• Kucki 232

Folge 521



Die Stimmung hier ist wieder so total cool wie die Stimmung draußen, mit dem ständigen Regen. Dafür hat Joel aber durchgeschlafen.

Mag man ja wirklich gar nicht raus. Aber was muss, das muss. Dafür nimmt Emily gerade 400 Simoleons ein.

„Und? Wie geht es dir? Bereit für den kleinen Einserschüler? Hihi.“

„Ja, ich denke schon. Es wird bestimmt jetzt langweilig als Einserschüler. Da muss man ja jetzt mehr Verpflichtungen eingehen und sowas.“

Ob er später ebenfalls Einserschüler wird? Vielleicht im Petzen.

Solange Joshua noch da ist, haut sich Emily fix nochmal hin. Aber auch nur ganz kurz.

Bis sie schließlich dann doch wegratzt.

Marc bekommt das mit und steht leiser auf. Hoffentlich sind die Kids nun nicht zu lange allein geblieben. Er will nicht wissen, was gerade alles ausgeräumt wurde.

Doch Niklas sitzt ganz brav draußen und ist am Futtern.

Und Emilio ist ebenfalls noch mit Essen beschäftigt. Puh. Dann war das ja doch nicht so lang. Die Kleinen haben nicht mal was bemerkt.


Emily? Am besten siehst du das jetzt nicht.

Die Badehose war beim Sonnen nur etwas zu lang. Sei es drum. Wäre ja auch nackig gegangen, aber nun ja. Trotzdem möchte er fit für seinen Job sein. So lahme Opis braucht man nicht, wenn es Schlag auf Schlag gehen muss. Er mit seinen 23 Jahren kann da noch viel mehr ausrichten.

Und letztlich ist unser sexy Detektiv auch nur ein Paps, der Kacke durch die Gegend schleppen muss.

„Emilio hat Essen pielt und Boden dreckig. Ich nie macht.“

Heute ist Marc sehr ruhig und in Gedanken.

„Nein. Boden dreckig. Pielt mit Essen.“

Schließlich kommt Emily grinsend rein und unterstützt ihren Mann.

Er stürmt sofort auf sie zu und gibt ihr einen Kuss auf die Wange.

„Hey, guten Morgen. Wie geht's dir? Alles gut?“

Etwas später lässt Emilio seinen Frust raus. Niklas erzählt so viel Blödsinn und er bekommt immer Ärger. Also wird der Schrank ausgeräumt. Da Emily noch einmal mit so einem Attentat gerechnet hat, hat sie den Schrank mit Plastikdosen eingerichtet. Das ist ihr dann egal. Der Plan geht auf.

So zieht sich der Vormittag durch. Während Emily noch einige Vorbereitungen für das Krankenhaus macht, kommt Phillip vorbei. Er und Valentino passen nachher auf die Kids auf. Wenn Emily Pech hat, muss sie nämlich eine Weile im Krankenhaus bleiben.

Emilys Entschluss steht: Sie möchte nach dem fünften Kind keins mehr. Lieber überfällt sie mit gutem Gewissen ihren Marc in der Dusche.


So wird sich bis zum Termin die Zeit vertrieben.

Und Marc kann auch mal schmunzeln. Er macht sich eben Sorgen. Krankenhäuser sind nicht so sein Ding. Emily könnte ja was Schlimmes passieren und sterben. So wie Verena damals.

„Hey. Danke, dass du auf die Kids aufpasst. Das ist sehr nett.“

„Klar. Warum nicht? Ich hab ja sonst keine Kinder mehr, auf die man aufpassen müsste. Außer Fiona im Moment. Puh.“

Phillip wird das hier schon alles schaukeln.

Nummer 2 der kleinen Helferlein trudelt ein. Am liebsten würde Marc ja mit ihm noch über den Fall reden, aber nein. Emily braucht ihren Mann jetzt, der ohnehin schon keinen klaren Kopf hat.

„Also Bruderherz. Gehen wir es an?“

Emily macht sich schließlich fertig und sie wird langsam so richtig nervös. Im Krankenhaus war sie so ja noch nie. Der Eingriff soll aber schnell gehen. Also kein Grund zur Panik. Sowas ist dort Routine.

Bis Marc die kleine Tasche mit den Stramplern und Windeln nimmt und sich mit Emily auf ins Krankenhaus macht. Um 14 Uhr haben sie dort den Termin.

Dort angekommen, rennt Emily sofort rein. Sie möchte es hinter sich bringen und die Wehen werden auch immer heftiger. Gutes Timing. Dann braucht sie vielleicht doch nicht so lange im Krankenhaus bleiben.

Marc stellt die Tasche in das Zimmer von seiner Frau und dreht fast durch. Cool. Die haben hier Laufbänder. So kann man sich natürlich auch abreagieren.

Während Emily wartet und wartet.

Und wartet. Selbst Marc ist langsam von dieser Warterei angepisst.

Bis dann etwas umgeplant werden muss. Eigentlich sollte Emily ja mindestens so lange im Krankenhaus bleiben, bis das Kind kommt und dann müsse man eh ein paar Stunden für den Eingriff warten, aber das wird wohl gerade etwas beschleunigt. Das fünfte Kind möchte nicht mehr warten.

Also ab in die Röhre mit dir, haha.

Die junge Mutter findet dieses Ding richtig gruselig. Ne, Zuhause wäre es ihr lieber gewesen. Und dann dieses Licht da oben, Warum strahlt das bitte direkt in ihr Gesicht? Aaaaah. Außerdem ist es kalt und Marc ist nicht mit dabei. Das findet er auch gerade merkwürdig. Er kann doch wohl mit dabei sein, oder nicht? Sie bekommt doch gerade nur das Kind. Die Ärzte wissen gerade selbst nicht, was der ein oder andere tut.

„Gleich geschafft. Gleich haben wir es.“

„Wo ist mein Mann? Warum darf er nicht dabei sein?“ Das waren die letzten Worte, bevor Emily in einen tiefen Schlaf verfällt.


Nur Marc wird da draußen gerade so richtig nervös. Er dreht förmlich durch und sie ist bestimmt am Sterben. Er muss etwas tun. Panisch geht er auch zu den Ärzten und sagt immer wieder den gleichen Satz. Ihn gerade zu beruhigen, ist eine Kunst.

Einige Stunden später erfährt er jedoch, dass alles gutgegangen ist und auch die OP gut verlaufen ist. Sie mussten eben nur schnell handeln. Normal sollten sie ja noch ein paar Stunden warten bis zum Eingriff, aber es ging halt etwas drunter und drüber. Das Kind wollte sich nämlich nicht drehen und Emily hatte Wahnsinnsschmerzen. So musste das Kind auf anderem Wege geholt werden und der eigentliche Eingriff kommt später noch.


Anmerkung: Mal gut, dass wir hier in Sims sind und ohnehin alles etwas anders läuft, haha. Nur, Emily mal eben so eine Woche hier aus meiner Geschichte zu ziehen, wäre dann ja auch doof. Also heißt es einfach nur schonen in der nächsten Zeit.


Es wird Marc empfohlen, schon einmal mit dem Baby nach Hause zu fahren. Emily wird heute Abend wieder entlassen werden können, aber muss sich noch schonen. So kann er sich aber mit den anderen Kids gut ablenken. Und weil er gerade richtig nervt und die Ärzte nur behindert.


Also geht es ab nach Hause. Die Wiege wird abgestellt und das Baby schlummert vor sich hin.

Und jetzt erfahren wir auch erst, dass es sich um die kleine Madleen handelt.


Die Brüder wollen die Kleine jedoch absolut nicht.

Es ist ganz gut, dass Marc jetzt hier ist. Valentino holt seine Schwester heute Abend ab und dann wird das schon. Trotzdem bleibt Marcs Herz fast immer stehen. Zu viel liegt noch von dem Unfall damals auf seiner Seele.

„Hey, und danke, für deine Hilfe. Sehr nett.“

„Gerne.“

Die Brüder machen sich auf nach Hause.

Der stolze Paps neben seinen kleinen Stinkern.

Hier wird auch nicht lange gefackelt und nach einer Flasche verlangt.

Während Joshua etwas angepisst nach Hause kommt. Er würde gerne viel mehr in der Schule machen, als immer nur dieses Rumsitzen und zuhören. Das ist doch langweilig. Er möchte etwas basteln und bauen und sowas.

Marc wird jetzt so richtig viel zu tun bekommen, denn der kleine Rabauke Emilio dreht so richtig am Rad. Blöde Schwester und so weiter.

Aber der junge Vater versucht, sich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen. Seine Angst um Emily ist viel größer. Also zieht er sein Ding in Trance durch. Er muss stark bleiben.

„Alles gut bei dir?“

„Ja.“

„Schön.“

Und am anderen Ende halt das:

Wären Phillip und Valentino lieber nochmal hiergeblieben.

Marc versucht seinen Sohn zu beruhigen, aber selbst er lässt sich heute vom Paps nichts sagen.

„Blöde Schwester. Langweilige Schwester. Wollte Paket nicht. Doofes Paket. Weg.“

Da ist langsam auch bei dem jungen Vater alles vorbei. Heute muss noch ein Wunder passieren, damit der Tag gerettet wird. Er versucht sich ja auf die Kleine zu freuen, aber die Angst um Emily ist größer.

Also, Augen zu und durch, ohne ein Wort zu sagen. Innerlich schreit er trotzdem schon.

Er hat Emilio auf sein Zimmer geschickt. Meckern oder so, möchte er gerade nicht.

Trotzdem macht er schon einmal Abendbrot.

Versorgt die Kids.

Bis schließlich Emily einigermaßen gutgelaunt durch die Tür kommt. Etwas angeschlagen ist sie noch, aber hey: Marc hat seine Sorgen überstanden.

Dieser kommt auch sofort in der Küche auf sie zugerannt und küsst sie, was das Zeug hält.

Klappt doch alles gleich viel besser. Auch wenn Joshua etwas enttäuscht, von seiner kleinen Schwester ist. Aber er hat ja heute eh schon miese Laune.

„Mam? Warum habe ich jetzt eigentlich so viele Geschwister? Ich allein hätte doch gereicht. Ich finde Geschwister nervig, weißt du?“

Trotzdem geht der Abend einigermaßen gemütlich vonstatten. Emily haut sich gleich auf die Couch und mümmelt sich ein. Morgen möchte sie dann mit Volldampf weitermachen. Sie hilft Marc eben noch, die kleinen Pupser ins Bett zu bringen und dann macht sie es sich gemütlich.


Der Junge Vater bekommt einen Anruf von seinem Paps. Dieser möchte noch vorbeikommen und seine kleine Enkelin begrüßen.

Sven ist sehr stolz auf seinen Sohn und freut sich, endlich Kontakt mit ihm zu haben.

„Hey. Glückwunsch, du kleiner Rammler.“

„Paps?“

Schließlich haut Marc trotzdem noch eine Frage raus, die ihm schon einige Tage auf der Seele brennt. Jetzt, wo sein Paps da ist, kann man das ja mal fragen:

„Sag mal, Paps. Wer ist eigentlich dieser Typ, der früher immer bei uns war? So schleimige Haare. Der hat Mam immer voll zur Sau gemacht.“

„Schleimiger Typ? Meinst du Billy? Deinen Opa? Sonst wüsste ich keinen. So ein Arsch. Echt. Der hat mir verboten, mit Tanya zusammen zu sein.“

„Öhm. Meinen Opa?“

„Wieso erinner ich mich nicht an ihn? Bist du sicher?“

„Hey, ich bin hier, um meine kleine süße Madleen zu begrüßen und nicht, um jetzt über sowas zu reden, okay? Nicht heute.“

Also bricht Sven das Gespräch auch ab und geht schnurstracks zur Wiege.

„Na du kleines süßes Ding. Willkommen. Ich bin Opa Sven.“

Und so verlasse ich die Geschichte nicht nur mit dem heutigen Fernsehbild, sondern auch mit einem ordentlichen Cliffhanger^^


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