ob draußen alles in Ordnung ist. Joshua unterhält sich auch ganz in Ruhe mit meinem Ex. Das ist schon mal gut. Ich gebe ihm eine Chance. Hoffe, er nutzt sie.

Es ist so gemütlich heute Abend. So viele sind zusammengekommen und hey, sie mögen mein Essen, hihi. Was mich aber sehr traurig macht ist, dass wir bestimmt einige beim nächsten Mal nicht wiedersehen werden. Ich sag’ ja. Die Zeit rennt. Selbst meine andere Schwester Samira hat jetzt das Rentenalter erreicht. Nur noch Phillip bleibt davon noch etwas verschont. Ich liebe meine Familie und ich werde alles daran setzen, dass ich öfter zum Kaffee vorbeikommen werde.

Da ist mein Bruder Phillip übrigens mit seiner Aurora. Sie hat immer so hübsche Sachen an.

Die Zwillinge sind übrigens die Kinder der beiden.

Und Benny, der andere Sohn von ihnen. Er ist immer mal wieder gern einfach so schlecht drauf. Passt ihm irgendwas nicht, muss Benny das auch lauthals kundtun.

„Da lag die doofe Windel im Badezimmer. Das ganze Bad hat gestunken.“

Doreen kennt dieses Gemecker aber zu gut. Die beiden lieben sich trotzdem noch abgöttisch. Immerhin ist Benny der kleine, große Held für Doreen, also darf er auch meckern, hihi.

Da muss ich dann wohl mal dazwischenkommen. Benny ist echt schon so einer.

„Hör zu, wenn stinkende Windeln so dein Problem sind, was machst du dann, wenn euer Kind Teenager ist? Glaub mir, ich mache es bald am besten vor, hihi. Ich hab ja jetzt schon teils mit Joshua gut zu tun.“

„Mam? Ich werde aber nicht so“, sagt Emilio, der morgen Geburtstag hat.

„Emily, aber man kann die Windel doch wegräumen, oder nicht? Ich bin da schon mal reingelatscht.“

Meine anderen Kinder haben es sich am Feuer gemütlich gemacht, zusammen mit Annika. An was sie wohl gerade denken?

Tommy gesellt sich zu uns und er ist heute sehr ruhig. Ich muss wohl mal mit ihm reden. Tommy ist zwar ein recht ruhiger Typ, aber so ruhig nun auch wieder nicht. Er zieht sich irgendwie immer mehr zurück, was schade ist. Derweil beobachte ich Anando, wie er sich mit Joel unterhält.

Er hat selbst mit meiner Schwester Samira sehr viel Spaß. Mich nervt nur, dass er immer so viel zockt. Aber gut. Wenn er denn mal draußen ist, dann macht er eben Blödsinn, hihi. Jedes Mal, wenn er und Madleen aus dem Reich zurückkommen, blüht Joel immer mehr auf. Ob das an Melody liegt?

Und so verbringen wir noch einen wundervollen Abend zusammen. Justine, die Mam von Steven und Annika, ist später auch noch mit dazugekommen. Auch stets eine gute Freundin der Familie. Genau wie ihr Paps damals.

Selbst lustige Dinge ergeben sich heute, hihi.

Ich sehe, dass Anando allein da sitzt und spreche ihn kurz auf StrangerVille an.

„Du, hör zu. Ich habe mir mal Gedanken drum gemacht und ich könnte deine Hilfe gebrauchen. Wärst du dabei?“

„Klar. Ich komme mal vorbei. Habe auch neue Informationen, was die Akten betrifft.“

„Okay, cool.“

Aber nicht mehr heute, denn jetzt wird erstmal draußen weiter gefeiert. Die Kulisse ist gerade der Hammer. So gemütlich. Wow.

Und so feiern wir in die Dunkelheit hinein.

Bis schließlich um 23 Uhr Feierabend ist.

„Die Party war so schön. Danke fürs Kommen, Bruderherz.“

„Ja, war sehr schön. Machen wir gern nochmal.“

Ich knuddel ihn auch ganz dolle. Bin so froh, dass ich ihn habe.

Schließlich geht es nach einem gelungenen Abend ins Bett. Puh. Meine Füße dampfen, hihi. Mal schauen, was mich also in meinem weiteren Leben alles so erwartet. Vieles ist noch offen, was erledigt werden muss. Doch für heute schmeiße ich mich einfach nur ins Bett und lass mich von Marc verwöhnen, wenn er denn nicht selbst direkt einschlafen würde, hihi.


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