• Kucki 232

Folge 512


Der Herbst beginnt und dann sieht die Woche jetzt schon sehr regnerisch im Kalender aus. Sommerpartys im Garten sind somit erstmal vorbei.


Dafür braucht aber wer anders ordentlich Aufmerksamkeit.

Schließlich gibt es dann die neue Herbstkollektion für die Sims. Emily dreht eine Runde. Sie freut sich sehr, dass gestern alles so geklappt hat.

Damit auch bestimmte Dinge im Winter wachsen können, legt sie unten im Keller noch ein paar Beete an. Hoffen wir mal, dass hier alles besser klappt.

Denn es muss eindeutig mehr Geld in die Kasse. Emily kann zwar jetzt bessere Kerzen herstellen, aber die erstmal an die Kunden bekommen, ist gar nicht so leicht.

Der Pool wird außerdem abgerissen. Das gibt noch etwas extra aufs Konto. So ein Pool wäre zwar schön gewesen, aber hey: Sulani tut es auch und klingt wieder so nach Familienausflug.

Emilio hat Angst, dass sein großer Bruder ab sofort nicht mehr mit ihm spielt und stellt das direkt klar.

„Schuha nicht nur mit großen Kindern pielen. Auch mit Emilio. Große Kinder blöd und weiter pielen will.“

„Hey, natürlich spiel ich mit dir noch weiter. Da brauchst du keine Angst haben. Du bist und bleibst mein kleiner Bruder.“

Auch Marc ist stolz auf die Party gestern. Ohne die Hilfe wäre das nie möglich gewesen.

„Das war gestern megacool, Paps. Können wir jetzt immer solche Partys machen? So viele Geschenke. Ich möchte jeden Tag Geburtstag haben.“

Und kannst du mir das rasieren beibringen? Wie geht das eigentlich? Muss ich das jetzt schon alles machen?“

„Äh.“

Emily findet es amüsant, wie ihre beiden Jungs da so brav für die Schule und Uni büffeln. Im Doppelpack geht alles besser.

Doch so wirklich auf dem Posten ist Marc heute nicht.

Joshua hält sein Versprechen und ist immer für seinen kleinen Bruder da.

Nun gibt es vier Jungs im Haus der Generationen, welche eine andere Altersklasse haben. Es wird nie langweilig. Und der Kleinste ist im Moment der Lauteste.

Bis dann schließlich Valentino anruft und fragt, ob sie nicht mit den Kids Lust hat, zum Jugendfest zu gehen. Emilys großer Bruder muss dringend raus, bevor ihm die Decke auf den Kopf fällt.

„Willst du denn mit? Wäre doch mal interessant. Joshua freut sich bestimmt.“

„Nein, geh du mal mit ihm. Mir geht es heute nicht so gut und ich pass dann auf die Kinder auf. Du weißt doch, dass für mich sowas auch nichts ist. Aber euch viel Spaß. Kannst mir ja nen Eis mitbringen.“

Also macht sich Emily allein mit Joshua nach San Myshuno auf, um sich dort mit Valentino und den Kids zu treffen. Der Grundschüler rennt sofort auf den Platz, um erstmal alles zu inspizieren. Alles ist so neu, so cool und so bunt.

„Boah, kannst du nicht eeeeinmal hören, Jens? Nur eeeeinmal. Was ist los mit dir? Wir sind doch jetzt hier, also nerv nicht.“

Emily bemerkt, wie fertig ihr Bruder ist.

„Hey, Großer. Schön, dass ihr hier seid. Ist mal was anderes, hihi.“

„Na ja. Besser als sich das Gemecker der Kids in Innenräumen anzuhören. Jetzt kann ich mir das auch mal draußen anhören.“

„Ja, was denn, Paps? Du hängst den ganzen Tag zuhause rum. Wir wollen was erleben. Dein blöder Schreibtisch ist langweilig.“

„Siehst du, was ich meine?“

Während Joshua drüben sein Ding macht.

„Na ja. Irgendwo haben sie ja recht. Du musst wirklich mal öfter raus.“

„Aber der Fall erledigt sich dadurch nicht von alleine.“

„Trotzdem bist du Vater.“

„Ja siehst du Paps? Selbst Emily sagt das.“

Und dann kommt auch noch Felix und sucht anderweitig Aufmerksamkeit.

„Es ist halt langweilig zuhause. In Sulani konnte man ja wenigstens noch schwimmen gehen.“

„Na dann, Jungs. Jetzt sind wir doch hier. Geht doch mal drüben schauen, was ihr da Schönes anstellen könnt. Joshua ist auch dabei.“

Dieser lässt sich auch von nichts aus der Ruhe bringen. Sowas scheint wohl sein Ding zu sein.

Und malen möchte er dann auch. Malen, basteln und experimentieren. Es bleibt nichts lange unberührt.

Natürlich dürfen Selfies mit dem „Gastgeber“ nicht fehlen.

Anschließend weiter malen. Schöne Herbstbilder müssen her. Das ganze Haus muss voll damit sein.

Emily ruft zuhause an und fragt, ob alles okay ist und Marc denn klarkommt.

„Ja, was? Nein. Ich ruf doch nicht alle 5 Minuten an. Wie kommst du drauf?“

„Mam? Können wir nicht noch bis morgen früh bleiben und ich geh dann anschließend in die Schule? Das ist total cool hier.“

„Äh. Solange hat das gar nicht auf.“

„Egal. Bin wieder weg, hihi.“

Emily setzt sich mit Valentino, Felix und Jens zusammen. Sie bemerkt schnell, dass es aber nicht nur ihr Bruder ist, der die Stimmung etwas in den Keller bringt. Es sind auch die Kids selber, die es manchmal ganz schön provozieren.

„Haha. Paps hatte halt nur blöde Frauen. Alles blöde Mams. Paps sitzt zu viel am Schreibtisch und bekommt halt nur die blöden Mams.“

Und Joshua so:

„Was redest du da für einen Blödsinn? Das eine hat doch gar nichts mit dem anderen zu tun.“

„Würdest du mal ein bisschen feiern gehen, dann hätten wir auch eine tolle Mam. Aber machst du ja nie.“

Während Joshua eine interessante Tafel findet.

„Cool. Ich möchte auch Skifahren, Bergsteigen und Wandern.“

„Oder ist Paps langsam zu fett und zu alt? Keine Frau will ihn deswegen. Schau mal. Paps wird schon ganz fett vom Sitzen.“

Da muss selbst Emily sagen, dass das eindeutig zu weit geht. Aber auch besonders Felix hat wohl noch sehr an der Trennung zu knabbern. Er mag seinen Vater sehr, aber er wünscht sich eine Mam, die nicht immer gleich rausgeschmissen wird.

Die Kids verschwinden bei den Spielgeräten und Valentino holt was zu essen. Emily hat einen großen Bekanntenkreis. Vielleicht findet sie ja jemanden für ihren Bruder. Stimmt schon. So ganz allein soll er nicht bleiben. Da hat er sich mehr verdient. Und vielleicht beruhigen sich dann auch wieder die Gemüter der Kinder. Der Nachteil ist, dass Valentino wirklich nicht mehr der Jüngste ist. Und ein Anwalt ist nun mal gerne ein kleiner Stubenhocker.


„Kann man diese Maltische hier eigentlich kaufen? Ich möchte auch einen haben. Die sind cool. Malen macht Spaß. Und können wir auch bald mal Bergsteigen? Oder Wandern? Hier kann man voll viele coole Sachen machen.“

Etwas später treibt es dann aber auch Jens etwas zu weit. Valentino gibt echt sein Bestes und so dankt man ihm.

Joshua scheint wiederum mit allem zufrieden zu sein. Er möchte am liebsten an einem Tag die ganze Welt entdecken.

Mit seinen Cousins jedoch kann er nicht so wirklich was anfangen. Er findet es fies, wie sie über Valentino reden.

„Hör zu. Wenn du möchtest, können die Kinder gerne öfter mal rumkommen. Dann kannst du etwas durchatmen. Ein Kind mehr oder weniger bei uns, ist auch egal, hihi. Und wir müssen uns unbedingt mal auf ein Café treffen. Und sag bitte nicht, dass du keine Zeit hast. Die wirst du dann haben. Für deine kleine Schwester doch immer.“

„Ich habe aber....“

„Du hast Zeit.“

„Hmpf.“

Plötzlich kommt Joshua auf die beiden zu und möchte seinem Onkel mal etwas Gutes tun.

„Komm tanzen, Onkelchen. Hihi. Das ist lustig und dann hast du gute Laune.“

Und ja, es hilft sogar kurz. Selbst Felix und Jens kommen auf andere Gedanken.

Bis dann das Fest doch noch ein lustiges Ende nimmt. Valentino konnte endlich mal wieder etwas lachen.


Emily plant etwas mit und für ihn. Er sagt immer, dass alles okay ist und er das schon alles schafft, aber dem ist ganz und gar nicht so. Valentino muss raus. Und eine Frau an seiner Seite wäre auch nicht schlecht.


In Brindleton Bay angekommen, stürmt Emily sofort auf Marc zu. Als hätten sie sich wochenlang nicht gesehen.

„Wie geht's dir? Soll ich dir 'nen Tee machen?“

Auch sie kann fürsorglich sein.

„Ich lieb dich, du sexy Typ, du, hihi.“

„Äh, hast du irgendwas getrunken? War das Zeug da nicht so gut?“


Joshua verpieselt sich in die Wanne. Da so rumzuexperimentieren war zwar toll, aber das Zeug stinkt ganz schön.

Marc geht es mittlerweile auch etwas besser. Kopfschmerztablette eingeworfen und weiter geht's.

Während Emily sich wiederum jetzt kotzübel fühlt. Selbst nach der Dusche will es noch nicht so ganz. War irgendwas im Essen?

Als dann aber Marc sieht, dass es seiner Frau auch nicht so ganz gut geht, wird sie erstmal ordentlich verwöhnt. Er freut sich, dass Emily und Joshua heute viel Spaß hatten. Das mit Valentino tut selbst ihm weh.

Doch auch die beiden haben so einen kleinen Rabauken im Haus, der wieder nach Aufmerksamkeit schreit.

„Weißt du, was ich jetzt mache? Ich kauf dir so einen Schrubber im Baumarkt in Stinkergröße und dann kannst du uns mal zeigen, wie toll du putzen kannst. Wäre das 'nen Deal?“

„Nöööööööö. Doof ist. Will blöden Schrubb nicht.“

Vorerst muss dann aber noch der Schrubber in Erwachsenengröße ran. Emilio konnte ja heute nicht so wirklich raus, da das Wetter ordentlich verrückt spielte. Sonst hätte man ihn ja draußen schon ablenken können.

„Ich finde auch, wir sollten so einen Maltisch holen. Warum auch nicht. Wenn es ihm Spaß macht.“

„Au ja. Cool.“

„Kann ich dann auch noch eine Raumfahrtkapsel haben? Das Universum ist groß und ich möchte alles entdecken. Aber ich möchte dann nicht Felix und Jens mitnehmen. Die sind ja total mies. Ärgern Valentino. Das hat er nicht verdient.“

Emily wiederum überlegt gerade, ob sie gleich kotzen oder umkippen soll.

Deswegen bringt sie Emilio schon mal ins Bett. Sie muss einfach die Füße hochlegen. Oder noch besser. Kamin an und auf dem Sofa einmümmeln.

Denn wie sagte Emily selbst heute Mittag noch: „Ein Kind mehr oder weniger bei uns, fällt auch nicht auf“.

Trotzdem gibt es einen gelungenen Fernsehabend, auch wenn das nicht das abschließende Bild heute ist.

Bis dann Emily mit der Sprache rausrückt.

„Marc, ich bin schwanger. Ja, wir bekommen ein viertes Kind und ich weiß langsam auch nicht mehr, wo oben und unten ist. Ich wünschte, dass alles bald vorbei ist und wir uns auch mal was Vernünftiges aufbauen können.“

„Moment. Echt jetzt? Schwanger? Emily? Du musst aufhören, mich immer so zu verführen. Ich hab ja nicht mal Zeit, was über den Lümmel zu ziehen. Meinst du wirklich, das wird gutgehen?“

„Ja, was soll ich machen, hmm? Dem Baby sagen: Nein, ist nicht. Hau ab?! Und wenn ich dich nicht verführen soll, dann schließ wenigstens mal ab beim Duschen. Dann passiert das auch nicht.“

„Wie bitte? Jetzt bin ich schuld?“

„Nein. Wir beide.“

Emily seufzt.

„Hör zu. Und wenn wir nachher eine Fußballmannschaft haben, ist das okay für mich. Wir müssen nur noch ein paar Tage durchhalten. Aber vier Kinder? Krass. Und da mach ich doch gar nichts.“

„Ja ja. Ich bin wieder schuld.“


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