• Kucki 232

Folge 523


Morgen ist „Tag der Generationen“ und da freue ich mich schon besonders drauf. Wie wohl Jeremy auf seine ganzen Enkel reagieren wird? Es dürfen dann zwar noch nicht alle mit, aber sei es drum.


Heute ist jedoch erstmal „Erntedankfest“. Die Duvans haben nichts geplant. Muss ja auch nicht immer.


Dafür schlafen die Babys heute so weit durch.

Emily hat zwar noch etwas Schmerzen, aber das ist okay. Ihr ist es nur wichtig, dass sie sich frei bewegen kann und nicht den ganzen Tag im Bett liegt. Also wird ein festliches Frühstück gezaubert.

Anschließend kommt draußen Deko ran.

Marc lässt seine Emily nicht lang allein und kommt ins Esszimmer. Der Duft hat ihn davon überzeugt, früher aufzustehen. Kann der Tag ja starten.

Heute liegt nämlich ein kleiner Geburtstag an und Joel darf die Wiege verlassen.


Anmerkung: Ich weiß nur nicht, ob ich diesen komischen Kleinkind-Bug habe, weil die Kids bislang alle gleich aussehen, außer Joshua. Dann noch die blonden Haare und braunen Augen dazu. Hmm. Sei es drum.


Es gibt Originalaufgaben vor der Änderung.

Und nach der Anpassung kann er dann offiziell durch das Haus der Generationen wuseln.


Anmerkung: Da mir das etwas zu eintönig mit dem blond und braun ist, habe ich Joel die Augenfarbe der Mam gegeben. Die ganzen Blondies sind zwar toll, aber wenn alle gleich aussehen, dann ist das auch doof. Und die Frisur habe ich angepasst.


„Alles Gute, mein kleiner Spatz“.

„Alles Gute.“

Ob er es faustdick hinter den Ohren haben wird oder ob er eher der Ruhige wird?

Jedenfalls hat er Hunger. Seine Geschwister sind bereits wach und Emilio verpieselt sich nach draußen. Es ist zwar etwas kalt, aber immerhin trocken. Also gut.

Marc ist froh, dass er sich im Moment etwas ablenken kann, da wirklich die halbe Nacht Schlaf draufgegangen ist und er immer an Billy denken musste. Mittlerweile verfolgt es ihn auch in den Träumen, wo er ihn gesehen hatte. Dieses Lächeln. Puh.

Keine Angst, liebe Tanvi. Du brauchst ab sofort keine Babys mehr schicken, haha.

Joshua wird gegen 9 wach. Bislang war der morgen schon mal ganz ruhig. Wunderbar. Hoffen wir mal, dass es so weitergeht.

Bis Emily einen Vorschlag macht.

„Hey. Hast du nicht Lust, mit Paps nachher nach Sulani? Du wolltest doch mit ihm angeln.“

„Darf ich? Darf ich??? Echt??? Angeln??? Wirklich??? Das wäre so toll.“

Emily hat nämlich mit ihrem Mann schon alles klargemacht. Zunächst wollte er sie ja nicht allein lassen, aber das ist heute okay. Emilio scheint sich ja wirklich zu bemühen, dass es für ihn am Sonntag eine coole Geburtstagsparty gibt. Wenn es so bleibt, dann wäre das ja klasse.


„Danke, Paps. Ich freu mich. Wann können mir los? Gleich? Muss ich was mitnehmen?“

Der Kleine ist total aus dem Häuschen.

„Bist du sicher, dass du klarkommen wirst? Nicht das nachher was ist und ich nicht so schnell da sein kann.“

„Alles gut. Mach dir einen schönen Tag mit Joshua. Das wird dir bestimmt guttun. Und ihm sowieso.“

„Ok.“

So schnell hat der Kleine seine Zähne noch nicht geputzt gehabt.

Badesachen werden eingepackt und Muffin mitgenommen. Soll sie doch hier rumtollen.

Das Wetter spielt ebenfalls super mit. Wunderbar. Marc hat bewusst seine Akten zuhause gelassen. Heute wird nicht geforscht.

Die Angeln werden ausgepackt und Marc zeigt seinem Sohn die Grundkenntnisse. Süß ist es ja immer, wenn Joshua lauthals was fragt.

„Hey, nicht so laut. Du verscheuchst die Fische. Oder möchtest du keine fangen?“

Manchmal ist sich der Grundschüler halt noch unsicher. Dann macht er einfach mal seinen Paps nach.

Aber mies, wenn er was gefangen hat und Joshua nicht.

„So, Moment. Schau. Ich glaub, ich hab da was. Siehst du? Langsam drehen und einholen.“

Eine Schatztruhe? Wow. Ob hier früher Piraten gelebt haben? Es ist jedoch nicht wirklich was drin, außer eine Paradiesvogelblume. Gold und sowas wäre ja nun echt was gewesen.

Schließlich fängt auch Joshua was.

„Paps? Guck mal. Ich glaub, ich hab da was. Kannst du mal gucken? Was soll ich tun?

„Langsam einholen. Ganz langsam.“

Und da ist wirklich ein ordentlicher Fisch am Haken. Der Junge ist sehr stolz auf sich.

Auf in die nächste Runde.

Beide haben was. Und es macht ihnen Megaspaß. Die beiden vergessen die Zeit und ihre Sorgen.

Auch wenn manchmal einfach nur sowas an Land kommt.

„Komm. Ich denke, es reicht für heute. Lass uns um die Wette schwimmen, wer als Erster hinten an der Insel ist.“

„Paps. Warte. Das ist fies. Du mogelst. Hey. Warte doch.“

Während die beiden da so am Rumschwimmen sind, entdecken die Mädels den Blondschopf. Er konnte sie ja lange fernhalten, aber jetzt, so beim Schwimmen, kreisen sie wie Haie um ihn.

Joshua hat keine Lust mehr. Sein Paps mogelt ja eh. Dieser wiederum lacht sich eine Naht zurecht, bevor er aus dem Wasser geht. Muss auch mal sein.

Schließlich quatscht ihn auch eines der Mädels von der Seite an. Jetzt kann man das ja machen. Emily ist ja nicht mit dabei.

„Hey, du. Wo kommst du eigentlich her? Komm doch öfter mal schwimmen.“

„Was auch immer du gerade vorhast: Vergiss es.“

„Ja, was? Ich habe doch nur gefragt, wo du herkommst. Ist das verboten? Bilde dir bloß nichts ein.“

Die Wahrheit ist aber, dass sie ihn total anhimmelt und es gerade mega findet, mit ihm zu sprechen. Diese Stimme. Dieser Körper. Woah.

„Meint ihr, ich bekomm das alles nicht mit? Ich bin auch einfach nur zum Schwimmen hier, um mit meiner Familie Spaß zu haben. Aber ihr hier immer. Boah.“

„Ach, das sind wirklich deine Kinder? Und deine ..... Frau? Wir waren uns nicht ganz sicher, weil du ja noch so jung bist. Also, zumindest siehst du jung aus. Und. Echt? Alles deine?“

„Ja?!“

„Deswegen. Ihr übertreibt ein klitzeklein wenig und es wäre schön, wenn ihr das in Zukunft lassen würdet, okay?“

Schließlich verpieselt Marc sich auch und klar, dass die Blicke auf seinen Hintern fallen. Er jedoch ist total genervt und ist mal froh, Klartext zu reden. Wenn sie ihn da so mit ihren Augen ausziehen und wer weiß, was denken? Nein.

Marc bekommt einen Anruf von Valentino. Ist nur gerade schlecht, aber gut. Vielleicht hat er ja was Wichtiges. Er verpieselt sich nach oben, um in Ruhe zu telefonieren. Hätte ja fast geklappt. Wäre da Nina nicht. Einige müssten Nina sogar noch kennen. Das war noch zu Lebzeiten von Elias. Nina ist noch die Enkelin von ihm. Also von Sam und Sara die Tochter. Puh. Scheint sie ja ein ordentlicher Nachzügler zu sein.

Sie wollte eigentlich mit dem Putzen vom Grill aufhören, aber als sie sieht, dass sich Marc da so hinpflanzt, möchte sie erst recht putzen.

Marc versucht durch dieses Geschrubbe und Gequietsche die ganze Zeit Valentino zu verstehen.

Klappe zu, wieder auf und weiterputzen.

Während Joshua Spaß dabei hat, im Sand rumzuspielen.

Klappe zu.

Klappe auf und weiter geht's.

Klappe zu.

Auf.

Und wieder zu.

Langsam hat Marc jedoch keine Lust mehr. Doch Nina erreicht ihr Ziel. Er redet mit mir.

„Sag mal. Machst du das extra? Du siehst doch, dass ich telefoniere.“

„Hast du ein Problem? Ich mach hier doch nur sauber. Verboten?“ Und dabei mustert sie ihn von oben bis unten und nun ja.

„Nein. Ich bin ehrlich, okay? Hast du nicht mal Zeit für nen Date? Irgendwo 'nen Kaffee trinken oder sowas? Das würde mir viel bedeuten.“

„Äh. Echt jetzt?“

„Auch an dich: Ich bin verheiratet und hab fünf Kinder. Ja. 5. Es tut mir zwar leid für dich, aber es ist nun mal so.

„Du hast 'ne süße Stimme, hihi.“


Marc ist mit Valentino dabei verblieben, dass sie sich bald treffen. Er wollte eh nur wissen, wie es ihm geht und ob er seine freien Tage genießt. Gedanken macht er sich ja.

Der junge Vater hat aber langsam genug von den Mädels und steht einfach auf. Schade nur, um seinen Jungen, da er gerade so richtig Spaß hat.

„Wir müssen leider los.“

„Warum? Ich dachte, wir würden bis morgen bleiben. Doch nicht? Hab mich so gefreut.“

„Holen wir nach. Dann zelten wir mal schön am Strand, okay?“

„Au ja. Cool. Und nachts den Mond dann anschauen und sowas. Und grillen. Vielleicht kann ich dann ja noch mehr Muscheln finden.“

Da muss Marc doch mal schmunzeln. Joshua ist einfach putzig.


Auch wenn es Marc etwas vermiest wurde, hatten die beiden trotzdem ihren Spaß. Selbst Marc fühlte sich manchmal noch wie ein kleiner Junge.

Auf dem Rückweg halten die beiden noch an einer Zoohandlung an und kaufen sich ein wunderschönes Aquarium, wo sie einige der Fische reinsetzen können.


Die beiden bewundern wenig später ihr Werk. Was für ein cooler Ausflug.

„Und danke, Paps. Das war richtig toll. Ich mag sowas und vielleicht können wir doch auch mal nach Sulani ziehen. Dann kann ich das jeden Tag bewundern. Was meinst du?“

„Ich denke eher nicht. Als Urlaubsort ist es toll, aber zum Wohnen?“

„Hab dich trotzdem lieb.“

Marc schaut erstmal nach, ob alles in Ordnung ist. Nicht das Emily total überfordert ist und so.

Die Windelpupser sind schon mal lieb.

Und auch Emily hat alles unter Kontrolle.

Joshua wiederum muss erstmal diesen coolen Tag verarbeiten und verpieselt sich in sein Zimmer.

Schön, dass alles so weit geklappt hat. Ab hier übernimmt Marc und Emily soll sich ausruhen.

Normal ist sie nämlich auch etwas besser im „Töpfchenunterricht“. Jetzt möchte sie sich nur noch hinlegen.

„Papa misst hat. Bald mitnehmen mich.“

„Klar, kriegen wir hin.“

Ein Tag ohne Billy muss auch mal sein. Valentino hat eh noch nichts Neues und es wäre eh hilfreicher, wenn sie wüssten, wo Tanya steckt. Sie müssen sie unbedingt erreichen.

Etwas später kommen Penny und Natalie vorbei. Sie hatten in der letzten Zeit leider nicht viel davon übrig, da ja Pennys Oma verstorben ist. Da war der Kopf einfach woanders.

Die beiden sind mittlerweile sogar verlobt.

„Ich hoffe, du bist mir nicht böse. Wollte mich ja immer melden, aber. Tut mir leid.“

„Alles gut. Du bist ja jetzt hier und ich hätte ja auch rüberkommen können.“

„Hab dich vermisst, Tantchen.“

Es klingelt erneut Marcs Handy. Nun hat er auch Ruhe. Valentino ist dran. Er hat doch noch was gefunden. Der Unfallverursacher heiß ja William Porter. Der Lockenkopf war viel am Überlegen, tun und machen, um irgendwie eine Verbindung herauszubekommen. William Porter. Hmm. Er hat im Internet einfach mal den Namen William eingegeben und was Interessantes entdeckt. Der Name Bill ist der Spitzname von William. Billy also auch. Hm, ob das jetzt ein guter Hinweis ist oder einfach nur Zufall?

„Ich weiß aber nicht mal, wo dieser Billy steckt, geschweige denn meine Mam. Wie soll ich da was rausfinden? Verdammt. Wo soll ich da anfangen?“

.........

„Ja, ich kümmere mich drum. Ich lass mir was einfallen. Vielleicht bekomm ich durch Sven ja etwas mehr raus.“

Billy. William? Also ist sein Opa der Unfallverursacher? Aber es gibt bestimmt viele Billys. Das ergibt doch alles keinen Sinn. Warum? William Porter war also der Unfallverursacher. Das ist dann wohl klar. Erstmal rausfinden, wer William Porter ist. Vielleicht kann Sven da wirklich weiterhelfen. Er kannte ihn ja.


Doch erstmal gilt es andere Dinge zu erledigen. Emilio ist immer noch sauer auf seinen Paps und schiebt ihn ständig zur Seite. Immerhin ist Paps jetzt an allem Schuld und Emilio möchte lieb sein, damit die Party steigen kann. Diese Situation tut Marc jedoch genauso weh, wie der Gedanke mit diesem Billy. Also möchte er wenigstens hier Frieden schließen und badet den kleinen Pups.

Und anschließend kümmert er sich um seine Frau.

„Hau dich hin. Ich mach das hier alles schon. Du bist ja fix und alle. Wenn es dir besser geht, dann unternehmen wir beiden auch mal was zusammen. Nur wir zwei, okay?“

Joshua hat seiner Cousine so viel von heute zu erzählen. Alles so spannend.

„Danke Marc. Ich lieb dich. Ich bin froh, dass ich an dieser Bank vorbeigegangen bin, hihi.“

Es vergehen einige Stunden. Marc kümmert sich um die Kinder und Natalie und Penny sind bereits nach Hause. Hier und da wird noch aufgeräumt und dann immer Billy, Billy, Billy. Er versucht immer mehr Verbindungen zu finden. Marc erinnert sich trotzdem nur noch an diese Streitgespräche mit seiner Mam. Als sie dann umgezogen sind, hat er nie mehr was von ihm gehört. Aber der Name scheint wohl doch wichtiger zu sein, als er erst dachte.


Emily wird wieder wach. Das hat ihr gutgetan. Bald ist sie wieder voll auf dem Dampfer und dann hat sie Marc schon gesagt, dass sie endlich mal arbeiten gehen möchte. Innenarchitektin hat sich wohl erstmal erledigt. Sie überlegt sich was anderes. Aber nicht zu früh aufstehen oder zu spät ins Bett gehen. Das möchte sie nicht.

Der junge Vater bringt die Kids ins Bett.

Abschließend wird vor dem Fernseher noch gekuschelt. Ich hatte hier sogar so eine Szene im Kopf, dass Emily bei ihm mit dem Kopf auf dem Schoß liegt und sich ordentlich eingemümmelt hat. Marc dann da und die Kleine im Arm. Wäre ein mega Abschlussbild. :)


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