• Kucki 232

Folge 516


Eigentlich könnten Joel und Niklas doch Zwillinge sein, oder nicht?

Denn auch so sieht die erste Nacht mit dem kleinen Stinker aus. Nur dass er fünfmal mehr bölkt, als seine Geschwister.


Am nächsten Morgen ist es Zeit für die Schule.

„Was hast du eigentlich so für Hobbys, Mam? Kannst du mir auch das Kerzengießen mal beibringen? Das sieht auch interessant aus.“

Marc trifft sich zwar heute mit Valentino und hat doch etwas Bammel davor, aber zuhause möchte er sich nichts anmerken lassen. Das Leben geht hier normal weiter.

Und die Geschwister können Joel begrüßen. Die drei sind auf jeden Fall begeistert.

Während Emily die Feststellung macht, dass unten im Keller alles besser gedeiht. Auch praktisch. Nun haben sie das ganze Jahr über frisches Obst und Gemüse. Überschüssiges wird eben verkauft.

Und Muffin ist die zufriedenste Hündin aller Zeiten.

„Mama? Gesehen hat, wie Emilio Klo pielt. Gestern Klo pielt und nass.“

Marc macht sich startklar für das Treffen. Gegen seine Mam anzugehen, wird eine schwierige Hürde werden. Aber wer weiß? Vielleicht dreht sich ja noch alles zum Guten und es ist ein Missverständnis.

„Ich muss los. Drück mir die Daumen.“

„Klar. Du packst das.“

„Und meld dich, wenn hier was ist. Ich beeil mich auch.“

„Tschüss. Ich lieb dich.“

„Ich dich auch.“

Marc tut gerade so, als würden sie sich jetzt zum letzten Mal sehen.

Es ist 9 Uhr und Marc kommt am Grundstück von Valentino an. Es regnet in Strömen, aber das soll ihn jedoch nicht aufhalten.

Er ist nicht da. Hm. Vielleicht ist er ja schon nach Windenburg und hat das falsch verstanden. Na gut. Dann geht Marc halt dorthin. Doch auch hier ist Valentino nicht. Geht ja gut los.

Vielleicht kam ja auch nur was dazwischen. Der junge Vater ruft vorsichtshalber mal dort an. Valentino geht zwar ran, aber es dauert eine Weile. Er hört sich total verschlafen an. War er etwa mit Sven feiern, oder so was? Na, das wäre ja jetzt mal heftig.

Valentino meint, dass sein Kopf ordentlich dröhnt, was sehr ungewohnt für ihn ist und er würde es nicht schaffen, so schnell nach Windenburg zu kommen. Na toll. Und Moment. Hört Marc da eine Frau im Hintergrund? Da hatte wohl jemand so ordentlich Spaß. Trotzdem darf er den Fall nicht vergessen.


Kurze Zeit später bekommt er einen Anruf von einer unbekannten Nummer. Erst möchte er nicht abheben, aber diese Nummer ruft immer wieder an. Irgendwann geht er dann doch ran. Marc erkennt die Stimme sofort. Es ist seine Mam. Uff. Sie möchte ihn ganz dringend in Windenburg treffen. Weiß sie etwa, dass er hier ist?

Er soll runter zum Wasser gehen. Da würde sie warten. Tatsächlich sitzt sie da.

Vorsichtig pirscht er sich an sie ran und Marc merkt sofort, dass ihr das Treffen sehr unangenehm ist. Aber was will sie dann hier?

Marc setzt sich zu Tanya, ohne was zu sagen. Erstmal in Ruhe die Situation abwarten. Vielleicht fängt sie ja an.

Bis sie dann schließlich aufsteht und gehen will.

„Willst du mich verarschen? Was willst du? Du kannst doch jetzt nicht einfach abhauen. Erzähl, was du zu sagen hast. Bin doch hier, oder?“

„Weil ich möchte, dass du dich da raushältst. Misch dich bitte nicht ein, ja?“

„Bist du doof? Du hast uns unser ganzes Geld genommen und verschwindest urplötzlich. Du hast mein Leben ruiniert, Mam. Meinst du nicht, ich möchte erfahren, warum?“

„Marc bitte. Ich bitte dich. Halt dich da raus, okay? Die Sache ist zu groß für dich und das sage ich dir, weil ich deine Mam bin.“

„Also? Lässt du Ruhe walten?“

Marc bemerkt, wie sie immer nervöser wird. Sie möchte wohl nur einmal ein „ja“ hören, damit sie erleichtert aufatmen kann, doch so leicht ist das leider nicht.

„Das kann ich nicht. Oder erzähl mir doch gleich die Wahrheit. Was verschweigst du? Hilf mir und ich helfe dir.“

„Nein.“

„Dann wunder dich nicht, dass ich gegen dich ermitteln werde. Wenn du nicht redest, dann muss ich das eben so machen. Also. Rede, verdammt. Mam, da stimmt doch irgendwas nicht. Was hast du getan?“

„Ich kann nicht, okay? Ich möchte dich nur warnen, weil das Ding wirklich zu groß ist und du mein Sohn bist. Wenn ich es alles ändern könnte, dann würde ich es tun, aber es ist zu spät. Es ist, wie es ist.“

„Boah, nein. Komm mir bitte nicht so. Das zieht nicht. Wie gesagt. Arbeite mit uns zusammen, oder lebe mit den Konsequenzen.“

„Marc. Hör mir zu. Könntest du denn mit den Konsequenzen leben? Glaub mir. Nein. Bitte. Ich flehe dich an. Zieh dich zurück.“

„Boah. Du bist echt gut darin, dich zu wiederholen. Wir drehen uns im Kreis. Immer und immer wieder. Aber da habe ich keinen Bock mehr drauf.“

„Marc, bitte.“

„Wir sind ohne Paps aufgewachsen und hey. Paps ist der Beste. Er ist ein cooler Vater und ich hasse dich dafür, dass er nicht bei uns sein durfte. Ich hasse dich einfach, okay? Ich habe nun mein eigenes Leben und mir ist es egal, was du machst. Nur lass mein neues Leben in Ruhe und zerstör nicht die Menschen, die ich liebe, ja?“

„Du weißt, wo du mich findest. Ach, nein. Du kommst nicht zu uns nach Hause. Und wehe, ich sehe dich nur in der Nähe. Ruf mich an, wenn du mir helfen willst. Es reicht.“

„Aber.“

Marc steht auf und entfernt sich von seiner Mam. Diese schaut ihm nur hinterher und kann jetzt doch nicht mehr ihre Tränen aufhalten. Was ist da los?

Marc ist gerade ziemlich in Rage und möchte erstmal runterkommen, bevor es zurück nach Hause geht. Er möchte Emily nicht zeigen, was gerade passiert ist. Es schmerzt ihn alles sehr.

Das lässt ihm keine Ruhe. Vielleicht ist seine Mam ja in Gefahr und jemand steht über ihr, der sie lenkt? Weil so kriminell könnte er sie sich nicht vorstellen. Vielleicht blieb ihr ja keine andere Wahl. Doch, warum warnt sie ihn? Wenn das so ein großes Ding ist, dann hat sie sich doch gerade selbst ins Fleisch geschnitten.

Jetzt müssen die Gedanken jedoch erstmal abgeschüttelt werden. Eigentlich wollte er sich ja nur kurz mit Valentino treffen, doch der Spieß drehte sich gewaltig um.


Marc macht sich auf nach Brindleton Bay.

„Hey. Sorry, es wurde doch etwas später. Valentino war nicht da.“

„Alles unter Kontrolle, hihi.“

Schließlich versucht er sich auch mit den Kids etwas abzulenken. Emily soll sich keine Sorgen machen. Es stimmt ja: Valentino war nicht da.

Anschließend dreht er eine Runde mit Muffin. Egal, ob es nun regnet oder nicht. Die Hündin scheint zu spüren, dass er in Gedanken ist. Sie bleibt immer wieder stehen und schaut ihn so an.

Die Kids sind super beschäftigt. Es gab kein Krawall. Zum Glück.

Bis es an der Tür klingelt. Das Baby ist da und jeder möchte gucken kommen. Selbst Nadine kann es kaum erwarten, den kleinen Wurm im Arm zu halten.

Tommy darf natürlich ebenfalls nichts verpassen. Er möchte bald mit Fiona zusammenziehen. Auch sie ist bald junge Erwachsene.

Es wird sich herzlichst begrüßt. Die letzte Geburtstagsfeier hat so einiges zusammengeschwissen.

Miguel ist mit seinem aktuellen Leben nicht so ganz zufrieden. Ramon und er bereuen es sehr, dass der Zauber nicht richtig funktionierte und Emily sich nicht mal mehr an die beiden erinnern kann. Marc hat es zwar mal versucht, aber auch er scheiterte.

Die Hütte wird immer voller. Joel wird einmal herumgereicht.

Während Marc immer noch unterwegs ist. Warum hat sie ihn gewarnt? Vielleicht kann er sie ja irgendwie nochmal erreichen. Wählt er jedoch diese unbekannte Nummer, heißt es nur, dass die Nummer nicht vergeben ist. Wow.

Und drinnen wird sich ausgelassen unterhalten. Das Witzige ist, dass sich unbemerkterweise etwas in diesem Raum tut.

Nadine und Steven flirten nämlich miteinander, haha. Ich dachte, ich guck nicht richtig.

Marc kommt, ohne jemanden zu begrüßen, ins Haus und verschwindet mit Muffin direkt im Bad. Das macht Emily etwas skeptisch. Das macht er immer so, wenn er was hat. So menschenscheu ist er dann auch nicht.

Und schließlich bemerkt sie noch das Geturtel von den beiden.

„Hab ich irgendwas verpasst bei euch? Ihr seid ja süß, hihi.“

Schließlich setzt sich dann Marc einfach so ins Esszimmer und denkt nach. Jetzt möchte Emily doch mal ganz vorsichtig nachfragen.

„Hey, was ist denn los? Du bist so ruhig.“

Aber Marc sagt dazu noch nichts.

„Lass uns zu den anderen gehen.“

Sven lässt nicht lange auf sich warten und er hat sogar noch jemanden mit im Gepäck. Es ist seine Freundin, Liandra. Sie begrüßt auch sofort die anderen. Eigentlich wollte sie ja etwas vorsichtiger sein und nicht sofort lospreschen.

„Hi, mein Name Liandra. Schön dir kennenzulernen.“

Sven guckt nicht schlecht, als er durch die Tür kommt. Das zum Thema dazu. Doch er freut sich, dass sie es mal hierher geschafft hat. Sie ist sehr schüchtern.

Sven hat sie damals im Urlaub kennengelernt.

Er erzählt auch, dass er gestern wohl doch ein wenig zu viel mit Valentino gebechert hatte. Sven hat sich auch sofort dafür entschuldigt. Trotzdem hatte der Ausflug etwas Gutes, da Valentino nicht so ganz allein nach Hause gegangen ist. Die Schwester von Liandra kam nämlich mit. Oh la la.


Das erfährt Marc auch etwas später noch von ihm selbst. Durch das Treffen mit Tanya müssen sie sich nun erst recht treffen. Valentino kommt aber am besten selbst ins Haus der Generationen. Zu öffentlich darf es nicht werden.

Langsam wird Liandra trotzdem etwas unsicher. Ist alles ganz anders als in Sulani.

„Woher kennst du meinen Paps denn? Er hat nie so wirklich was über dich erzählt.“

Sven wiederum hat seinen Spaß mit den anderen.

Liandra erzählt, dass Sven damals viele Sorgen hatte und es auch seine Zeit brauchte, bis sie zueinanderfanden. Doch sie hat ihm daraus geholfen. Seitdem ist er ein anderer Sim.

Er war sehr aggressiv, weil er halt Jahrzehnte um Tanya gekämpft hatte. Immer und immer wieder wurde er abserviert. Zwar geht er heute noch gerne in die Kneipe, aber säuft sich nicht mehr unter den Tisch. Schlimmer wäre es nur gewesen, wenn er wirklich in dieser Gang geblieben wäre. Also hatte der Kampf um Tanya doch etwas Gutes.


Joshua kommt nach Hause und Muffin bemerkt sofort, dass irgendwas nicht stimmt. Sie wartet an der Pforte und empfängt ihn.

„Hey, Kleine. Na. Hast du auf mich gewartet?“

Denn Joshua hat wirklich nicht die beste Laune.

Marc bekommt die Stimmung von seinem Sohn mit.

„Hey, was ist denn los? Gab es Ärger?“

„Die Schule ist doof. Ich wollte mich für alle Kurse anmelden, aber die Lehrer sagten, das wäre nicht möglich. Man darf nur zwei Kurse wählen. Wie soll man denn herausfinden, was man toll findet, wenn man nicht alles ausprobieren darf? Das ist gemein.“

Mal gut, dass Sven Liandra kennengelernt hat.

Es ist eine gemütliche Runde gewesen, die sich nach und nach auflöst. Jeder mit seinen eigenen Problemen und Freuden, doch es kann immer gut ablenken. Marc würde gerne mit seinem Paps über heute reden, aber es ist noch zu früh. Sie müssen verdeckt bleiben.

Natürlich merkt Emily, dass was nicht stimmt, aber wenn Marc reden möchte, dann macht er das auch. Sie weiß selbst, dass die Sache etwas heikel ist, also lässt sie ihn in Ruhe und möchte einfach nur für ihn da sein.

„Ich bin da, wenn du reden möchtest.“

„Ich weiß.“

Schließlich ist die Familie unter sich und der Abend klingt gemischt aus.

„Du hast doch jetzt einige Zeit in der Schule. Da hast du auch genügend Zeit, um alles mal auszuprobieren. Wenn du alle Kurse nehmen würdest, dann müsste die Schule ja jetzt 24 Stunden aufhaben, hihi.“

Trotzdem kann Marc stolz auf sich sein. Er hat die Uni mit einer guten Drei bestanden. Wunderbar.

Schlafenszeit.

Für heute soll alles mal vergessen sein. Morgen Vormittag kommt Valentino vorbei und er holt ihn dann für weitere Ermittlungen ab. Das kann lange dauern, aber das muss halt mal so sein. Doch für heute beenden wird den Tag mal nicht mit dem Fernsehabend.

Sondern mit einer ausgiebigen Kissenschlacht.

Anmerkung: Ich muss gestehen, dass ich im Moment nicht so in die Geschichte eintauchen kann, wie ich gerne möchte. Ich kann seit über einer Woche nicht vernünftig schreiben, ohne dass hier eine Fehlermeldung kommt und ich refreshen muss. Das zieht mich jedes Mal wieder raus. Ich bin am überlegen, meine Geschichte wieder in die Foren zu holen. Mal schauen. Wäre natürlich schade, weil hier alles so schön kompakt ist, aber so macht das auch keinen Spaß. Ich war viel am Rumprobieren, hab andere Browser getestet, Cache geleert und und und. Aber so nervt es einfach nur. Ich hoffe aber mehr, dass sich der Fehler einigermaßen legt. Meine Geschichte kann ich aber so nicht zu 100% schreiben, da ich einfach eintauchen muss.

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