• Kucki 232

Folge 508


Ja ja, da sind sie wieder: Diese Nächte, wo man schlafen will, aber es nicht kann. Und das auch noch 8 Tage. Kucki ist so gemein.

Denn auch Marc könnte noch eine Mütze Schlaf gebrauchen. Heute hat er ja seine Abschlussprüfungen. Aber Emily nimmt ihm den Kleinen schon ganz gut ab, damit er sich um die Uni kümmern kann. Eine Woche muss er dann noch und dann geht unser kleiner Detektiv Marc auf Beobachtungen. Kann witzig werden.

Trotzdem ist die Stimmung am Tisch wunderbar.

Der Morgen nimmt seine volle Routine ein.

Aber auch neue Dinge werden ausprobiert, um etwas an Geld zu kommen. Die Simoleons liegen nur noch bei 14.000. Noch kann aber alles bezahlt werden.

Und den kleinen Stinkern mangelt es auch an nichts.

Während Marc sich am Wasserfall zurückzieht. Die erste Prüfung hat er bereits hinter sich.

Bis der Frieden ein Ende nimmt, im Haus der Generationen. Tanya platzt rein. Es ist hoffentlich noch nichts durchgesickert, was er, Sven und Valentino vorhaben. Dann wäre alles vorbei.

„Was willst du hier?“

„Meinen Sohn besuchen und fragen, ob ich erstmal bei ihm wohnen könnte?! Valentino hat mich rausgeschmissen und mir MEIN Kind weggenommen und nun brauche ich halt Hilfe von meinem Sohn. Passiert, wenn man in Not ist. Außerdem: Begrüßt man so seine Mam? Hab ich dir was getan?“

„Du hast Paps und Valentino ausgebeutet. Du hast uns ausgebeutet. Meinst du, sowas ist cool und kann ich kurz vergessen, weil Mam Hilfe braucht? Bist du da nicht selbst schuld?“

Emily hört den Streit im Flur und kommt zur Unterstützung.

„Wir haben leider, leider kaum noch Geld, weil du uns ja alles weggenommen hast.“

„Das ist nicht wahr. Immerhin kann ich jetzt laufen und da habe ich niemanden ausgebeutet. Ich bin euch sogar dankbar dafür.“

Marc und Emily schauen sich an und haben wohl den gleichen Gedanken. Sprechen es aber nicht aus.

„Dann geh arbeiten und verdien dir deine Brötchen doch. Marc hat auch von ganz unten angefangen und er studiert. Weißt du das eigentlich, dass dein Sohn studiert? Toll, oder?“

„Außerdem möchte ich meine Enkel sehen. Die könnt ihr nicht vor mir verstecken.“

Da ist es wieder: Tanya hat einfach keine Argumente, sondern wirft andauernd irgendwas rein, was absolut nicht passt. Hauptsache, sich irgendwie ins Licht stellen und Recht raushauen.

„Hm. Die Kinder? Die kannst du sehen, wenn du dich änderst. Ich glaube nicht, dass sie so eine Oma wollen, wie dich.“

„Emily? Ist das nicht gerade etwas hart?“

„Ja was? Stimmt doch.“

„Ich hab langsam die Faxen dicke. Es reicht. Ich werde Anzeige gegen euch erstatten, dass ihr mir verweigert meine Enkelkinder zu sehen. Und Valentino kann sich auch warm anziehen. Es ist MEINE Tochter. MEINE!“

Emily hat fürs Erste genug. Marc hat die Situation schon gut unter Kontrolle. Den Rest wird er auch noch schaffen. Ansonsten hört sie das Blabla ja mit und kann notfalls noch eingreifen.

„Dein Vater hätte dich total verzogen. Du hättest es nie so schön gehabt wie bei mir. Und dafür dankst du mir nun? Lässt deine Mam einfach im Regen stehen? Ich habe nur ganz nett gefragt.“

„Was bitte? Woah, da hab ich mich gerade echt verhört, oder? Die heilige Mam. Wow. Ja, meine Kindheit war toll. Der Wahnsinn.“

„Vielleicht ist es mal an der Zeit, dass du auch was für uns tust, oder nicht? Wir haben kaum Geld und vielleicht kannst du uns ja was geben, damit wir über die Runden kommen. Immerhin haben wir dir unser letztes Hemd gegeben und du kommst hier wieder angebettelt? Nein, ohne mich.“

„Das ist doch unerhört. Wo soll ich mir denn jetzt Geld hernehmen, hm? Dir ist schon klar, dass ich in einer Unterkunft für Obdachlose wohne? So dankst du mir? Du kannst deiner Familie doch gar nichts bieten, hihi. Was denn? Drogen? Alkohol? Wie war das mit der Gang damals, hm? Du nutzt doch die Familie aus. Du bist der, der alles kaputtmacht. Heimlich bestimmt rausschleichen, um Drogen zu kaufen. Kein Wunder, dass ihr kein Geld habt.“

„Alles klar. Jetzt reicht es. Hau ab.“

„Hau ab, du olle Hexe. Hau einfach ab.“

„Tatsache. Du kommst voll nach deinem Vater. Ganz klar. Machst mit ihm bestimmt noch gemeinsame Sache.“

„Oh ja. Ich komme nach Paps. Und weißt du was? ICH BIN STOLZ DRAUF! Also verzieh dich.“

Erst versucht Marc ja noch ganz cool zu bleiben, aber irgendwann merkt er, dass sich Tränen in den Augen bilden. Tränen der Hoffnungslosigkeit. Hätte er gewusst, was seine Mam abzieht, hätte er ihr niemals so geholfen.

Marc setzt sich zu Emily und muss erstmal runterkommen. So zur Weißglut hat ihn noch keiner gebracht. Selbst der kleine Streit mit Emily gestern nicht.

„Du olle Hexe? Hihi, der war gut. Trotzdem traurig, dass es so weit kommen musste. Wir müssen vorsichtig sein. Sie ist mit allen Wassern gewaschen. Aber hey. Komm her. Du musst bald los und es wäre nicht gut, wenn du so in der Uni aufkreuzt.“

„Ja, du hast recht. Nicht jetzt. Wenn die Woche rum ist, dann wird es uns wieder besser gehen. Ich kann bestimmt mehr bieten, als sie. Viel mehr.“

„Das weiß ich doch. Lass dich wegen des Geschwafels nicht runterziehen. Das sind nur leere Worte.“

„Ich weiß.“

Mal gut, dass währenddessen die Kinder draußen gespielt und nichts von dem Stress mitbekommen haben. Marc ist bei der Uni und gibt sein Bestes.

„Hab Dreck pielt und Hundekacka packt. Stinke stink. Hihi.“

„Äh, ja. Das riecht man. Komm her. Ich bade dich. Aber bitte nächstes Mal nicht da reinpacken, okay? Bloß nicht.“

„Kacka warm.“

„Ja, cool. Sehr reizend.“

Wieder nur Blödsinn im Kopf, die kleinen Scheißer.


Nachdem Emily den kleinen Pupser gebadet hat, klingelt es kurze Zeit später an der Tür. Ein kleines, großes Aufgebot an Familie kommt durch die Tür. Gut, es sind nur Phillip, Benjamin und Doreen, aber dafür haben sie gute Neuigkeiten.


„Hey, Emily. Hast du schon gehört? Man hat die Sims in StrangerVille befreien können. Darunter war auch Doreens Mam. Ihr wird es bald bessergehen. Ist das nicht toll?“

„Hey, ja. Das ist eine tolle Nachricht. Dann geht es ja bergauf.“

„Hey, Schwesterherz.“

„Hey.“

„Deswegen möchte ich mich bei euch allen bedanken. Ihr seid so eine tolle Familie und es wird immer besser. Und dann noch Benny mit dazu, ist einfach perfekt, hihi.“

„Ja, stimmt. Es kann nur besser werden. Bin ich ganz deiner Meinung.“

Nachdem, was Tanya geliefert hat, ist dieses Gespräch hier gerade eine richtige Wohltat für Emily.

„Aber weißt du schon das Neuste? Tanya war eben hier und hat total Stress gemacht. Hör zu. Wenn du bald mal Zeit hast, dann würde ich gerne mit dir reden. Wir müssen doch ein schweres Geschütz bei ihr auffahren. Bist du dabei?“

Ich habe übrigens noch ein kleines Outtake für euch^^ (Ob sich Emily doch noch ein Mädchen wünscht?):

Na klar ist Phillip mit dabei. Wenn er denn helfen kann. Gut, auch er hat sein Erbe verloren. Also passt er wunderbar ins Boot. Aber erstmal ist er stolz auf seinen Sohn hier. Benny war in der letzten Zeit nicht er selbst, weil sich eben Doreen Sorgen machte. Jetzt kann er endlich mal wieder lächeln.

„Ach, ja. Phillip? Am Samstag wollen wir eine Geburtstagsparty für Joshua schmeißen. Habt ihr da Zeit?“

„Da fragst du mich? Natürlich haben wir Zeit. Unser Haus ist so weit fertig. Wenn ihr wollt, können wir da auch mal eine Einweihungsparty schmeißen.“

Doreen bekommt weiterhin Hilfe von Fiona. Die beiden sind beste Freundinnen geworden. Sie und ihre Mam ziehen irgendwann auch mal aus dieser Bruchbude aus. Schön, dass dort alles jetzt sauber ist, schöner macht es die Wohnung trotzdem nicht.

Und die beiden haben bestimmt auch noch eine schöne gemeinsame Zeit zusammen.

Schließlich kommt auch Marc von seiner letzten Prüfung in diesem Semester. Es tut ihm nur etwas leid, dass er im Moment nicht so für die Familie da sein kann, aber bald ist es ja geschafft.

Seine Noten sehen ganz gut aus.

Unvorstellbar, dass das Bennys Cousin ist. Die ewige siebte Generation im Haus der Generationen. Na ja. Die längste Generation.

Bis es dann ans Abendbrot geht.

„Was bildet sich Tanya ein? Ich mag sie ja nicht mal mehr Mam nennen. Das ist so peinlich und langsam habe ich doch ein wenig Angst vor ihr.“

„Brauchst du nicht. Dafür wird sie zu viel Gegenwind bekommen.“


Als Emily fertig ist, unterhält sie sich noch eine Runde mit Doreen:

„Was ist denn da genau passiert in StrangerVille? Weiß man da schon etwas drüber?“

„Da war wohl ein kranker Wissenschaftler, der Experimente durchführte. Aber warum gerade bei Mam? Das Militär hat ihn versucht aufzuhalten, aber er hatte sich wohl ganz unten verbarrikadiert.“

„Aber, jetzt ist ja alles gut. Ich freue mich, dass es deiner Mam bald bessergehen wird.“

Marc dreht noch eine Runde mit Muffin. Pff, er und drogensüchtig. Wäre vielleicht fast so gekommen, aber es ist nicht passiert. Also soll Tanya nun kein Fass aufmachen.

Endspurt mit seinem Studium.

Heute darf Doreen das erste Mal bei Benny schlafen. Ui ui ui. Die Teenagerin hat auch nebenbei gut mitgeholfen und das Zimmer von Benny ist richtig muckelig geworden.

Die Drei machen sich auf den Weg nach drüben.


Bevor auch meine beiden die Füße hochlegen werden, habe ich die ersten Bilder für euch, von dem, was neben meiner Geschichte noch aufgebaut wird. Langsam kann man es doch zeigen. Zwei Monate sitze ich jetzt dran.

Hier würde ich gerne mit dem Haus der Generationen bleiben. Es ist eine tolle Gegend. Erst wenn mich ein anderes Viertel mehr umhaut, werde ich darüber nachdenken, aber so einfach wird das nicht mehr passieren.


Für die Duvans ist jedoch heute Feierabend.

Hoffen wir doch mal, dass Tanya nun eingeschüchtert wurde und nicht noch schlimmere Dinge anstellt. Die Duvans hat sie zwar gut geschwächt, aber auch sie rüsten sich ab sofort zum Kampf auf.

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