• Kucki 232

Folge 8 - Lichterglanz in Windenburg


 

Zweite Winterwoche: Freitag

Geburtstage: keine

Events/Feiertage: Lichterglanz

 

Die Duvans sind einigermaßen in Windenburg angekommen. Die Gemüter beruhigen sich so langsam, denn so schlimm ist es hier doch gar nicht. Es muss trotzdem noch sehr viel gemacht werden, was jetzt aber erstmal warten muss. Denn es ist der Vorwintertag in der Welt der Sims. Heute wird sich auf das morgige Fest vorbereitet und die kleine Familie kann etwas zusammenrücken.

Jetzt soll einfach mal alles von der Seele abgeschüttelt werden und auch morgen ein friedliches Beisammen stattfinden. An die Kehle gehen, kann man sich dann danach wieder. So selbst Emilios Aussage.


Also macht auch Marc den ultimativen Vorschlag: „Was meint ihr? Wollen wir in den Wald, wo man Weihnachtsbäume kaufen kann und ihr sucht einen coolen aus?“

Da sagt natürlich niemand nein. Plötzlich stehen alle in ihren Winterjacken da und können es kaum erwarten, zum Baumverkäufer zu kommen. Marc und Emily sind bei dem Anblick sehr erstaunt. Fünf gebändigte Kinder. Nur für wie lange? Emily bleibt jedoch zuhause und macht klar Schiff. Die Duvans wollen draußen feiern. Drinnen ist nicht mal für einen Baum Platz. Die Räume sind sehr klein. Also wird es sich eben unten gemütlich gemacht.

In der Nachbarschaft hat ein Bewohner einen kleinen Wald, den er extra zum Winterfest schmückt und kleine Stände dorthin stellt, während sich die Sims einen Baum aussuchen. Eine gemütliche Atmosphäre bietet der Ort allemal. Die Kinder schlürfen ihren heißen Kakao, während Emilio, Joshua und Marc sich einen schönen Baum aussuchen.

„Der soll es sein?“, fragt der Verkäufer. Die drei schauen sich an: „Japp.“ Da sind sich alle einig. Er ist nicht groß, aber trotzdem so wie ein Weihnachtsbaum sein soll.


Es geht zurück nach Hause, denn die weiteren Vorbereitungen erledigen sich nicht von selbst. Im Haus duftet es wunderbar nach Lebkuchen. Solch einen wunderbaren Feiertag hatten die Duvans schon lange nicht mehr. Dieses Jahr soll es was ganz Besonderes werden.

Marc macht sich sofort an die Feiertagskiste und schaut mal nach, was er da so alles findet.

Joshua nimmt sich vor, Winterdeko zu basteln. Er freut sich sehr, dass sein Basteltisch in seinem neuen Zimmer steht. So macht das neue Wohnen gleich viel mehr Spaß.

Was nicht alles aus der Kiste zum Vorschein kommt. Die Gegenstände finden ihren Platz im neuen Haus der Generationen.

Es wird langsam bunter und viele Lichter erhellen. Die Stromrechnung wird sich freuen. Egal, denn jeder hat seinen Spaß. Selbst Emilio hilft fleißig mit und genießt die Anwesenheit seiner Familie.

Anschließend möchte Marc noch etwas in der Küche helfen. Wenn man backt, ist das zwar eine wunderbare Sache, aber dementsprechend sieht die Küche dann auch aus. Der junge Paps ist gerade so in seinem Element beim Putzen und denkt nach, als Emily sich von hinten anpirscht und ihm ein „Ich lieb dich“ ins Ohr flüstert.

Die ganz Kleinen sind währenddessen draußen geblieben und spielen im Schnee. Von oben hat man einen guten Ausblick auf sie. Die drei versammeln und beratschlagen sich.

„Schenke guckt, aber nichts findet. Keine Schenke kommt? Möchte BrummBrumm haben. Rotes BrummBrumm mit Musik“, meint Joel.

„Hab nichts findet“, merkt Niklas an.


Die größeren Duvans versammeln sich schließlich auch unten, um den Weihnachtsbaum zu schmücken und um einfach nur Spaß im Schnee zu haben. Eine volle Hütte wollen sie diesmal nicht. Die Familie hat in der letzten Zeit zu viel durchgemacht und es ist wichtig für sie, sich erstmal wieder sammeln zu können. Die Kinder dürfen nie das Gefühl haben, dass sie nur zweite Wahl wären oder sowas. Jeder soll genauso merken, wie sehr Emily und Marc ihre Kids lieben. Damit geben sie sich heute besonders Mühe.

Joshua versucht seinen kleinen Bruder ja immer etwas in der Schule zu unterstützen, aber es braucht ihn nur jemand provozieren und schon fährt er aus der Haut. Das Mädchen letztens mit dem Pausenbrot war aber eher nur zur falschen Zeit am falschen Ort. Emilio hat sich am nächsten Tag sogar noch bei ihr entschuldigt. Sein großer Bruder versucht dann immer alles in die richtige Bahn zu lenken und gibt Emilio einen kleinen Ruck.

Marc macht noch einige Bilder als Andenken für die Wand oben im Esszimmer. Die Kinder strahlen bis in alle Winkel.

Und schließlich wird der Weihnachtsbaum mit vollem Stolz bewundert und angemacht. Ein kleiner Platz zum Sitzen wird noch vorbereitet und auch ein Feuerchen darf nicht fehlen.

Welches einmal angetestet und ein gedankenverlorener Marc von seiner Emily erneut erschreckt wird. „Ist dir nicht kalt? Hihi. Komm, ich wärm dich.“

Die Schulkinder lassen sich das Knistern des Feuers nicht entgehen. Die Brüder schauen sich an und lächeln. Sie fangen an, dieses Grundstück zu lieben. Brindleton Bay würde nie so ein riesen Feuer bieten. Hier kann man im Sommer bestimmt draußen auch hervorragend spielen. Ein großer Spielplatz könnte gebaut werden.

Marc und Emily genießen die Ruhe.

Draußen ist so weit alles fertig und langsam frieren dann doch die Füße. In Reih und Glied geht es zurück nach oben. Marc bringt die Bilder von den letzten Tagen an. Als Symbol, wer dieses Haus hier aufgebaut hat. Generation 6 und 7 versuchen nämlich das unmögliche: Nicht mehr umzuziehen. Hier sollen alle Generationen aufwachsen und die Zepterträger ihr Leben führen. Ob dieser Wunsch erfüllt wird?

Einige Zeit später denkt Marc über die Zukunft nach. Er ist am überlegen, seine eigene Detektei aufzumachen, um somit flexibler zu sein. Natürlich möchte er auch Valentino weiterhin helfen in seiner Kanzlei, aber er überlegt immer mehr, sich diesen Traum zu erfüllen.

Sein Sohn kommt dazu und reißt ihn aus seinen Gedanken: „Paps? Kann ich dich kurz sprechen? Ich habe nachgedacht.“

„Klar, was gibt es?“, antwortet Marc.

Er setzt sich zu seinen Paps und legt direkt los: „Ich möchte mich entschuldigen und möchte nicht mehr so sein. In der Schule gibt es nur so viele blöde Kinder und Niklas ist halt auch blöd. Manchmal kommen sie einfach auf mich zu und grinsen nur blöd und ich werde sauer. Verstehst du? Ich möchte aber dran arbeiten. Ich hab dich lieb.“

Marc weiß nur nicht, ob er seinen Worten glauben soll. Klar, gibt er sich zuhause dann die Mühe, aber in der Schule ist er ja ganz anderen Situationen ausgesetzt. Ob das wirklich gutgeht?

Emilio möchte es trotzdem beweisen und geht sogar freiwillig die Wäsche machen, nachdem er sich bettfertig gemacht hat.

Er ist sich nur nicht ganz sicher, wie er die Waschmaschine richtig einstellen muss und fragt seine Mam. Sie ist erst sehr verwundert darüber, dass Emilio sie fragt, aber findet seine Aktion gerade richtig toll und würde sich wünschen, dass es so bleiben würde. Und das nicht nur am Winterfest.

„Danke, Mam. Ich werde mich wirklich ändern. Ich werde die anderen alle ignorieren, okay?“ Dabei nimmt er Emily in den Arm.

„Äh, ja. Das wäre schön. Ja, wirklich. Ich würde mich freuen.“

„Hab dich lieb.“

„Ich dich auch.“

Aber eine Medaille hat immer zwei Seiten. Auch die anderen Kinder müssten ihn in Ruhe lassen. Ob Emilio stark bleibt?

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