• Kucki 232

Folge 507


Der Ausflug mitten in der Nacht führt wieder direkt ins Bett. Den Rest der Nacht schläft Niklas sogar durch.

Anmerkung: Was ich noch nicht erwähnt hatte ist, dass meine Babys ab sofort wieder 8 Tage alt werden und nicht nur mehr 2. :)

Marc wiederum konnte absolut nicht schlafen. Die Sache mit dem magischen Reich und diesen „Stimmen“ nerven ihn. Irgendjemand möchte ihn doch warnen. Nachher hat er also etwas vor. Egal, was Emily sagt. Er zieht es durch.

Erstmal heißt es aber wachwerden.

Und den kleinen Stinker versorgen. Drei Jungs. Das wird echt witzig.

„Niklas pielen. Schieben Niklas raus und ärgern.“

„Aber wenn schieben, dann Treppe bums. Hinfallt und Wiege putt.“

„Jaaaaa, Wiege bums.“

Als Marc hört, was die beiden da für Pläne schmieden, muss er sich doch ein wenig am Kopf kratzen.

„Wie bitte? Was redet ihr da?“

Emily geht joggen, während sich Marc im Schlafzimmer verpieselt und seinen Plan durchzieht.

Er ruft nämlich Miguel an und möchte die Sache klären. Das Handynetz ist ja mittlerweile wirklich der Hammer hierhin. Wow. Wie haben die Hüter das gemacht?

„Hör zu. Ich weiß. Emily ist die einzige Magierin und so, aber ich möchte auch nicht verantworten müssen, wenn ihr irgendwas passiert, okay?“

„Nein, das ist mir egal. Ihr findet schon eine.... ähm.....Lösung.“

Emily hat ihren Mann gesucht und ihn dann schließlich quatschend im Schlafzimmer gefunden. Erst weiß sie nicht, worum es geht, weil Marc immer leiser und abgehackter wurde, aber irgendwann hat es dann doch geklingelt. Vor allen Dingen, wo sie die Stimme von Miguel erkannt hat.

„Ich ähm.“

Marc guckt immer unsicher zu Emily rüber.

„Also, ich möchte das nicht okay? Ich. Ich. Ach, lasst euch was einfallen. Ist nicht mein Problem.“

Und legt schließlich dann auf.

Schweigen.

„Habe ich gerade richtig mitbekommen, dass du Miguel gebeten hast, dass ich keine Magierin mehr sein soll? Irgendwie sowas?!“

„Ja, was? Mit Magiern werden Experimente gemacht und sie werden erschossen. Wie Doreen sich wohl fühlt, hmm? Es ist schon grausam genug zu wissen, dass es dich auch treffen könnte.“

„Nur wird aber nichts passieren, okay? Meine Güte. Was ist los mit dir? Einer muss das ja tun oder soll das immer so weitergehen?“

„Mir wäre lieber, wenn das gar nicht weitergehen würde.“

„Wie bitte?“

„Ja, was?! Es sind schon genug Menschen gestorben, nur weil irgendwelche Sims irgendwas Neues gefunden haben, was man erstmal ausgiebig untersuchen muss. Du hast selbst gesagt, dass die Frau erschossen wurde. Wo soll das hinführen, hmm? Wenn sie rausbekommen, dass du eine Magiern bist, dann war's das. Dann bist du weg, okay?“

Erst wurde das Gespräch ja immer lauter, doch dann wurde Marc immer leiser und hat jetzt Tränen in den Augen.

Doch Emily ist noch so in Rage, dass sie das noch gar nicht mitbekommt.

„Ja, leb halt damit, dass ich Magiern bin. Das ist eben meine Bestimmung. Kann ich auch nichts zu. Soll ich einfach rumsitzen und nichts tun?“

Bis schließlich Joshua mitbekommt, dass es hier etwas lauter zugeht und er schaut mal nach.

„Mama böse Papa? Mama gleich weg? Für immer?“

„Nein, nein. Wie kommst du denn darauf?“

„Mama schreit.“

Sie nimmt ihren kleinen Pupser in den Arm und drückt ihn ordentlich.

„Das würde mir im Traum nicht einfallen.“

Auch Emilio möchte die Lage mal checken.

„Wenn böse Mama, dann neue Mama kauft. Will keine böse Mama.“

„Dann kommt großes Paket, mit neuer Mama und dann liebhab und böse Mama weg.“

Emilios Gedanken sind manchmal gruselig.

„Nein. Hier wird ganz bestimmt keine neue Mam geliefert. Wie kommst du darauf? Was hast du für Ideen?“

„Mama hat eben schreit.“

Tja, dann erklär das den kleinen Pupsern nun mal. Sie verstehen schon ganz recht, wenn etwas faul ist.

Marc geht derweil sprachlos raus und kümmert sich um Niklas. Es ist das erste Mal, dass er sich so ein bisschen mit Emily gestritten hat. Und das tut ihm weh. Sehr sogar. Obwohl er sich nur Sorgen macht.

Emily kommt mit dazu und beobachtet die Szene. Jetzt hat es sie so richtig kalt erwischt.

„Ich möchte einfach nicht, dass sich deine Mama weiter in Gefahren begibt.

Dafür lieb ich sie zu sehr und euch. Soll jemand anders machen. Was meinst du?“

Er scheint noch gar nicht mitzubekommen, dass Emily da ist.

Marc hat nämlich für die Rabauken draußen eine kleine Überraschung. Es passt auch genau in diese Ecke. Das lenkt die beiden auf jeden Fall erstmal ab, bis sich die Lage beruhigt hat.

Bis die junge Mutter schließlich einknickt.

Sie seufzt und nimmt ihren Marc in den Arm.

„Du hast recht. Es tut mir leid. Oder ja, Ramon hat sogar recht. Wir werden nie so richtig Frieden in der Welt haben. Aber als normale Sims haben wir ihn. Ich werde Ramon und Miguel den Trank geben zur Läuterung. Vielleicht können sie ja noch einige retten. Dann sollen sie ein normales Leben führen und Micha passt so lange auf das Reich auf. Man weiß ja nie.“

„Und was ist mit dir?“

„Ich beende den Wahnsinn und werde wohl die letzte Magierin gewesen sein.“

„Wirklich?“

„Wirklich.“

„Der Tag war letztens einfach zu schön. Mit den Hintergedanken zum Reich konnte ich es nur nicht so richtig genießen.“

„Nun könntest du es.“

„Ja, das stimmt, hihi.“

Der Streit mit Marc hat Emily mehr das Herz zerrissen, als der Gedanke mit den Magiern.

„Ich lieb dich. Es tut mir leid. Nie wieder streiten.“

„Nie wieder.“

„Kannst du kurz auf die Kinder aufpassen? Ich klär das fix mit den Hütern. Wir können den Kampf einfach nicht gewinnen.“

„Da stimme ich dir zu.“

Emily hat ja selbst gestern schon mitbekommen, wie skeptisch Ramon ist. Die beiden sollen sich überlegen, wie sie den Trank in die Anstalt bringen und dann soll gut sein. Danach sollen auch sie als normale Sims nach Hause kommen.

Als Emily es hinter sich gebracht hat, musste Marc auch erstmal 20-mal fragen, ob sie wirklich nicht mehr zaubern kann, aber warum sollte sie ihre große Liebe anlügen?


Erstmal braucht sie aber eine kurze Auszeit. Irgendwo fühlt es sich ja gerade gut an, aber es war auch schön, irgendwas Besonderes zu sein. Wichtig. Tja, Emily. Beides bist du für Marc. Immer dran denken.

Sie ist sich jedoch noch nicht so sicher, was sie nun beruflich machen möchte. Innenarchitektin schön und gut, aber lieber möchte sie erstmal noch zuhause bleiben. Es läuft nicht weg.


Emily muss etwas später schmunzeln, als Ramon ihr erzählt, dass sie sich als Leute vom Wasserwerk ausgegeben hat, weil irgendwie kein Wasser mehr läuft und so konnten sie ungestört in die Anstalt rein. Es ergab sich ein Bild des Grauens. Überall tote Magier. Oft auch verstümmelt. Einige leben auch noch. Miguel und Ramon brachten sie nach draußen, was natürlich erst für Aufsehen sorgte, doch schließlich haben sie, mit Emilys Erlaubnis, ihren letzten Zauber gesprochen: Du weißt von nichts!

Plötzlich war das Militär sogar ziemlich hilfsbereit und hat sich gefragt, was denn hier los gewesen wäre und so halfen alle, die Verletzten in die umliegenden Krankenhäuser zu bringen.


Und jetzt ist Micha der ewige Wächter des magischen Reiches.

Anmerkung: Okkulte Geschichten wird es bestimmt nochmal bei mir geben, aber nicht in diesem riesen Umfang.


Schließlich wird Emily von der Realität wieder eingeholt.

„Na, mein süßer Spatz. Hihi.“

Da Sven gestern nicht so Zeit hatte, möchte er heute seinen neuen Enkel begrüßen.

„Ich habe mit Valentino gesprochen und wir machen Tanya jetzt so richtig fertig. Cool, oder? Dann Marc noch mit im Boot und die Alte wird so richtig wimmern.“

„Hey, du. Am Samstag hat Joshua Geburtstag und wenn du möchtest, kannst du gerne mit deiner Freundin und Nadine vorbeikommen.“

„Wirklich? Cool. Klar.“

„Ich habe gerade beschlossen, dass wir feiern. Ja, wir feiern, hihi.“

Es klingelt an der Tür. Es ist Valentino.

„Hey, Großer. Wie geht es dir. Sven hat ja Großes mit dir vor, wie mir scheint.“

„Ja, weil Tanya echt voll die Nummer ist. Weißt du, was ich rausgefunden habe? Nein, du wirst es eh nicht glauben. Sie ist eine Schmugglerin. Haha. Glaubst du das?“

„Eine was? Du verarschst mich.“

„Nein. Wirklich. Ich weiß noch nicht viel und ob sie überhaupt nun eine Schmugglerin ist. Aber, diese Frau ist kriminell. Und das so richtig. Ich habe in alten Polizeiakten zufällig ein Bild von ihr gesehen. Etwas anders und so, aber sorry. Die Augen täuschen nicht. Das ist sie. Definitiv. Und ich möchte nun herausfinden, was sie da am Stecken hat. Bitte sag es aber noch keinem, okay? Ich weiß noch zu wenig.“


Puh, da bahnt sich ja eine interessante Geschichte an. Ob Sven davon weiß? Auf jeden Fall wäre er eine große Hilfe.

„Valentino. Diese Frau hat uns komplett ausgebeutet. Sie gehört ins Gefängnis.“

„Ich weiß und da wird sie auch hinkommen. Alleine dass sie uns so ausgebeutet hat ist doch schon Gewissheit genug, dass sie kriminell ist.“


Die beiden gehen ins Esszimmer, wo es eigentlich sehr laut ist, aber passt schon.

„Und stell dir vor. Die Sache da mit StrangerVille. Da hat ein verrückter Wissenschaftler Menschen verstümmelt und Experimente mit ihnen gemacht. Krank, oder?“

„Ja echt. Total krank.“

Das Witzige an der ganzen Sache ist jedoch, dass sich selbst Emily gerade nichts dabei denkt und das mit dem Wissenschaftler auch glaubt. Ramon und Miguel haben volle Arbeit geleistet.

Weiß also niemand mehr von den Magiern? Wurde alles gelöscht?

Aber das ist egal. Es soll normal weitergehen. Die drei Jungs haben noch einen langen Weg vor sich. Wer wird einst das Zepter übernehmen? Joshua? Emilio oder Niklas? Die Highschool wird später ein neues Erlebnis.

Eine neue Ära meiner Geschichte beginnt.

Und da wird sich Tanya bestimmt warm anziehen können. Ist sie wirklich eine Kriminelle? Ist das wirklich die einzige Akte, die Valentino von ihr kennt? Sie hatte da nicht mal den richtigen Namen. Hat sie vielleicht deswegen den Kontakt zu Sven geblockt? Weil er nichts wissen sollte?

Denn die beiden haben sehr viel Zeit verloren. Marc wäre ganz anders aufgewachsen. Sven angelt gerne und hätte seinen Sohn bestimmt öfter mitgenommen.

„Weißt du? Ich wäre oft mit dir in die Berge gefahren. Da habe ich so eine Holzhütte schön am See und so. Wenn ich mal kein Bock mehr habe, dann fahr ich da immer hin. Können ja mal zusammen hin.“

Valentino und Sven verstehen sich mittlerweile auch ganz gut. Zunächst wollte er Marcs Vater immer loswerden, weil er dachte, dass er nur die schöne Beziehung zerstören möchte, doch irgendwann war er ihm sogar dankbar, dass er aufgekreuzt ist.

Denn Valentino kommt einfach nicht darüber weg, dass Tanya ihn so betrogen hat.

Während Marc im Esszimmer seine Aufgaben macht, hört er seine Lieblingsmusik. Sven kommt mit dazu.

„Also, Musikgeschmack hast du. Das muss richtig rumsen. Hey, und was musst du da eigentlich alles so machen? Sieht schwierig aus.“

Während der heutige Fernsehabend dann so aussieht:

Nein, natürlich nicht. Ist doch noch viel zu hell draußen, haha.


Valentino und Sven bleiben noch eine Weile. Sven fragt ihn sogar, ob er nicht mit ihm noch ein Bierchen trinken möchte. Eins wird einen ja schon nicht umbringen.


Und Marc ist immer noch bei seinen Aufgaben. Auch er weiß von nichts. Für ihn gab es nur Emily und kein magisches Reich.

Und das ist auch gut so.

Denn diese Familie hat immer so ihre eigenen Probleme zu bewältigen. Seien es Pickel im Gesicht oder die erste Liebe. Nudelgespräche oder Kleinkinder, die sich unterhalten wie die Großen. Spannende Fälle mit Tanya oder eben chillen im Pool. Bei den Duvans wird es nie langweilig.

Und genau deswegen möchte ich mal was altes Neues ausprobieren. :)


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